Marcel Reich-Ranicki "Mein Leben"
Stimmung: gut
Zitat: Marcel Reich-Ranicki
In der Sendung "Bei Beckmann".
Für diese Ansicht werde ich oftmals angegriffen, sagte Ranicki zu Reinhold Beckmann.
Marcel Reich-Ranicki lernte seine Frau im Warschauer Ghetto kennen, als sich deren Vater erhängte. Da seine Mutter zu ihm sagte, kümmer dich mal um das Mädchen.
'Und dieses mache ich heute noch"
Zu dieser Zeit dachte Ranicki, wenn es einen Gott gibt, dann ist Gott Mitglied der NSDAP.
Das er und seine Frau diese Zeit überlebten verdanken sie keinem Gott, es war Zufall, der "reine Zufall'
.Ohne meine Frau hätte ich nicht überlebt. Und sie nicht ohne mich.
Mir gefällt Reich-Ranickis Art immer noch.
Vorgestellt wurde bei Beckmann die Verfilmung von
Reich-Ranickis Buch "Mein Leben".
Ein scheinbar beeindruckender Film, der am
15.05.09 in der ARD auf dem Ersten gezeigt wird.
Dieses ist ein ganz wichtiger Film. Auch für die Jugend, sagte Ranicki. Schon weil er ein Stück Zeitgeschichte aus dem Warschauer Ghetto zeigt.
Mit Elke Heidenreich hat Marcel Reich-Ranicki übrigens überhaupt kein Problem. Er würde sie auch sofort anrufen, ohne weiteres. Er sei ihr ja nicht böse, scheinbar sie aber ihm .
Anscheinend hat Elke Heidenreich eher ein Problem mit ihm, sagte er lachend.
Bonmot am Rande, Reich-Ranicki auf die Frage von Beckmann wie er Elvis Presley findet? "Wer ist denn das?
Ich kenne den nicht"
Nun ja, man muss ja nicht jeden kennen. ;-)
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Allerdings kann ich Marcel nicht zustimmen, bei der Sache mit dem Zufall...denn daran glaube ich nicht. Nichts geschieht ohne Grund... aber da sei auch jedem seine Meinung überlassen. Jedenfalls ist mir der Mann relativ egal. Ich habe weder Achtung vor ihm, noch übe ich ihm gegenüber Missachtung aus...
Liebe Grüße
Wenn auch von anderer Gewichtung, ist doch der Ausspruch "Ich glaube nicht an Gott" nichts anderes als "Ich mag kein Vanilleeis" - persoenliche Meinung. Wieso muss man sich ueber persoenliche Meinungen streiten? Nur meine Meinung dazu.
Mir ist es egal, ob einer an Gott glaubt, an den Zufall oder an das fliegende Spaghettimonster. Glaube ist individuell und soll es auch bleiben.
Da wage ich mal einen Vorstoß und sage: "(irgendetwas) glauben" ist individuell. Der Glaube nicht.