Menschlicher Müll
Sie helfe menschlichem Müll.
Leuten die keinen Nutzen mehr haben.
Wird Lisa, die Ärztin oftmals angefeidnet, wenn sie zu den Obdachlosen auf Moskaus Strassen fährt um ihnen zu helfen.
Welch eine Weltsicht, von menschlichem Müll zu sprechen, die Menschen nur noch nach ihren Nutzen einzuteilen.
Lisa lässts sich davon nicht beirren, sie hilft ihnen allen. Parkt mit ihrem Ambulanzwagen auf dem Müllplatz am Moskauer Paweletzer Bahnhof um dort die Bedürftigen medizinisch zu versorgen. Auch Kleidung und Nahrung bekommen von ihr die Menschen, um die sich keiner mehr kümmert.
Selbst ein Baby, gerade ein halbes Jahr alt, lebt mit seinem Vater und Mutter dort auf der Strasse. nachdem der Mann seinen Job und damit auch die Wohnung verloren hat.
Lisa sagt, als sie einer älteren obdachlosen Frau die offenen Beine verbindet:
"Sie schlafen alle im sitzen, sie sind alle fehernährt, sie werden alle krank".
Menschlicher Müll in Moskau. Erschreckend und so ganz weit ist Moskau auch nicht.
Auch hier in Deutschland wird manchmal von menschlichem Müll gesprochen, von Menschen ohne Nutzen, die nur noch und immer öfter nach ihrer Leistungsfähigkeit beurteilt werden.
Von Bevölkerungsgruppen denen man eher weniger Geld geben sollte, oder allenfalls Gutscheine, da sie sonst noch mehr saufen und rauchen würden.
Das scheuen sich auch deutsche Politiker nicht, solche Sprüche in den Mund zu nehmen. Und ja, manchmal sind es sogar SPD Politiker, wie der Neuköllner Bezirksbürgermeister, oder der ehemalige Berliner Finanzsenator.
Menschenverachtung braucht scheinbar keinen Anlass mehr, sie nimmt scheinbar auch so in diesen Zeiten ungebremst zu.
Und manchmal frage ich mich, ob der Kapitalismus wirklich die für alle Menschen gute Weltordnung ist, wenn die Menschen in ihm wie eine Ware behandelt werden, nur noch nach ihrem Nutzen und ihrer Leistungsfähigkeit beurteilt werden.
Es gab wohl niemals vorher, seit der Nachkriegszeit, soviele derart reiche Menschen in Moskau, aber wohl auch niemals soviele Arme und Obdachlose.
Ist es bei uns wesentlich und ganz anders als in Moskau, der Stadt aus der der Weltspiegel berichtete.
Der Bericht ist hier nachzulesen, wahrscheinlich auch über die ARD Seite im Internet anzusehen.
Weltspiegel Lisa in Moskau
.
Leuten die keinen Nutzen mehr haben.
Wird Lisa, die Ärztin oftmals angefeidnet, wenn sie zu den Obdachlosen auf Moskaus Strassen fährt um ihnen zu helfen.
Welch eine Weltsicht, von menschlichem Müll zu sprechen, die Menschen nur noch nach ihren Nutzen einzuteilen.
Lisa lässts sich davon nicht beirren, sie hilft ihnen allen. Parkt mit ihrem Ambulanzwagen auf dem Müllplatz am Moskauer Paweletzer Bahnhof um dort die Bedürftigen medizinisch zu versorgen. Auch Kleidung und Nahrung bekommen von ihr die Menschen, um die sich keiner mehr kümmert.
Selbst ein Baby, gerade ein halbes Jahr alt, lebt mit seinem Vater und Mutter dort auf der Strasse. nachdem der Mann seinen Job und damit auch die Wohnung verloren hat.
Lisa sagt, als sie einer älteren obdachlosen Frau die offenen Beine verbindet:
"Sie schlafen alle im sitzen, sie sind alle fehernährt, sie werden alle krank".
Menschlicher Müll in Moskau. Erschreckend und so ganz weit ist Moskau auch nicht.
Auch hier in Deutschland wird manchmal von menschlichem Müll gesprochen, von Menschen ohne Nutzen, die nur noch und immer öfter nach ihrer Leistungsfähigkeit beurteilt werden.
Von Bevölkerungsgruppen denen man eher weniger Geld geben sollte, oder allenfalls Gutscheine, da sie sonst noch mehr saufen und rauchen würden.
Das scheuen sich auch deutsche Politiker nicht, solche Sprüche in den Mund zu nehmen. Und ja, manchmal sind es sogar SPD Politiker, wie der Neuköllner Bezirksbürgermeister, oder der ehemalige Berliner Finanzsenator.
Menschenverachtung braucht scheinbar keinen Anlass mehr, sie nimmt scheinbar auch so in diesen Zeiten ungebremst zu.
Und manchmal frage ich mich, ob der Kapitalismus wirklich die für alle Menschen gute Weltordnung ist, wenn die Menschen in ihm wie eine Ware behandelt werden, nur noch nach ihrem Nutzen und ihrer Leistungsfähigkeit beurteilt werden.
Es gab wohl niemals vorher, seit der Nachkriegszeit, soviele derart reiche Menschen in Moskau, aber wohl auch niemals soviele Arme und Obdachlose.
Ist es bei uns wesentlich und ganz anders als in Moskau, der Stadt aus der der Weltspiegel berichtete.
Der Bericht ist hier nachzulesen, wahrscheinlich auch über die ARD Seite im Internet anzusehen.
Weltspiegel Lisa in Moskau
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Also entweder, das war eine Militaerschule, oder aber, das waren Wehrdienstleistende. Die sind in Deutschland auch nicht zwangslaeufig aelter. (Weshalb ich Wehrpflicht allgemein ziemlich krank finde)
Ansonsten wundert es mich, dass Samara unbekannt sein soll?!
Was alles andere betrifft, kann ich dir aber zustimmen.
Abgesehen davon wunderts mich, dass hier so viele verwundert ueber diese Entwicklung sind. Da bin ich ganz ehrlich. Eine sprachliche Verrohung und auch diese Tendenz, bestimmte Bevoelkerungsgruppen als Muell darzustellen, ist ja nichts Neues. Die gibt es seit Jahrhunderten.
kann ich mir vorstellen, dass es verstörend ist, diesen Reichtum neben der grenzenlosen Armut zu sehen.
Finde es auch "merkwürdig" was für junge Menschen zum Wehrdienst eingezogen werden.
Sowohl dort, wie auch hier, wie @angelInChains sagt, und in den USA ja auch. Da wird ja an den Schulen schon um Nachwuchs geworben.
Und ich weiss nicht, ob es gut ist achtzehnjährigen Waffen oder Panzer in die Hand zu drücken. Wahrscheinlich ist es auch für ältere nicht gerade gut.
@Grenzgaengerin,
die hier auf der Strasse leben haben es mit der ärztlichen Versorgung auch nicht gerade leicht. Und die illegal hier lebenden schon garnicht. Gute Sache, die ihr da macht. Denke die haben trotzdem immer Angst, dass sie auffliegen und abgeschoben werden.
@Mockingbird, Feuerkind und AngelInchains,
finde es auch eine sprachliche Verrohung, die aber scheinbar von einige gewollt ist.
Politiker sagen immer öfter, sie könnten es nicht mehr hören, von der Armut und den Hartz VI Empfängern zu sprechen. Sie meinen es soltle lieber über die "Leistungsträger" in unserem Lande gesprochen werden, für die gesorgt werden, da sie die Leistungen erbringen.
So soll die Armut unter den Tisch gekehrt werden. Die Worte Sozialschmarotzer, Menschen die ihr Geld in Alkohol und Tabak umsetzen um kleine Kopftuchmädchen zu produzieren, sagt ja von der Wortwahl schon alles.
Damit wir nicht merken, dass Geringverdienende zuwenig Geld bekommen und ausgenutzt werden, heissen sie Aufstocker oder auch Prekariat. Hört sich wohl besser an als in Armut lebende.
Und es wird ja auch von den "Überflüssigen in der Gesellschaft" gesprochen. Von denen die keiner braucht.
Ich finde es traurig und bedenklich.
Und Angel hat recht, so neu ist dieses alles nicht, allerdings erreicht es in unserer Wirtschschaftswunderwelt zur Zeit schon seltsame Ausmasse, dass man denken könnte es sei gezielt und so gewollt von den Herrschenden.
Liebe Grüsse