Gedanken oder Fragen

10.01.2010 um 19:00 Uhr

"New Moon" oder die Sehnsucht nach der ewigen Liebe

Twilight und New Moon,
zwei Filme die auf der Twilight Saga der Autorin Stephenie Meyers beruhen.

Die Bücher, wie auch die Filme sind äusserst erfolgreich beim Publikum angekommen, doch die Kritiken sind gespalten.

Stümperhaft, blutleer und öde wurde "New Moon" in der "Welt" zerrissen. Der Kritiker bemängelt den fehlenden Sex, die langweilige Depression, in der die Hauptdarstellerin Bella sich in der Liebe nach dem Vampir Edward verzehrt.
Edward, der für immer 17 bleiben wird, während Bella als Menschenmädchen dem Altern unterworfen ist. Was wird werden, wenn sie 40 oder 60 Jahre alt sein wird und Edward immer noch 17? Würde er sie dann immer noch lieben?

In "New Moon" lernt Bella einen Indianerjungen kennen, der manchmal zum Werwolf mutiert, es lenkt sie von ihrer Verzweiflung ab, aber ob dieses eine Zukunft haben kann, ist dann doch die Frage.

Was macht den Zauber und Erfolg dieser Filme aus?
Nur das Vampirdasein Edwards kann es wohl kaum sein.
Das Mädchen und Frauen sich mit diesem Film identifizieren. Und wie ich hier bei Blogigo in den Blogs lesen durfte, beim Filmschauen die eine oder andere Träne verdrückten, ja, zum Teil auch hemmungslos heulten, beim schauen dieses Werkes.

Was in meinen Augen für den Film spricht. Denn er scheint vorhandene Gefühle anzusprechen.
Aber welche Gefühle und Sehnsüchte werden da angesprochen?

Ist es die Suche und Sehnsucht nach der ewigen Liebe, die über den Tod hinaus geht, einer Liebe gegen jede Hindernisse und trotz aller Unterschiedlichkeiten, die dabei überwunden werden?
Die Sehnsucht nach Nähe und Zuwendung, vielleicht auch nach Sex, wobei die Liebe im Vordergrund steht und der Sex erst die Folge dieser Liebe ist, und nicht der Anlass.

Es ist der Traum und die Sehnsucht wohl fast aller Mädchen und Frauen, nach dieser einen, dieser grossen Liebe, die alle Hindernisse überwinden kann und für ewig halten soll, was in unserer Zeit immer seltener vorkommt.
So in etwa beschreibt

Sina es in einer sehr schönen Rezension*klick*

auf www.litaffin.de, einem Blog von Studierenden der Literaturwissenschaften, recht treffend beschreibt.

Was macht für euch diesen Zauber von Twilights
"Bis(s) zum Morgengrauen" und
"New Moon" aus, falls ihr die Bücher gelesen oder den Film gesehen habt?
Was in diesem Vampirstoff sprach euch besondes an? Ist es wirklich die ewige oder die unerfüllte Liebe, die so ansprechend ist?
.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. DustinYannickPhoebe schreibt am 10.01.2010 um 20:00 Uhr:Also ich hab beide Teile gesehen! Und ich bin den Filmen verfallen! FRag mich nicht warum, es ist wie ein Bann.... Ich möchte jetzt unbedingt noch die Bücher davon haben, weil ja meist in den Büchern noch mehr einzelheiten sind! Ausserdem wüsste ich dann auch schon eher weas in Teil 3 und 4 passiert;-)))
  2. rougenoir schreibt am 10.01.2010 um 20:05 Uhr:Also etwas berührt hat mich die Liebesgeschichte schon, muss ich zugeben ... aber nicht genug um mir den Film ein zweites Mal anzusehen.
    Na ja, es ist ein netter Zeitvertreib ein biss-chen *g* darin zu schwelgen, aber ich lese dann doch lieber anderes und sehe mir tausendmal "Stolz und Vorurteil" an, das ist auch irgendwie ähnlich, nur so, dass ich es interessant finde. Wobei ich das alles jetzt nicht abwerten will, aber meins ist es nicht :), ich steh da mehr auf Harry Potter :D.

    Liebe Grüße
    Lieselotte
  3. Schlafblume schreibt am 10.01.2010 um 20:11 Uhr:Hab auch beide gesehen. Und ich fand den zweiten sogar besser als den ersten. Ich fand's herzzerreißend als sie im Schlaf so schrie... =/ Hätt mitheulen können..... Irgendwie macht der Film melancholisch.. weil man sowas selber nich hat, was die beiden haben.. Auf der anderen Seite ist er so wunderschön, dass man mitspielen möchte... =°
  4. crazy_chicken schreibt am 10.01.2010 um 20:11 Uhr:Also ich habe die Bücher gelesen und auch die beiden, bisher erschienenen, Filme gesehen. Die Filme haben mir persönlich nicht so gut gefallen. Sie waren ok, mehr aber auch nicht.
    Das faszinierende an den Büchern ist die Art, wie sie geschrieben sind. Ich habe richtig mitgefühlt beim Lesen. Es hat mich alles sehr berührt und darum konnte ich sie auch nicht mehr aus der Hand legen.
    Es sind einfach unglaublich wunderbar geschriebene Bücher für mich ;)
  5. Rabenmutter schreibt am 10.01.2010 um 20:50 Uhr:Ich habe alle 4 Bücher (in Englisch) letztes Jhar gelesen und obwohl sie phasenweise sehr langatmig geschrieben sind, ist es dennoch so packend, dass man unbedingt wissen will, wie es denn weiter geht. Und eins darf ich schon mal verraten: Am Ende des 4. Buches habe ich entsetzt festgestellt: "Nein, HIER darf sie nun unmöglich aufhören! Man will doch wissen, wie es weiter geht...!"
    Vampirbücher haben mich schon immer fasziniert, und Filme auch. Meine Tochter trägt nicht von ungefähr einen Namen aus einer meiner alten Lieblingsvampirgeschichten... ;-)
    Bei der Twilight-Saga finde ich die Filme zwar schön aber die Bücher sind echt besser. ich war so "weg" beim lesen, dass ich mir aus Versehen O-Saft statt Milch in meinen Kaffee kippte...!
    Die Filme sind okay, die Schauspieler sprechen halt junge Mädchen sehr an, meine Tochter hat ihr Zimmer voller Poster! Sie mag allerdings Edward, den Vampir, mehr, mein persönlicher Favorit ist Jake, der Werwolf. Im allgemeinen mag ich aber "echte" Vampire lieber, also solche, die nur bei Nacht raus können, gegen Knobi noch allergisch sind etc. - alte Schule halt ;-)
    Hier kommen zwei interessante Themen zusammen - die mystische Vampir- und Werwolfwelt und eine tolle Love-Story. Wahrscheinlich macht es die Saga und die Filme darum so erfolgreich.
  6. AngelInChains schreibt am 10.01.2010 um 21:46 Uhr:Ich muss sagen, ich mag die Filme nicht. Aber das ist meine eigene Beschraenktheit, das muss ich zugeben. Ich bin quasi... ich will nicht sagen, ein "Vampir-Traditionalist", aber ich finde es nicht schön, wie das Wort "Vampir" mittlerweile in jede noch so langweilige 0815-Story eingefügt wird, bedeutungslos, nur, damit der Film dann interessanter erscheint. Mittlerweile, könnte man meinen, ist bei jeder 5. Liebesschnulze ein Vampir dabei, nur, damit es sich besser verkauft. Dabei haben die Vampire dort zum Teil gar nichts Vampirisches mehr. Sie gehen in die Sonne, trinken kein Blut - gibts alles schon. Da frage ich mich, was ist daran noch "Vampir"? Klar kann sich bei Sagenfiguren jeder ausdenken, was er mag. Aber schade ist es, wenn so eine interessante Figur allein zu einem "Marketing-Gag" ohne Bedeutung wird, eben nur, damit etwas interessanter wirken soll.

    Na, und eine andere unschöne Nebenwirkung sind viele kleine Mädchen, die plötzlich glauben, sie seien Vampire ;) Die sind auch nicht so nett. Aber das ist wohl immer so bei Modewellen. Ich erinnere an all die Leute, die plötzlich "Emos" sein wollten.

    Übrigens gäbe es viel, was ich an den Filmen bemängeln würde, aber Depression und Asexualität würde ich absolut nicht dazu zählen! Eher finde ich, ist es ein Armutszeugnis für den Rezensenten, dass er meint, ein Film dürfe nicht traurig sein und müsste zwingend Sex beinhalten, um gelungen zu sein. Mit so einer Auffassung vermiest man sich schon eine Menge - aber das ist ja eigentlich auch nicht mein Problem.

    Nur, mir gefällt der Stil der Bücher halt nicht (habe einige angelesen, und wenn es einem da schon nicht gefällt, na, dann liest man natürlich auch nicht viel weiter, denn man hat ja auch andere Dinge zu tun), abgesehen von diesem dort vermittelten Vampir-Bild. Also, meines ist es nicht, aber Geschmäcker sind ja verschieden!

    Und die Schauspieler finde ich übrigens persönlich unattraktiv. *lach* Hätte ich wohl auch mit 14. Damals schwärmte ich ja eher für eine ganze Horde finnischer Rockmusiker. Ästhetisch finde ich sie heute noch ;)
  7. Poisonist schreibt am 10.01.2010 um 21:56 Uhr:Sicherlich wieder ein Werk auf der Suche nach ewiger Liebe. Die ich den beiden nicht abnehme. Vielleicht mal eine andere Art von "Alltagsproblemen"? Ist mal was Anderes als "räum deine Schuhe weg o.Ä.". Denn nach einer Partnerschaft, an der beide arbeiten müssen sieht es nicht aus.
  8. Rabenmutter schreibt am 10.01.2010 um 21:57 Uhr:@Angelinchains: sie trinken schon noch Blut, es wird aber im Film nicht gezeigt. Allerdings die Cullens nur Tierblut, sie sind "Vegetarier" - sehr hübscher Begriff bei Blutsaugern, finde ich :-D
    Siehste, darum find ich Jake so Klasse, der hat nämlich (leider nur anfangs) im Film eine lange Mähne! ;-)
  9. AngelInChains schreibt am 10.01.2010 um 23:23 Uhr:Poisonist, typische Teenie-Probleme für Teenie-Zuschauer ;) Allerdings kann man das ganze natürlich auch romantisierend betrachten. Macht es vielleicht erträglicher.

    Rabenmutter, Ja, nur Anfangs - genau das ist das Problem! *g* Und "Vegetarier" find ich auch seltsam als Begriff, Tiere sind ja keine Pflanzen ;) Man koennte hoechstens sagen, die sind Nicht-Kannibalen.

    An sich isses ja schon seltsam... Im Grunde ist jeder Kannibale, wenn er sich eine Wunde blutleer lutscht oder sich die Fingernaegel abknabbert (allerdings muss er sie dann auch essen). Aber das ist ein anderes Thema ;)
  10. DustinYannickPhoebe schreibt am 11.01.2010 um 08:51 Uhr:@ Rabenmutter wie heisst den deine Tochter??? meine heisst Phoebe ist auch aus von früher einer meiner lieblingsserien gewesen;-))
  11. sternenschein schreibt am 12.01.2010 um 07:26 Uhr:@Alex
    Naja, als es der kleine Vampir im TV früher gab, da wollten auch schon viele Kids am liebsten ein Vampir sein. Da gab es Mädchen, die sich vom Zahnarzt am liebsten Vampirzähne hätten einsetzen lassen. Und ihre Barbie Puppen samt Ken in Särgen legten.
    Viele sagen, die Bücher sind besser als die Filme. Vielleicht ja auch wegen dem Kopfkino.
    Andere wieder finden die Filme aufgrund der Darsteller so gut.

    @Lieselotte,
    "Stolz und Vorurteil" ist wohl auch eine ganz andere Klasse an Film.
    Schaust du dir manche Filme, die du ut findest auch ein zweites Mal an?
    Mache ich auch.

    @schlafblume,
    ist es das vielleicht, was diese Filme ausmacht, dass man das nicht selbst hat, was die beiden haben?
    Dieses sich lieben, auch wenn es fast unmölich erscheint da die Hürden so gross sind.

    @CrazyChicken,
    findest du dich selbst und dein Leben in den Büchern zu einem Teil wieder?
    Ich glaube schon, dass sie dich emotional tief berührt haben.
    Manchmal braucht der andere ja noch nicht einmal ein Vampir sein, und die Liebe gestaltet sich dennoch genauso kompliziert oder baut Hindernisse auf, die kaum zu überwinden sind. Und doch, wer wünscht sich nicht jemanden, dessen Liebe für ewig gilt und dieses dann auch hält.

    Liebe Grüsse
  12. sternenschein schreibt am 12.01.2010 um 07:45 Uhr:@Rabenmutter,
    ist erstaunlich, dass du nach dem vierten Band dann im Grunde dachtest, es muss doch weitergehen.
    Sollten ja im Grunde nur vier Bände werden.
    Meinst du, es kommen vielleicht, nach diesem Erfolg doch mehr Bände?
    Ich kann mir schon vorstellen, schn aus deiner Lebenssituation heraus, dass dir die Bücher sehr gefielen.
    Die meisten die hier über die Filme schrieben, die mit ihren Freunden sie sich ansahen, merkten an, dass er den Männern oftmals nicht so sehr gefiel.
    Sind es doch mehr Filme die den Nerv der Mädchen/Frauen somit treffen?

    @AngelInChains,
    "Vampir-Traditionalist" ist ein guter Ausdruck.;-)
    Finde auch, Sex im Film als Kriterium für gut oder schlecht hinzustellen etwas merkwürdig.
    Welche Art von Vampirfilmen lässt du denn gelten? Ich selbst kenne nicht so sonderlich viele. Vielleicht "Tanz der Vampire" oder der in dem der Vampir auswandert. In ihnen ist es noch so, dass die Vampire bei Tageslicht sterben müssen und auch Blut trinken um sich zu ernähren. Also noch keine Vampir "Vegetariert" ;-) sind. Da half noch Knoblauch, das Kreuz, oder ein Pflock durch das Herz stossen.
    Die Vampirsage kommt ja eigentlich wirklich aus den Karpaten.

    @Poisonist,
    klar, "Räum deine Schuhe weg" oder "Nie kannst du deine Zahnpastatube verschliessen" oder auch "Nie höst du mir zu", ich werde dich aber trotzdem ewig lieben... . ist natürlich banaler als wenn ER ein Vampir oder Werwolf ist. ;-)

    Liebe Grüsse an euch alle.
  13. AngelInChains schreibt am 12.01.2010 um 10:11 Uhr:Also, "Tanz der Vampire" finde ich schon sehr klassisch, was Vampir-Filme anbelangt. Die Musical-Variante ist auch sehr schön. Habe die mal live gesehen, irgendwann im Dezember vor ein paar Jahren.

    Wobei ich ja allgemein sagen würde, so streng sehe ich das alles nicht ;) Nosferatu zB hat ja auch noch ein ganz anderes Vampirbild dargestellt, damals, Anfang des 20. Jahrhunderts. Anders, als die traditionellen rumänischen Vampirsagen, oder die Sachen um Dracula. (Uebrigens gibt es auch laut chinesischem Glauben vampiraehnliche Wesen).

    Was ich halt bloss nicht mag, ist es - wie ich schon schrieb - wenn "Vampir" in Serien oder Filmen keine Bedeutung mehr hat, ausser "Oh, das ist jetzt ja voellig interessant, denn der Hauptdarsteller ist ein ungewoehnlicher Vampir, und nicht so ein langweiliger Mensch wie die Hauptfigur von etwa 95% aller Filme/Serien" ;) Also, wenn das "Vampir" handlungsmaessig gar keine Bedeutung hat und nix ausmacht, sondern man das Wort nur zu Originalitaetszwecken verwendet.

    Wobei das bei Twilight auch nicht ganz zutrifft, da hats ja schon einen Zweck. Wobei auch da "Vampir" austauschbar ist. So typische Vampir-Probleme scheint es da ja kaum zu geben, mehr die... typischen Teenie-Probleme eben ;)

    Was ich einfach schade finde, ist, dass Romane, Filme und Serien mit "vampirischen" Figuren aktuell aus dem Boden schiessen, ueberall, und das so offensichtlich nach einer billigen Verkaufsmasche schreit. Nach dem Motto "Man nehme eine 0815-Liebesgeschichte, erwaehne nebenbei, eine Figur sei ein Vampir (auch, wenn sich das in der Handlung sonst nirgends zeigt), und schon hat man die Garantie, dass sich das tausende von Malen verkauft.

    Was sind das eigentlich fuer Paare, die sich ueber im Weg liegende Schuhe oder offene Zahnpastatuben beschweren? Nein, ernsthaft... :) Mich wunderts immer wieder. Wenn ich so was sehen sollte... Na, dann mach ich halt die Tube zu. Ich wuesste nicht, wieso ich darueber n Wort verlieren muesste. Da ist es doch weniger aufwaendig, die Tube einfach selbst wegzuraeumen. Oder ich ignoriers - ist ja nicht meine Zahnpasta, also nicht mein Problem, wenn sie verhaertet :P ;)
  14. Rabenmutter schreibt am 15.01.2010 um 17:18 Uhr:Hallo Sternenschein,
    ich weiß, dass es nur die 4 Teile werden sollten - aber die Möglichkeit, weiter zu schreiben, steht ihr definitiv offen. Es sit nicht so, dass der 4. Teil ein definiertes Ende enthält, ganz im Gegenteil - es tun sich sehr viele Fragen auf, wei dies oder jenes weitergeht.
    Mein Sohn (als angehender Mann) hatte mit uns den 1. Teil angesehen, wohl aus Neugier, da sehr viele Mädels an seiner Schule die Bücher gelesen und viel darüber gerdet hatten. Er fand das Ganze zu kitschig!
    Aber ich glaube, Männer finden generell Liebesgeschichten eher kitschig - oder?!

    @AngelInChains: Kennst du die Twilight-Filme oder Bücher denn im Ganzen? Denn es kommen schon "Vampirprobleme" darin vor, z. B. dass sie nicht altern und sich darum immer wieder neue Wohnorte suchen müssen; dass sie eben nicht generell gegen Menschenblut unempfindlich sind sondern sich dies antrainieren müssen, ansonsten sehr wohl Menschen aussaugen bzw. andere Vampire in der Umgebung dies tun, was die Cullens wiederum zu bekämpfen suchen. Oder dass sie zwar im Sonnenlicht nicht zerfallen bzw. verbrennen, wie eben klassich, dafür aber "glitzern" und dadurch auffallen.
  15. AngelInChains schreibt am 15.01.2010 um 18:36 Uhr:Zum Glueck haben wir keine Vorurteile gegenueber bestimmten Geschlechtern ;)

    Ausserdem habe ich doch geschrieben, in Twilight ist die Vampir-Problematik zum Teil noch mit drin (nicht altern, usw, stand hier auch schon alles, also selbst Nicht-Kenner der Buecher und des Films haetten es hier eigentlich mitbekommen muessen). Aber eben doch stark abgemindert, sodass es vom traditionellen Vampirbild eben sehr abweicht.

    Neben: Meine Haut glaenzt im Licht ziemlich silbern (schon bei Geburt, wobei ich da noch blaeulicher geschimmert hab und die mich dann extra untersucht haben, haben aber nix gefunden :P) und glitzert dabei auch leicht... Was sollte daran auffallen? Gut, ich wurd schon mehrfach drauf angesprochen, hab dann aber gesagt, das ist schon immer so, und gut wars. Kaeme keiner auf die Idee, irgendwie komische Gedanken deswegen zu kommen, geschweige denn zu meinen, man sei ein Vampir ;) Und da die Story ja in einer sonst realen Welt spielt, sollte man meinen, die Leute da denken sich deswegen auch "Ist halt komisch", aber darauf, dass das gleich n Vampir ist, sollte man normal nicht kommen, also, rein logisch gesehen.

    Ganz nebenbei auch noch... Das Bluttrinken bei Vampiren zu bekaemen, find ich unnatuerlich und daher unsympathisch ;) Ist halt der Art entsprechend, so, wie Hunde Fleischfresser und Kuehe Pflanzenfresser sind (daher find ichs auch schrecklich, wenn man Hunde rein vegetarisch ernaehrt - wenn keine Allergie vorliegt - oder Kuehen Tiermehl zu fressen gibt).
  16. AngelInChains schreibt am 15.01.2010 um 18:37 Uhr:Merke - "Neben" ist die Kurzform von "Nebenbei" ;) Oder was dabei herauskommt, wenn man langsamer schreibt, als man denkt.
  17. Rabenmutter schreibt am 15.01.2010 um 19:47 Uhr:Hallo Angel,

    insofern stimmt die Bezeichnung "Vegetarier" dann doch, denn die Cullens bekämpfen das Bluttrinekn so wie Menschen, die Vegetarier sind, das natürliche Fleischessen bekämpfen...
  18. sternenschein schreibt am 15.01.2010 um 20:36 Uhr:Da ich ja nicht an Vampire glaube, .;-) sind es für mich Mythen oder Sagengestalten, ähnlich wie Rumpelstielzchen.
    Wenn der keinen Bart hätte würde es mich auch nicht sehr stören.
    Nur dass dann das Märchen auf seiner ursprünglichen Art nicht funktionieren würde.
    Interessant an dem Filmstoff bzw. Büchern, finde ich den Gedanken des nichtalterns und des ewigen Lebens der Vamire.. Was ich selbst für mich eher als schrecklich ansehen würde.
    Und eben diesen Gedanken, sie altert, er bleibt 17 Jahre alt. Was wird dann aus dieser Liebe.

    Erinnert mich ein wenig an den Film bzw. Buch "Das Leben des Benjamin Button", in dem er als Greis geboren wird um immer jünger zu werden. Und sie normal altert, ihn aber dennoch liebt.

    Fast könnte man annehmen, diese Altersproblematik sei ein wenig dem Benjamin Button Buch entliehen, oder eben dem momentanen Zeitgeist der ewigen Jugend geschuldet.

    Sie will in den Romanen bzw. Filmen ja scheinbar von ihm gebissen werden, um ebenfalls für immer jung zu bleiben, unsterblich zu werden, für eine ewige Liebe und Partnerschaft mit ihm die über den Tod siegt und hinausgeht.
    Was meiner Meinung nach, auch ohne die Unsterblichkeit der Körper möglich ist und sein könnte.

    Liebe Grüsse vampirischer Art oder auch nicht.*g*
  19. AngelInChains schreibt am 15.01.2010 um 21:08 Uhr:Ich bin Vegetarier und bekaempfe gar nix. Ich ess bloss kein Fleisch, was andere Menschen machen, ist mir egal. Und ich bekaempfe bei mir auch keinen natuerlichen Drang zum Fleischessen, sondern fand Fleisch schon als Kind eklig und habs dann einfach nicht mehr gegessen, sobald ich darueber selbst bestimmten konnte (bei den Eltern gings schlecht, weil ich da immer mitessen musste, aber wenn man dann ausgezogen ist...).

    Und "Vegetarier" finde ich fuer nicht Menschenblut trinkende Vampire immernoch unpassend. Kommt schliesslich von "vegetation" = Pflanzen. Tierblut ist doch kein Gemuese, sondern immernoch ein tierisches Produkt (wie Menschenblut). Also, da fuer mich Menschen auch nur Tiere sind, finde ichs sowieso doof, da zu unterscheiden, von wegen Menschenblut trinken ist boesi boesi und Tierblut trinken total ok ;)

    Klar, es sind Sagenfiguren, daher ist es eigentlich egal. Aber du schreibst selbst ueber Rumpelstilzchen: Es wuerde anders nicht funktionieren ;) Diese Figuren haben ihre Attribute ja nicht sinnlos bekommen. Und Vampire sind ueber das Menschenbluttrinken definiert (Tierblut nehmen ja auch "normale" Menschen zu sich - Blutwurst, Blutbrei bei einigen Voelkern Afrikas, usw) - also, wenn kein Menschenblut mehr getrunken wird, sinds keine Vampire mehr *g* Da sollte man sich dann nen neuen Namen fuer ausdenken, vielleicht. Sonst koennt man ja auch in eine Geschichte einen voellig normalen Menschen einbauen und sagen, der waer ein Werwolf. Nur eben ohne Fell, ohne Mutation bei Vollmond, ohne Lust auf Menschenfleisch, und ohne Mangel an Selbstkontrolle. ;) Nur frag ich mich dann halt, was bringt es dann der Erzaehlung noch, dass der Werwolf ist, wenn das keine Auswirkungen hat? Das war es, was ich meinte, dass in einige Buecher (NICHT Twilight) mittlerweile solche "besonderen" Figuren eingebaut werden, ohne Sinn, einfach nur, damit es interessanter klingt. Das find ich einfach schade um die Figuren.

    Vampirisches Leben ist ja im Grunde auch nicht ewig... Sondern durch Gewalt beendbar. Von daher faend ich das gar nicht schlecht. Nicht sterben zu MUESSEN (im Normalfall), aber sollte es einem doch ueberdruessig werden, dann kann es doch beenden werden. Die alte Pfahl-durchs-Herz-Sache. Wenn mans sich so denkt, schon sehr bequemlich: Bei Laune mehrere Jahrhunderte leben, und wenns einen nervt, verabschiedet man sich. Also, so lange es diese Option gibt, das Leben doch irgendwann zu beenden, finde ich so eine sonst bestehende "Unsterblichkeit" nicht schlecht. Koennte man viel machen. Ich bin ja schon jetzt der Meinung, ich hab so viel Ideen fuer Zeichnungen, die werd ich bis an mein Lebensende nie fertig bekommen. Sollte ich hingegen 500 Jahre und laenger leben koennen (theoretisch gesprochen), waer das Problem geloest. Wuerd mich freuen, ist aber leider illusorisch ;)
  20. Rabenmutter schreibt am 16.01.2010 um 09:09 Uhr:@Angel: Dann bist du halt die Ausnahme, ich kenne und kannte schon viele Vegetarier, die regelrecht dagegen ankämpften. Und das find ich irgendiwe komisch. Wenn man was nicht mag, dann ist das in Ordnung. Der Extremfall war einer, der jahrelang nach und nach alle tierischen Produkte wegließ bis hin zum Veganer udn sich darüebr auch stundenlang auslassen konnt, warum und wieso. Dann hatten wir eine Weile keinen Kontakt und als wir uns wiedertrafen, kaute er an einem saftigen Steak... ich war natürlich arg verwundert, aber seine Antwort auf meine Frage war, er wollte halt mal wieder was in seinem Leben verändern, hat mich dann irgendwie überrascht.
    Aber ich glaube, das führt jetzt am Thema vorbei.
  21. AngelInChains schreibt am 16.01.2010 um 10:27 Uhr:Ich kenne doch so einige Vegetarier, die nicht missionieren wollen. Nur leider fallen Extremisten immer am meisten auf und viele Menschen neigen dazu, zu verallgemeinern. Da heißt es dann eben "Alle Vegetarier sind missionarisch und machen einem Vorwürfe, weil man sich nicht ernährt, wie sie". Ich kenne solche Vorwürfe zu genüge.
  22. rougenoir schreibt am 29.01.2010 um 11:48 Uhr:@sternenschein:
    Jaaah, Filme die ich mag werden immer und immer wieder angesehen, manchmal direkt hintereinander, oder nur in Teilen ... :)

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