Gedanken oder Fragen

29.01.2013 um 08:46 Uhr

Nahtoderlerbnisse

Gibt es sie wirklich, diese Nahtoderfahrungen?
Von denen Patienten häufig berichten, wenn sie eine Zeitlang klinisch tot waren.
Diesen Tunnel, dieses Licht, in welches sie hineingezogen werden, die verstorbenen Verwandten, die sie auf der anderen Seite empfangen.
Ihnen sagen, sie müssten wieder zurück, denn ihre Zeit sei noch nicht gekommen.
So erlebte und berichtete es eine Bloggerin hier, und so hörte ich es auch von einer Frau, die ich zufällig traf. Sie hatte Suizid begangen und wurde gerettet.

Andere, die klinisch tot waren, berichteten z.B. nach einem Unfall, sie sahen die Szene von oben, konnten genau die Handlungen und Worte der Notärzte beschreiben.
Andere, die im Krankenhaus wärend einer OP klinisch tot waren, sie konnten anschliessend genau beschreiben, was die Ärzte sagten und machten. ja selbst, was ihre Angehörigen, draussen auf dem Flur sagten, sie wussten es.

Häufig wird behauptet, so etwas gibt es nicht, diese Nahtoderfahrungen sind Einbildungen und sie beruhen darauf, dass der Körper Opiate ausschüttet, was zu diesen Erlebnissen und Bildern führt.

Sicherlich wird der Körper im Moment des Sterbens Stresshormone und auch schmerzstillende Stoffe ausschütten, doch dieses kann, meiner Meinung nach, diese Nahtoderlebnisse nicht erklären.
Diese fast schon kollektiven Bilder und Erlebnisse, die bei fast allen ähnlich ablaufen.
Und schon garnicht erklärt es diese Merkwürdigkeiten, der ausserkörperlichen Wahrnehmung, in denen Dinge wahrgenommen werden, die der Patient so, unter normalen Umständen, niemals hätte sehen oder hören können.

Es ist ein ganz und gar anderer Zustand, als er z.B. unter Narkose stattfindet.
Denn bei einer gut gemachten Narkose bekommt man überhaupt nichts von den Vorgängen mit und nach dem Aufwachen kann man sich auch an die Zeit in der Narkose absolut nicht erinnern.
Ich dachte ja immer, Narkose ist mehr wie ein Schlaf, man schlummert praktisch im Land der Träume. Aber dem ist nicht so, man träumt auch nicht in der Narkose, jedenfalls kann man sich hinterher nicht daran erinnern. Die Erinnerung für die Zeit der Narkose ist einfach weg.

Wie also sollte es erklärt werden, wenn Menschen nach Nahtoderlebnisse, genau wissen, welche Handreichungen die Ärzte machten, was sie sagten und vor allem auch manchmal was ausserhalb des OP Saales vor sich ging?

Es gibt wohl doch mehr als wir zu wissen glauben und vielleicht auch, gibt es eine Seele, wovon ich ausgehe, die auf irgendeine Art weiterlebt, den Körper verlässt und nicht so sterblich ist wie dieser es ist.

Falls einer der Leser schon einmal ein Nahtoderbnis hatte, wäre ich über eine Schilderung in einem Kommentar dazu, sehr dankbar.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Mohn_Blume schreibt am 29.01.2013 um 10:02 Uhr:Ich finde, dass dieser Artikel eines der spannendsten und zugleich unergründlichsten Themen unserer Zeit anspricht.
    Ich muss da auch gleich an den Film "Flatliners" denken, wo Studenten versuchen, über diese Grenze hinweg und wieder zurückzukommen...
    Vor ein paar Jahren bekam ich von einer damaligen Ärztin sehr, sehr starke Medikamente. Als ich mich abends schlafenlegte, war mir sehr merkwürdig zumute. Ich fühlte mich so leicht, so als hätte ich überhaupt kein Eigengewicht mehr, mir war gleichzeitig furchtbar übel und ich dachte noch: Ob sich so das Sterben anfühlt?
    Und was für mich völlig merkwürdig war: Ich sah mich selbst dort liegen. Ich war über mir selbst, als befände ich mich an der Zimmerdecke, und sah mir selber zu, wie ich dort lag auf dieser roten Matratze, zusammengerollt wie ein Embryo - und mir war ganz federleicht zumute. Von oben konnte ich das ganze Zimmer überblicken. Das Ganze hielt vielleicht bloß ein paar Minuten an und als ich ein paar Tage später meiner Ärztin davon erzählte, war die ganz fassunglos und meinte: "Das war ja ein richtiges Nahtoderlebnis!"
    Diese Tabletten habe ich nie wieder genommen.
  2. Mohn_Blume schreibt am 29.01.2013 um 10:05 Uhr:P.S. Im Übrigen bin ich davon überzeugt, dass die Menschen alles das, was sie nicht erklären können, als Spinnerei abtun. Wenn man bedenkt, dass man früher dafür auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, sicherlich ein "Fortschritt".
    Vielleicht tun sie das, weil ihnen die Nichtkontrollierbarkeit der Natur Angst bereitet?
  3. sternenschein schreibt am 29.01.2013 um 10:55 Uhr:Liebe Mohnblume.
    Ich denke dabei an den Film "Hinter dem Horizont"
    Ein gutgemachter Spielfilm über das Jenseits.
    "Flatliner" kenne ich aber auch.

    Um das Thema zu vertiefen:
    Wir sassen in der üerfüllten Cafeteria von Karstadt.
    Eine Frau fragte on sie sich zu uns setzen dürfe.
    Sie trug einen Schal.
    Als sie ihn löste, sah man eine rote Narbe.
    Ihr Freund hatte Suizid eegangen und sie sah in ihrem Leben keinen Sinn mehr. Erhängte sich. Wurde aber gerettet und erwachte als der Notarzt üer sie kniete und sie belebte.
    Sie war schon durch den dunklen Tunnel ins Licht gelangt. Dort war ein wunderschöner Park voller Tulpen. Diese Tulpen hatten menschliche Gesichter und spielten Geige. Es war eine überirdisch schöne Musik sagte sie.
    Ihre verstorbenen Eltern nahmen sie dort in Empfang. Sagten ihre Zeit sei noch nicht gekommen, sie müsse wieder zurück in ihren Körper. Sie wollte dort bleien, aber es ging nicht
    Es tat ihr weh, als sie wieder in ihren Körper ankam.
    Sie meinte, im allgemeinen spricht sie mit niemandem darüber, aus Angst davor, dass gesagt wird, sie sei verrückt.
    Als Gewinn aus diesem Erlebnis nahm sie mit, dass sie die Angst vor dem Tod verloren hatte.
    Hatte eher immer eine Sehnsucht nach der "anderen" Seite in sich.
    Meinte aber auch, sie würde niemals wieder ihrem Leben ein nde setzen wollen. Da sie es durch dieses Erlebnis ganz anders zu schätzen gelernt hatte..
  4. Mohn_Blume schreibt am 29.01.2013 um 11:01 Uhr:...Ich habe wahnsinnige Gänsehaut beim Lesen. Und ich bin überzeugt davon, dass wir noch so vieles zu erkennen und zu lernen haben.

    Ich empfinde es als den größten Hochmut der Menschen, dass sie Erfahrungen, Erlebnisse eines anderen abtun, solange sie zumindest das Gegenteil nicht "nachweisen" können.
  5. sternenschein schreibt am 29.01.2013 um 11:07 Uhr:@Mohnlume,
    zu deinem persönlichen Erlebnis.
    Ich denke schon, so ähnlich fühlt sich sterben an.
    Dieses im Raum schweben, sich selbst von oben sehen kenne ich auch.
    Ich hatte eine äusserst heftige Gallenblasenentzündung, was ich aber nicht wusste.
    Wahnsinnige Schmerzen, konnte mich kaum bewegen.
    Die Schmerzen wurden immer heftiger, bis sie nicht mehr auszuhalten waren und ich dachte ich sterbe.
    Da wurde es plötzlich ganz friedlich, ich befand mich ausserhalb meines Körpers, sah mich dort liegen und mit den Schmerzen kämpfen, hörte mich stöhnen, aber es war nur noch mein Körper, der dort unten litt. Ich selbst spürte die Schmerzen nicht mehr.
    Es war so schön und friedlich, ich war bereit zu gehen.
    Es war aber noch nicht die Zeit dazu, so erwachte ich am nächsten Tag und war ganz erstaunt.
    Mein Leben und die Prioritäten haben sich durch dieses Erlebnis verändert.
    Eine andere Art von Sicherheit hatte es mir gegeben.
    Auch wenn sich einiges dadurch verändert, so nimmt die Zeit dann doch vieles von diesen neuen Erkenntnissen dann wieder mit sich fort.
    Liebe Grüsse
  6. Alcide schreibt am 29.01.2013 um 11:12 Uhr:Ich finde das Thema sehr spannend. Hatte auch mal eine Freundin, die nach einem Autounfall mir ein geradezu 'klassisches' Nahtoderlebnis beschrieben hat (im persönlichen Gespräch wirkt das sehr stark, weil man auch merkt wie sich derjenige auch zurücknimmt, weil er nicht möchte, dass diese für ihn existentielle Erfahrung irgendwie zerredet und in die Ratio eingepasst wird )...

    Die Punkte, die du ansprichst sind gerade die Interessanten und die habe ich auch noch in keiner Theorie als widelegt erfahren: nämlich, die Sinneserfahrung ohne Zuhilfenahme der Sinne... also Sehen ohne Augen und nachträgliche Verifzierung des Gesehenen...
    Natürlich kommen dann immer die Aktivität der Schläfenlappen, oder biochemische Impulse als gleichsam letzte Schock- und Stresswellen, die durch den sterbenden Körper jagen... Gleichwohl erklärt das eben nicht die Außersinnliche Wahrnehmung, die hier tatsächlich besteht... Außerdem denke ich auch manchmal an den evolutionären Nutzen, den diese Einrichtung kurz vor dem Sterben denn hätte... denn im Normalfall geht einer ja nach einem Nahtoderlebnis weiter und kommt eben nicht zurück...

    Als Beweis für Leben nach dem Tod kann es für mich dennoch nicht herhalten. Es lassen sich immer noch andere Modelle denken, die diese Wahrnehmungen zustande bringen... z.B. ein Feld, dass den Körper umgibt und in Verbindung mit dem stofflichen Leib steht und Informationen in die Sehnerven leitet (eine Art zwischenkörperlicher Synästhesie)...
    Ein anderes Modell könnten wir uns vielleicht annähern, indem wir unsere Vorstellungen von 'Örtlichkeit' überdenken oder erweitern... Perspektive vielleicht als Grundstruktur körperlicher Prägung (Gehirn als Filter, der uns von universaler Erkenntnis trennt)...

    P.S. Krankenhaus-Narkose habe ich auch als totales Vakuum in Erinnerung (ohne Träume, dabei habe ich den Anästhesisten sogar noch gefragt, ob ich träumen werde).

    @Mohn Blume: Klingt toll! Beängstigend und wünschenswert zugleich!
  7. sternenschein schreibt am 29.01.2013 um 11:45 Uhr:@Mohnblume,
    diese Gänsehautmomente in "merkwürdigen" unübersichtlichen Situationen die man nicht verstandesmässig erfassen kann, sie mochte ich früher nicht.
    is ich zu der Ansicht kam, da ist etwas, was unser Ratio nicht kennt und einordnen kann, wir es aber dennoch auf einer unbewussten Ebene spüren.
    Seitdem mag ich diese Momente, um dem, was sie mir sagen wollen auf dem Grund zu gehen.

    @Alcide,
    deine Theorie mit dem Feld, welches den stofflichen Körper umgibt, finde ich auch interessant, Ich finde, man kann dieses Feld auch wahrnehmen.
    Zudem hatte ich immer das Gefühl, der Verstorbene geht nicht sofort nach seinem letzten Atemzug, er oder eben die Seele bleibt noch eine ganze Weile im Raum. Nicht im Körper, sondern ausserhalb davon.
    Und irgendwann, nach Stunden, merkt man, jetzt ist er endgültig gegangen.

    "Stadt der Engel" ist in dieser Hinsicht auch ein schöner Spielfilm

    Liebe Grüsse
  8. Seewolf schreibt am 29.01.2013 um 11:50 Uhr:http://www.iands-germany.de/html/wer_wir_sind.html Hallo sternenschein,1991 hatte ich eine ausserkörperliche Erfahrung nach einem schweren Verkehrsunfall.Ich sah alles von oben,die Arbeit der Rettungskräfte,und ein unbeschreibliches Gefühl des wohlseins Umgab mich.Das erschreckende war,ich wollte nicht mehr zurück. Den Link den ich Dir geschickt habe weisst auf einen Verein hin,den ich auch unterstütze.Man kann sich auch nur Informieren.Und das sind mit Sicherheit keine dummen Menschen. Lg Seewolf
  9. Muffin schreibt am 29.01.2013 um 14:19 Uhr:Ich finde dieses Thema wirklich auch sehr sehr spannend und ich denke, dass man es bestimmt tot diskutieren könnte - denn garantiert gibt es für alles eine rationale Erklärung. Gerade Menschen, die nicht an sowas glauben, würden sie finden. Etwas anderes, als eine Narkose ist es aber ganz bestimmt, denn in der Narkose bekommst man ja Mittel, die das Bewusstsein ausschalten, das Schmerzempfinden und die Muskeln entspannen - also das sind immer so Kombinationsmittel. Und wenn man stirbt, bekommt man ja nicht unweigerlich eine Narkose. Ich schätze, wenn man es wirklich will, dann kann man alles irgendwie wegrationalisieren und dann denke ich aber auch, dass diese Nahtoderfahrungen auch viel mit dem Glauben und der Überzeugung zu tun haben. Menschen, die solche Erfahrungen gemacht haben, empfanden sie meistens als wunderschön, nicht immer, aber oft - Warum sollten sie sich das rationalisieren lassen? Und auch ich glaube daran, dass es sowas gibt und es ganz sicher nicht in allen Punkten wissenschaftlich zu erklären ist. Denn der Gedanke daran, dass dort - auf der anderen Seite - etwas schönes auf uns wartet, ist einfach wunderschön und erleichtert mich etwas, denn eigentlich habe ich große Angst vor dem Tod. Und ich denke ebenso, dass unsere Seele unsterblich ist und der Körper nur eine Hülle. Diesen Glauben wöllte ich mir von keinem Arzt oder Wissenschaftler dieser Welt wegrationalisieren lassen.
    Ich selbst hatte damit allerdings noch keine Erfahrungen, auch nicht in meiner Umwelt, aber es ist immer wieder erstaunlich, darüber zu lesen.
    Liebe Grüße
  10. Gast schreibt am 02.02.2013 um 13:13 Uhr:Eine Nahtoderfahrung habe ich nie gehabt. Es ist vor einigen Jahren eine mir sehr nahestehende Person gestorben und ich hatte das Gefühl ihre "Seele" würde sich von mir verabschieden, es war als hätte sie mit mir "gesprochen". Doch mit den Jahren mußte ich mir eingestehen das ich es mir nur eingeredet habe, den Wunsch zu wissen das es ihr jetzt besser gehen würde und sie es mir auch noch mitteilen würde. Doch es war nichts. Nur ein Toter Mensch ohne Leben und von einer Seele nichts zu sehen geschweige denn zu spüren. Kein Abschied, sie ist weg, ich bleibe zurück. Seit dem ist es verstärkt das ich nicht mehr an ein Leben nach dem Tod glaube, es ist dann einfach vorbei, keine chemischen Reaktionen mehr im Hirn, also keine Gedanken, keine Gefühle, Licht aus und weg.

    Doch mit der Narkose da habe ich mal was ganz tolles erlebt. Also ich hatte schon ein paar Mal Vollnarkose und es war immer schwarz und ohne Erinnerung und ohne Zeitgefühl. Dann ein Mal wenige Sekunden bevor der Narkosearzt mir das Mittel in die Venen jagt sagt er "Überlegen Sie sich mal was nettes was sie träumen können". Dieser Satz hat mich fast in Panik versetzt weil es war wirklich wenige Sekunden bevor ich einschlief und so schnell wußte ich gar nicht an was ich denken sollte. Ich rief mir dann ganz schnell einen Ort aus meiner Kindheit an einem Fluß und mit ihm in Zusammenhang ein angenehmes Gefühl in Erinnerung - dann war ich weg. Ich war abgetaucht in eine völlig andere Welt die so wunderschön war. Ich fühlte mich so gut und glücklich und habe viel erlebt. Es war eine Ewigkeit bis man mich weckte, ich wollte nicht wach werden, das weiß ich noch, war böse das man mich dort wegriss, von diesem angenehmen schönen Ort.

    Von dem, was während der Narkose mit mir passierte oder wie lange es dauerte weiß ich nichts mehr, doch der Traum den ich hatte war wie eine Ewigkeit. Es ist nun schon einige Jahre her und ich erinnere mich noch ganz genau.
  11. Ryan schreibt am 31.03.2013 um 17:29 Uhr:Spannendes Thema, mit dem ich mich sehr viel auseinander gesetzt habe (und ausgerechnet heute kann ich mich nicht bei Blogigo einloggen), also ein Gastkommentar heute.

    Ich finde diese Berichte sehr spannend. Ich arbeite selber im Krankenhaus und bin zudem spezialisiert auf Sterbebegleitung und Palliativmedizin. Selbst wenn man einen Patienten hat, der nicht zurück kommt und berichten kann, kann man dennoch extrem viele Paralellen im Sterbeprozess beobachten.
    Es gab zum Beispiel sehr häufig den Fall, dass der Sterbende noch auf jemanden "gewartet" hat, bis er sich dann wirklich losmachen konnte. Oder es gibt so Fälle, in denen man die Menschen mit Verstorbenen reden hört. Auch übersinnliche Erlebnisse von Lichtern und zeitweise "Geistergestalten" wollen meine Kollegen schon gesehen haben. Mir ist das bis lang einmal passiert, war aber im Nachtdienst und ich möchte nicht ausschließen, dass mein übermüdetes Gehirn mir einen bösen Streich gespielt.

    Es gibt eine sehr interessante Studie, in der auf Polytrauma-Stationen, bzw. Intensivstationen auf die Lichtleisten Gegenstände gelegt wurden. Das heißt, wenn jemand über seinem Körper schwebt in einer Nahtod-Erfahrung, bzw. an der Zimmerdecke, müssten ihm ja diese Gegenstände auffallen. Bislang ist das Ergebnis dieser Studie (soweit ich sie verfolgt habe), dass niemand irgendetwas auf den Lichtleisten gesehen hat.

    Dazu muss man auch sagen, dass "klinisch tot" ein sehr dehnbarer Begriff ist. In der Regel wird das Gehirn noch minimal durchblutet, dass es noch in der Lage ist Gespräche usw. wenn auch nur unterbewusst, aufzunehmen. Und von OP´s will ich gar nicht anfangen - ich sag nur soviel: Die Medikamente, mit denen man in Nakose gelegt wird, knippsen eine nicht halb so weg, wie man sich es wünschen würde. Ich habe mindestens drei duzend Komapatienten wach werden lassen und von denen konnte sie kein einziger daran erinnern, was in der Zeit gewesen ist.

    Obwohl ich katholisch getauft und erzogen bin, bin ich aufgrund meiner Berufserfahrung mittlerweile Artheist.

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