Gedanken oder Fragen

18.02.2009 um 03:54 Uhr

Konjunkturpaket Förderprogramm für Reiche

Stimmung: gut

Das Konjunkturpaket II als Förderung für Besserverdienende.
Auf Nachfrage von Axel Troost ( Die Linke ) schlüsselte Peer Steinbrück, Finanzminister (SPD), auf, welche Gruppe vom Konjunkturpaket II profitiert.

Laut Steinbrück werden Bezieher eines Einkommens bis 10.000 Euro,
bei Verheirateten bis 20.000 Euro
bis Ende 2010 um 150 Millonen Euro entlastet.

Besserverdienende mit einem Einkommen ab 53.000 Euro, (Verheiratete 106.000 Euro)
werden um 1.450 Millionen Euro entlastet.

Fast zehnmal soviel für die Besserverdienenden. So ist es richtig, denn der Reichtum muss gefördert werden. Armut gibt es schon genug.
Scheint sich die SPD/CDU Regierung zu denken.
Reichenförderung hat auch in Zeiten der Krise und der Rezession Konjunktur, wenn nicht sogar Hochkonjuktur.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. ZooStation schreibt am 18.02.2009 um 10:13 Uhr:Die große Umverteilung der Knete von unten nach oben hat System und wird von allen gesellschaftlichen Akteuren nach Kräften unterstützt. Krass ist, dass Kohle, die einmal "oben" angekommen ist, auch "oben" bleibt; d.h., die Vermögenden investieren ihren Knatter in Fonds, Aktien etc., nicht so sehr in Handwerkerrechnungen, Schulgeld oder den Einzelhandel.
    Geld, das "oben" ankommt, bleibt "oben".
    Aber wir schaffen ja immer neues...
  2. JOblogt schreibt am 18.02.2009 um 17:41 Uhr:Deine Analyse ist richtig. Diese Gesellschaft spaltet sich wenige Superreiche eine Mittelschicht, die gerade mal über die Runden kommt und eine immer größere Anzahl von Armen. Darunter viele Kinder.
    Wenn man die aktuelle Forsa Umfrage zum Wahlverhalten nimmt, wird es wohl noch schlechter werden. Denn Westerwelle & Co. erhalten immer mehr Zuspruch. Dass heisst weiterhin Volldampf bei der ungerechten Vermögensverteilung.
  3. sternenschein schreibt am 20.02.2009 um 03:26 Uhr:Dieses System wird uns dann so verkauft, dass darauf gewartet wird, wenn die Reichen reicher werden, dass dann etwas davon wieder nach unten durchsickert.
    Aber wie soll das gehen, wenn man den unteren Schichten immer mehr nimmt.
    Man braucht sich doch nur die Lohnentwicklung der letzten 10 oder 15 Jahre anschauen im Gegensatz zu der Einkommensentwicklung bei der oberen Schicht.
    Und dann wird sich gewundert, das dann für die Binnennachfrage nicht so viel Geld vorhanden ist.
    Liebe Grüsse

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