Die armen Schafe
Stimmung: gut
Sie kommt fast jedes Jahr. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 89 % kann mit einem Kälteeinbruch um den 11. Juni herum gerechnet werden.
In diesem Jahr kam die Schafskälte schon am 03. Juni.
Hatte es wohl eiliger als gewohnt.
Vielleicht auch gerade aufgrund der warmen Tage im Mai. Denn diese Sommermonsun Wetterlage entsteht dadurch, dass sich die Landmassen schneller erwärmen als das Meereswasser.
Durch die Temperaturunterschiede bilden sich Tiefdruckgebiete die polare Kaltluft zu uns führen.
Nun frage ich mich, wieso die Schäfer ihre Schafe immer schon vor diesem Kaltlufteinbruch scheren?
Denn daher stammt der Name Schafskälte.
Nackt wie sie dann sind, mussen die geschorenen Schafe bitterlich frieren.
Würden wir wohl auch, wenn man uns an diesen Tagen der Kleidung berauben würde.
Arme Schafe.
Könnte man nicht mit dem scheren der Schafe bis nach dem 20. Juni warten? Dann bräuchten die armen Viecher nicht mehr so zittern.
Und wir? Wir müssten uns dann einen neuen Namen für die Schafskälte ausdenken, denn mit ihrer dicken Wolle würde der Kälteeinbruch den Schafen nichts mehr ausmachen.
Ja, es ist kühl geworden.
Merkte ich gestern als ich einkaufen fuhr.
Bin zwar kein Schaf, aber auf dem Roller fror ich trotzdem. War wohl nicht so gut.
Denn als ich zurückkam hatte ich urplötzlich eine laufende Nase. Hatschi!
Dabei hatte ich im Supermarkt das Schweinemett garnicht angeschaut, somit war Schweinegrippe auszuschliessen.. ;-)
Was für ein Glück.
Am Wochenende soll es wieder wärmer werden, allerdings unbeständig bleiben.
Schaun wir mal und denken an die geschorenen Schafe. .
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Genau das habe ich mir, als ich die Erklaerung fuer den Begriff gestern gehoert habe, auch gedacht. Was fuer ein Interesse haben Schaefer an frierenden Schafen? Selbst, wenn sie rein wirtschaftlich und nicht sozial/naturliebend denken, duerfte da keines sein, denn es bestuende die Gefahr, dass die Schafe erkranken, und das waere ein finanzieller Verlust (Behandlungskosten oder Tod der Tiere) fuer den Schaefer. Also wozu soetwas riskieren?
du bist ja schnell. Da hatten wir ja beide die gleichen Gedanken.
Die Schafskälte soll den Schafen ja wirklich ganz schön zusetzen können, teils ihnen sogar gefährlich werden.
Wenn ich mir vorstelle, wir würden im Mai bei 20 bis 30 Grad in einem dicken Wollmantel herumlaufen, dann würden wir ihn doch such nicht gerade dann, wenn es kühl wird ausziehen? Da wären wir ja schön dumm. Nur den Schafen beraubt man ausgerechnet zu dieser Zeit ihrer "Kleidung".
Dabei dürfte es wirtschaftlich doch nichts ausmachen, wenn man die Wolle nach dem 20. schert und verkauft.
Scheint aber irgendwie und aus irgendeinem Grund so Tradition zu haben. Denn der Begriff Schafskälte ist ja schon recht alt.
Noch ein Hinweis in eigener Sache. Schweinegrippe bekommt man natürlich nicht durch den Verzehr von Schweinefleisch. *g*
Liebe Grüsse
sternenschein
Genauso wie die armen Schafe, denn die Winterklamotten sind weggepackt...
Ich hatte mich zufaellig gerade hier eingeloggt, als du deinen Beitrag veroeffentlichtest. Ich bin schon noch manchmal hier. Mal nur alle zwei oder drei Tage, mal mehrfach taeglich - je nachdem, ob ich grad mit jemandem per PM kommuniziere oder irgendwo einen interessanten Blogeintrag erwarte... Ich wiederhole mich. ;)
Aber der kommt jetzt auch schon lange nicht mehr.;-((
Ich werde mal jemanden fragen, der Hobbymässig Schafe hält. Er müsste es ansich wissen.
Das Sonnenbrandargument scheint mir auch irgendwie einleuchtend.
Aus Erfahrung weiss ich, wenn Schafe in den Graben fallen, ihr Fell sich vol Wasser saugt, dann müssen sie bitterlich ertrinken.
Eines konnte ich mal rausziehen, es war durch das vollgesogene Fell unwahrscheinlich schwer.
Ein anderes war schon ertrunken.
Wenn ein junges Ferkel in den Graben fällt passiert nicht soviel, *lach* es quiekt nur.
Konnte ich auch retten, obwohl es sich wehrte und weglaufen wollte.
Liebe Grüsse
sternenschein