Loveparade Duisburg, noch wird gefeiert, 18 Tote
Trauer in NRW und anderswo.
18 Tote bei der Loveparade in Duisburg.
Sie wollten feiern. Sie wollten Spass haben und lustig sein.
Bei einer Massenpanik, in einem Tunnel einer Zuwegung zum Festgelände auf dem Duisburger alten Güterbahngelände, wurden 18 Menschen totgetrampelt und etwa 150 verletzt.
1,4 Millionen Menschen wollten die Loveparade erleben. Vielleicht zu viele für dieses Gelände welches nicht für so viele Menschen ausgelegt ist.
Bei dem Gedränge in dem Tunnel drückten die auf das Festgelände wollenden nachströmenden Menschen so sehr, dass es zu einer Massenpanik kam, in der etliche Menschen zu Boden fielen, von den nachrückenden zu Tode getrampelt oder teils schwer verletzt wurden.
Die Bässe wummerten während der Rettungsarbeiten weiter. Polizei und Veranstalter beschlossen die Feier weitergehen zu lassen, damit der Menge der sich auf dem Festgelände befindlichen Menschen nicht noch zu einer zweiten Massenpanik beim verlassen des Geländes kommen könnte.
Bahnhöfe und Autobahnen wurden teilweise gesperrt, um eine geordnete Abreise und Versorgung der Verletzten sicherzustellen.
Sie wollten doch nur feiern und jetzt so etwas.
Zahlreiche Eltern machen sich Sorgen um ihre Kinder, hoffen ihnen sei nichts passiert auf dieser Loveparade.
Die Polizei hat ein Notfalltelefon unter der Nummer
0203 94000
eingerichtet.
Mich schockiert es einfach, dass Menschen bei solchen Gelegenheiten/ Paniken von anderen, die kopflos werden, einfach zu Tode getrampelt werden.
Und dabei sollte es doch ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmer sein. Eine Loveparade die die Veranstaltungen der Loveparade damals in Berlin noch in den Schatten stellen sollte.
Gestern noch machten sich viele Teilnehmer Gedanken, wie sie sich kleiden sollten. zu diesem Anlass.
Morgen werden sie Trauer tragen und mit ihnen NRW.
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18 Tote bei der Loveparade in Duisburg.
Sie wollten feiern. Sie wollten Spass haben und lustig sein.
Bei einer Massenpanik, in einem Tunnel einer Zuwegung zum Festgelände auf dem Duisburger alten Güterbahngelände, wurden 18 Menschen totgetrampelt und etwa 150 verletzt.
1,4 Millionen Menschen wollten die Loveparade erleben. Vielleicht zu viele für dieses Gelände welches nicht für so viele Menschen ausgelegt ist.
Bei dem Gedränge in dem Tunnel drückten die auf das Festgelände wollenden nachströmenden Menschen so sehr, dass es zu einer Massenpanik kam, in der etliche Menschen zu Boden fielen, von den nachrückenden zu Tode getrampelt oder teils schwer verletzt wurden.
Die Bässe wummerten während der Rettungsarbeiten weiter. Polizei und Veranstalter beschlossen die Feier weitergehen zu lassen, damit der Menge der sich auf dem Festgelände befindlichen Menschen nicht noch zu einer zweiten Massenpanik beim verlassen des Geländes kommen könnte.
Bahnhöfe und Autobahnen wurden teilweise gesperrt, um eine geordnete Abreise und Versorgung der Verletzten sicherzustellen.
Sie wollten doch nur feiern und jetzt so etwas.
Zahlreiche Eltern machen sich Sorgen um ihre Kinder, hoffen ihnen sei nichts passiert auf dieser Loveparade.
Die Polizei hat ein Notfalltelefon unter der Nummer
0203 94000
eingerichtet.
Mich schockiert es einfach, dass Menschen bei solchen Gelegenheiten/ Paniken von anderen, die kopflos werden, einfach zu Tode getrampelt werden.
Und dabei sollte es doch ein unvergessliches Erlebnis für die Teilnehmer sein. Eine Loveparade die die Veranstaltungen der Loveparade damals in Berlin noch in den Schatten stellen sollte.
Gestern noch machten sich viele Teilnehmer Gedanken, wie sie sich kleiden sollten. zu diesem Anlass.
Morgen werden sie Trauer tragen und mit ihnen NRW.
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Keine Ahnung, woran das liegt - an der Masse, der Panik, den Menschen, keine Ahnung. Ich wünschte aber, es wäre auf der Loveparade auch so wie auf den Konzerten, bei denen ich bisher war - dass man sich gegenseitig hilft und aufeinander acht gibt beim Feiern, selbst wenn ne Panik ausbricht... Das sagen die Toten Hosen, seitdem auf ihrem 1000. Konzert ein Mädchen starb, immer wieder: wenn was ist, gebt uns ein Zeichen. Wir hören sofort auf, bis die Situation okay ist. Achtet aufeinander, wir wollen zusammen einen tollen Abend ohne Verletzte haben.
Was die Love Parade betrifft... Hab es den ganzen Abend verfolgt und es macht mich wirklich einfach sprachlos.
Und irgendwie befremdlich, wie Menschen so drängeln können, dass sie einfach andere Menschen tottreten. Zum Teil ja auch schon ohne Panikanfälle.
Es gibt so viele Veranstaltungen, bei denen viele Menschen sind und wo man nur eine kleine Tür als Ein-/Ausgang hat. zB Kino, Oper, Theater, usw. Ich habe da noch von keinen Tottrampelungen gehört.
Also wieso funktioniert es bei einigen Veranstaltungen, bei anderen nicht? Liegt es an der Sauferei? An der größeren Menschenmasse?
Aber wieso sich einige den Vollsuff antun, verstehe ich echt nicht. Gerade, wenn ich dann von Leuten immer wieder höre, wie peinlich ihnen vieles ist, was sie in besoffenem Zustand getan haben. Oder wenn sie klagen, weil ihnen vom Saufen kotzübel ist und die Kopfschmerzen haben. Wieso tun sie sich das an? Ist es das Wert? Wenn ich weiß, ich bekomme von etwas die Kotzerei und Kopfschmerzen und ich will das nicht, dann lasse ich das einfach.
Gruppenzwang ist übrigens sowieso idiotisch, finde ich, und ich verstehe nicht, wieso so viele das mitmachen. Wieso ist das Umfeld vieler Leute so kaputt, dass sie sich sowas bieten lassen? Wieso haben so viele Menschen so ein trostloses Leben? Das frage ich mich schon... Und das gilt für Jugendliche UND für Erwachsene.
Wobei ich schon weiß, wer sich nicht an Konventionen hält (und mag die bescheuerterweise auch lauten "Auf Festen muss man mindestens mal Sekt trinken"), bekommt schon gesellschaftliche Sanktionen. Je nach Umfeld hat man nichts zu sagen und ist gesellschaftlich ganz draußen, wenn man anders ist, als die Masse. Nur, wieso haben einige Menschen die Kraft, trotzdem ihren eigenen Weg zu gehen, andere nicht? Was ist da anders gelaufen? Und wieso sind die Menschen überhaupt so bekloppt, Menschen wegen Andersartigkeit auszuschließen? Ohne das gäbe es keinen Gruppenzwang.
Gemeinsam saufen find ich irgendwie... also, ich weiß nicht, aber meinem Empfinden nach ist das irgendwie keine gemeinsame Tätigkeit. Irgendwie hockt man da, man tauscht evtl Gedanken aus, okay. Aber teilt man wirklich was? Klar, es ist jedem selbst überlassen, was er macht, aber mir persönlich kommt das seltsam vor. Also, ich persönlich würde das nicht unbedingt wollen. Gemeinsam singen, Instrumente spielen, klettern gehen, meinentwegen auch im Netzwerk PC spielen... da interagiert man meiner Meinung nach "intensiver". ;) Aber muss jeder selbst für sich wissen.
Ich bin kein unlustiger Mensch. Vielleicht brauche ich deswegen keinen Alkohol? Wenn ich lese, ist halt lustig, mit anderen Leuten zusammen zu sein... Hm... Also mit "meinen" Leuten habe ich früher oft herumgesessen und wir sind aus dem Lachen stundenlang nicht mehr rausgekommen. Ohne einen Tropfen getrunken zu haben. War halt auch so lustig.
Aber ich frage mich, ob diese schrecklichen Todesfälle wirklich so sehr mit Alkohol zu tun haben. Auf den Konzerten, auf denen ihc war, gab's auch immer strunzbetrunkene Menschen, aber dennoch ist nie was passiert, dennoch haben sogar die taumelnd den Anderen zu verstehen gegeben, dass sie mal kurz innehalten sollen.
Ich denke, es hat eher was mit dieser Panik zu tun, die da ausbrach (und die unter Alkoholeinfluss vielleicht schneller aufkommt). Mein Bruder hat heute etwas Interessantes gehört und mir davon erzählt: große Konzerte, wie acuh die Loveparade, verursachen ein Gefühl von Zusammenhalt, ein Kollektivbewusstsein, sozusagen. Wenn man jedoch Panik bekommt, empfindet man sich weniger als Teil des Kollektivs, als viel mehr als ein Individuum, das vom Kollektiv "bedroht" wird. Daher das rücksichtslose Verhalten. War wohl das Statement eines Psychologen.
so, wie ihr es schildert, mit dem hochhelfen, so sollte es wohl auch sein.
Wäre wünschenswert, wenn es überall so wäre.
@all,
ich glaube, diese Katastrophe hatte nicht unbedingt mit Alkoholkonsum zu tun.
In der Sueddeutschen wurde ein Mädel interviewt, die inmitten der Massen stand und Todesangst hatte. Sie konnte sich absolut nicht mehr bewegen, bekam von dem Druck kaum noch Luft. Hätte sich am liebsten zu Boden sinken lassen. Ging aber auch nicht.
Die Menschen sind ja laut Opduktionen gestorben, da der Brustkorb gequetscht wurde.
Natürlich denkt man, man würde sich schützend vor einem gefährdeten Menschen stellen, oder vor einem der am Boden liegt.
Nur wissen wir wirklich, wie wir reagieren würden, wenn es um unser eigenes Leben ginge und keine Möglichkeiten zum ausweichen da sind?
Wieweit kann man da noch rational vernünftig reagieren, wenn die Angst einen packt?
Liebe Grüsse
Man kann sich nicht reinversetzen, man kann sich nicht vorstellen, wie es in so einer Situation ist oder wie man reagieren würde.
Die Bilder der panischen Masse haben mir eine Gänsehaut verpaßt.
Und nun sind es schon 21 Todesopfer, die beiden Schwerverletzten sind auch gestorben :(