Irrte Schiller hier ?
Alle anderen Dinge müssen;
Der Mensch ist das Wesen, welches will.
Zitat: Friedrich Schiller ( über das Erhabene)
Unterliegt Friedrich Schiller hier einem Irrtum?
Warum gesteht er nur dem Menschen einen Willen zu?
Ich kenne genügend Tiere, die einen sehr ausgesprochenen Willen besitzen und schon garnicht machen, was sie müssen sollten.
Ist es nicht eher sogar der Mensch, der sich vom müssen und selbst auferlegten Zwängen dirigieren lässt?
Klar hat der Mensch einen Willen, er will viel, das mag wohl sein. Doch meistens und fast immer beugt er sich dem "müssen".
Da kann man ja doch nichts dran ändern, heisst es dann. Und sogar wenn man ihn fragt: "wie es ihm ginge?". Erhält man oft genug zur Antwort:"Muss ja".
Muss ja, da ist nichts mehr mit Willen.
Es heisst viel mehr, ich will alles eigentlich garnicht, bin umzufrieden, aber ich muss ja.
Ja, muss er, der Mensch?
Oder steckt er seinen Willen nur in irgendeine Schublade, um der Verantwortumg für sein Sein zu entgehen. Er muss jal, an seiner Umzufriedenheit sind die anderen Schuld, die, die ihn "müssen" lassen.
Er will ja etwas ganz anderes, kann er aber nicht, denn er muss ja.
Ja, irrte der Denker und Dichter Schiller sich, bei diesem Zitat. Oder entsprang es gar einer gewissen Borniertheit, den Menchen über alles zu stellen, zu dem Erhabenen zu machen, als der er zu gerne hingestellt wird?
Oder missverstehe ich Schiller hier nur falsch und interpretiere seine Worte in eine Richtung, die er so nicht gemeint hatte?
..
Der Mensch ist das Wesen, welches will.
Zitat: Friedrich Schiller ( über das Erhabene)
Unterliegt Friedrich Schiller hier einem Irrtum?
Warum gesteht er nur dem Menschen einen Willen zu?
Ich kenne genügend Tiere, die einen sehr ausgesprochenen Willen besitzen und schon garnicht machen, was sie müssen sollten.
Ist es nicht eher sogar der Mensch, der sich vom müssen und selbst auferlegten Zwängen dirigieren lässt?
Klar hat der Mensch einen Willen, er will viel, das mag wohl sein. Doch meistens und fast immer beugt er sich dem "müssen".
Da kann man ja doch nichts dran ändern, heisst es dann. Und sogar wenn man ihn fragt: "wie es ihm ginge?". Erhält man oft genug zur Antwort:"Muss ja".
Muss ja, da ist nichts mehr mit Willen.
Es heisst viel mehr, ich will alles eigentlich garnicht, bin umzufrieden, aber ich muss ja.
Ja, muss er, der Mensch?
Oder steckt er seinen Willen nur in irgendeine Schublade, um der Verantwortumg für sein Sein zu entgehen. Er muss jal, an seiner Umzufriedenheit sind die anderen Schuld, die, die ihn "müssen" lassen.
Er will ja etwas ganz anderes, kann er aber nicht, denn er muss ja.
Ja, irrte der Denker und Dichter Schiller sich, bei diesem Zitat. Oder entsprang es gar einer gewissen Borniertheit, den Menchen über alles zu stellen, zu dem Erhabenen zu machen, als der er zu gerne hingestellt wird?
Oder missverstehe ich Schiller hier nur falsch und interpretiere seine Worte in eine Richtung, die er so nicht gemeint hatte?
..

Lg
Aber wenn man das Zitat so für sich nimmt, stimme ich dir zu. Deine Gedanken dazu sind wie immer wunderbar, regen zum Nachdenken und Weiterdenken an - egal, wie Schiller es gemeint hat. *smile*
Manchmal muss man die ursprüngliche Intention nicht verfolgen, wenn daraus etwas Neues wachsen kann.
Dein Kommentar widerspricht, glaube ich, so ziemlich dem, was Schiller eigentlich in dieser kleinen Schrift ausdrücken wollte: Die Freiheit des Menschen.
[btw.: Schiller spricht kurz vor diesem Satz der Natur \"Vernunft\" zu.]
Wenn sich ein Tier durch den Menschen bedroht fühlt und ihn dann angreift, dann muss das Tier das, wegen des Überlebens. Ansonsten wäre die Intention des Tieres vllt, den Menschen in Frieden zu lassen und ihm aus den Weg zu gehen. Ich glaube also wenn es ums Töten oder sowas geht, dann macht das Tier es, weil es muss und der Mensch leider viel zu oft, weil er will. Das ist jetzt nur ein Bsp. worauf ich das beziehe, aber da gibt es sicher noch mehr Vergleiche ;)
Liebste Grüüüße
Es wird immer schlimmer mit den Spamversuchen.
Schuhe und dieses Schillerthema passen ja auch scheinbar wunderbar zusammen.
Hin und wieder soll ja auch Schiller leichtfüssig durchs Leben gelaufen sein, wenn er sich dem Alkohole zuneigte, soll es schon mal vorgekommen sein, dass er mit den Trinkgläsern warf.
Vielleicht dachte der \"Gast\" Kommentator aber auch, Schiller lebte auf grossem Fusse.
Nur gab es zu seiner Zeit noch keine Pxma Schuhe.
Da musste er einsehen \"Schuster bleib bei deinen Leisten\", Und so schrieb er dann weiter, an der Glocke und rinnen muss der Schweiss.
Vielleicht hatte Schiller dieses der Bibel entliehen, denn schon dort steht bei der Vertreibung aus dem Paradies, Im Schweisse deines Angesichts.....
Von Fussschweiss und Pxma stand da allerdings nichts.
Den Kommentar des \"Fuss und Pxuma\" Fetschisten gebe ich natürlich nicht frei.
Dankeschön für eure Kommentare und einlassungen, sie haben dieses Thema für mich doch erhellt in die verschiedenen Richtungen.
Liebe Grüsse