Gedanken oder Fragen

17.09.2009 um 21:24 Uhr

Mehr Autos ...

Stimmung: gut

Wir haben mehr Autos produziert als Kinder.
Wir haben fast mehr Autos als Menschen.


Zitat: aus einer Phoenix Doku zum Ende des Erdöls.

Diese Aussage mag plakativ sein.
Doch einige Gedanken drängen sich mir dabei auf.

Nimmt die Gebrutenrate ab, wenn die Autoproduktion zumimmt?

Opfern wir nicht immer mehr Platz den Autos, indem wir unseren Kindern diesen Platz zum Leben wegnehmen?

Was sind uns die Kinder wert?
Was sind uns die Autos wert?

Politisch gesehen ist diese Frage eindeutig beantwortet. Für die Abwrackprämie ist viel Geld vorhanden.
Für die Kinder eher nicht. Da wird in Schulen und Kindergärten sowie bei den Jugendeinrichtungen gespart wo es nur geht.

Was ist für das Image eines Menschen bei uns wichtiger, die Anzahl und Grösse seiner Autos oder die Anzahl seiner Kinder?

Merkwürdige Fragen, doch sollten sie gestellt werden.
Denn viele könnten sich wohl eine Welt ohne Kinder vorstellen, aber kaum eine Welt ohne Autos.

Was ist uns wichtig?
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Rabenmutter schreibt am 17.09.2009 um 21:33 Uhr:Na wenn ich mich umsehe, hat trauriger Weise derjenige mit dem größten und schönsten Auto mehr Ansehen, derjenige mit vielen Kidnern wird schief angeguckt. Das ist bestimmt nicht nur hier so...
    Familei ist nicht merh viel Wert. Das fängt in meinen Augen damit an, dass viele meienr Generation oder auch schon etwas älter, sich bei irgendwelchen zwischenmenschlichen Problemen einfach von ihrer Familie lossagen. Womit ich niemandem einen Vorwurf machen will - aber ich finde es irgendwie taurig. Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft, und wenn man es da schon nicht schafft, zusammenzuahlten... Was für eine Vorbildwirkung hat das dann auf Kinder, insofern noch welche vorhanden?
    Vielleicht soltle ich dem mal einen eigenen Eintrag widmen, ich denke darüber nach...
    Ich persönlich könnte mir keine Welt ohne Kinder vorstellen, auch wenn ich mir jetzt nicht mehr vorstellen könnte, weitere in die Welt zu setzen und wenn ich mir so ansehe, was so rinmgsum los ist - dann schon gar nicht hier in diesem Land. Aber meine beiden, die möchte ich um keinen Preis missen! Und nein, ich habe kein Auto.
  2. DieRoteZora schreibt am 17.09.2009 um 21:34 Uhr:nur kurz gefasst, da ich ja ungern von dingen rede, bei denen ich nicht soviel einblick habe. und ich rede hier nicht von autos. da habe ich mehr einblick, als mir lieb ist nach 10 jahren automobilindustrie. kinder ja ... da habe ich trotz meiner ausbildung nicht soviel einblick als schwangerschaftsverweigerer. ich finde nicht nur für kinder und jugendliche wird zu wenig ausgegeben, sondern insgesamt für das soziale. nicht nur die bildung kränkelt, sondern auch die pflege alter menschen. jeder wird allein gelassen und die regierung steckt lieber das geld in ihr liebligskind, den automitive bereich. die bezahlen dann ihren managern ganz viel geld und oft sind es ja auch politiker, die dort ihre "finger" drin haben. was ist mit der gesundheitsreform .... mann, haben die uns einen rein getan. aber ich draf mich nicht aufregen, ich darf mich nicht aufregen, ich darf mich nicht aufregen.
  3. Lyriost schreibt am 17.09.2009 um 22:40 Uhr:Ganz offensichtlich lebt eine Mehrheit der Menschen mit verrückten Wertesystemen. Wohl dem, der sich daraus befreien kann. Liebe Grüße
  4. TheNicciPain schreibt am 18.09.2009 um 11:23 Uhr:Gebrutenrate .. ;)

    Ich kann kein Auto fahren, bin aber Halterin eines Kfz's...
    Ich habe eine Tochter, würde sie gegen kein Ding der Welt eintauschen.

    Was sagt das jetzt?

    Für mich: Kind ist das Höchste ... und danke an jeden Fahrer, der uns von A nach B bringt.
  5. Arydale schreibt am 18.09.2009 um 12:31 Uhr:Bei der Wahl Kind/Auto: Auto
  6. AngelInChains schreibt am 18.09.2009 um 12:43 Uhr:Ich möchte keine Kinder in diese Welt setzen (selbst, als die ganzen Mädchen um die 12 Jahre für Babies schwärmten, weil die so "soooooo süüüüüüüüß" wären, wollte ich keines, und das ist bis heute so geblieben, entgegen aller Prognosen "Du wirst deine Meinung noch ändern, wenn du älter wirst!"). Eher würde ich eines adoptieren, das sowieso schon lebt. Aber eigentlich wünsche ich mir kein Kind. Ich weiß, dafür erntet man gerne Vorwürfe - also ist es wirklich ungewöhnlicher, sich für oder gegen Kinder zu entscheiden?

    Ein Auto hätte ich übrigens schon gern, damit ich mir nicht mehr die ganzen Pöbler und aggressiven Alkis in Bus und Bahn antun muss. Das muss kein Luxusauto sein, hauptsache, es fährt. Aber ohne Führerschein und das nötige Geld kann ich mir das zumindest für die nächsten paar Jahre abschminken.

    Also - hier weder Kinder, noch Autos. Aber auch, wenn ich kein Kind bekommen möchte, sollte wohl klar sein, dass in der "Wertigkeit" ein Leben immer vor einem unbelebten Gegenstand vorgeht.

    Dennoch sehe ich eigentlich keinen direkten Zusammenhang zwischen Autobesitz und Kinderwunsch. Ich glaube kaum, dass jemand nur deshalb kein Kind haben wöllte, weil er zu sehr mit seinem Auto beschäftigt ist. Andererseits kann ich mir viele "normale" Dinge nicht einmal theoretisch vorstellen, das merke ich jeden Tag.
  7. ZooStation schreibt am 18.09.2009 um 20:11 Uhr:Also wenn die Autoindustrie nach dem Abfuckprämienschwachsinn im nächsten Jahr einkracht, haben wir 'ne echte Chance:
    Mehr Kinder als Autos zu produzieren.
    6 Mio. Autos vs. 675.000 Kinder in 2008.
    Faktor 10.
    Klingt mir wie der Vergleich zwischen Äpfel und Birnen, irgendwie.
  8. Lyriost schreibt am 19.09.2009 um 09:49 Uhr:Äpfel und Birnen sind Obst. Kann man vergleichen. Kinder und Autos sind? Kein Vergleich.
  9. ZooStation schreibt am 19.09.2009 um 17:18 Uhr:Es gibt ja diese Redewendung, wenn zwei nicht zu vergleichende Dinge verglichen werden...- aber was soll's!
  10. Erdbeerkuchen schreibt am 20.09.2009 um 22:11 Uhr:Gute Frage, jedoch kann man es wohl nicht vergleichen.
    Immer mehr Kinder zu bekommen ohne eine wirklich positive Zukunktsperspektive ist auch nicht schön. Wobei ich bei der Klimadebatte auch die Autoproduktion skeptisch bin.
    Außerdem subventioniert der Staat auch das Kindebekommen (Elterngeld) und die Unterhaltung (Kindergeld und Zuschüsse zum Kindergarten). In Summe denke ich, es ist mehr als die einmalige temporäre Abwrackprämie, obwohl viele Familienväter in der Autoproduktion arbeiten, sodass die Kinder doch wieder etwas davon haben. Das ist doch irgendwie wieder positiv. :-)
  11. sternenschein schreibt am 22.09.2009 um 03:08 Uhr:Das sind ja sehr viele Gedanken zu diesem Thema.
    Natürlich lassen sich Kinder mit Autos nicht vergleichen.
    Nur der Platz der Autos und Kindern eingeräumt wird schon. Es gibt für stillstehende Autos wohl mehr Parkfläche, als Spielflächen für Kinder.
    Zudem ist zu bedenken, dass unsere eigene Zukunft von den Kindern abhängt. Ohne Kinder keine Zukunft.
    Ich bin natürlich nicht für Überbevölkerung. Aber doch ist der Stellenwert von Kindern manchmal in unserer Gesellschaft recht merkwürdig. Zeigt ja schon der Vorfahrt Slogan. Wer spricht von Vorfahrt für Kinder?
    Und selbst wenn Kinder vom Staat finanziell geförtdert und unterstützt werden, so sind sie dennoch in der heutigen Gesellschaft das grösste Armutsrisiko.
    Die Zahl von 6 Mio. Autos gegen 675.000 Kinder in 2008 ist auch sehr interessant.
    Liebe Grüsse und danke für eure Kommentare.
    sternenschein
  12. AngelInChains schreibt am 22.09.2009 um 14:06 Uhr:Da andere Länder überbevölkert sind, müsste man vielleicht die Grenzen verschieben, sodass bevölkerungsreiche Länder sich ausbreiten und bevölkerungsarme Länder etwas kleiner werden? Das wäre logisch, möchte dann ja aber auch keiner.

    Ich denke, viele sind vorm Kinderkriegen allein schon deswegen abgeschreckt, dass sie eben keinerlei Zukunftsperspektiven hier im Land sehen. Kinder zu bekommen allein verbessert die Zukunft ja nicht. Gerade, wenn man die Kinder nicht ernähren kann, Armut droht, und eine schlechte schulische und berufliche Perspektive, da werden sich viele mehrfach überlegen, ob sie unter solchen Umständen ein Kind bekommen wollen. Also sollte man vielleicht erst einmal solche Umstände beseitigen. Dann würden vielleicht mehr Menschen auch Kinder bekommen wollen (nun gut, ich zwar nicht, aber ich weiß, dass viele als Argument gegen ein eigenes Kind sagen, dass ihnen die Situation in Deutschland zu unsicher ist).
  13. rougenoir schreibt am 23.09.2009 um 11:25 Uhr:So, gerade keine Zeit mir die Kommentare durchzulesen, aber das mach ich dann heute Abend ;).

    Ich jedenfalls ... hmmm ... mag alte Autos :), aber die sehen auch im stehen gut aus. Kinder können sehr toll sein, wenn sie wollen ;) ...
    Momentan ist meine Familie mit Kindern und Auto ... sehr weit entfernt, also kann ich nicht sagen, was ich persönlich für mein Leben wichtiger finde, aber gesellschaftlich gesehen ...

    Denke ich, dass man mehr für Familien, Kinder, ... also Menschen "ausgeben" ... das ist eine sehr viel lohnendere Investition als das Geld dafür herzugeben, dass immer mehr Autos produziert werden können, die dann keiner mehr braucht, weil es immer weniger Menschen gibt :).

    Generell nervt mich dieser ganze Konsum ... scheiß Kapitalismus *hehe*.

    Liebe Grüße
    Lieselotte
  14. DieRoteZora schreibt am 23.09.2009 um 13:21 Uhr:
    rougenoir:

    Generell nervt mich dieser ganze Konsum ... scheiß Kapitalismus *hehe*.



    dem stimme ich zu
  15. TheNicciPain schreibt am 23.09.2009 um 13:36 Uhr:...wären wir alle unsicher, was das kinderkriegen betrifft, so gäbe es schon bald keine kinder mehr...wir werden alt und keiner ist mehr da, der für uns arbeitet / uns hilft...ziemlich trostlos...kinderkriegen ist immer mit risiko verbunden...manchmal muss man eben risiken eingehen..niemand weiß, was morgen ist...es kann immer was passieren...wenn nun aber einer ganz bewusst die entscheidung trifft "ich möchte niemals kinder" und dies auch konsequent verhindert, dann spreche ich dem nicht entgegen...überlegen muss man vorher immer...
  16. rougenoir schreibt am 23.09.2009 um 20:14 Uhr:
    Rabenmutter:Das fängt in meinen Augen damit an, dass viele meienr Generation oder auch schon etwas älter, sich bei irgendwelchen zwischenmenschlichen Problemen einfach von ihrer Familie lossagen. Womit ich niemandem einen Vorwurf machen will - aber ich finde es irgendwie taurig. Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft, und wenn man es da schon nicht schafft, zusammenzuahlten...


    Nunjah, es kommt wohl auf das Ausmaß der zwischenmenschlichen Probleme an. Ich jedenfalls bin froh den Großteil "meiner" Familie (d.h. Familie meiner Mutter) nicht mehr sehen zu müssen, was aber sehr gute Gründe hat.

    Dem zweiten Teil den Zitats stimme ich voll und ganz zu (wobei ich auch nicht behaupten will, dass der erste Teil nicht zutrifft, aber ich denke da muss man Unterschiede machen, ob das Problem lösbar oder eher unlösbar ist). Eigentlich fängt alles mit der Familie an. Da lernt man gesellschaftlichen Umgang ... ähm, eben Leben. Da muss es wohl seit langem in den meisten Familien nicht sehr ... "liebevoll" zugehen ...

    Ich liebe meine Familie, so nervtötent sie manchmal sein kann, aber irgendwas muss doch schiefgelaufen sein ... mist *hehe*.
    Leider muss ich nämlich zugeben voll in diesem konsumgesteuerten System aufzugehen, zumindest soweit es mir möglich ist *bah*. Ich wäre froh, es wäre anders.
  17. rougenoir schreibt am 23.09.2009 um 20:28 Uhr:So, ich verbessere mich mal selbst :).
    Ich wollte natürlich nicht sagen, dass es in den meisten Familien völlig lieblos zugeht. Mir ist nur kein besseres Wort eingefallen.
    Aber irgendeinen Grund für die "Konsumgesellschaft" muss es ja geben, zumindest, wenn der Grundstein in den Familien gelegt wird, wovon ich überzeugt bin. Na ja, wahrscheinlich ist es auch ein Familien-Gesellschaftsproblem. Die Gesellschaft nimmt Einfluss auf das Familienleben und umgekehrt und irgendwie ... läuft alles ein bisschen schief ;).

    Eigentlich wird ja die ganze Industrie künstlich am Leben gehalten, aber irgendwann ... geht's dann auch nicht mehr. Ich frage mich nur, warum man nicht irgendwann mal umdenken will. Das ganze System ist doch marode. Wir beuten andere Länder aus, damit wir möglichst billige Wahre bekommen und hierzulande gibt es keine Arbeitsplätze, weil alles ins Ausland verlagert wird. Ich denke einfach mal, ohne genaues zu wissen, dass das "uns" nicht gut tut und den anderen Ländern ebenso.

    Natürlich würde es nichts bringen alles von jetzt auf heute umzustellen, aber man könnte so langsam an einem ... Kapitalismus-Austieg planen.
    Für ein paar wenige funktioniert das vielleicht, aber nicht für die meisten.

    Gnarf ... jetzt müsste ich mir nur noch einen eigenen antikapitalistsichen Plan basteln, denn beim Einzelnen fängts an :D.
  18. AngelInChains schreibt am 24.09.2009 um 14:19 Uhr:"Das fängt in meinen Augen damit an, dass viele meienr Generation oder auch schon etwas älter, sich bei irgendwelchen zwischenmenschlichen Problemen einfach von ihrer Familie lossagen. Womit ich niemandem einen Vorwurf machen will - aber ich finde es irgendwie taurig. Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft, und wenn man es da schon nicht schafft, zusammenzuahlten... Was für eine Vorbildwirkung hat das dann auf Kinder, insofern noch welche vorhanden?"

    Zu dem Zitat möchte ich auch noch einmal sagen, dass man bitte nicht dazu tendieren soll, zu meinen, die Kinder würden als Erwachsene genau so leben, wie ihre Eltern es ihnen beigebracht haben. Menschen sind doch keine Automaten ohne eigenen Willen. Es mag zwar stimmen, dass einige einfach nur machen, was "alle" machen, und dann eben dem folgen, was die Eltern ihnen gezeigt haben. Auch im Negativen. Aber nicht zwangsläufig jedes zB Scheidungskind wird später mal selbst "beziehungsunfähig" und nicht jedes Kind, das misshandelt wurde, misshandelt später selbst. Unter solchen Vorurteilen haben diese Leute erst recht zu leiden, und das verbessert ihr Leben und damit ihre Taten sicherlich nicht.
  19. Rabenmutter schreibt am 25.09.2009 um 18:32 Uhr:Das wollte ich auch nicht behaupten, dass Kinder generell so leben wie ihre Eltern - nur, wo lernt ein Kind Familie? In dieser, und wenn keine vorhanden... wackelt die Grundlage.
  20. Rabenmutter schreibt am 25.09.2009 um 18:35 Uhr:Noch was - mit "lossagen von der Familie" meinte ich nicht den ganzen familiären Rattenschwanz sondern Eltern und Geschwister. Zu meinen Paten, Cousins, Onkels und Tanten habe ich selbst keinen Kontakt mehr, allerdings haben sie sich losgesagt und nicht umgekehrt. Ich habe nur irgendwann meine Konsequenzen gezogen und aufgehört, ihnen nachzulaufen.
  21. DieRoteZora schreibt am 25.09.2009 um 18:37 Uhr:was soll der drilling sagen als lehrerkind ... ich musste mich lossagen, um zu heilen
  22. AngelInChains schreibt am 26.09.2009 um 14:39 Uhr:Die Frage ist: Braucht ein Mensch zwangslaeufig die "Grundlage", die du ansprichst, um gluecklich zu sein? Ich denke nicht, denn jeder Mensch ist anders. Und dass die Gesellschaft besser waere, wenn jeder so leben muesste, glaube ich auch nicht, denn dann waeren viele Menschen, die das gar nicht so wollen, ungluecklich. Das waere dann auch keine Verbesserung.

    Uebrigens meinte ich auch den Nicht-Kontakt zu Geschwistern und Eltern. Nur, weil man paar Gene teilt, muss man sich doch nicht lieben, auch, wenn sich das Menschen so gerne einreden. Denn mal ernsthaft, wieso sollte man seine Familie bedingungslos lieben, wenn man sich auch sonst die Menschen, die man mag, anhand ihres Charakters aussucht? Wieso sollte man bei Familienmitgliedern da unkritisch sein und sagen "Egal, was sie machen und was sie denken, ich MUSS sie lieben"? Ich bewerte Menschen nach Handeln und Charakter und da mache ich bei NIEMANDEM einen Unterschied. Alles andere kaeme mir unlogisch vor. Ich weiss, Liebe und Logik widersprechen sich fuer viele Menschen... Allerdings sind viele Menschen auch unkritisch und folgen einfach Wegen, weil "es schon immer so war" (= "Eltern muss man lieben", "Sonntags muss man das Auto waschen" ;) ).
  23. DieRoteZora schreibt am 26.09.2009 um 15:23 Uhr:dem stimme ich zu
  24. sternenschein schreibt am 26.09.2009 um 18:33 Uhr:Mir gehen so viele Sachen zu euren Kommentaren durch den Kopf. Das kann man bald garnicht alles aufschreiben.

    In einem Film sagte einer,
    "Der Mensch ist die Summe der Menschen denen er begegnete"
    Ich glaube nicht, dass es so einfach ist.
    Der Mensch ist für mich das, was er sein will. Er hat eine eigene Wahl , die er treffen kann.
    Natürlich wirken die anderen Menschen mit hinein.
    Aber wir lesen ja hier auch oft genug in den Blogs, dass sich jemand entschliesst, nicht das gelernte, das althergebrachte, vorgegebene zu übernehmen. Weil es falsch oder verkehrt für ihn wäre.
    Und ja, manchmal muss man sich wohl lossagen um heilen zu können.
    Es wird so oft der Gesellschaft die Schuld gegeben. Die Gesellschaft sind wir, jeder einzelne.
    Doch wenn ich lese, es wurden in diesem Jahr 20 Menschen hier in D totgetreten, dann frage ich mich ob wirklich die Gesellschaft die Schuld daran trägt? Ich denke eher die Täter, wie die Schweizer Jungen in München die nur Spass haben wollten, oder die drei Jungs, die in Hamburg Harbug einen Mann wegen 20 Cent tottraten sind schuld. Sie hätten es nicht machen brauchen, sie haben sich selbst dazu entschlossen. Sie waren nicht ferngesteuert. Egal, was sie selbst bis zu diesem Zeitpunkt erlebt haben mögen.
    Es liegt zum Teil auch in jedem selbst, was er macht und wie er handelt.
    Und doch hat es vielleicht ein wenig damit zu tun, dass uns der Konsum, die Autos etc. oftmals wichtiger sind als die seelische Gesundheit der Kinder.
    Vielleicht fehlt dadurch einigen die Achtung vor dem anderen, die mit ihm auf dieser Welt leben.
    Liebe Grüsse

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