Jennifer Cranen, Crazyjenni
Stimmung: nachdenklich
Dieses Zitat von Albert Schweitzer fand ich durch Zufall auf
Jennis Gedenkseite *klick hier*.
Jennifer Cranen (12.05.88 geb.) oder Crazyjenni wie sie sich selbst auf ihrer Homepage nannte,wollte einmal Modedesignerin werden.
Doch 2003 wird bei Jennifer ein Tumor an der Halswirbelsäule festgestellt. Sie kämpfte, doch verlor sie 2004 diesen Kampf.
Eine gemeinsame Woche noch, konnte sie ihrer Familie schenken.
Diese putzten die Glasscheiben im Wintergarten, um Jenni dort ein letztes Lager herzurichten.
Denn Jennifer wollte nach der ganzen langen Zeit in Krankenhauszimmern noch einmal Nachts die Sterne sehen.
Ihre Mutter schreibt: Jenni schlief ganz friedlich ein und ihre Seele flog wie ein Schmetterling in ihre 'Neue Welt'.
So ging sie dann am 16.11.04.
Die Kraft und Stärke dieses 16 jährigen Mädchens berührt mich zutiefst.
Jenni liebte das Leben, sie schrieb ein Buch über und während ihrer Krankheit.
* Ich will mein Leben zurück *
* Ich will nicht, dass ihr weint.*
Der Erlös des Buches geht lt. Jennis Wunsch an den
"Förderkreis Hilfe für krebskranke Kinder e.V." in Aachen.
Es ist ein Plädoyer für den Wert des Lebens, egal in welcher Situation ein Mensch steckt.
"Trotzdem lohnt es sich für jede Sekunde zu kämpfen"
lautet einer der letzten Sätze in ihrer Niederschrift.
Wie die Rheinische Post schreibt.
Auf ihrer Homepage steht auch:
Da ist ein Land der Lebenden
und ein Land der Toten,
und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe -
das einzig bleibende, der einzige Sinn.
Update 2011
Diesen Eintrag schrieb ich 2008.
Das Buch, welches Jennifer über sich, ihr Leben und ihre Krankheit schrieb, wird in einigen Schulen als Schullektüre im Unterricht verwendet.
Da der Erlös des Buches der Kinderkrebshilfe zu gute kommt, habe ich diesen Eintrag noch einmal nach vorne geholt.
Und natürlich um an dieses tapfere Mädchen, an Jennifer Cranen, zu erinnern.
Wer mehr über Crazyjenni, dieses mutige Mädchen erfahren möchte, bitte oben den Link anklicken.

@Sadeyes,
mir fehlten auch die Worte, ich war einfach nur ergriffen als ich die Seiten las.
Ja, es spricht sehr viel Liebe daraus. Und trotz allem viel Mut zum Leben.
Sie hatte sich bei den Lehrern bedankt, dass sie ihren Anschluss machen durfte und geschafft hat.
Viele wollen ihr Leben nicht, würden es am liebsten wegschmeissen, sie aber wollte es, bis zur letzten Minute, durfte es nicht behalten. Und so oft fragen wir nach dem Sinn des Lebens.
Ihres hatte mit Sicherheit einen Sinn, einen ganz grossen wie ich denke.
@SimSchaf,
ja, stimmt, sie war so alt wie du es jetzt bist, wie etliche hier es sind. Und sicher wollte sie auch noch so vieles machen.
Ich weiss nicht, hast du rechts auf der Page, auch ihre eigene Homepage angeklickt. die sie damals selbst noch geschrieben hat. Es berührt sehr, und zeigt doch, wie dankbar man für das Leben sein kann, in jedem Augenblick.
Danke für eure Kommentare und dass ihr euch die Zeit genommen habt.
sternenschein
Das hab ich jetzt getan und sie von vorne bis hinten durchgelesen. Sehr bewegend! Es nimmt einen schon ziemlich mit, wenn man liest, was so ein junger Mensch alles durch machen mußte. Unheimlich traurig, dass sie es doch nicht geschafft hat.
Bin immer noch ziemlich in Gedanken...
aber immerhin durfte sie die sterne nocheinmal sehen....ein schwacher trost aber immerhin einer
Es ist einfach zu traurig.
So ein junger Mensch!
Aber so tapfer und mutig und mit Einsichten, die leider vielen Menschen fehlen!
Ja, ihr Leben hatte einen großen Sinn!
Ich hab ja immer das Gefühl und die Vorstellung, dass keiner irgendwo verloren gehen kann. Irgendwie sind wir immer wieder da. Man kann jemanden wiedersehen, z.B. in der Natur. Da wir wieder zur Erde werden, greifen die Pflanzen mit ihren Wurzeln auf uns zu und so kann man manchmal in einem Nicken einer blauen Glockenblume, zu früh geschlossene klare Kinderaugen wieder erkennen oder die dunkelbraune Mitte einer Sonnenblume erscheint mir wie ein Paar für immer geschlossene braune warme Augen, die mir zublinzeln wollen:"Da bin ich doch, siehst du mich denn nicht?"
....ich weiß nicht, eben nur so ein Gefühl....von mir....
kann ich gut verstehen.
Ich denke auch, es geht nichts verloren, es verschwindet nichts, es wandelt sich nur.
Danke für eure Kommentare
@Teddygirl, auch dir ein dankeschön.
Ich weiss ja dass du täglich mit diesen Dingen konfrontiert bist.
Und doch ist es dann aber wieder eine andere Sicht, wenn man die gefühle der Betroffenen liest. Praktisch nach und mitempfindet.
Ging mir genauso, und ich war auch am überlegen, ob ich da einen Eintrag draus mache. Denn das Schicksal von Jenni ist traurig, zweifelsohne.
Aber auf eine Art auch mutmachend, das Leben bis zuletzt zu leben.
Und ich denke, sie hätte es gewollt, wenn auf ihr Leben, ihre Internetseite und das von ihr geschriebene Buch hingewiesen wird.
Liebe Grüsse an Euch
sternenschein
danke für deinen Kommentar.
Wenn man auf Jennis Seite geht, es ist ein Gefühl als sei sie noch da. Unfassbar und traurig..
Liebe grüsse
Egal wo ich bin... einmal schreibt Jenny von einer Bäckerei in Herzogenrath - frage ich mich immer "ist auch Jenny mit ihrer Mutter/Vater hier vorbeigefahren?"...
Diese wahre Geschichte wird für mich i
unvergesslich bleiben und wann immer ich an Orte komme von denen auch Jenny schrieb, wird sie mir in Gedanken gegewärtig sein...
Liebe Eltern von Jenny, danke für all die Liebe und Kraft und aufopferungsvolle Hilfe und Pflege die Sie Ihrer wunderbar tapferen Tochter gegeben haben...
Liebe Grüsse, Chrissy
Jenny war sehr stark. Ich hätte nicht so eine Kraft gehabt wie Jenny.
Es ist schwer für die Eltern, aber ein trost bleibt, Jenny hat keine Schmerzen mehr und sie wird immer in den Herzen ihrer Eltern sein.
Liebe Grüße
Angel
einen lieben Dank für deinen Kommentar und deine Schilderung. Jenni war wirklich ein sehr tapferes Mädchen.
@Angel, auch dir ein dankeschön. Der Eintrag istja auch schon eine ganze Weile her. Deshalb hattest du ihn wohl noch nicht gesehen.
Für dich hat dieses Buch, welches du von Jenni gelesen hast, ja auch noch eine andere Bedeutung. So konntest du einiges nachempfinden und besserverstehen von dem was dein Mann durchmachen musste. Wie er sich vielleicht gefühlt hatte.
Ich glaube diese Kraft kann man nur haben, wenn man Leben will, wirklich leben bis zum Ende.
Ob wir diese Kraft hätten, das können wir nicht wissen.
Ich glaube, das weissman erst in solch einem Moment, der hoffentlich niemals für uns eintreten sollte.
Alles Liebe
sternenschein
Und dir, lieber Sternenschein, möchte ich sagen, dass ich es sehr bewundernswert finde, wie du immer wieder die unterschiedlichsten Themen uns zugänglich machst. Danke.
ich habe zu danken, für das lesen.;-)
Unter
http://www.crazyjenni.de
findet man übrigens ihre eigene Homepage, die Jenni damals noch selbst geschrieben hatte.
Liebe Grüsse