Gedanken oder Fragen

30.01.2009 um 07:09 Uhr

Schiller und der Winter

Stimmung: gut

So wie das Eis wieder anfängt aufzutauen,
geht auch das Herz und das Denkvermögen wieder auf, welches beides in den harten Wintertagen ganz erstarrt.

Zitat: Friedrich Schiller
( in einem Brief an Körner 20.01.1805 )

Ich glaube da können wir dem Friedrich Schiller wohl in überwiegender Zahl zustimmen.
Ich weiss ja nicht ob auch das Denkvermögen erstarrt, aber manchmal scheint es so. Denn mit dem Frühling später, sieht man anderes und das Denken wird damit auch wieder anders. Man denkt über andere Dinge nach, wenn die Temperaturen steigen.
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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. 1mishou schreibt am 30.01.2009 um 10:45 Uhr:Ich bin im Winter immer kreativ und aktiv. Mein Freund hingegen ist fast schon depressiv und leidet im Winter. Dafür überflügelt er mich dann im Frühjahr, wo ich mich am liebsten verkriechen würde!
  2. Seren_a schreibt am 30.01.2009 um 11:37 Uhr:Ich habe jedesmal Anlaufschwierigkeiten... wenn es Herbst wird und damit dunkler und kälter, und genauso wenn der Frühling kommt... es geht mir zuerst alles irgendwie zu schnell... Ich brauche mehr Zeit zum Auftauen.. ;-) Aber ich glaube dieses Jahr wird es besser... das genaue Beobachten der Natur, das ich seit fast einem Jahr mit meiner Kamera täglich mache, hilft dabei... wenn man so genau hinsieht, ist irgendwie alles interessant und schön....
  3. AngelInChains schreibt am 30.01.2009 um 14:36 Uhr:Wenn ich mir die meisten Einwohner von B. so ansehe, setzt das Hirn bei grosser Kaelte sehrwohl aus, allerdings auch bei grosser Hitze und manchmal auch bei mittleren Temperaturen ;) Ich denke, wissenschaftlich isses nicht haltbar, dass Temperaturen das Denkvermoegen veraendern wuerden, abgesehen vielleicht von sehr grosser Hitze, die Menschen ermuedet, und Winterdepressionen, aber die hat ja auch nicht jeder.

    Ob das Herz im Winter einfriert? Ich hab noch nichts davon bemerkt. Der Winter ist doch wunderschoen. Ich freue mich jedes Jahr auf den ersten Schnee, den ersten Tag, an dem Eiszapfen irgendwo herunterhaengen, und Raureif auf den Pflanzen liegt. Ausserdem sind die Sonnenuntergaenge im Winter bunter als im Sommer. Zum Fotografieren finde ich die kaelteren Monate eigentlich sogar viel interessanter, als die Sommerzeit (abgesehen von den Pflanzen; mit Blumen und Co ist im Winter natuerlich meist nicht viel). Jede Jahreszeit hat fotografisch ihre Vorzuege.
  4. sternenschein schreibt am 01.02.2009 um 04:01 Uhr:@1Mishou,
    *lach*hatte mich gerade veertippt und 1misyou geschrieben..;-)sah dann doch etwas seltsam aus.
    Es gibt wohl ausgerprägte Wintermenschen und Sommermenschen.
    Als Kind mochte ich den Winter sehr, das war für mich Schlitten fahren, Schlittschuhlaufen,Riesenschneemänner und Iglus bauen, Sibirien spielen und mir vorstellen, wenn es am nächsten Tage noch mehr schneien solllte, mir meinen Weg zur Schule (6 Km zu Fuss) unter den Schnee hindurchzugraben. Da hätte ich wohl lange graben können.;-)

    @Serena,
    das stimmt, es geht jedesmal wahnsinnig schnell.
    Die Natur explodiert förmlich im Frühjahr.
    Da fahre ich zum einkaufen, auf den Feldern geht gerade die Saat auf, kurze Zeit später ist das Getreide dann schon hochgewachsen. Und die ganzen Kräuter und Wildblumen am Wegesrand, sie wachsen so schnell. Selbst wenn man alles in allen Einzelheiten ganz bewusst mitbekommen will, es gelingt einem kaum.
    Aber das fotografieren hilft da dann schon enorm bei.
    Da richtet man seinen Focus doch mehr auf die Dinge.

    @AngelInChains,
    der Sternenhimmel ist im Winter ja auch intensiver zu sehen. Da es doch etwas dunkler ist.

    Als du noch bei deinem Vater wohntest, es im Zimmer 10 Frad waren und er noch das Fenster aufmachte, da kann schon auch das denken, zumindest partiell einfrieren.
    Denn dann ist man nicht so kreativ sie sonst, da man zuallerserst etwas friert.
    Zudem malt und tippt es sich nicht so gut gut mit eiskalten Fingern.
    Merke ich ja hier morgens auch immer, wenn ich zu heizen beginne und es erstmal noch recht "kühl" ist.


    Liebe Grüsse
    sternenschein
  5. AngelInChains schreibt am 01.02.2009 um 17:31 Uhr:Ich denke, da friert einem aber nicht die Faehigkeit zum Denken ein, sondern eher das Physische... Finger, die man kaum mehr bewegen kann, mit denen man keinen Stift halten kann. Und ja, das Frieren lenkt schon ab, wodurch man erst einmal daran denkt, wie man es etwas waermer im Raum bekommt. Aber die Denkfaehigkeit ist weiter vorhanden. Finde ich jedenfalls. Vielleicht gibts dazu Studien? ;) Es gibt doch zu jedem Thema welche.

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