Der Mörder von Melanie aus Peine
Soll auf seine Schuldfähigkeit untersucht werden.
Diese psychologische Überprüfung ist in solchen Fällen zwingend vorgeschrieben.
Am letzten Dienstag verschwand Melanie, aus Dungelbeck bei Peine, spurlos.
Eine grosse Suchaktion lief an.
Man fand ihr Auto. Einen Kilometer weiter Melanies Handy.
Suchte Wälder und Kanäle ab, von Melanie selbst aber keine Spur.
Die 23 jährige Melanie hatte eine Verabredung mit einer jungen Frau.
Mit Sarah, so nannte sich ihre neue Bekannte, angeblich 17 Jahre alt, die sie auf der Plattform goolive kennengelernt hatte.
Goolive, ein soziales Netzwerk aus Hannover, welches Menschen verbinden will.
Dort traf sie virtuell auf die junge Sarah, die als Status Bisexuell in ihrem Profil stehen hatte.
Einige Tage chatteten die beiden, dann am letzten Dienstag um 22 Uhr wollte Melanie Sarah persönlich kennen lernen.
Sie verabredeten sich, und Melanie fuhr mit ihrem Wagen zu Sarah.
Konnte sie denn ahnen, dass Sarah nicht Sarah war, sondern ein 27 jähriger Mann, Benjamin F. , der sich erst kurz vorher unter diesem weiblichen Nick bei goolive angemeldet hatte?
Und da stand dann nicht diese Sarah vor Melanie, sondern dieser 1,90 Meter grosse, 27 Jahre alte Mann, der zu ihrem Mörder werden sollte.
Die Polizei fand seine Mobilfunknummer auf ihrem Handy, die Chatprotokolle auf Melanies PC und nahm den Täter fest.
Er war geständig.
Sagte es kam zu einem Streit, in dessen Folge er Melanie mit etlichen Messerstichen in die Lunge tötete, ihr noch die Kehle durchschnitt.
Mit ihrem Wagen brachte er das Opfer in den Wald um die Tote dort zu verscharren.
Führte die Polizei zu dem Ort, an dem dann Melanies Leiche gefunden wurde.
Die Polizei ist zurückhaltend mit Details zum Tatgeschehen, teilt nur mit, sie wurde in einem privaten Raum getötet. Im Auto fand man keine Spuren, aufgrund der Verpackungsart ihres Leichnams.
Es wird auch nicht gesagt, ob der Täter die Tat vorsätzlich geplant hatte.
Dieser Fall erregt grosses Aufsehen, da es sich um eine sogenannte Internetbekanntschaft handelte.
Die Schuld wird dem bösen Internet gegeben, welches so etwas erst möglich macht.
Doch ist es wirklich so?
Springen die Mörder aus dem Monitor und kommen durch den DSL Anschluss?
Nein, ein Treffen ist dafür nötig, wenn man sich real kennen lernen will.
Und dieses sollte möglichst im öffentlichen Raum, wo auch andere Menschen dabei sind, stattfinden.
Am besten, wenn man Freunden oder Angehörigen noch sagt wo man hingeht, damit nichts passieren kann.
Besonders perfide an diesem Fall finde ich, dass sie dachte auf eine Frau zu treffen und aus diesem Grunde sich wohl sicher fühlte. Denn wie oft bringt schon eine Frau eine andere Frau um?
Es alles auf das Internet zu schieben ist wohl auch nicht richtig.
Denn vor der Internetzeit gab es ähnliche Fälle auch, nur dass dann die Frauen die Täter in der Disco oder woanders kennenlernten.
So wie im Fall der Yasmin Stieler aus Uelzen.
Die 18 jährige, die am 5. Oltober 1996 eine Braunschweiger Disco besuchen wollte. Und irgendwo dort im Raum Braunschweig, Peine, Hannover auf ihren Mörder traf.
Er zerstückelte sie. Teile von Yasmin Stieler fand man am Bahndamm in Vechelde, andere in einem Wald bei Peine.
Yasmin Stieler ihren Mörder sucht man noch heute.
Hätte es damals schon diese Chatforen wie heute gegeben, dann hätte man ihren Mörder vielleicht sogar schon anhand der Chatprotokolle gefasst. So wie jetzt den Mörder von Melanie aus Peine.
Trefft ihr euch bedenkenlos mit Chatpartnern aus dem Netz?
Würdet ihr bei einem weiblichen Nickname jede Vorsicht fallen lassen.
Und etwas erstaunt war ich über das Date einer Blogigo Userin hier, die sich mit einem Chatuser traf, der als Nickname "Serienkiller" oder ähnliches sein eigen nannte.
Zum Glücl lief das Date für die Userin friedlich ab, aber da hatte und hätte ich wohl schon Bedenken.;-)
.
Diese psychologische Überprüfung ist in solchen Fällen zwingend vorgeschrieben.
Am letzten Dienstag verschwand Melanie, aus Dungelbeck bei Peine, spurlos.
Eine grosse Suchaktion lief an.
Man fand ihr Auto. Einen Kilometer weiter Melanies Handy.
Suchte Wälder und Kanäle ab, von Melanie selbst aber keine Spur.
Die 23 jährige Melanie hatte eine Verabredung mit einer jungen Frau.
Mit Sarah, so nannte sich ihre neue Bekannte, angeblich 17 Jahre alt, die sie auf der Plattform goolive kennengelernt hatte.
Goolive, ein soziales Netzwerk aus Hannover, welches Menschen verbinden will.
Dort traf sie virtuell auf die junge Sarah, die als Status Bisexuell in ihrem Profil stehen hatte.
Einige Tage chatteten die beiden, dann am letzten Dienstag um 22 Uhr wollte Melanie Sarah persönlich kennen lernen.
Sie verabredeten sich, und Melanie fuhr mit ihrem Wagen zu Sarah.
Konnte sie denn ahnen, dass Sarah nicht Sarah war, sondern ein 27 jähriger Mann, Benjamin F. , der sich erst kurz vorher unter diesem weiblichen Nick bei goolive angemeldet hatte?
Und da stand dann nicht diese Sarah vor Melanie, sondern dieser 1,90 Meter grosse, 27 Jahre alte Mann, der zu ihrem Mörder werden sollte.
Die Polizei fand seine Mobilfunknummer auf ihrem Handy, die Chatprotokolle auf Melanies PC und nahm den Täter fest.
Er war geständig.
Sagte es kam zu einem Streit, in dessen Folge er Melanie mit etlichen Messerstichen in die Lunge tötete, ihr noch die Kehle durchschnitt.
Mit ihrem Wagen brachte er das Opfer in den Wald um die Tote dort zu verscharren.
Führte die Polizei zu dem Ort, an dem dann Melanies Leiche gefunden wurde.
Die Polizei ist zurückhaltend mit Details zum Tatgeschehen, teilt nur mit, sie wurde in einem privaten Raum getötet. Im Auto fand man keine Spuren, aufgrund der Verpackungsart ihres Leichnams.
Es wird auch nicht gesagt, ob der Täter die Tat vorsätzlich geplant hatte.
Dieser Fall erregt grosses Aufsehen, da es sich um eine sogenannte Internetbekanntschaft handelte.
Die Schuld wird dem bösen Internet gegeben, welches so etwas erst möglich macht.
Doch ist es wirklich so?
Springen die Mörder aus dem Monitor und kommen durch den DSL Anschluss?
Nein, ein Treffen ist dafür nötig, wenn man sich real kennen lernen will.
Und dieses sollte möglichst im öffentlichen Raum, wo auch andere Menschen dabei sind, stattfinden.
Am besten, wenn man Freunden oder Angehörigen noch sagt wo man hingeht, damit nichts passieren kann.
Besonders perfide an diesem Fall finde ich, dass sie dachte auf eine Frau zu treffen und aus diesem Grunde sich wohl sicher fühlte. Denn wie oft bringt schon eine Frau eine andere Frau um?
Es alles auf das Internet zu schieben ist wohl auch nicht richtig.
Denn vor der Internetzeit gab es ähnliche Fälle auch, nur dass dann die Frauen die Täter in der Disco oder woanders kennenlernten.
So wie im Fall der Yasmin Stieler aus Uelzen.
Die 18 jährige, die am 5. Oltober 1996 eine Braunschweiger Disco besuchen wollte. Und irgendwo dort im Raum Braunschweig, Peine, Hannover auf ihren Mörder traf.
Er zerstückelte sie. Teile von Yasmin Stieler fand man am Bahndamm in Vechelde, andere in einem Wald bei Peine.
Yasmin Stieler ihren Mörder sucht man noch heute.
Hätte es damals schon diese Chatforen wie heute gegeben, dann hätte man ihren Mörder vielleicht sogar schon anhand der Chatprotokolle gefasst. So wie jetzt den Mörder von Melanie aus Peine.
Trefft ihr euch bedenkenlos mit Chatpartnern aus dem Netz?
Würdet ihr bei einem weiblichen Nickname jede Vorsicht fallen lassen.
Und etwas erstaunt war ich über das Date einer Blogigo Userin hier, die sich mit einem Chatuser traf, der als Nickname "Serienkiller" oder ähnliches sein eigen nannte.
Zum Glücl lief das Date für die Userin friedlich ab, aber da hatte und hätte ich wohl schon Bedenken.;-)
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Ich würde auch nicht zwischen männlichen, weiblichen, zwittrigen oder geschlechtslosen Bekanntschaften differenzieren. Eine kräftige Frau könnte theoretisch auch eine schwächere Frau oder einen schwächeren Mann erschlagen. Das Geschlecht sagt nichts aus. Vorsicht sollte man immer walten lassen.
Würde ich mich heutzutage mit Online-Bekanntschaften treffen, dann würde ich einen öffentlichen Ort wählen, wo man nicht unbeobachtet ist. Das auf jeden Fall. Es gibt auf jeden Fall Sicherheitsvorkehrungen, die man treffen kann, sodass so ein Treffen ungefährlich wird.
Das habe ich aber zugegeben früher nicht immer beachtet, aber damals war ich sowieso lebensmüde, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe es aber überlebt, viele Treffen, mit vielen Leuten. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, einem Mörder zum Opfer zu fallen...? Ich denke ja, Mord als Ausgang eines solchen Treffens ist eher die Ausnahme denn die Regel. Aber vorsichtig sollte man natürlich immer sein, besser zu vorsichtig, als zu leichtsinnig.
Dem Internet die Schuld zu geben, ist meiner Meinung nach Blödsinn - das ist doch nur eine andere Plattform, um Leute kennen zu lernen. Der Täter hätte sich alternativ auch auf eine Kontaktanzeige wie "ich, w., bin neu hier in der Stadt und suche eine Freundin zum Reden, ausgehen usw" melden können. Inzwischen sollte wirklich bekannt sein, dass sich hinter einem Nick alles mögliche verbergen kann... Frau, Mann, alt, jung. Aber das soll jetzt um Gottes Willen kein Vorwurf oder ein "selbst Schuld" bedeuten... dafür ist das, was geschehen ist, viel zu schlimm. :-(
tja, der nick sagt noch lange nix über den charakter aus, oder glaubst, dass ein serienkiller sich wirklich so nennen würde? ;) der würd wahrscheinlich mit was harmlosen daherkommen ;)
achja mit dem andren stimm ich dir völlig zu, das internet ist nicht schuld... früher hats das auch schon gegeben... von wegen früher war alles besser
und ich war bis jetzt immer so schlau mich an öffentlichen orten zu treffen ;)
Etliche Zustiche sprächen aber schon für eine Affekt-Handlung. Macht die Sache aber auch nicht besser.
Ja, ich treffe mich mit Internetbekanntschaften, allerdings habe ich fast alle bisher auf Konzerten oder anderen öffentlichen Veranstaltungen persönlich kennen gelernt.
Einen Expartner habe ich kennen gelernt, als er sich verwählt hatte und wir in ein Gespräch gerieten.
Er hätte ebenso ein Mörder sein können.
Das "böse Internet" ist überall.
Es ist bodenlose Dummheit, in ein Schwarz-Weiß zu verfallen. Wie du sagst: man sollte sihc eher Gedanken machen, wo man sich trifft. Vorsicht und eine gesunde Portion an Misstrauen. Seinen Menschenverstand gebrauchen - mehr bedarf es eigentlich nicht.
Komisch finde ich das schon, dass sie abends um 22 Uhr zu einer fremden Person nach Hause fuhr - egal, ob Frau oder Mann. Ich würde mich in einem Café, einer Disco oder so treffen.
Früher lernte man solche Leute per Kontaktanzeige kennen... Heutzutage wird alles hochgespielt.
Er scheint ja kein Wiederholungstäter gewesen zu sein sonst hätte man ihn inzwischen sicher geschnappt.
Ich hab mich auch schon ab und an mal mit Internetbekanntschaften getroffen, meist aber in einer größeren Gruppe.