Gedanken oder Fragen

01.07.2007 um 15:41 Uhr

Ein Kommentar ..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Kommentar, verwirrt, Geist, irrt, begreifen, Izobar

Stimmung: gut

Nichtfassen, wenn ichs könnt lassen,
auch wenn sie zugefallen
so fand sie unten, ich nicht,
zu hell das Licht
der Worte, verwirrt
der Geist, er irrt,
nicht irrt
herum
erfassend, nichtlassend,
zugreifend um begreifen
des Wort in
HALT!!!! :-))))

schrieb ich als Kommentar auf Snufkin_blues Blog, als Reaktion auf ihren Beitrag
"anstrengender Abend"
in dem sie schreibt: "vielleicht erwachen wir als Blüte"

Aber was veranlasst mich solche seltsamen Kommentare zu schreiben, ob ich die noch an Seltsamkeit toppen kann? Sicher! *lach*

27.06.2007 um 16:39 Uhr

Anderer Ort, andere Kleidung...

Stimmung: gut
Musik: Windgeräusche

Der Landhandel und seine Merkwürdigkeiten.
Heute war Grosseinkauf angesagt. So war ich auch bei der Saatzucht, um 75 Kg Hühnerfutter zu kaufen. Wer fleissig Eier legt, soll auch was zu futtern haben, oder?
Öffne die Tür zum Kassenbüro, in der Erwartung, dass wie seit Jahren dort der gleiche Mann sitzt. Aber heute sass dort eine junge Frau, am Rechner und der Kasse. Schwarze Haare zum Zopf gebunden, in Jeans und Pulli, sitzend strahlte sie mich laechelnd an. Gerade so als ob sie mich kennen, sich freuen würde.
Es verwirrte mich, in meinem Kopf kreiste die Frage, ist sie zu jedem Kunden soooo freundlich? :-)
Ja, es gibt scheinbar noch freundliche Menschen...Menschen, die einen, auf eine fast schon ganz persönliche Art begrüssen.
Erst eine halbe Stunde spaeter, wieder zu Hause, fiel mir ein, dass ich mit ihr, schon öfter, hin und wieder einige Worte gewechselt hatte. Im Penny, wenn sie dort an der Kasse saß.
Ja, anderer Ort, kein rotes Penny Shirt, lassen uns manchmal, einen Menschen ganz anders erscheinen.
Irgendwie ein wenig peinlich, denn sonst hätte ich anstatt verwirrt aufs Lächeln zu reagieren, ganz einfach nett zurückgelächelt.

24.06.2007 um 07:52 Uhr

leben wollen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Joan, Baez, Leben, Sterben, Sonntag, Sonne, Tau, glitzernd, Kuckuck, Tauben, Hahn

Stimmung: gut
Musik: Vogelgezwitscher

Du kannst Dir nicht aussuchen,
wie oder wann du sterben wirst.
Du kannst Dir nur aussuchen,
wie du leben willst. Jetzt.
( Zitat: Joan Baez )


Sonntagmorgen, die etwas milchige Sonne scheint durch den Dunst der Bäume. Die grünen Blätter wiegen sich leicht im Wind. Verschiedenartigste Vögel zwitschern ihre Melodien, als ob sie sich unterhielten. Nicht weit entfernt, der Kuckuck auf seinem Flug, den unverkennbaren Ruf ausstoßend. Immer wieder. Unermüdlich, versuchend gegen das gegurre zweier Taubenpärchen anzukommen. Der Hahn kräht, die Huehner gackern, haben schon ihre Sonntagseier gelegt. Schielen nach den roten Johannisbeeren, denn die mögen nicht nur wir.
Ein schöner, ein etwas feuchter, kühler Sonntagmorgen, mit glitzernden Tautropfen im Gras,dazu eine heisse Tasse Kaffee...
So will ich leben. Jetzt.
So habe ich es mir ausgesucht.

23.06.2007 um 05:30 Uhr

Sie fliegen wieder..

Stimmung: gut

Gestern Abend war es endlich soweit. Nach einem verregneten Tag mit Gewittern, da kamen sie, mit einbrechender Dunkelheit.
Die ersten Glühwürmchen, dieses Jahres, sie flogen irrlichternd durch meinen Garten!
Es waren wohl so an die 30 Stück, leuchtend schwebten sie aus den Büschen. Flogen grünlich schimmernd an meinem Gesicht vorbei, sassen blinkend im Grase und an der Hauswand. In der Dunkelheit sieht man nur diese schwebenden Lichtlein, einfach schoen.
Eines landete auf meiner Hand, beleuchtete auch sie. Es war etwa 1 cm gross, mit braunen Flügeldeckeln.

Auch wenn es sich vielleicht zum lachen anhört, aber diesen Moment würde ich unter Glücksmoment verbuchen. Denn es wohnt ihm ein Zauber inne.

13.06.2007 um 15:02 Uhr

schlafender Mann im Garten :-)

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Mann, Schlaf, Schlafsack, Garten, Nickerchen, Hahn, krähen, Sommer

Stimmung: gut
Musik: Regengeräusche gemischt mit Vogelgezwitscher

Was man so alles im Garten finden kann..tsts

Heute jedenfalls fand ich einen schlafenden Mann, im Garten. *lach* Naja, fast, er war schon erwacht, weil der Hahn so laut krähte. Irgendwie ist der Hahn ja auch rücksichtslos!
Dieser Mann, er wollte auf einer Plakatklebetour ein Mittagsnickerchen machen, stellte sein Auto ab.. Ihm schien der Platz, unter den Bäumen in meinem Garten, wohl geeignet dafür. so legte er sich mit Schlafsack und Kissen bewaffnet zur Ruhe. Schlief den Schlaf des Gerechten.
So ganz ausgeschlafen sah er allerdings nicht aus.
Mal schauen, was ich noch alles so finde, in meinem Garten? *Grins*

Wuensche Euch einen schönen Tag..ohne schlafende Männer im Garten, oder?

11.06.2007 um 16:37 Uhr

hartes Paradies

Stimmung: gut
Musik: Vogelgezwitscher

Das Leben im Paradies ist manchmal hart.
"Du lebst ja hier wie im Paradies", sagen sie manchmal. Übersehen dabei aber, dass das Leben im Paradies, manches mal ein hartes ist.
Denn es ist kein Kunstparadies, durch das man schreitet, sondern eines in dem man überleben muss.
Eines, das jeden Tag neue Überraschungen bereithält.
Im Planetarium sieht der Sternenhimmel auch wunderschoen aus. Doch laeuft alles berechnet und geplant, von Maschinen und Rechnern gesteuert ab.
So scheint es auch beim echten Sternenhimmel zu sein, alles vorberechnet. Aber wenn wir zu den Sternen schauen, da kann es in jedem Moment eine Ueberraschung geben, die wir nicht vorberechnen koennen.
Ist es nicht viel schoener, als alles kuenstliche? Genau so ist es wohl auch mit echten und unechten Paradiesen.

10.06.2007 um 21:32 Uhr

Wo bleiben sie bloß ?

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Glühwürmchen, Tag, Nacht, Sonne, warm, mild, Dunkelheit, Bäume, Licht

Stimmung: gut

Oben in den Ästen der Bäume, tanzen die letzten Sonnenstrahlen, rötlich schimmernd ihren Tanz.. Als wenn die Sonnenstrahlen, sich ein Nest dort herrichten wollten, um sich zur verdienten Ruhe begeben zu können.
Es waren herrliche Tage, warm, kein Gewitter, selbst in der Dunkelheit so wunderbar mild. So unendlich verlockend, noch lange draussen zu sitzen, ohne den Wunsch zu haben, hinein zu gehen.
Aber eines fehlt noch..die Fledermäuse fliegen wieder...nur leider..leider war bisher kein Glühwürmchen zu sehen. WO SIND SIE? Sie, die sonst in milden Naechten meinen Garten zu hauf bevoelkerten. Sich manchmal auf meiner Hand niederliessen, sie mit magisch grünlich phosphorizierenden Licht zu beleuchten. Um dann taumelnd, blinkend wieder in der Dunkelheit zu verschwinden. Diese Nächte, die milden dunklen Nächte, sie werden durch diese Glühwürmchen, fast zu einer magischen Märchenwelt.
Aber vielleicht tun sie mir ja den Gefallen, mal schauen, wenn der Tag sich an die Nacht verloren hat, ob sie heute kommen werden.

06.06.2007 um 04:37 Uhr

Juchuuu!! Blog ist ein halbes Jahr alt..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Blog, schreiben, Freude, Kommentare, Besucher

Stimmung: Gut erfreut

Jippie!.... Mein Blog ist genau ein halbes Jahr alt geworden.
Ich hatte noch nie vorher gebloggt. Allerdings vorher hier, bei Oniro, Angelmagia, One Million Tears, AngelInChaine, sowie einigen anderen, schon vieles mitgelesen.
Wollte einen Kommentar abgeben, für Gäste ging es nicht. So fing ich aus Zufall, an zu bloggen. Erstaunt über drei Leser am Tage.
Ich bin dankbar fuer jeden Besucher auf meiner Seite, vor allem fuer die 1296 Kommentare, die ihr hinterlassen habt. Denn dadurch lebt ein Blog..
Dankeschoen dafuer!

03.06.2007 um 22:34 Uhr

Alltagstücken ...

Stimmung: gut bis desolat
Musik: Rasenmäherblues

Murphys Gesetze scheinen doch zu gelten, alles was schief gehen kann, geht auch schief.
So wollte ich heute endlich rasenmähen, doch das Zugseil, zum anlassen, es musste natürlich reissen..*Aerger* Seile gesucht, schraub und so, sie rissen auch, bis ich endlich ein geeignetes hatte. *Freu* Dann klappte es endlich auch mit dem mähen*schwitz*, aber nicht mit den Nachbarn.
Alleinlage hat schon seine Vorteile, dann klappts auch mit dem Mähen am Sonntag, ohne dass jemand motzt.
Die liebe zu meinem Vesparoller ist ja stark erkaltet seit er nicht mehr läuft * seufz*.
Ein Roller der nicht fährt, ist nichts wert!
Na, ist doch wahr...heute kam ein Bekannter, mit seiner chromblitzenden Yamaha 1250 er, vorbei. Er schaute sich die Vespa an, der Ansaugstutzen, am Motor, war lose. Da hätte ich mir die ganze Vergaserschrauberei ersparen koennen. Noch eine Dichtung besorgen, dann läuft der Roller wohl wieder. *yeah* Dann wirds auch wieder etwas, mit der Vespaliebe.
Dass sind die Tücken des Alltags. Ansonsten, hatten wir die Nächte einen sehr tiefstehenden Vollmond *auffällig* der mit seinem rotgelben Licht, die Landschaft irreal erscheinen liess. Aber der war mit Sicherheit nicht an dem heutigen Debakel schuld!! Uebrigens bedanke ich mich, dass schon 7.000 User meine Seite besuchten.*Freu* Ein Riesendankeschoen an Euch alle.

01.06.2007 um 14:54 Uhr

Es piept..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Küken, Huhn, Gans, Vespa, Fahrad, Wetter, alltägliches

Stimmung: gut zufriedene Unzufriedenheit..*lach*
Musik: Vogelgezwitscher

Das Huhn gab sich ja alle erdenkliche Mühe, es war schon lang über diie Zeit, als ein Küken schlüpfte. Die anderen Eier waren wohl nicht befruchtet. Jetzt stolziert es gluckenmäßig, unter lauten Gluck Gluck, mit seinem flauschig gelben Küken durchs Hühnergehege. Dieses folgt ihm immer laut fiepend, um es sich unter den Federn der Glucke, gemütlich zu machen. Sie bieten Schutz und Waerme. Auch die Gans hat sich bequemt, nachdem sie fast seit dem Winter Eier legte, ihrer Natur nachzukommen, die ihr gebietet sich zum brüten niederzulassen.. Mal schauen was es bei ihr wird. So entsteht neues Leben. -- Ohoh, meien Vespa läuft immer noch nicht..*nerv*, dreimal den Vergaser und Zündung nachgeschaut, sie bringts nur nach heftigsten Anschieben. also heisst es dranbleiben, Vergaser noch einmal auseinandernehmen. Und derweil mit dem Fahrad einkaufen fahren * Hust *. Aber wenigstens das Wetter ist angenehm. Soweit die Rubrik banale Alltäglichkeiten. Ich wünsche Euch allen ein tolles Wochenende..* winke *

28.05.2007 um 14:31 Uhr

Invasion der Nacktschnecken

Stimmung: gut

Es ist eklig, immer wenn die Dunkelheit beginnt, dann beginnt auch diese Invasion, der Angriff! Die Invasion der Nacktschnecken, im Schutz der Nacht. . Der Regen der letzten Tage, die Feuchtigkeit lässt sie in Mengen auftreten und schleimend umherkriechen. Blumen und Gemüsepflanzen fressen sie in kürzester Zeit kahl. Studentenblumen am liebsten. Selbst das Katzentrockenfutter verachten sie nicht, hinterlassen eine Schleimspur. Als Kanibalen fressen sie selbst ihre toten Artgenossen. Unschön und eklig, aber gegen die Gattung der Nacktschnecken ist wohl k ein Kraut gewachsen. Ich mag sie nicht wirklich, nicht in diesen Mengen. Dagegen die kleinen Schneckchen, die ihr Häuschen dabei haben schon.

26.05.2007 um 16:23 Uhr

Alltagsleben...

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Hecke, Rasen, mähen, Wetter, Sport, gedopt, Sieger

Stimmung: gut
Musik: ganz viel Vogelgezwitscher und Gänsegeschnatter

Es ist warm und leicht bewölkt. Die Hecke wartet darauf geschnitten zu werden, fängt an zu wuchern..Rasen muss auch gemäht werden. Banal und alltäglich. Die Sportler würden sich erstmal dopen, sollte ich vielleicht auch machen...für die Motivation. Ist Kaffee auch ein Dopingmittel? Langsam frage ich mich, ob es beim Sport nur noch darum geht, wer am besten gedopt wurde. Der darf dann als Etappendopingsieger aufs Treppchen, bis ihn einer übertrifft, der noch mehr Chemie zu sich nimmt. Und die Telekom bezahlt..bekommen es ja durch die überhöhten Telefon und Handygebühren wieder rein. Sollten auch mehr Werbung machen, z.B. auf den Trikots....Team Telekom..immer gut gedopt mit...(Markenname)! Ach, ich lasse es, kann auch ohne doping mähen, hoffe ich jedenfalls, sonst mache ich es ein andermal. *lach* Wünsch euch ein schönes ungedoptes Pfingstwochenende.

22.05.2007 um 14:50 Uhr

Der Hirsch tanzt wieder ..

Stimmung: gut , die Elster fliegt im Tiefflug vorbei ..
Musik: Vogelgezwitscher

Und in ihrer Mail schrieb sie....In dem Zimmer war es fast dunkel, er lag auf dem Bett. Ich saß, mit angezogenen Beinen, auf der breiten Fensterbank, schaute in die neblige Dämmerung hinaus. Stille im Zimmer, es schien das Haus und die ganze Umgebung mit uns zu schweigen. Nur das schlagen unserer Herzen und der Pulsschlag waren zu hören. Wir sagten nichts, waren nur da. Hin und wieder, sah ich in der Dunkelheit, die rote Glut der Zigarette, die er rauchte, hell aufleuchten. Durch das Fenster war in einiger Entfernung, die Silhouetten einer Baumgruppe zu sehen. Die Äste an der Spitze von zwei Bäumen, sie schienen wie ein Hirsch, der oben in den Bäumen steht. Der Regen setzte ein, mit ihm kam ein leichter Wind auf. Zwischen den Regentropfen, die an der Scheibe herunterrannen, sah ich, wie der stattliche imposante Hirsch oben auf den Bäumen, vom Wind getrieben, anfing zu tanzen, sein mächtiges Geweih hin und her bewegte.. Leise erhob er sich vom Bett, kam zu mir ans Fenster, schaute auch hinaus. Noch schwiegen wir, bis ich zu ihm sagte: " Schau, unser Hirsch, auf dem Baum, er tanzt wieder für uns. " Wir schauten weiter in die Dämmerung. Nach einer Weile anwortete er leise, fast flüsternd : " Ja,unser Hirsch tanzt wieder." Es war ein Moment für die Ewigkeit. - Und ich, ja ich war unendlich dankbar, für diese Mail.

17.05.2007 um 19:24 Uhr

Die Löffelsprache und andere Fremdsprachen..

Stimmung: gut..leicht sonnig

Als Kind versuchte ich mich an so mancher Geheimschrift.
Ich schrieb mit Zitronensaft, Essig oder ähnlichen Tinkturen.. Wenn die Flüssigkeit trocken war sah man nichts mehr. Wurde das Papier erwärmt, tauchte die bräunliche Schrift auf.
Auch Buchstaben versetzen, oder in Zahlen umwandeln konnte den Text sehr geheim und unleserlich machen.

Schatzkarten wurden extra auf alt getrimmt..an einigen Ecken etwas verkokelt. Selbst gemalt und trotzdem gespannt, ob man den Schatz findet. :-)
Aber heute gibt es für allerlei Geheimnisse ja Hilfsmittel, Geheimstifte, deren Schrift man erst nicht sehen kann..und jetzt kommt es,
- ein Onlineübersetzer im Internet für die Löffelsprache -.
Ihr findet hier
rudolphs Löffelsprachenübersetzer. *klick*

Ich konnte sie nie so wirklich, denn ich habe Schwierigkeiten mit Fremdsprachen. Aber andere sprachen sie fliessend, indem sie vor jeder Wortsilbe oder Buchstaben dieses Lolle oder so setzten.
Ich habs bis heute noch nicht ganz begriffen, könnte es mir jetzt aber online übersetzen lassen.
Kennt ihr diese mysteriöse Löffelsprache? Oder hattet ihr andere Geheimsprachen, andere Verschlüsselungstechniken beim Schreiben entwickelt?? .

Natürlich werden alles sachdienlichen Hinweise top secret behandelt. *lol*

14.05.2007 um 00:25 Uhr

Mein Motorroller will nicht so wie ich..:-)

Stimmung: gut ... war heute mal trockener

Der Tag ließ sich gut an. Heute Morgen kurz vor Sonnenaufgang, es war schon etwas hell, ging der Achtelmond auf. Stand dort, wo die Sonne bald kam, gelb leuchtend. Ein fazienierend schoenes Bild, also müsste er heute zusammen mit der Sonne aufgehen. Es war auch wärmer als die letzten Tage und trocken. Naja, fast jedenfalls. Bekam unangemeldeten Besuch, da wurde der Grill und das Lagerfeuer angeschmissen. Schön gegessen, und uns unterhalten. Klar, da musste es dann doch regnen! Plane ueber die Pfosten gespannt und schon sassen wir trocken. Die Kinder setzten die Kaninchen ins Aussengehege, eines sprang dabei aus der Transportbox. Hoppelte im Garten herum. Sie liessen es sich erstmal beruhigen um es dann einzufangen. Ohweh, hat es da gequikt. Ich habe ja noch nie ein Kaninchen schreien hören, aber heute schon. So wurde es heute nichts mit der Rollerschrauberei. Der Motorroller brachte mich letztens noch nach Hause, seitdem will er nicht mehr, kein Mux. Springt nicht an. Heute wollte ich nachgucken, aber so muss ich wohl morgen schrauben, den Vergaser sauber machen, hoffen dass er dann wieder laeuft. Drückt mir die Daumen..hehe..aber so sind die alltäglichen Banalitäten.

12.05.2007 um 23:48 Uhr

Blogigo und die Kommentare..

Stimmung: gut

Wenn ich so durch die Blogs stöber, bekomme ich manchmal einen Schreck. Dort taucht irgendwo mein Nickname Sternenschein auf. Entweder aufgrund dessen was ich hier schrieb, oder wegen eines Kommentares von mir. Und ja, ich freue mich dann auch darüber, bin oftmals sehr gerührt oder habe feuchte Augen, wegen dem, was dort dann steht. Ich finde Kommentare sowieso gut. Ich lese den Blog, versuche mich in den Menschen und dessen Gefühlslage hineinzuversetzen, nachzuvollziehen wie er denkt und fühlt, aufgrund des Geschriebenen. Und ja, beim kommentieren fällt mir oftmals so vieles mehr ein, da es auf soviel mehr Wechselwirkung beruht, als wie hier in meinem Blog. Ich bin kein Hellseher und Wahrsager, es sind die Schwingungen der geschriebenen Worte, die ich auf mich einwirken lasse. Die dann meinen Kopf und meine Seele, auf den Eintrag antworten läßt. Nicht mehr, und nicht weniger. Wenn dann meine Worte, ganz zufällig, die Seele oder das Herz des anderen beruehren, ihr Ziel erreichen, zum Nachdenken anregen, dann freue ich mich einfach, und bin dankbar dafuer. Sehr sogar! Euch allen einen schönen Sonntag.

02.05.2007 um 12:09 Uhr

Wohnmobile mit rotem Herz auf der Tür

Stimmung: gut sonnig..
Musik: Vogelgezwitscher

Montag habe ich meine Tochter auf dem Campingplatz besucht. Über 50 Kilometer zu fahren, mit dem Roller eine weite Strecke.. Zum Glück fuhren wenig LKW s, denn von denen wird man doch immer recht bedrängt, wenn sie einen überholen. Quer durch viel Wald und Truppenübungsplätze, mit roten Pfählen am Strassenrand, nebst Warnschilder. Auf ihnen steht, es wird scharf geschossen, Lebensgefahr. An der Bundesstrasse, am Waldrand, ockerfarbene Campingbusse mit einem roten Herz an der Seite. Es werden von Jahr zu Jahr mehr. Da besteht wohl keine Lebensgefahr, aber ich frage mich immer, ob es den blondierten Damen, die im Führerhaus sitzen, nicht langweilig wird?. Was sie dabei empfinden, also Spass kann es ihnen wohl kaum machen. Und ob das rote Herz gerechtfertigt ist, es ist eine andere Frage. Aber das ist bei einem roten Kreuz, ja auch manchmal fraglich. Der Campingplatz liegt nahe S., einer Kreisstadt, mitten im Wald, es sind wohl etwa 1400 Camper dort. Meine Tochter freute sich, ihr alter kleiner Hund noch mehr. Er kann kaum noch sehen, ist ganz langsam geworden, aber sprang mich doch noch erfreut wedelnd an. Tabletten bekommt er auch schon, da er mal zusammengebrochen war. Sehr viel Natur dort, und doch alles dicht an dicht, Campingwagen an Campingwagen. Viele Menschen. Die meisten kennen sich, zumindest vom sehen. So sind die Kontakte untereinander recht gut, alle grüssen freundlich. Aber mir wäre es wohl zu eng, und zu viele Menschen, dafür muss man wohl wirklich eingefleischter Camper sein. Schön am See gesessen, gegessen, mit dem Hund durch den Wald gegangen, uns dabei ganz viel unterhalten. Das war das schönste daran, mal wieder ausgiebig miteinander zu reden, einfach dazusein. Ich fuhr dann spaeter zurück, als ich es mir vornahm. Es war schon dunkel, so war ich dann schon am gucken, ob im Scheinwerferlicht, nicht auf einmal ein Reh, oder Wildschwein aus dem Wald auf die Strasse läuft. Denn das könnte mit einem Motorroller doch das Ende bedeuten. Die Vespa hielt die ganze Strecke durch, frueher blieb sie manchmal, ganz einfach, mitten in der Dunkelheit im Wald stehen. Und sprang erst nach einer halben Stunde wieder an. Es war schon recht kühl geworden, so kam ich dann völlig durchgefroren zu Hause wieder an. Nachts um eins dann noch etwas ganz und gar aussergewöhnliches hier. Eine Gruppe, wohl jugendlicher, die laut schreiend, lachend, zu Fuss, mit Moped und Rädern auf der dunklen Landstrasse nach Hause marschierten. Es sind ja immer einige Kilometer zu laufen. Sie hatten wohl irgendwo in den Mai gefeiert, getrunken und liefen da, schlecht wie ihnen war, herum. In so einem Zustand, da kommt einem die gelaufene Strecke wohl noch um etliches weiter vor, als sie schon ist..

20.04.2007 um 21:45 Uhr

Sie stand oben auf der Brücke..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Brücke, Bahngleise, Bahnhof, Fahrad, Frau, springen, Gedanken

Stimmung: gut

Es ist schon lange her. Ein milder Sommerabend war es, schon dunkel, aber noch warm. Ich wollte noch mit dem Rad irgendwohin. Der Weg führte mich über die Brücke, die die ganzen Bahngleise überquerte.
Da stand sie..eine junge Frau, oben am Geländer, vornübergebeugt. So schaute sie auf die Gleise. Im fünf Minutentakt donnerten die Züge unten hindurch. Sie wischte sich Tränen aus den Augen, starrte unentwegt, dabei schluckend nach unten.
Ich war schon vorbei, dachte bei mir, will sie springen? Es war hier schon öfter so etwas geschehen.
Umdrehen oder nicht? Ich drehte um, nur was sagt oder fragt man in dem Moment? So fuhr ich zu ihr hin, aber mir fiel wirklich nichts rechtes ein. Ausser die Frage: " Gehts Dir nicht gut? Brauchst Du jemanden zum reden, oder kann ich sonst irgendetwas für dich tun" Sie drehte sich zu mir, sagte: " Nein, es geht schon, bin nur traurig, mir kann keiner helfen." Wischte sich dabei die Tränen aus dem Gesicht..Um noch zu sagen: "Ich werde noch in die Stadt fahren"..sie merkte dass ich sie fragend anschaute.
Und so ging sie dann Richtung Bahnhof. Verliess die Brüecke..und ich sah sie noch am Bahnsteig stehen. Als die S- Bahn einfuhr....da...ja, da stieg sie ein und entschwand.
Ich weiss nicht was sie vorhatte, ich jedenfalls fuhr weiter, verfolgt von den Gedanken an diese unendlich traurigen Augen. aber alles andere hätte mich weit mehr verfolgt..so mischte sich auch etwas Zufriedenheit in dieses Gefühl mit hinein.

19.04.2007 um 17:07 Uhr

Engel brauchen keine Flügel..

Stimmung: gut

Allerlei Sprüche und Karten, hatte sie dort an der Wand hängen. Am frühen Morgen, schlich sich der erste Sonnenstrahl durch ihr Dachfenster. Er fiel ganz genau, ja wirklich genau, auf den einen Spruch, am Ende ihres Bettes.. Sie lag dort, und las ihn immer wieder.
* Wer glaubt, Engel brauchen Flügel, um fliegen zu können, der ist kein Realist * .

Lange dachte sie über den tieferen Sinn des Spruches nach. Vielleicht fällt Euch ja etwas dazu ein?

14.04.2007 um 17:36 Uhr

auch wenn das Leben nicht immer fair ist..

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Fair, Leben, Lieben, lächeln, zurück, Gedanken

Stimmung: gut

Sie sagte, auch wenn das Leben nicht immer fair ist, aber ich liebe das Leben, und das Leben liebt mich. Es stimmte, und sie zog mit einem Lächeln weiter. Lächelt der Welt entgegen, sie wird zurücklaecheln. Ganz sicher...und bei diesem Wetter laesst ein laecheln die Sonne noch heller erstrahlen.