Gedanken oder Fragen

25.08.2010 um 13:40 Uhr

Wo man singt

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder.
So heisst es.
Wenngleich es wohl nicht immer stimmen mag. Manchmal singen auch böse Menschen Lieder.

Im Vogelreich ist der Gesang sehr wichtig.
Sie zwitschern und trällern fast unentwegt.
Aber nicht immer das gleiche, wie Forscher herausgefunden haben wollen.
Ihr Gesang, ihre "Lieder" verändern sich auch, passen sich dem Zeitgeschmack an. Vogelgesang von vor 20 Jahren kommt bei ihnen nicht mehr an. Sie werden als "Oldies" abgetan, die keinen Vogel mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Da müssen schon neuere Kompositionen her.

Der beste Sänger hat die grössten Chancen bei den Vogeldamen. Wenn der Herr sehr verkehrt singt, dann geht das Weibchen eher mal fremd.

So sehr scheinen sich die Vögel von den Menschen nicht zu unterscheiden.

Starke, kräftige Männer scheinen bei der Damenwelt gute Chancen zu haben. Doch was sind z.B. schon 11 umjubelte Fussballer gegen einen Popsänger der alleine ein Stadion füllen kann. Dem die Damen und Mädchen beinahe ekstatisch zujubeln.
Sie sind die wahren Helden, dank ihrer Stimme, dank ihrer Lieder. Und die Frauen träumen von ihnen.
Scheinbar kommt es auch beim Menschen auf die Stimme und die Lieder an, sie können Emotionen wecken, mehr noch als jeder Sportler es könnte.

Interessant wäre es noch zu erfahren, ob bei den Menschen die Frauen auch eher fremdgehen, wenn ihr Partner nicht die richtigen Töne trifft.

Früher machte man es sich einfacher.
Da hiess es: "Wenn Mann und Frau gut zusammen tanzen können, dann harmonieren sie auch ansonsten gut miteinander".
Da mag etwas dran sein, auf bestimmten Ebenen.
Aber wohl auch nicht auf allen.
Wobei es unbestreitbar ein Genuss ist, einem Paar zuzusehen, wenn es voller Harmonie zu einer Melodie tanzen kann, sei es jetzt der Walzer, Tango oder sonst etwas.
Musik und Gesang vereinigt, die, die es mögen.
Sie schwimmen einen Moment lang auf einer Welle.
"Das ist die perfekte Welle".;-)

Den Bericht über die Abwechslung der Sangeskunst im Vogelreich und dessen Auswirkungen findet ihr auf:

spiegel.de/wissenschaft/natur

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. Yaimm schreibt am 25.08.2010 um 14:21 Uhr:Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen hören Radio.... ;)
    Nein auch böse Menschen singen.... leider, sonst wäre es ja zu einfach.
    Sänger sind Helden aufgrund der Fantasie, die sie auslösen. Die Enttäuschung folgt sehr schnell, wenn die Jubler feststellen, daß es auch nur ein normaler Mensch mit Schwächen und Macken ist.
    Was die Menschen an ihrer Euphorie festhalten lässt, besteht nur aus Hirngespinsten und Wünschen... aber warum nicht, die Realität ist hart genug, da sollte man sich ab und an mal wegträumen ;)
  2. AngelInChains schreibt am 25.08.2010 um 14:46 Uhr:Ich kann nicht tanzen. ER auch nicht. ER kann auch nicht singen. Ich schon. Fremdgehen will ich trotzdem nicht. Ich bin wohl kein Vogel ;)

    Und Sänger find ich auch nicht sooo spannend. Die Musik hingegen schon. Klar, bei Songwritern stellt sich schon die Frage, wenn mich die Text ansprechen: Wie kommt der darauf? Meint er das ernst, oder spielt er nur mit einer Rolle? Klar kann das interessant machen. Aber auch nur so lange es um die Musik geht, jedenfalls für mich.
  3. sternenschein schreibt am 02.09.2010 um 18:32 Uhr:@Yaimm,
    zum wegträumen oder auch für viele andere Emotionen sind Musikstücke ja auch sehr gut geeignet. Stimmt wohl, die Stars werden mit Phantasien belegt, teils mit ihren Songs gleichgesetzt.
    Nur selten wird es wohl zutreffen, dass sie selbst auch das verkörpern, was sie singen.

    @AngelInChains,
    nein, ein Vogel bist du wohl nicht, selbst wenn du singen kannst.;-)
    Deine Gedanken, wie die Sänger, wenn sie ihren Text selbst schreiben, darauf kommen, sind schon interessant.
    Ist ja auch eine Art von Lyrik oftmals, die doch den Schreiber mehr oder weniger berühren muss, um sie so auf Papier bringen zu können.
    Natürlich könnte man auch Auftragsarbeiten machen, doch von dem, von dem man nichts kennt, es nicht auch zumindest ansatzweise fühlen kann, macht das schreiben schwieriger und unauthentisch.
    Teils gibt es ja wunderbare Songtexte, bei denen ich mich auch oft frage, wie diese wohl entstanden sein mögen.
    Ob eigenes Erleben und fühlen dahintersteckt.

    Liebe Grüsse
  4. AngelInChains schreibt am 02.09.2010 um 18:40 Uhr:Oder man versucht halt, wie ein Schauspieler, eine andere Person darzustellen bzw ein Lied aus der Sicht einer bestimmten "Art Mensch", verallgemeinert gesprochen, zu schreiben. Ist manchmal sicher auch besser so, wenn man bedenkt, wovon einige Lieder so handeln ;)

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