Gedanken oder Fragen

10.05.2009 um 03:51 Uhr

Butterblume und Buchenblatt

Stimmung: gut

Einfach "nur" eine Butterblume.


Wie gelb leuchtend der Löwenzahn seine Blüte der Sonne entgegenstreckt.
Selbst wenn ich viel wahrnehme, aber diese "Fädchen" in der Blüte habe ich erst auf dem Foto bemerkt und gesehen.

Inneres einer Butterblume 

 


Genauso sah ich diese zarten Fädchen, dieses Gewebe am Rande eines "frisch geschlüpften" Buchenblattes auch erst auf dem Foto.
Dachte erst es wären an allen Buchenblättern zarte Fädchen, ahnlich dünn wie die Spinnweben.
Aber es sind wohl eher die Überreste des Kokons oder zarten Gespinst in dem es vor dem Entblättern in der Knospe verharrt. Bis es durch die Sonnenkraft und zugehörige Wärme sein enges Gefängnis, in dem es eingerollt heranwächst, einfach von sich sprengt, um seine Schönheit grün schillernd zu entfalten.
Vielleicht mit einem Gefühl der Befreiung und Freiheit.

 

frisches Buchenblatt 

09.05.2009 um 01:34 Uhr

Maiküken

Es fiepte heute, laut, sehr laut und kläglich im Hühnerstall.
Beim nachschauen sah ich die Glucke auf dem Boden sitzen, aber drei frisch geschlüpfte Küken sassen noch oben im Nest.
Riefen lautstark nach ihrer Mutter.
So setzte ich die drei Küken runter und sie krabbelten sofort unter das  Gefieder der Mutter um sich aufzuwärmen und wohl zu fühlen.

Später unternahm die Glucke dann mit ihrer wenige Stunden alten Kinderschar den ersten Aussenspaziergang, bei dem die kleinen schon Haferflocken aufpickten.
Diese kleinen Federbällchen sind ja zu süss. Es sind drei gelbe und zwei schwarze Küken, die sich um die Glucke scharren.

Vielleicht hätte ich ja in der Irmgardiskapelle, in der Nähe von Viersen, nachschauen sollen, ob die Hühnerkinder schon da sind.
Denn einer alten Sage nach, glaubte man, die Kinder kommen aus der Irmgardiskapelle.

Früher sollten Kinder dort oftmals nachgeschaut haben, ob das Brüderchen oder Schwesterchen schon da ist. So mancher warf auch eine Münze in die unter der Kapelle befindlichen Irmgardisquelle, ins Et Helije pötsche, wohl mit dem Wunsch Nachwuchs zu bekommen.

Dort wo die Irmgardiskapelle steht, war im 11. Jahrhundert die Klause am heiligen Berg. In ihr lebte die
hl. Irmgardis als Einsiedlerin. Nur selten verliess sie ihre Klause.
Ich glaube, ich hätte sie gerne kennengelernt um zu erfahren, wie die Sage entstand, dass von dort die kleinen Kinder kommen.
Da aber von Küken und Hühnerkindern in der Geschichte keine Rede war, werden die Tierkinder wohl von woanders her kommen. In diesem Falle wohl eher aus dem Hühnerstall und nicht aus der Irmgardisquelle.

Wer mehr über die Irmgardiskapelle erfahren möchte, hier auf Tossies Wanderseiten sind die Bilder der Kapelle anzusehen.

 

 

03.05.2009 um 00:45 Uhr

Jetzt ist er kaputt

Stimmung: gut

Ich blogge ja mobil, mit einer Art Handy samt Minitastatur.
Immer leistete es brav und treu seine Dienste.
Aber heute, fast auf den Tag genau nach drei Jahren, ging es kaputt.

So gut wie alle Einträge hier im Blog, auch alle Kommentare bei euch, schrieb ich auf dieser kleinen Tastatur.
Empfing und schrieb sehr viele E-Mails mit dem Gerät, chattete mit ihm, jetzt ist es vorbei.

Niemals hätte ich ans Bloggen gedacht, als UPS ihn mir lieferte.Wusste wohl noch nicht einmal was bloggen ist.
Und doch, irgendwann kam ich zu Blogigo, fing mit dem Gerät an zu bloggen und es machte mir Spass.

Ja, es war ein treuer Begleiter.
Auch wenn ich mich manchmal ärgerte wenn es die Funkverbindung verlor oder unendlich langsam beim Seitenaufbau mit seinen 56 kbit/s war.
Ich nichts abspeichern, nichts kopleren konnte, andere kleine Mankos oder Fehler auftraten.

Es hat Spass gemacht, es hat mein Leben bereichert.
Ohne dieses Gerät hätte ich garnicht gewusst, dass es euch gibt, nicht mit euch kommunizieren könnrn.
Dafür bin ich dem kleinen Kästchen dankbar, dass es dieses mir ermöglicht hat.
Jetzt nach drei Jahren war es auch nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik, so soll es in Frieden ruhen, nach dieser ganzen Arbeit, die es leisten musste.:-)

RIP.... kleines Internethandy, kommst auf den Friedhof der Kuscheltiere.Ehrenplatz!

An deine Stelle wird bald etwas moderneres kommen, vielleicht ein kleines Netbook, so eines wie Gaensebluemchen es hat.
Aber vergessen werde ich dich, die Mails, Chats und Blogeinträge nicht.

Danke.

29.04.2009 um 02:43 Uhr

Buschwindröschen

Stimmung: gut

Ich glaube, man kann garnicht so schnell schauen und aufnehmen wie sich das Grün der Natur im Moment entfaltet.

Wo vor ganz kurzem alles noch grau war, leuchtet es jetzt grün.
Bei der Fahrt zum Einkaufen leuchten mir satte gelbe Rapsfelder entgegen. Der Raps, er blüht, man riecht ihn auch.
Einer meiner Apfelbäume, der im letzten Jahr nur wenige Blüten hatte, ist dieses Jahr übervoll von wunderhübschen Apfelblüten.

Wie sagte Fontaine?
Die graue Zeit sie ist vorbei,
der Apfelbaum blüht,
Herz, so blüh auch du.

Vorgestern waren an den Johannisbeerbüschen nur kleine zarte Blütchen zu sehen, aber heute sind schon grüne Johannesbeeren am Busch. Fast über Nacht.
Der abgeschnittene Rosenzweig, den ich vorletztes Jahr einfach in die Erde steckte, er trieb  auch dieses Jahr wieder aus, mal schauen ob er Rosen tragen wird. So wie er es kennt und  seiner Bestimmung entspricht.

Buschwindroeschen

Und die Zeit der Buschwindröschen im Garten ist fast vorbei.

20.04.2009 um 13:07 Uhr

Sonne und mehr schönes

Stimmung: gut sonnig

Die Sonne scheint, die Sonne scheint, die Sonne scheint.
Schon seit so vielen Tagen, und das ist gut so. Sehr gut sogar.
Auch im Süden soll sie sich langsam wieder durchsetzen.
Für dich schiebe ich die Wolken weiter.
Ich hatte drei Tage lang Besuch.
Es war schön.
Bummeln in der Kreisstadt, Von der Eisdiele ein Eis essen, das so fruchtig und sahnig war, einfach extrem lecker.

Am Abend gegrillt, am Lagerfeuer gesessen und Rotwei getrunken. Ich trinke fast niieehiiee, so merkte ich die Wirkung des Weins.

"Ich wäre damals überall mit dir hingegangen, ganz egal wohin. Selbst wenn du zum Nordpol gegangen wärest, wäre ich mitgekommen.
Wo du bist, da ist es schön. Da ist alles so einfach. So wäre es mit dir auch am Nordpol gut gewesen."

Sagtest du zu mir, als wir da draussen in der Dunkelheit sassen, lachten und ins Feuer schauten.
Nordpol, Eiszeit, doch noch scheint die Sonne.
Danke für diese Worte, mögen sie auch dem Rotwein geschuldet gewesen sein. ;-)
Selbst wenn man sagt, mit einem Schwips sagt man die Wahrheit. Wir lachten viel an diesem Abend.

Die Sonne liess uns nicht in Stich.
So konnten deine Kinder auf dem Teich mit dem Floss fahren, Kapitän spielen auf den unendlichen Meeren oder den Sümpfen des Regenwaldes. Und selbst wenn sie mal ins Wasser fielen, lachten sie und sagten: " Es ist garnicht kalt."
Es waren drei schöne Tage, ich freute mich über eeuer hiersein.

Der Birnbaum und die Pflaumenbäume haben ihr weisses Blütenkleid angezogen. Sie feiern den Frühling weissgewandet in ihrer Festtagstracht.

Es waren viele aneinandergereihte Momente.
Schöne Momente.
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13.04.2009 um 12:05 Uhr

zehntausend Kommentare, Danke!

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: zehntausend, Kommentare, Dankeschön, Freu, Blog

Stimmung: gut

Zehntausend Kommentare
habt ihr in den letzten fast zweieinhalb Jahren hier in meinen Blog geschrieben.


Gedanken und Anregungen hiergelassen.
Kommentare die oftmals so viel aussagten, ùber die ich mich immer wieder freute.
Ein dickes zehntausendfaches Dankeschön dafür an euch alle.
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12.04.2009 um 02:04 Uhr

Schmusekatzen

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Schmusekatzen, Maeusepolizei, Huhn, verwundert, Pause

Stimmung: gut

Die Mäusepolizei kann nicht immer arbeiten.
Schon garnicht bei diesem tollen Wetter.

Katzen

Zwischendurch liegt sicher eine kleine Pause drinnen.
Zum relaxen und ein bisschen schmusen.

 

Schmusekatze

 

 

Da kann selbst das Aufseherhuhn nichts gegen haben.

Huhn
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26.03.2009 um 23:02 Uhr

Tausch Worte , Schein Worte

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Worte, Tausch, Schein, ausgetauscht, wichtigere, bleiben

Stimmung: gut

So viele Worte haben wir ausgetauscht.
Und noch viel mehr Worte tauschten wir nicht aus.

Die nicht ausgetauschten Worte, sie sind wohl ohne Zweifel die wichtigeren Worte.
Diese Worte, die hinter den getauschten Worten stehen.
Bei jedem Wort, jedem Satz, durch sie hindurch scheinen, schillernd.
Nicht geschrieben, nicht gesagt, und doch sichtbar vorhanden.
Nicht geschrieben, und doch da.
Nicht mit den Augen zu lesen, doch das Herz liesst mit.
Nur mit dem Herzen sieht man gut.
Und dieses kann auch Worte lesen, die nicht geschrieben wurden.
Worte die nie getauscht wurden, und doch vorhanden sind.
Worte die dahinterstehen.
Tief dahinter, auf einer anderen Ebene.
Einer Ebene die keiner Worte, weder gesprochene noch geschriebene braucht.
Worte verhallen, Schrift verblasst.
Doch die Worte dahinter, Worte die nicht getauscht wurden, sie werden bleiben.
Sie verschwinden nicht, niemals.
Etwas bleibt für immer.
Manchmal das was nicht ausgetauscht wurde.
Tief, ganz tief im Inneren.

25.03.2009 um 06:30 Uhr

Schnee im Norden

Stimmung: gut

..und irgendwie ist es draussen weiss.
Gestern Abend schneite es hier im Norden. Nicht sehr viel. Aber dennoch!
Freiheit für die Schneeflöckchen.
Wo aber bleibt das blaue Band des Frühlings?
Es wird sich noch zeigen. Früher oder später bestimmt.

20.03.2009 um 17:00 Uhr

Sonnenschein am Tage

Stimmung: gut sonnig

Seit drei Tagen schönster Sonnenschein.
Viel Licht durchflutet den Garten. Lässt kleine Grashalme vorwitzig antesten, ob es denn jetzt mit dem Frühling soweit ist. Krokusse, strecken mutig ihre Blüten in die frische Frühlingsluft.
Blauer Himmel, nachts sternenklar.
Und KALT! Verdammt kalt. Letzte Nacht 4 Grad minus.
Nachtfrost. Da habe ich eben noch einmal schnell Holz gesägt und gehackt, um auf eine kalte Nacht vorbereitet zu sein. Zum dagegen anheizen.

Fluchen über des Nachtes Kälte werde ich nicht, auch wenn Goethe sagt:

Ja schelte nur und fluche fort,
Es wird sich Bess'res nie ergeben.
Denn Trost ist ein absurdes Wort;
Wer nicht verzweifeln kann, der muss nicht leben.

Gestern hätte ich eher über meinen Provider fluchen können als über die Kälte. Die Funkverbindung war gut, doch Seitenaufrufe schlugen fehl, oder es kam nur eine viertel Seite.
Kalt und dann stundenlangen nicht lesen, oder kommentieren können. *Argh!*

Wünsche euch ein schönes und sonniges Wochenende, auch wenn sie für Sonntag Regen ankündigten und die nächste Woche etwas kälter werden soll.
Aber wie oft hat der Wetterdienst sich schon in seinen Vorhersagen getäuscht? Vielleicht ja auch dieses mal. *hoff*
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10.03.2009 um 04:47 Uhr

133.333 Besucher

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Besucher, 133, 333, Besucher, Viren, Schadsoftware, blogigo, danke

Stimmung: gut

Na, wer wird wohl der 133.333 Besucher laut meinem GOWEB Counter hier werden? ;-)
Ist ja fast eine Schnapszahl und sollte dem User Glück bringen.
Ich bin erstaunt über diese Besucherzahl, mit der ich niemals gerechnet habe. Jedenfalls nicht jetzt, vielleicht in 10 oder 15 Jahren. *g*
Ein Dankeschön an euch alle für eure Besuche.

Wie ich bei einigen gelesen habe, gibt es bei blogigo.au und blogigo.ch Schwierigkeiten.
Auf den betreffenden Blogs kommen Warnhinweise vor Schadsoftware. Einige schreiben, sie kommen mit dem PC garnicht mehr auf diese genannten Blogs.

Ich habe an den Blogigo Betreiber eine E-Mail mit der Fehlerbeschreibung geschickt. Gleich noch auf die Fehlermeldung nach dem Absenden von Einträgen, das Nichtlöschenkönnen von Einträgen sowie die in letzter Zeit wieder verstärkt auftretenden Spamblogs aufmerksam gemacht.

Mal schauen ob etwas passiert, denn auf die Einträge in den
http://www.blogigo.de/bugs
Blog wird ja nicht so wirklich reagiert.
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07.03.2009 um 23:43 Uhr

Hingelegt

Stimmung: gut hingelegt... *g*

Ins Bett legt man sich ja gerne, aber draussen legt man sich nicht so gerne hin.
Besonders nicht, wenn man es garnicht vorhat.

Ich hatte Glück im Unglück.
Wollte noch ein wenig Holz sägen. Kettensäge mit Benzin und Sägekettenöl aufgefüllt. Versucht sie zu starten. Am Startseil gerissen und gerissen, aber sie wollte nicht. Sprang nicht an. So nahm ich sie und ging erstmal zum Holz.
Und ZACK, bevor ich mich versah haut es mir die Beine weg. Rutschte aus, auf einer feuchten Bohle, die auf dem Boden lag. Es ist erstaunlich, wie schnell man dann fällt ohne noch irgendetwas machen zu können, geschweige denn den Fall aufzuhalten. Nur die Kettensäge, die behielt ich dabei in der Hand. Ein elegantes Abrollen war es auch weniger *g*, aber immerhin konnte ich den Fall so "steuern", dass ich mit dem Arm das schlimmste beim Aufprall auf den Boden abfangen konnte. Stuntman wäre aber definiitiv nichts für mich.
Wenn jemand dabei gewesen wäre, hätte er sich bei dem Anblick sicher nicht mehr halten können vor Lachen.

Glück im Unglück, dass die Kettensäge nicht angesprungen war, worüber ich mich Anfangs ärgerte, und so, bei diesem Sturz nicht lief. Hätte sonst böser ausgehen können.

Nach dem Sturz sprang sie allerdings auch nicht an. Leider. Vielleicht wollte sie heute nicht arbeiten. Streik mit der Forderung nach mehr Freizeit.

Noch ein paar Karren Laub zum kompostieren zusammengeharkt. Der Frühling kommt immer mehr, samt täglch mehrere Formationen an Kranichen die laut schreiend vorbeiziehen.
Selbst wenn es heute Nacht auch leichte Minusgrade sind, so kommen sie einem gefühlsmässig doch nicht so kalt vor, wie im tiefen Winter.

Auffallend hell empfinde ich die Nächte zur Zeit. Der zunehmende Mond gibt seit einigen Tagen alles, was er nur an Licht geben kann.
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26.02.2009 um 16:25 Uhr

Warmfront und ein flegender Schleimi am Himmel

Stimmung: gut

Nachts, wenn es warm wird.
Mitten in der Nacht, in tiefster Dunkelheit, zog scheinbar eine Warmfront hier im Norden durch.
Die Aussentemperaturen stiegen, ganz ohne Sonne, trotz Finsternis, von 23 Uhr bis 1 Uhr, von nahe 0 Grad auf plus 6,5 Grad Celsius an.

Da hat das Frontensystem, mit einer Warmfront, scheinbar sehr schnell viel warme Luft herangeschaufelt.
Mit der wärmeren Luft kam natürlich auch die Bewölkung und hin und wieder leichter Regen.

Ist also eher grau, so dass ich in der Nacht auch den giftgrünen Kometen "Lulin", samt seinem Schweif, nicht sehen konnte. Wenn er denn ùberhaupt mit blossem Auge sichtbar war.
Ich hätte wohl gedacht, es fliegt ein riesiger Schleimi durchs All. Diese ekelig glbberige Masse aus der Dose, mit der man "spielen" konnte. Die Schleimis waren auch oftmals giftgrün, vielleicht sogar immer? oder gab es auch rote und blaue Schleimis? Und siewaren schleimig. Sehr sogar. Liessen sich dafür aber in die Länge ziehen, eben wie ein giftgrüner Komet mit schleimigen Kometenschweif.

Woher mag überhaupt dieser Begriff "Giftgrün" herkommen? Gerade so als sei Gift immer giftgrùn. Und giftgrün automatisch giftig. Nein, es gibt auch rotes, schwarzes und klares Gift. Gift in allen Farbvariationen und Konsistenzen. Oftmals sieht man das Gift auch garnicht, was es dann besonders gefährlich macht.
Ach, wäre doch Gift nur immer giftgrün, dann wäre es einfacher. Oder trüge es doch jedesmal dieses Schild vor sich her, mit den zwei gekreuzten Knochen und dem Totenkopf, sowie der Aufschrift: "Vorsicht Gift". Aber dem ist nichts so. Vieles was giftig ist, können wir nicht wahrnehmen, wir spüren nur die Folgen der Kontaminierung, wenn es denn eine gab. Und die ist nicht giftgrün.

Jetzt am Tage ist es immer noch 6 Grad mild, die Knospen der Johannisbeeren werden schon grösser. Und ich bemerke die Wärme am heizen.
Brauche nicht mehr soviel Heizstoffe um es drinnen angenehm warm zu bekommen. Ist doch auch etwas.

Also weiter so mit den Warmfronten, sollen sie milde Luft heranschaufeln, ich kann sie gut gebrauchen. Die Pflanzen und Tiere auch.

Übrigens bemerkte ich gestern, dass die Vögel wieder verstärkt zu singen, zwitschern und tirilieren angefangen haben. Die Zeit des Nestbaus ist wohl bald gekommen.
Wünsche euch einen schönen warmfrontigen Tag.
Bin schon gespannt, wann wir in diesem Jahr das erste Gewitter haben werden. Mit Wintergewitter war es bisher hier noch nichts.
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18.02.2009 um 05:20 Uhr

Schneeglöckchen

Stimmung: gut

Heute sah ich sie auch, die ersten Schneeglöckchen in diesem Jahr.
Zart strecken sie ihre weissen Köpfchen der Sonne entgegen.
Es sind zwar nicht viele, aber doch ein Zeichen, es geht weiter. Der Frühling kommt näher.
Obwohl die Schneeglöckchen ganz und gar zart und zerbrechlich aussehen, sind sie derartig wiederstandfähig, dass sie die dem Eis, Schnee und Frost trotzen.

Über eineTonne Briketts sind verbraucht, dem Winter ist es egal, er hält noch an. Heute Nacht sind es minus 7 Grad.
So war Holz machen angesagt. Die alte Kettensäge wollte nicht mehr. Die neue zusammengebaut und los ging das sägen und anschliessende Holz hacken. Es strengt immer ganz schön an, besonders wenn es astreiches Holz mit vielen Gnubbeln ist. Da bekommt man die Axt teilweise besser ins Holz hinein, als wieder heraus, wenn sie sich einklemmt. Zum Glück habe ich keinen langen Bart, der sich dann noch mit einklemmen könnte. Heisse ja auch nicht Rumpelstielzchen.;-)

Rumpelstielzchen.
'Oh, wie gut, dass niemand weiss, das ich Rumpelstielzchen heiss."
Sagte das Männchen mit dem langen Bart immer, welches dort oben auf der Bühne sich aufführte wie ein Derwisch. Sich jedesmal bei diesem Spruch auf die Schenkel klopfte.
Mit acht Jahren sah ich es wohl als Weihnachtsmärchen, mit der Schulklasse an. Wir konnten alle kaum an uns halten, wollten am liebsten dem Mädchen auf der Bühne verraten, dass dieses cholerische Männchen Rumpelstielzchen heisst. Sie tat uns leid, so freuten wir uns auch, als sie seinen Bart abschnitt und er dadurch seine Zauberkraft verlor. Es blitzte und donnerte dabei fürchterlich. Aber nur weil das Bühnenpersonal mit einem Riesenblech den Donner simulierte, was ich äusserst interessant fand. .

Da fragt man sich doch, wieso ein langer Bart mit Magie und Zauberkraft zusammengebracht wird?
Demmnach dürften die Männer heutzutage ja überhaupt nicht mehr verzaubern können, denn lange Bärte sind heute ja wirklich nicht mehr in. Da kann man wohl heute kaum noch eine Frau mit bezaubern oder verzaubern, geschweige denn hinter dem Ofen hervorlocken. Zumal die Weiblichkeit heute nicht mehr hinter den Öfen sitzen. Wenn schon, dann eher vor der Zentralheizung. Aber diese Erkenntnis hat auch schon einen langen Bart, fast so lang wie der Bart von Rumpelstielzchen.
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13.02.2009 um 13:38 Uhr

Freitag der 13.

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Freitag, dreizehnte, Pech, Glück, geschneit

Stimmung: gut pechlos

Ich glaube nicht daran, dass Freitag der 13. ein Pechtag sein soll.
Frage mich auch,wer sich dieses ausgedacht hatte.
Die Zahl 13 würde ich eher als Glückzahl werten. Und der Freitag ist sowieso ein schöner Tag, denn dann liegt das Wochenende vor einem. Also was solls?
Freitag der 13. ist mir willkommen.

Das es heute Nacht minus 7 Grad kalt war, heute morgen wieder Schnee lag, sehe ich nicht als Pech an.
Die kleine Meise, die ich aus dem Fenster sehen kann, wie sie die Laubblätter umdreht, um darunter nachzuschauen, ob etwas für sie fressbares darunter liegt, sie könnte den Schnee schon eher als Pech ansehen. Scheint aber nicht so, sie sieht auch ganz zufrieden aus.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es für die Meise keine Wochentage und schon garkeinen Freitag den 13. gibt. Meisen haben nunmal keinen Abreisskalender. Vielleicht auch besser so.
Deshalb brauchen sie sich keine Gedanken darüber zu machen, ob es heute ein Pechtag oder ein Glückstag ist. Meisen werden den Vorteil uns gegenür besitzen, nicht abergläubisch zu sein.

Frau und Herr Elster stolzieren auf dem Schuppendach herum, er mit stolzgeschwellter Brust und Blick auf seine Liebste. Hüpfend bewegen sie sich vorwärts, bevor sie wieder woanders hinfliegen. Es scheint, er will der Dame imponieren. Auch wenn es nun einmal Freitag der dreizehnte ist. Vielleicht ist es ja sein Glückstag, denn es sieht so aus, als hätte sie ihn erhört und die Zuneigung beruht auf Gegenseitigkeit..

Was mich interessieren würde, ob die Tiere "wissen", dass es auch wieder Sommer werden wird? Oder ob sie denken, es bleibt so kalt, wenn es kalt ist, ohne jede Hoffnung darauf, dass es jemals wieder wärmer werden könnte.
Eine innere Uhr besitzen sie ja, dass sehe ich an den Schlafenszeiten und vielen anderen Dingen. Katzen haben sogar eine sehr genaugehende innere Uhr. Sie spüren scheinbar Zeit und bestimmte wiederkehrende Tagesabläufe. Aber ob sie auch einen inneren Kalender mit sich tragen? ;-)
Womöglich einen Abreisskalender, der jeden Tag einen weisen Spruch enthält? Nun, das glaube ich weniger. Und doch wissen die Vögel und auch die Katzen, wenn es Zeit ist sich zu paaren, das sagt ihnen wohl schon ihr innerer biologischer Kalender, der dann ihre Hormone tanzen lässt.
Und morgen ist Samstag der 14. Auch ein Glückstag. Es sei denn, ich rutsche heute auf dem Schnee noch aus. Dann werde ich alles zurùcknehmen und sage, Freitag der 13. ist ein Pechtag. Soweit wird es hoffentlich nicht kommen.;-)
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12.02.2009 um 18:35 Uhr

Tiefflieger

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Duesenjaeger, Bundeswehr, Tiefflieger, Holzhacken

Stimmung: gut tieffliegend
Musik:

...und ich dachte,
Düsenjaeger oder Kampfjets der Bundeswehr, dürfen im Tiefflug, nicht niedriger als in 300 Meter Höhe fliegen.

Bundeswehr muss üben. So fliegen die Kampfjets der Bundeswehr desöfteren genau über mein Grundstück hinweg. Mal alleine, mal fliegen sie auch zu zweit oder zu dritt in Formation, manchmal auch als ob sie sich jagen wollten.
In der Regel recht schnell und mit lautem Getöse
Die Katzen und Hühner können garnicht so schnell laufen und sich verstecken, wie die Düsenjäger herandonnern und schon wieder verschwunden sind.

Heute aber flog ein Kampfjet allerdings so niedrig, in nicht allzuhoher Gedchwindigkeit, gerade über die Baumwipfel hinweg. Scheinbar in nicht mal 50 Meter Höhe. Sieht ja irgendwie majestätisch und elegant aus, wenn sie mit so grosser Geschwindigkeit derart niedrig übers Land brausen.

Vielleicht kannte der Pilot mich ja auch und wollte mir nur beim Holzhacken zusehen. Denn kaum war er über mich hinweggeflogen, drehte er eine elegante Kurve. Vielleicht wollte er ja nur zur Begrüssung mit den Flügeln wackeln?
Schade, dass ich nicht den Fotoapparat dabei hatte. Wer nimmt den schon zum Holz hacken mit hinaus? So schnell hätte ich wohl auch nicht reagieren können. Und doch, ein gutes Foto hätte es werden können, mit Kennzeichen zum Beweis.

Tiefflieger.
Dürfen sie niedriger als 300 Meter fliegen?
Für mich gilt diese 300 Meter Grenze ja ncht. Ich darf geistig so tief fliegen, wie ich will. Geistige Tiefflüge in allerniedrigrigster Höhe sind durchaus erlaubt, wie man öfter in einigen meiner Einträge bemerken kann. Hoffentlich nicht in allen. Denn als geistiger Tiefflieger wäre man wohl selbst der letzte der es bemerken würde oder besser gesagt, bemerken könnte.
Hin und wieder ein geistiger Tiefflug knapp über den Boden der Tatsachen, solange der Flug nicht auf unterirdisches Niveau weitergeht, muss auch erlaubt sein. Denn ständig geistige Höhenflüge können auf Dauer auch langweilig und anstrengend sein.

Alles zu seiner Zeit, wer auf den Berg steigt muss auch wieder herunterkommen.
Selbst wenn der Berg nur ein Hügel ist, ein Maulwurfshügel tut es auch, dann kann man wenigstens nicht so tief fallen. ;-)
Je höher der Berg, umso tiefer der Abgrund.
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11.02.2009 um 04:55 Uhr

Löschen von Doppelpostings scheinbar immer noch nicht möglich.

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Winter, Schnee, getaut

Stimmung: gut

Der Wintereintrag erschien aufgrund der merkwürdigen Fehlermeldung beim Abschicken des Eintrages als Doppelposting.

Das Löschen von Doppelpostings scheint auch noch nicht, oder wieder nicht zu funktionieren.
Hoffentlich wird da bald mal etwas von "Herrn Blogigo" dran gemacht. Hoffen darf man ja noch.

Jetzt habe ich eines der Winterpostings editiert.
Ist doch besser als einen doppelten Eintrag zu haben.;-)

 

11.02.2009 um 04:55 Uhr

Winter hin oder her

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Winter, Schnee, getaut

Stimmung: gut

Gestern morgen geschlossene Schneedecke, knirschend unter den Füssen.
Doch am Tage schmolz alles wieder dahin.
So recht weiss der Winter nicht mehr was er will.
Aber was will man von einem Winter erwarten der inzwischen schon alt geworden ist.

Winterimpression 

Ein wenig, aber nur ein wenig, warte ich ja schon auf das Frühjahr.

 Nebelfelder auf der Wiese

 

Sind aber keine Fotos von heute.

07.02.2009 um 00:07 Uhr

Frühlingshaft in Haft genommen

Stimmung: guhut;-)

Heute war es frühlingshaft mild.
Sehr frühlingshaft. Selbst wenn dieses frühlingshafte noch ein wenig verkleidet in seinem Winterkostüm daherkam.
Die Sonne schien von einem überwiegend blauen Himmel. Und ja, die ersten grünen Spitzen der Krokusse treiben aus dem Erdreich hervor.
Garnicht zart, sondern kräftig. So nutzen sie das Sonnenlicht, um aus dem gerade getauten Erdoden zu brechen.

Früh-lings-haft.
Etwas früh ist es noch für den Frühling. Der Schmetter-ling ist noch nicht da. Hat auch ein ling im Wort, genau wie der Früh-ling. Vielleicht ist der Früh-ling deshalb so zart und flatterhaft, eben wie ein zarter Schmetterling.
DerSommer, Herbst und Winter sind wohl nicht so wechsehaft, heissen ja auch nicht Sommerling, Herbstling oder Winterling. ;-(
Nur der Frühling ist ein echter ling, wie auch der Engerling. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Früh-lings-haft, ja, das war es heute.

Da nahm ich gleich einmal den Frühling in Haft. Damit es noch ein wenig Frühlings-haft bleiben kann.

Sommerhaft, Herbsthaft, und auch die Winterhaft gibt es nicht.
Die Gesellen sind " lich", sommerlich, herbstlich und winterlich. Nur Frühlinglich gibt es nicht.
Fröhlich schon, aber nicht Frühlinglich, der bleibt lieber bei seinem ling, der Frühling.

Dafür kann der Sommer dann ein Loch haben. Ein Loch Sommer, wie soll das gehen? Und doch wird jedes Jahr wieder von dem Sommerloch geredet. im Sommerloch wird auch vermehrt über das Ozonloch gesprochen. Man könnte auch von einem Nichtozonloch sprechen, denn wenn dort kein oder weniger Ozon ist, als anderswo ist es wohl eher ein Nichtozonloch als ein Loch im Ozon.
Zum Glück gibt es kein Frühlingsloch, auch kein Herbst- oder Winterloch, sondern nur ein Sommerloch.
Irgendwie verwirrend. So belassen wir es dabei.

Ohweh, ich hoffe ich habe meine Leser aus den anderen Ländern jetzt nicht total konfus gemacht.
Zumal das Wort ling in China ganz sicher irgendeine Bedeutung haben wird, die nichts mit Frühling zu tun hat, oder etwa doch?
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11.01.2009 um 08:02 Uhr

Danny und Chris feiern Geburtstag

Stimmung: gut

Es gibt etwas, was mich heute besonders freut.
Galahad, oder besser gesagt Danny schreibt wieder in seinem Blog Times of Life *klick*

An diesem Wochenende feiert Danny mit seinem Indianer dessen 36. Geburtstag, und wohl auch irgendwie Chris seinen ersten Geburtstag.
Chris hat die Hirntumor OP gut überstanden wie Danny in seinem Blog schreibt..
Na, wenn das kein Grund zur Freude ist. Denn viele von uns haben sich Gedanken und Sorgen gemacht, gehofft und gebetet, dass alles gut ausgehen möge.
Mit Hilfe von Dannys Liebe zu Chris,der Hoffnung, dem Glauben an eine Heilung und Zuversicht, mit Hilfe der Ärzte und vielleicht auch ein wenig der Hilfe des lieben Gottes hat Chris diese schwere Zeit überstanden, so dass sie jetzt Geburtstag feiern können.
Vielleicht gibt dieses auch denen Zuversicht und Hoffnung, die sich in einer ähnlichen Lage befinden..
Ein ganz besonderes Happy Birthday an dich Chris. Und irgendwann werden diese zwei alten Männer, Chris und Danny, da auf der Veranda sitzen und zufrieden auf ihr Leben zurückblicken können. Gerade so wie es sich Danny immer erträumt
Und vielleicht, ganz vielleicht werden wir dieses dann auch noch bei Blogigo von Danny lesen können. *träum* Bis dahin muss Blogigo aber noch eine ganze Zeit halten.*g*
Einen Rückblick auf die Geschehnisse der letzten zwei Monate von Danny findet ihr, wenn ihr oben auf Dannys Blog klickt.
Alles Gute euch beiden..
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