Gedanken oder Fragen

26.09.2009 um 22:20 Uhr

So sehe ich aus..;-)

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Bild, Kind, Baby

Stimmung: gut

Das bin ich...;-))
naja, nicht jetzt...
War ja auch mal ein Baby*lach*
Auf den Vogel der aus dem Fotoaparat kommen sollte warte ich noch heute.
Statt eines Vogels kam nur ein Blitz.
Seitdem weiss ich Erwachsene lügen manchmal.

 

Baby 


und ein kleiner Junge von fünf Jahren

 

junge

 

 

 

22.09.2009 um 01:53 Uhr

Leicht genervt

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: genervt, Mobilfunk, Anbieter, Blogigo, Kommentar

Stimmung: genervt;-)

Naja, nicht wirklich aber ein wenig doch. Hatte ein schönes Wochenende mit tollem Wetter.
Samstag war Holzägetag angesagt. Hatte Hilfe von meinen Kindern.
Ich sägte wie ein Blöder, fast bis in die Dunkelheit. Meine Kinder transportierten das gesägte Holz mit der Karre zum Schuppen und stapelten es dort. Etwa 150 Meter sind es dorthin. Bei 40 bis 50 Karren hin und zurück kommen da gut 12 Kilometer zusammen. Habe ich auch schon alleine gemacht, aber ich war doch dankbar, dass ich diese 12 Kilometer dieses mal nicht schieben musste. ;-))

Die Sonne schien heiss, wie im Vollsommer, war bestimmt 1 Liter Schweiss pro Liter Kettensägeöl.
Sah fast aus wie ein WETshirt Wettbewerb. *g*
Abends konnten wir alle nicht mehr. Waren froh noch ein wenig draussen sitzen zu können.
War ein schöner aber harter Tag.

Und jetzt zu dem was mich nervt.

>Das ganze Wochenende schon und heute auch noch, ist meine Internetmobilfunkverbindung mehr oder weniger desolat.

Manchmal konnte ich eine Seite aufrufen, dann ist wiederum nicht einmal die Netzzeit vorhanden, oder die Netzverbindung bricht einfach zusammen. Das Gerät startet neu.

Haben die den Sendemast gefällt?

Ich mag gerne bei euch lesen, doch wenn bei Seitenaufruf immer nur " kann Verbindung nicht herstellen" kommt, ist es schon übel.
Wie ihr sicher schon gemerkt habe, kommentiere ich gerne bei euch.
Habe es bei einigen versucht, schreibe einen teils längeren Kommentartext, doch er liess sich nicht abschicken. Selbst nicht nach mehreren Versuchen, da die Verbindung nicht aufgebaut werden konnte.
Oder diese einfach abgebrochen wird, mit Neustart des Gerätes.

Am PC wäre es nicht so schlimm, da ist der Text noch vorhanden. Mobil ist er dann weg. ;-(((
Klar, dass dieses mich störte und auch ein wenig nervte.
Irgendwie ein Gefühl wie ausgesperrt sein.
Ich hoffe doch, dass der Mobilfunkanbieter jetzt sein Netz wieder soweit im Griff hat, dass diese Probleme nicht mehr aufteten. *Hoff*..

09.09.2009 um 03:18 Uhr

So einfach geh ich nicht ...

Stimmung: gut

scheint sich der Sommer zu sagen.
Zeigt sich noch einmal von seiner besten Seite.
Es war windstill, sonnig und warm. Heute und in den letzten Tagen.
Gerade als würde der Spätsommer den Atem anhalten, mir noch einmal seine Pracht sowie seine schönen Seiten zeigen zu wollen.

Dazu am Abend ein Vollmond, der rotgelb und gross aufging, in der doch schon früher einsetzenden Dunkelheit.

Schöne Tage, die ich hatte und erleben durfte.;-))
Hoffe ihr habt diese "Sommerausverkaufstage" im September ebenso geniessen können.
-

02.09.2009 um 03:44 Uhr

Herbst

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Herbst, Sommer, Herzen

Stimmung: gut

Selbst wenn langsam der Herbst beginnt,
Im Herzen mag es Sommer bleiben.
Auch dunke, lange Abende
können ihre hellen Seiten haben.
Sogar eine Eisblume kann
manchmal das Herz erwärmen.

Doch vorher erst,
kommen die bunten Blätter,
die raschelnd uns vom vergangenen Sommer künden.
-

28.08.2009 um 16:29 Uhr

Geräusche in der Nacht

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Nacht, Leben, Geraeusche, Eule, Kauz

Stimmung: gut

Die Nacht ist voller Leben und Geräusche.
Jäger und Gejagte.
Wie in alten Edgar Wallace Filmen höre ich oft einen Kauz. Wiesel die sich streiten. Igel die laut schnüffelnd etwas leckers suchen. Mal einen Marder, der durch die Dunkelheit huscht. Vom Fuchs aufgeschreckte Wildenten. Nächtliches Quaken der Frösche. Nur die Fledermäuse, sie torkeln lautlos durch die Lüfte.

Dazwischen immer wieder das "Plong" der vom Baum fallenden Eicheln.

Dieses Jahr mischt sich wieder der Ruf einer Eule unter die nächtlichen Stimmen. "Uuuuhhh....Uhuuuuuu" beim zweiten Uuuuhhh tremolierend langgezogen.

Jahrelang hatte ich hier keine Eule mehr.
Früher sass immer eine in der alten Eiche, schaute am Tage, wenn man vorbeiging, ganz verschlafen aus ihren gelblichen Augen. Die sie dann schnell wieder schloss und weiterschlief.

Jetzt ruft die Eule wieder. Leider habe ich sie noch nicht sehen können. Weiss nicht welche Art Eule sie ist. Hoffe ich werde es noch herausfinden.
Auf alle Fälle freue ich mich, dass sie sich hier scheinbar heimisch fühlt.

Gestern war es hier übrigens ein wunderbarer Spätsommertag, der heutige ist auch noch sonnig, von weissen Wolken durchzogen bei 23 Grad.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende und am Spätabend werde ich die Ohren sowie Augen aufhalten um dem Jäger der Nacht auf die Spur zu kommen.
-

25.08.2009 um 17:21 Uhr

König der Welt

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Karat, Koenig, Welt, Liebe, Herz, Lagerfeuer, Musik

Stimmung: gut

Am Samstag war mal wieder, nach längerer Zeit, Lagerfeuer angesagt.
Es war schön. Windstill, sehr warm von den prasselnden Flammen. Gemütlich und schön dort in der Dunkelheit zu sitzen.
Gegrilltes essen, später kam dann noch Musik dazu. Ein wenig tanzen am Lagerfeuer. ;-)
Hat Spass gemacht.

Nur leider war "Am Fenster" nicht greifbar.
Aber dennoch "Ich liebe jede Stunde"
Selbst "König der Welt" von Karat mussten wir selbst singen. Nur ganz textsicher waren wir da nicht.

König der Welt ist das Herz das liebt,
und jeder Herzschlag ist ein Ritterschlag
denn er gilt dem Anderen

Und soll dein Herz selbst ein König sein
Ich sag dann liebe und die Welt ist dein.

Zitat aus "König der Welt" von Karat.

Wenn die Welt doch nur voller Herzen wäre die lieben,wäre es eine bessere Welt.
Eine Welt voller Königinnen und Könige.

So rollt dann aus den Teppich, dass das Herz auf Samt geht..für dieses Herz das liebt, für den König der Welt.

Ja, manchmal ist es so.."Ich liebe jede Stunde", und diese Stunden, Samstag, am Feuer, habe ich geliebt.
-

14.08.2009 um 01:47 Uhr

Eine Sternschnuppe fiel nach Westen

Stimmung: gut

Der August ist Sternschnuppenzeit.
Gestern war es bewölkt und keine Schnuppe zu sehen.

Heute aber, als ich zum Nachthimmel blickte, waren die Sterne zu sehen. Nachthimmel ist fast übertrieben, er war eher grau im Gegensatz zum tiefschwarzen Nachthimmel im Winter.

Ich schaute wohl keine fünf Sekunden.
Da sah ich eine hell gleissende Sternschnuppe fallen. Sie zog ihre Bahn mit einem Schweif in Richtung Südwest. . Schien also schon eine Grössere gewesen zu sein.

Es heisst, Wünsche gehen in Erfüllung, wenn man sie sich wünscht beim Anblick einer Sternschnuppe.

Hmmm, woher so schnell einen Wunsch nehmen, wo ich sogut wie keine Wünsche habe?
Aber diese Wunschmöglichkeit so "ungenutzt" verstreichen zu lassen gefiel mir auch nicht.
Wäre ja fast schon Verschwendung der Möglichkeiten.
So wünschte ich nicht mir selbst etwas, sondern etwas gutes für einen ganz bestimmten lieben Menschen.;-)

Ach, es sollten noch viele Sternschnuppen fallen, es gibt noch viele Menschen, denen ich etwas gutes wünschen wollte. Mit der Sternschnuppengarantie auf einmalige und wirkliche Erfüllung der Wünsche.

Ich warte dann mal auf weitere Sternschnuppen, vielleicht fallen ja noch einige.;-)
-

05.08.2009 um 04:34 Uhr

Placebo

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Placebo, Fan, Melodie, Gefuehle, Gaensehaut

Stimmung: gut

Muss mich mal unbeliebt machen.;-)
Ein Placebo Fan werde ich wohl niemals werden.
Ihre Musik erinnert mcih eher an ein Musik Placebo.
An eine Art Musik Ersatz. Hülsen ohne jeden Inhalt, Melodiebefreit.

Und dennoch decken Placebo einen Massenmarkt ab.
Musik und Songs transportieren Gefühle und Emotionen für mich, oder lösen diese aus. Manche Songs erzeugen eine Gänsehaut, ein Glücksgefühl, lösen Sehnsucht oder sogar Tränen aus.

Bei den Songs von Placebo (wobei ich gestehen muss, ich kenne nur zwei Songs von ihnen, die ich auf ARTE, Pinkpopfestival 09 gesehen habe ) ist dieses alles nicht der Fall.

Nein, ich werde wohl nie ein Fan von Placebo werden.

Da Geschmäcker verschieden sind, interessiert es mich, was ihr bei den Songs von Placebo fühlt, an Emotionen verspürt. Eventuell mit ihren Songs verbindet?
-

25.07.2009 um 14:22 Uhr

Eine Woche ...

Stimmung: gut

habe ich hier nichts geschrieben.
Keinen Blogeintrag verfasst.
Morgen - dachte ich, als Blogigo letztes Wochenende einen Tag nicht erreichbar war..
Morgen..doch als dann Morgen da war, fiel mir nicht wirklich etwas ein. Es ist merkwürdig, wenn ich täglich schreibe, fällt mir mehr ein, als wenn ich aussetze.!?
Dabei dachte ich, es müsste sich dann stauen, herausdrängen, aber dem war nicht so.
So kam es zu einer kleinen Blogpause, die wohl auch mal gut ist. Hatte in dieser Zeit "nur" bei euch gelesen.

Lesen ist gut, das lesen bei euch bereichert.
Ich bin dankbar, dass es Blogigo gibt, dass es euch gibt.
Dankbar über diese Einblicke in so viele verschiedene Lebenswelten. In das Innere, welches von dem äusseren oftmals ganz und gar unabhängig ist.

Blogigo, ein Ort der inneren Begegnungen, meistens auch der Achtung vor dem anderen, ein Ort des Verstehens trotz aller Unterschiedlichkeiten der einzelnen User. Blogigo, ein Ort der jedem seinen Platz bietet.

Meine Woche war schön. Voller Erlebnisse. Wechselhaftem Wetter, voller Sonnenschein, aber auch Regengüsse und einem Tag am klaren Wasser eines Baggersees. Fast wie Urlaub.
Gespräche die mich bewegten und noch nachhallen in mir.
Und Holz, sehr viel Brennholz welches auf das zersägt werden wartet. Da kommt noch so einiges auf mich zu. ;-)

Zum Schluss der Schiller zum Wochenende:

Der Gang unseres Geistes
wird oft durch zufällige Verkettung bestimmt.

Zitat: Friedrich Schiller
(in einem Brief an Rochlitz, Weimar 16.04.1801 )

Ob es wirklich ein Zufall ist, bleibt die Frage. Nur der Gang meines Geistes würde wohl ohne Blogigo, ohne euch alle hier, einen ganz anderen Gang genommen haben.
Für diese "Zufälle", für diese Gedanken, diese Inspirationen und Anregungen danke ich euch und wünsche allen meinen Lesern und Nichtlesern ein schönes Wochenende.
-

17.07.2009 um 16:10 Uhr

Kaum hängt die Wäsche draussen auf der Leine ..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Waesche, waschen, Gewitter, Leine, draussen, Regen

Stimmung: gut

gibt es Gewitter samt Regen..
2. Spülgang oder was? *misstrauisch guck*
Ist das ein Naturgesetz ?
Zieht Wäsche draussen auf der Leine Gewitter an? *lach*
Dann könnte ich als Regenmacher gehen.

Hast du Wäsche auf der Leine,
kommt der Regen von ganz alleine.
oder so ähnlich....

Inzwischen ist sie durch die Wärme und den leichten Wind trotzdem so gut wie trocken geworden.

Werde sie gleich von der Leine nehmen und hereinholen. Es ist schön, wenn sie an einem Tag draussen trocken wird.
-

10.07.2009 um 18:06 Uhr

Blume zum Wochenende

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Blume, Wochenende, Gans, Hannes, müde, Bluetenblatt

Stimmung: gut

Nur eine kleine Lilie für euch zum Wochenende. 

Blume6

Farbenspiele des Blütenblattes einer Lilie.. 

 bluetenblatt


Meinem Gänserich, Hannes mit Namen, ist das alles egal.
Er schaut nach einer anstrengenden Gänsewoche etwas müde drein.
Wenn es Futter gibt wird er wieder munter.
Nunja, der Herr Hannes ist auch schon bald 10 Jahre alt.

gaenserich hannes

Und....

der Ganther Hannes wünscht euch allen ein schönes Wochenende

-

05.07.2009 um 02:08 Uhr

Es ist Glühwürmchen Time

Stimmung: gut

Fahle Schatten wirft der Mais am Feldrand. .
Hochgewachsen steht er da vom Mondlicht beschienen, der mit seinen Spitzen zu spielen scheint.
Kein Windhauch in der milden Halbdunkelheit.
Fahle kleine grünliche Lichtlein wollen dem Mondlicht Konkurrenz machen. Sie schimmern in den Büschen und Hecken, fliegen durch den Garten.
Es ist hier wieder Glühwürmchenzeit.
Eine wunderschöne Nacht, voller Zauber wie aus Samt und Seide, mit leuchtenden Pünktchen aus dem Silberkleid des Mondlichtes geschaffen.

Glühwürmchen in Paarungslaune, wie kleine Sternchen in der Dunkelheit. Hell leuchtend, auf der Suche nach Partnern.
Nein, die Glühwürmchen verstecken ihre Partnersuche nicht, sie zeigen sie weithin sichtbar. Ja, sie outen sich auf Partnersuche zu sein.

Wenn ich mir vorstelle, wir Menschen würden auch so leuchten wie ein Glühwürmchen, weithin sichtbar auf der Suche, die Welt wäre wohl voller Lichter. Jeder könnte schon von weitem sehen, der andere sucht einen Partner. Er leuchtet, ja er strahlt schon weithin..;-)
.Niemand könnte es verbergen, das Licht würde förmlich rufen, hier, hier, ich suche!

Zum Glück ist es nicht so bei uns Menschen. Uns sieht man es nicht wirklich an, ob wir suchen, es sei denn unsere Absichten sind zu offensichtlich.

Ja, wenn wir wie ein Glühwürmchen leuchten würden auf Partnersuche, wäre es besser für uns oder schlechter? Lustig wohl allemal. *grins*
Menschen sind erfinderisch.
Früher gab es eine Zeit lang kleine Wäscheklammern, die sich junge Menschen an die Jacke etc. steckten.
Rot bedeutete bin besetzt, blau hiess wohl ich bin treu, die Farbe grün sollte den anderen sagen, bin Single auf der Suche.

Vielleicht sollten " Partnersuchlichter" verkauft werden mit kleinen Led's, die sich Suchende wie eine Grubenlampe am Kopf befestigen können oder einfach an das Shirt stecken .
Da kann Licht zu Licht finden in dunkeln milden Nächten wie die heutige eine ist.
-

03.07.2009 um 10:55 Uhr

Hafengeschichte

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Hafen, Heimathafen, See, Schiff, rauhe, Sturm, anker

Stimmung: gut

Gerade eben habe ich die Mail an dich abgeschickt.
Leicht in Gedanken versunken denke ich jetzt:

"Lass mich dein Hafen sein."
Wenn der Sturm mal wieder tobt,
die hohen Wellen dich zu verschlingen drohen.
Geh bei mir vor Anker bis der Wind sich legt.
Die See ruhiger wird.
Du wieder hinausfahren kannst aufs offene Meer.
Lass mich dein Hafen sein.

Lass mich dein Hafen sein.
bei schönem Wetter einfach nur mal so.
Um Klarschiff zu machen,
die ruhigen Tage an Land geniessen
Bevor es wieder in die tobende See hinausgeht.
Lass mich dein Hafen sein, dein Heimathafen.

Ich bin am Wasser, mit dem Wasser aufgewachsen. Ebbe und Flut, sie kamen und gingen.
Grosse Schiffe, kleine Schiffe kamen und gingen.
Schaute als Kind welchen Namen die Schiffe trugen, aus welchem Heimathafen sie kamen.
"Heimathafen".
Welch ein tolles Wort.
Manche waren lange fort, ein Jahr oder mehr, aber irgendwann kamen sie wieder in ihrem Heimathafen an. Vollbeladen mit Dingen aus anderen Ländern, von anderen Kontinenten.
Blieben dann einige Tage in ihrem "Heimathafen", manchmal auch zur Überholung oder für einen Neuanstrich.
Heute ist alles schnelllebieger, sie bleiben nur noch kurz, ob Heimathafen oder nicht.
Fast wie die Menschen heute.

Lass mich dein Hafen sein.
Ich weiss auch nicht warum, aber ich bin gerne Hafen. War es auch schon immer. Mal länger, mal kürzer, mal für immer, mal Hafen, und mal Heimathafen
Auch wenn ich vielleicht selbst mal einen Hafen bräuchte. Nur so dringend war es noch nie, da ich mein eigener Heimathafen bin, in mir zu Hause.
Den lasse ich mir auch nicht nehmen, nehme ihn überall mit hin.. Meinen ganz eigenen Instant Heimathafen für überall und alle Fälle..

Aber für dich:
Lass mich dein Hafen sein.
Der Anker und Liegeplatz ist noch frei.
Und wenn du sagst, hiss die Segel, Bootsmann, das offene Meer liegt vor uns, der Wind steht gut. Dann lasse ich dich wieder hinausfahren aufs offene rauhe Meer.
Weiss aber ich bleibe dein Hafen, dein Heimathafen.
Lass mich dein Hafen sein.

Wenn ich dann höre
Helgoland SW 3
Faroer NW 7
Skagerack W 4
Boddengewässer SO 3
Dann weiss ich, du bist irgendwo da draussen, wirst irgendwann wieder bei mir anlegen. Wenn die See zu rauh wird.
-

01.07.2009 um 01:23 Uhr

Ausblicke

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Ausblick, Kuechenfenster, gruen, Abendstimmung, Garten, Reh

Stimmung: gut

Wenn ich aus dem  Küchenfenster in den Garten schaue.

ausblick 

 

nicht rot,
nicht blau,
grün sieht es aus. Sehr grün sogar.
Grüner geht es bald nicht.
Alles untermalt von dem zwitschern und singen diverser Vögel, die sich hier ausgesprochen wohlfühlen.

Als Schrebergarten könnte es nicht durchgehen.
Da muss alles seine Ordnung haben.
Hecken 1,20, Bäume max. 3 bis 4 Meter vielleicht und Mindestabstände.
In Reih und Glied, geordnet. Nicht wie hier, wo alles frei ist.

Dafür läuft dann aber auch kein Reh, keine Gans, keine Huhn, ab und an durchs Bild.

So wie hier manchmal.

Nur fliegende Fische kamen noch nicht vorbeigeflogen.
Jedenfalls bisher nicht.


Mit Abendstille verabschiedete sich der Tag

 

abe3ndstimmung 


gefolgt von einer milden sternklaren Nacht.

 

 

28.06.2009 um 14:16 Uhr

Bambi im Garten

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Reh, Garten, Bambi, Kitz

Stimmung: gut

Sie ist Mutter geworden.
Etwa 15 Meter vor meinem Küchenfenster sah ich im Morgendunst das Reh aus der Baum- und Buschgruppe hervorkommen. Scheinbar lagert es öfter zwischen den Bäumen, gegenüber des Schuppens, unter den Büschen.
Langsam schritt es zwischen dem alten Schuppen und den Bäumen in Richtung Wiese.

Aber heute war etwas anders.
An seiner Seite Bambi, ein junges Reh welches sich zu seiner Mutter umdrehte. Kein Kitz mehr, aber noch klein. Und so hübsch. .
Mir blieb fast der Atem stehen beim Anblick der beiden Tiere.

Da hat sie ein Junges bekommen und zieht es hier gross. *freu*
Sie blickte sich noch einmal um in Richtung meines Fensters. Das Kleine schaute zur Mutter hoch, als ob es sagen wollte "komm". Dann gingen sie langsam weiter.

Nur leider hinkt die Mutter immer noch sehr stark. Es sah aus, als ob sie auf eines ihrer Hinterläufe garnicht recht auftreten könne. Schade, dass ich ihr da nicht helfen kann, sie behandeln kann. Es tut mir weh, wenn ich sie so sehe. Weiss auch nicht, wo sie sich so verletzt hat.

Habe erst einmal die wie wild rankenden Dornensträucher der Himbeeren und Brombeeren unter den Büschen rausgerissen und weggeschnitten, damit sie nicht an den Ranken mit ihrem Bein hängenbleibt, sich nicht noch mehr verletzt.

Das Reh und ihr Kitz werden schon wissen weshalb sie sich hier in meinem Garten einen Platz gesucht haben. Auch wenn sie mal die Blumen anknabbert, oder die Rinde an jungen Bäumchen. Soll sie.
Der Anblick dieses Naturgeschöpfes ist es mir wert.
Ich hoffe ihr Bein heilt schnell, damit sie wieder herumspringen kann, wie ein junges Reh es eben macht..
-

25.06.2009 um 13:28 Uhr

Wie gerufen, Regenwunder

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: gerufen, Regen, Sonnenschein, Wind, leben, brauchen

Stimmung: gut

...manches kommt wie gerufen.
Der leichte Regen im Moment jedoch nicht.
Hey, ich habe dich nicht gerufen, ich wollte doch noch weg!
Und das am liebsten im strahlenden Sonnenschein. So wie gestern Da war blauer Himmel, die Sonne schien, es war warm.
Aber heute? Tropf, Tropf, plitsch, platsch.

Die Regentonne wird sich freuen. Sie wird ihrer Bestimmung gerecht, die Pflanzen freuen sich auch. Sie würden wohl springen vor Freude, wenn sie denn springen könnten.

Nur ich bin keine Regentonne und auch keine Pflanze, ich bin ein Mensch und freue mich nicht.
Allerhöchstens ein ganz klein wenig.
Aber nun ist genug lieber Regen, darfst ruhig weiterziehen. Husch, husch, Geh!
Normalerweise bin ich ja Gästen gegenüber nicht so. Kannst ein andermal wiederkommen, dann werde ich dich willkommen heissen, genauso willkommen wie den Sonnenschein und die Sternennacht, deren entfernte Verwandte, du der Regen und dein Bruder der Wind bist.

Und ja, lieber Regen, ich weiss was wir dir zu verdanken haben. Durch dich erst können wir leben. Wir brauchen dich, wie die Luft zum atmen.
Doch gerade heute brauche ich dich nicht, nicht so dringend. Also geh! Nicht für immer, aber für heute.

Ansonsten wäre es schön, wenn man öfter sagen könnte:"Das kommt ja wie gerufen".
Vielleicht kommt ja alles was wir erleben, wie gerufen? Nur wir merken es nicht, das wir es riefen.
Wer weiss? Ich gehe dann mal ein wenig rufen.
-

24.06.2009 um 05:59 Uhr

Bier her

Stimmung: gut

Vorgestern Abend war ich mal wieder Lebensmittel einkaufen gefahren.
Was mir auffiel, waren die Männer die nur ein Sechserpack Bier auf das Kassenlaufband stellten. Sechserpack, sonst nichts weiteres.
Dabei dachte ich, sie wollten auch etwas für das Abendessen einkaufen.
Taten sie wohl auch aus ihrer Sicht.
Ihr Abendessen bestand wohl aus Bier.

Auch wenn unser Herr Zebulon immer sagt:"Hauptsache es ist Bier im Haus", so kam es mir doch recht merkwürdig vor.

Gut, Alkohol wird dort öfter gekauft. Oft von Gruppen, die dann zu den Flaschen noch Chips, Knabberzeugs und Fleisch aufs Band stellen. Guter Laune sind und scheinbar feiern oder grillen wollen.
Aber diese Sechserpack sahen nicht nach guter Laune, Freude oder Feiern aus . Eher nach Traurigkeit.
Nach ich und meine Bierflasche.

Goethe sagte mal zu Knebel:

Das Bier macht das Blut dick,
und verstärkt zugleich die Berauschung durch den narkotischen Tabaksdampf. So werden die Nerven abgestumpft und das Blut bis zur Stockung verdickt. Wenn es so fortgehen sollte, wie es den Anschein hat, so wird man nach zwei oder drei Menschenaltern schon sehen, was diese Bierbäuche und Schmauchlümmel aus Deutschland gemacht haben...und was kostet der Greuel!

Nun sind schon zwei oder drei Menschenalter seit Goethe vergangen, geändert hat sich wohl nicht viel.
Würde allerdings gerne wissen, was der alte Goethe so narkotisierendes geschmaucht hatte.

Wäre die Menschheit trauriger ohne die Erfindung des Alkohols? War es eine gute und sinnvolle Erfindung oder Entdeckung des gegorenen berauschenden Stoffes?
Eine Welt ohne Alkohol, eine merkwürdige Vorstellung. Wäre es eine Welt ohne Feiern und Feste, ohne Oktoberfest, ohne Kneipen?
Würden die Menschen nicht mehr zueinander finden in trunkener Glückseligkeit? Schützenfeste, Tanzveranstaltungen ohne Sektbar, fast unvorstellbar.
Aber auch so manche Schlägerei und Autounfälle im trunkenen Zustand wären uns erspart geblieben.
Alkohol - Segen oder Fluch?

Nach neuesten Studien sterben übrigens wesentlich mehr Menschen an legalen Drogen wie Alkohol, Tabletten und Tabak als an illegalen Drogen.
-

08.06.2009 um 05:55 Uhr

Gast Spam Kommentare gelöscht

Stimmung: gut

Spam Kommentare können nerven.
Schrieb vor drei Tagen jemand auf seiner Seite. Fragte wie die anderen dagegen vorgehen, welche Programme sie einsetzen, damit der Spam rausgefiltert wird.

Die Erfahrungen waren sehr unterschiedlich, manche schrieben, sie bekommen pro Tag hundert Spamkommentare, andere wieder garkeine.

Ich schrieb, dass Blogigo mit dem Captcha für Gastkommentare gegen Spam vorsorgt und ich Gastkommentare freigeschaltet habe.
Bis auf seltene Ausnahmen, so gut wie noch nie Spamkommentare hatte.

Hätte ich wohl nicht sagen sollen.;-)
Denn gestern morgen hatte ich 18 Spamkommentare, die vieleicht lustig sein sollten, es aber nicht wirklich waren.
Von einem "Gast" der sich mal Hase666, dann Teufel333 etc. nannte und Kommentare schrieb, die, hätte ich sie nicht bemerkt, aufgrund ihres Inhaltes, vielleicht zur Schliessung meines Blogs hätten führen können. Da sie den Blogigo AGB's nicht entsprachen.

Ja, jetzt habe ich auch Kommentare gelöscht. Gastkommentare, und das gleich 18 Stück von ein und demselben Gast, der sie unter 8 verschiedenen Nicks, in drei verschiedenen alten Einträgen schrieb.

NicciPain wird jetzt sagen:"siehste, ich weiss schon weshalb ich die Kommentare erst freischalte, bevor sie erscheinen.;-))"
So leid es mir tut für Gäste, ich habe aufgrund dessen, Gastkommentare zwar noch zugelassen, aber erscheinen werden sie erst nach Freigabe.
Kann dann allerdings etwas dauern.
Schade wenn viele darunter leiden müssen, weil einer sich unvernünftig verhält und den Blog vollspammen will.

Gestern am Sonntag, teils auch schon am Samstag, war Blogigo für mich extrem hakelig. Bekam beim Seitenaufruf dauernd die Meldung, "kann keine Verbindung herstellen", so dass mir das bloggen und kommentieren bei euch fast unmöglich war.
Hattet ihr dieses auch, oder lag es an meiner Mobilfunkverbindung?
Andere Seiten die nicht von Blogigo waren, liessen sich allerdings problemlos aufrufen.
.

18.05.2009 um 02:52 Uhr

Holz machen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Holz, Brennholz, Sommer, Winter, saegen

Stimmung: gut

Es ist merkwürdig.
Der Sommer ist noch nicht einmal da, und schon muss ich an den Winter denken.
An das Brennholz für den Winter. Schliesslich will ich es dann warm haben.

Die Kettensäge wollte nicht mehr so wirklich.
Also musste eine "Neue" her.
Ich fand SIE am Donnerstag im Baumarkt meines Vertrauens.
Essen sowie einen Kaffee trinken war im Einkaufszentrum gleich mit drinnen. War schön.
Daheim angekommen, die Kettensäge zusammengebaut und gleich noch ausprobiert.

Mit Erfolg, wie zu sehen ist.

Brennholz 

 

Die nächsten Tage waren und werden dann auch Sägetage. Schön, dass es jetzt schon bis fast 22 Uhr hell ist. so kann ich länger draussen arbeiten.

Was wir als Menschen in unserem Leben so an Dingen hin und her schleppen ist schon erstaulich.
Als Kind schon den Schulranzen, später Taschen und Tüten mit Lebensmitteln, Möbel, Werkzeug, Steine, Holz, Geräte und was nicht noch alles? Wir sind wohl wirkliche Lastenträger und Leistungsträger. Und meistens schleppen wir auch noch ein Handy mit uns herum, Freiwillig.

Biber fällen zwar auch Bäume, andere Tiere tragen Zweige und Blätter zum Nestbau, Waldameisen Stöckchen, die wesentlich grösser als sie selbst sind. Aber dafür haben Ameisen auch mehr Beine als wie wir.:-). Möchte trotzdem keine Ameise sein.Doch die meisten Tiere tragen freiwillig keine Lasen, höchstens mal ihre Beute. 
Ein Tier würde auch kein Handy mit sich herumschleppen. Vielleicht wundern sie sich über uns, über das wir durch die Gegend tragen. Wahrscheinlicher ist es ihnen aber egal oder sie denken, wer intelligent ist, so intelligent wie der Mensch, der muss sich halt plagen.:-)
Intelligenz wiegt schwer.
Schauen verwundert ob unserer Aktivitäten zu uns hin und freuen sich dass sie dumm sind, nichts mit sich herumtragen müssen. Völlig unbeschwert und unbelastet.

 

13.05.2009 um 00:24 Uhr

Schwarzes Küken

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Huhn, Kueken, schwarzes, Rabenmutter, Gras, Huehner, waechst

Stimmung: gut

Wie man sehr gut sehen kann, wächst dort wo Hühner scharren bald kein Gras mehr, ;.)
Hier lauft die Gluckenmutter mit ihren Jungen.
Oftmals setzt sie sich in den Sand, die Küken unter sich um sie zu wärmen und Schutz zu geben.
Die kleinen Kükenköpfchen schauen dann neugierig unter den Flügel  hervor.

 

huhngras 

Sehr sozial von der Glucke, denn es sind ja garnicht alles ihre Kinder die sie da ausgebrütet hat. Es sind auch Eier von den anderen Hühnern darunter, für die sie das Brutgeschäft und die Mutterrolle mit übernimmt.
Die wahren Mütter erkennen ihre eventuellen Kinder garnicht, sind ihnen gegenüber gleichgültig.
Schubsen sie beiseite und gehen ssogar oftmals recht unsanft mit ihnen um, wenn die Glucke nicht zu ihrem Schutz einschreiten würde.

Hier noch ein Bild auf Wunsch von @Rabenmutter, auf dem man das schwarze Küken sehen kann.
Leider halten sie nicht still, so dass kuekendie Bildqualität nicht so toll ist.

 


.