Gedanken oder Fragen

04.11.2011 um 22:39 Uhr

Gib mir Hoffnung

Hoffnung.
Ein so grosses Wort, diese Hoffnung.
Menschen hoffen und sehnen.
Und manchmal, wenn ihre Hoffnungen am Ende sind, dann bitten sie andere darum. "Gib mir Hoffnung".

"Gib mir Hoffnung, dass es weitergeht,
gib mir Hoffnung, dass ich es übersteh.
Denn jede Rose die gebrochen,
jeder Stachel in deiner Hand,
aus Verzweiflung zugestochen,
wird nur durch Liebe ausgebrannt."

Singt Doro Pesch in ihrem wunderbaren Song "Gib mir Hoffnung.

Hoffnung, ein Wort welches wir so oft gebrauchen.
Indem wir sagen ich hoffe oder auch hoffentlich, wenn wir uns oder anderen etwas wünschen, Etwas was nicht gewiss ist.

Aber sagt jedes Hoffen nicht auch etwas über das Jetzt aus?
Heisst Hoffen nicht auch immer warten, auf etwas anderes oder etwas besseres?
Oder eben darauf, dass es "wenigstens" so bleibt, wie es ist.
Das Jetzt gestalten, so dass wir beruhigt in die Zukunft sehen können. Mit der Gewissheit, sie wird gut werden. Wäre das nicht der Idealzustand.

Nur wie es in dem alten Lied "Nehmt Abschied Brüder", schon heisst: "Ungewiss ist alle Wiederkehr, die Zukunft liegt in Finsternis und macht das Leben schwer".
Weshalb immer diese Angst, diese Bedenken vor der Zukunft? Weshalb vertrauen wir nicht einfach in sie?

Stattdessen gleichen wir eher Spielern, die sich der Hoffnung hingeben, einmal am Samstag bei der Ziehung der Lottozahlen unter den Gewinnern zu sein.

Ich spiele übrigens kein Lotto, ich glaube auch nicht, dass ein grosser Gewinn auf Dauer mich glücklicher machen könnte.

Sollten wir uns die Hoffnung nicht eher selber geben, jeden Tag aufs neue, anstatt sie von anderen zu erwarten?
"Give me Hope"



.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Crazy1412 schreibt am 05.11.2011 um 10:18 Uhr:Ich glaube, du hast da nicht ganz Unrecht. Ich selbst sag zwar selten zu jemanden persönlich, dass er mir Hoffnung geben soll (wobei ich sie dennoch bekomme^^), doch "ich hoffe" oder "hoffentlich" nehm ich durchaus in den Mund. Meist, wenn ich unsicher bin, was meine momentane Situation angeht, wenn ich mir unsicher bin. Das hilft mir dann, mit dem "Jetzt" besser fertig zu werden und irgendwie sprech ich mir damit auch selbst Mut zu :)
    Allerdings glaube ich nicht, dass es so verkehrt ist, wenn man sich Hoffnung von anderen geben lässt, denn es gibt Situationen, da kann einem so etwas den Rücken stärken und man ist froh, die Hoffnung von jemand anderen bekommen zu haben. Ich denke, für viele Menschen ist das auch sehr wichtig. Auch für mich, slebst wenn ich es nicht direkt sage, dass man mir Hoffnung geben soll, so spricht meine Körpersprache oft für sich und ein paar Worte Hoffnung können einen dann sehr schnell wieder aufbauen =).
    Doch, und in diesem Punkt geb ich dir wieder Recht, erwarten, dass man die Hoffnung bekommt sollte man nicht, denn dann könnte auch dieser kleine Funken Hoffnung zerstört werden.
    Aber vielleicht erwartet man sie automatisch, ohne es wirklich mitzubekommen? Wenn meine Körpersprache für sich spricht, ist das dann auch eine Art der Erwartung? Oder eher nicht? Vermutlich liegt das im Auge des Betrachters :)

    Wirklich ein interessantes Thema und ich glaub, ich werd mich noch etwas damit auseinander setzen =)

    Liebe Grüße
    Cat =]
  2. Findus schreibt am 05.11.2011 um 23:32 Uhr:Man sagt nicht umsonst ; die Hoffnung stirbt zu letzt.
    Denn ohne sie könnten wir nicht leben.....
  3. Puppy111 schreibt am 09.11.2011 um 12:37 Uhr:Die Hoffnung hält uns solange aufrecht, bis wieder andere Stützen um uns rum sind.

Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.