Gedanken oder Fragen

30.08.2008 um 16:40 Uhr

Mütter sind nicht leicht..

Stimmung: gut

Es gibt Mütter und Mütter, .besonders wohl bei Töchtern..

So wie Kikilein gerade Probleme mit ihrer Mutter hat..

Einige Mütter sind egoistisch, haben kaum Liebe gegeben, aber beschweren sich: "Nie besuchst Du mich!", dazu kommt dann ein vorwurfsvoller Blick.
Andere wollen alles besser wissen, noch Vorschriften machen, wenn die Tochter selbst schon Mutter sein könnte. Oder es sogar schon ist.
Aber ich bin doch deine Mutter, wird gerne gesagt. Gibt dass eine Berechtigung sich in alles einzumischen?
Manchmal auch: "Undank ist der Welt Lohn".

Klar, es gibt auch die Aufopferungsvollen, die scheinbar alles für die Tochter machen. Ja, und dann noch die, die Kinder bekamen, mit der Bemerkung, damit ich jemand habe wenn ich alt bin, damit ich später nicht alleine bin.

Auch Neid, Missgunst, Eifersucht auf das Leben der Tochter kommt vor.
Kann man sich eigentlich aussuchen, welche Art Mutter man wird? Oder kann man einfach nicht anders?

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. beastlover schreibt am 29.08.2007 um 17:29 Uhr:ähnliches theater hab ich hier ja auch wie du sicher schon mitbekommen hast.kiki muss sich ein dickes fell wachsen lassen um da zu bestehen.
  2. sternenschein schreibt am 29.08.2007 um 17:38 Uhr:Ja, ist bei Dir ja aehnlich.
    Ich denke immer liebevoller Abstand ist da wohl am besten.
    Nur die Worte, die man zu hoeren bekommt gehen tiefer, weil man gefuehlsmaessig staerker beteiligt ist, als sonst bei anderen Menschen.
    Es nagt dann derartig an einem, diese ungerechten Vorwuerfe.
    Es kann schon ganz schoen traurig sein, und belasten, in so einem Desaster zu stecken.
    Das perlt ja nicht einfach an einem ab.
    Inge schreibt ja in ihrem Blog aehnliches.
    Schickt ihrer Mutter einen Brief, um sich zu versoehnen, bekommt ihn mit Verbesserungen am Rande hingeschrieben zurueck.
    *boah..da kann man nur einen Hals bekommen.*
    liebe Gruesse
  3. AngelInChains schreibt am 29.08.2007 um 17:44 Uhr:Ich meide meine Mutter jetzt seit einigen Jahren, soweit es geht. Ehrlich gesagt vermiss ich sie gar nicht, wenn sie doch mal anruft, geht sie mir nur auf die Nerven... Glaube, das kommt dabei raus, wenn man ohne sie aufgewachsen ist und sie sich dann, wenn man laengst erwachsen ist, wieder einmischen will. Meine Schwiegereltern wuerde ich, wenn ich koennte, auch zum Mond schiessen. Und was meinen "Vater" betrifft, sag ich mal lieber gar nichts.
  4. sternenschein schreibt am 29.08.2007 um 17:53 Uhr:Und wie oft sagen Maedchen oder junge Frauen:
    \"Ich will niemals so wie meine Mutter werden\"
    Um mit Erschrecken irgendwann festzustellen, dass sie genauso geworden sind.
    Oder es ihnen einer sagt:
    \"Du bist genau wie Deine Mutter\"
    was fuer einige wohl die schlimmste Beleidigung ist.

    Aber bei Dir, AngelInChains, besteht da wohl eher nicht die Gefahr, so zu werden.. ;-)
    liebe Gruesse
  5. Paulinchen schreibt am 29.08.2007 um 18:00 Uhr:Das ist wohl das Problem des Ganzen, man will nie so werden wie die eigene Mutter und dann stellt man fest, dieser Satz, diese Handlung hätte genau von ihr kommen können. Je älter man wird, je öfter beschleicht einem die Angst. Und man möge mich erschießen, wenn ich.....
  6. sternenschein schreibt am 29.08.2007 um 18:03 Uhr:Und wie oft sagen Maedchen oder junge Frauen:
    \"Ich will niemals so wie meine Mutter werden\"
    Um mit Erschrecken irgendwann festzustellen, dass sie genauso geworden sind.
    Oder es ihnen einer sagt:
    \"Du bist genau wie Deine Mutter\"
    was fuer einige wohl die schlimmste Beleidigung ist.

    Aber bei Dir, AngelInChains, besteht da wohl eher nicht die Gefahr, so zu werden.. ;-)
    liebe Gruesse
  7. sternenschein schreibt am 29.08.2007 um 18:10 Uhr:Danke, Paulinchen..
    um Deinen Beitrag zu lesen, hatte ich auf aktualisieren geklickt, da wurde meiner gleich noch mal angehaengt. Loeschen geht bei mir nicht*heul*

    Vielleicht gibt es ja auch welche, die sagen koennen, ich waere gerne genau so wie meine Mutter ist.
    Mal sehen was noch kommt.
    Aber ich kenne es auch eher andersherum.
    liebe Gruesse
  8. Schmetter_ling schreibt am 29.08.2007 um 21:08 Uhr:Ich denke Mütter verhalten sich für Kinder immer extrem. Und erst wenn man selber Kinder hat, kann man dann nachvollziehen, wieso die eigene Mutter so oder so gehandelt hat.

    Auch wenn man sich vornimmt, nie diese schlechten Eigenschaften zu übernehmen, man trägt es in sich und kann nur schwer über seine eigenen "Gene" springen. Ich denke einen Teil, den man sich wirklich vornimmt, kann man schon verbessern...aber vieles löst einfach der Mutterinstinkt aus.


    Lg euer Schmetterling
  9. Veela schreibt am 29.08.2007 um 21:18 Uhr:Meine Tochter rief mich im Urlaub an und sagte zu mir: "ich wollte nur deine Stimme hören, denn ich vermisse dich."

    Ich liebe mein Kind mehr als mein eigenes leben und sie weiß das auch und was noch viel wichtiger ist: wir verstehen uns super, auch wenn wir uns mal ein paar Tage nicht gesehen haben.

    Ich habe mir immer ein solches Verhältnis zu meinem Kind gewünscht, schon als ich selbst noch Kind/Jugendliche war.

    Es ist nicht immer einfach und auch "beide" müssen ein so tolles Verhältnis "wollen".

    Aber wenn man es dann soweit geschafft hat, ist es einfach nur schön!

    Gruß
    Veela
  10. AngelInChains schreibt am 29.08.2007 um 21:19 Uhr:Ich bin mir nicht sicher, ob da Gene die grosse Rolle spielen, oder ob es nicht eher erlerntes oder anerzogenes Verhalten ist.
  11. Pueppimaus schreibt am 29.08.2007 um 21:30 Uhr:Hey, Wahnsinnsthema. Könnte man bestimmt nen ganzen Bloc draus machen. Ich dachte immer, nur ich hätte eine Mutter, mit der ich nicht kann!! Fühle mich schon gar nicht mehr so allein. Ich habe lange keinen Kontakt mehr zu ihr und habe auch nicht das Gefühl, sie zu vermissen. Aber eine Mutter vermisse ich schon und darüber weine ich heute mit 42 Jahren immer noch.Ich habe mir nie vorgenommen alles besser zu machen.. geht wohl auch nicht.Aber ich spüre tiefe Liebe zu meinen Kindern und denke und hoffe, dass mit Liebe am Ende alles gut wird. Oder was meint Ihr?
  12. ShaBuSha schreibt am 30.08.2007 um 00:00 Uhr:Hallo sternenschein,

    ine interessante Frage die du da aufwirfst. Ich persönlich habe eine relativ coole Mutter, die quasi ein optimales Maß erwischt hat. Aber sie ist leicht depressiv und manchmal sehr leicht verletzlich, weshalb ich oft mit ihr diskutiere....

    ich glaube, man kann es sich nicht aussuchen. Ob man sich sorgen macht oder eher weniger, liegt im Charakter der einzelnen Person, den man nur schwer ändern kann.

    Liebe Grüße
    ShaBuSha
  13. 1mishou schreibt am 30.08.2007 um 04:48 Uhr:Da hast du Recht. Irgendwie scheinen im Gegenzug aber auch die Jungs oft Probleme mit ihrem Vater zu haben. Vielleicht hat man sich als Elternteil nur allzu oft selbst vor Augen beim gleichgeschlechtlichen Kind. Und je nachdem wie man dann zu seiner eigenen Jugend steht, geht dann auch die Elternliebe aus. Meine Mutter muss auch eine schlechte Kindheit gehabt haben und schien diese auf mich zu übertragen. Liebe war da nicht sehr oft zu spüren.
  14. KimmyKaaze schreibt am 30.08.2007 um 11:47 Uhr:Bis vor ein paar Jahren war die Kaazenmutter die beste die man sich nur wünschen kann. Meine Freunde waren immer willkommen, wurden herzlich aufgenommen, konnten mit all ihren Problemen zu meiner Mutter kommen. Alle haben mich beneidet um meine Mutter und ich war stolz und glücklich, dass meine Mutter auch meine beste Freundin war.
    Dann kam die Trennung von meinem Vater und alles änderte sich...Im ersten halben Jahr hat sie sich kräftig ausgetobt, was für meinen Bruder und mich nicht immer einfach war. Aber es war noch zu ertragen. Dann lernte sie ihren jetztigen Mann kennen und plötzlich waren wir ihr peinlich, unerzogen und wer weiß was noch alles. Als sie dann meinen geliebten Bruder mit 17 Jahren rausgeschmissen hat, hab ich ihr gesagt, dass ich keine Mutter mehr habe. Mein Bruder durfte wieder einziehen aber vergessen haben wir das nie. Es sind noch einige unschöne Dinge passiert, es würde aber zu lange dauern die alle aufzuzählen. Dann lernte ich meinen jetztigen Mann kennen und nach zweieinhalb Jahren hat er mich gefragt ob ich ihn heiraten will. Meine Mutter konnte ihn nie leiden und als ich nach langem zögern beschlossen habe, sie zu informieren, flippte sie förmlich aus. Viele Nächte und Diskussionen später, viel Weinen und Anschreien, entschloss sie sich auf Drängen meiner Großeltern doch zur Hochzeit zu kommen. Sie hat mir weder beim Brautkleid geholfen noch bei sonstigen Vorbereitungen. Das hat alles meine liebe Schwiegermutti gemacht, bin ich froh dass ich sie habe. Der Kontakt zu meiner Mutter ist da, aber eher oberflächlich. Dafür ist das Verhältnis von meinem Daddy zu meinem Bruder durch die Trennung bedeutend besser geworden.
    Ich möchte so werden wie meine Mutter, aber nur so wie sie früher war, nicht wie sie jetzt ist...
  15. AngelInChains schreibt am 30.08.2007 um 15:37 Uhr:Wieso moechte man seine Mutter, mit der man sich offensichtlich nicht versteht, auf seine Hochzeit einladen? Tradition? Das wuerde mich mal wirklich interessieren, denn ich kaeme naemlich nie auf die Idee, ueberhaupt irgendwen aus meiner verhassten Sippschaft zu irgendwelchen Festen, geschweige denn zu meiner Hochzeit, einzuladen.
  16. Eli schreibt am 30.08.2007 um 16:27 Uhr:nun, auch ich gehoere zu den Muettern... Aber obwohl mein Sohn volljaehrig ist sehen wir uns oder telefonieren wir taeglich. Unser Umgang ist kumpelhaft, aber trotzdem respektvoll von beiden Seiten. Und ich denke mal das unsere Muetter (zumindest meine) einfach anders gepraegt wurden, dass sich da der Generationskonflikt zeigt. Denn zu der Zeit wurden die Alten noch von den Jungen versorgt, das Wort der Alten hatte Gewicht, die Freiheiten die sich unsere Generation erlauben durfte kannten sie nie, und vielleicht ist da auch ein bisschen Bitterkeit und Neid welcher uns im Alter moeglicherweise auch befaellt... Ich hoffe nie zu werden wie meine Mutter und arbeite daran, aber wer weiss????
  17. 1mishou schreibt am 30.08.2007 um 16:50 Uhr:@KimmyKaaze: Da seh ich im Geiste meine Mutter vor mir. Bei mir ist das gleiche passiert. Sie hat auch zugelassen, dass der "neue" seine Erziehungswut an mir auslassen durfte...an einer fast erwachsenen 17 jährigen. Und interessant finde ich, dass nachdem sie einmal meine Zimmertür gewaltsam aufbrach um mich rauszuwerfen (aus meinem eigenen Haus) ich ihr dann auch sagte ich hätte keine Mutter mehr. Versöhnt haben wir uns erst wieder, als sie auf dem Sterbebett lag. Danach ist sie friedlich eingeschlafen.
  18. nightlight schreibt am 30.08.2007 um 17:17 Uhr:Aussuchen kann man es nicht, man muss mit seiner Version klarkommen.
  19. KimmyKaaze schreibt am 30.08.2007 um 18:43 Uhr:@AngelInChains: ich weiß wie meine Mutter früher war und wie viel Spaß wir miteinander hatten und wie wichtig sie für mich war, ich will die Hoffnung einfach nicht aufgeben, dass sie wieder so wird wie sie mal war, deswegen hab ich sie eingeladen, deswegen war es mir so wichtig, dass sie kommt...
    @1mishou: ich hab eine Gänsehaut bekommen, als ich das las...warum muss es erst immer fast zu spät sein, bevor man sich versöhnt...die Parallelen sind schon erschreckend...ich wünsche dir ganz viel Kraft.
  20. 1mishou schreibt am 30.08.2007 um 19:52 Uhr:weil keiner den ersten Schritt machen will. Weil keiner Fehler eingestehen will und jeder nur gut behandelt werden will. Vielleicht trifft dich in der Sache keine Schuld, aber es kann ja auch gut sein, dass du mal etwas tust, dass sie dir dann im Gegenzug verzeihen kann. Wenn ihr aber jetzt auseinander geht, dann wird sie nie die Gelegenheit bekommen dir auch mal was zu verzeihen! Ich weiß nicht aber ich habe meinen Frieden mit meiner Mutter gemacht. Vielleicht hielt sie mich auch oft für undankbar, weil ich aussah wie ein angeschwärzter Punk und zudem noch einen Mann liebte, den sie nicht verstand. Dann hab ich noch ne Frau angeschleppt und das war dann zu viel für ihre Nerven. Sie hätte gerne eine Vorzeigetochter gehabt, wenn ich schon ein Unfall war und schuld daran, warum sie meinen Papa nochmal geheiratet hat.
  21. KimmyKaaze schreibt am 30.08.2007 um 20:10 Uhr:ich werde mit ihr so weiter machen wie bisher, telefonieren, ab und zu mal treffen usw. Vielleicht verzeiht sie mir ja, dass ich nicht den Märchenprinzen geheiratet habe, den sie sich für mich gewünscht hat...übrigens ich war auch ein Unfall und meine Mutter musste meinen Daddy heiraten...
  22. 1mishou schreibt am 30.08.2007 um 21:20 Uhr:laangsam finde ich die Gemeinsamkeiten gespenstisch!!!
  23. NoZi schreibt am 31.08.2007 um 21:37 Uhr:meine mum wurde noch mehr zur bemutterer, als meine kids zur welt gekommen sind ... ich habe mir dann den nötigen abstand geschaffen, indem ich besuche, anrufe sehr knapp halte ... ich liebe meine mum, aber ihre mutterrolle ist mir manchmal einfach zu anstrengend :)

    ich fürchte, wenn ich nicht in ihre fussstapfen treten will (und manches will ich einfach anders machen!), dann muss ich sehr an mir arbeiten - hier prägt die erziehung einfach zu stark!
  24. sternenschein schreibt am 02.09.2007 um 02:27 Uhr:Ich danke Euch, fuer diese tiefgehenden Kommentare.
    Und ja, sie gehen unter die Haut..sie gehen tiefer, denn es ist etwas grundsaetzliches in unserem Leben, diese erste Beziehung, die wir haben, die wir eingehen.
    Und von ihr haengt ein ganzes Stueck weit unser Leben ab. Auch die Beziehungen zu Menschen die spaeter folgen werden.
    Dankeschoen!

    Soll natuerlich nicht der Abschluss sein. Wenn dazu noch jemand etwas sagen moechte..immer zu..
    sternenschein
  25. Haibara schreibt am 02.09.2007 um 09:53 Uhr:Ja, der Mythos von der guten Mutter!
    Wann ist man eine gute Mutter? Warum „schafft“ man sich Kinder an?
    Ich selbst bin sehr streng erzogen worden, von klein auf Haushalt versorgen für 8 Personen, Fehler durften nicht sein, eine zwei war in der Schule ein böse Zensur, Zärtlichkeiten gab es selten, Schläge gab es nie, aber mit 14 noch in der Ecke stehen, ohne Abendbrot ins Bett usw.

    Ich selbst wollte es anders machen. Ich habe meinen 2 Kindern soviel wie möglich abgenommen, damit sie spielen, ihr Leben gestalten und lernen können. Ich habe ihnen nur kleine Aufgaben übertragen. Aber jetzt sagt meine Tochter, ich hätte sie mehr machen lassen sollen, da wäre der Übergang in einen eigenen Haushalt leichter geworden. Ich gebe ihr Recht.
    Aber wo ist der Mittelweg?
    Ich dachte auch, ich wäre eine großzügige Mutter gewesen, aber mein Kind sagte, ich wäre streng gewesen.
    Aber gewisse Regeln muss es doch geben! Auch in einer kleinen Gemeinschaft kann doch nicht jeder machen, was er will. Auch wir 2 „Alten“ müssen uns doch einfügen, oder?
    Sonnst funktioniert doch das Leben nicht.

    Ansonsten hatte ich eigentlich nur einen Wunsch: ich bin eine einfache Frau und habe mir immer gewünscht, dass meine Kinder gern nach Hause kommen. Ich habe mir vorgestellt, dass da draußen in der oft harten Welt auch die Kinder, die ja auch eigene kleine Persönlichkeiten sind, ihren Tag meistern müssen: im Kindergarten haben sie ihre für uns so kleinen, aber für sie so große Sorgen, in der Schule geht das dann weiter. Vielleicht bekommt mal jemand eine schlechte Note. Na und: ist er da nicht schon selbst bestraft. Wenn er dann heimkommt und ich meckere dann noch rum, ist das nicht doppelt bestraft und sollte ich das Kind nicht erst zur Ruhe kommen lassen?
    Ich dachte: erst mal ins Zimmer gehen, ausatmen, dann gemeinsam Kaffee trinken (die Kinder Tee oder Kakao, Saft) und dann gemeinsam über die Sorgen und Nöte des Alltages sprechen. Auch wir Eltern haben gesprochen. Ich denke, jeder in der Familie ist gleich zu behandeln und wenn man miteinander redet, kann man vieles klären.
    Und wenn man für seine Kinder eine kleine Nische schafft, wo sie sich ausruhen und Kraft tanken können, dann finde ich das gut.
    Ich bin keine Pädagogin, aber das Kind zweier Pädagogen, und sicher habe ich auch viele Fehler gemacht, aber ich habe meine Kinder sehr lieb. Und ich habe ihnen gesagt, als sie groß wurden, ich will mich nicht in ihr Leben einmischen, aber wenn sie Hilfe brauchen, können sie jederzeit zu uns kommen, wir finden gemeinsam schon eine Lösung.

    PS: zu den Schulnoten: natürlich war ich nicht immer freundlich: Faulheit konnte ich z.B. nicht unterstützen.

    PSS: auch fiel es mir manchmal schwer meine eigene schlechte Alltagslaune im Zaum zu halten und sie nicht an die Kinder weiterzugeben.
  26. 1mishou schreibt am 02.09.2007 um 10:50 Uhr:Aber das kling alles so einfach bei dir. Und es klingt auch gleichzeitig so logisch. Vor allem kann man es aufs ganze Leben anwenden. Danke Haibara!
  27. sternenschein schreibt am 03.09.2007 um 11:47 Uhr:Da schliesse ich mich 1Mishou an.
    Du hast es sehr schoen beschrieben, Haibara.
    Bedanke mich auch dafuer.
    Und klar, es ist immer eine Gradwanderung, auch kann man wohl nie alles Richtig machen.
    Liebe Gruesse

Einloggen zum Kommentieren:

Hinweis: viele Funktionen von blogigo (z.B. Einträge kommentieren) stehen Dir erst nach einer kostenlosen und unverbindlichen Registrierung zur Verfügung. Hier kannst Du Dich in Sekundenschnelle registrieren.