Gedanken oder Fragen

26.12.2011 um 12:34 Uhr

Rösler verplempert Steuergelder

"Danke Deutschland"
Philip Rösler, FDP Vizekanzler und Wirtschaftsminister, bedankt sich auf Steuerkosten mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen.

Vielleicht will Rösler ja so, mit dieser aus Steuergeldern finanzierten Anzeigenkampagne die Presse für sich einnehmen.
Ganzseitige Anzeigen sind nicht gerade billig. Die Presse wird ihm diesen Geldfluss danken indem sie sagt: "Danke Deutschland, danke Philip Rösler".

Mag ja auch sein, Rösler strebt einen Aufsichtsratsposten bei einem Presseunternehmen an, nachdem er die FDP in der Versenkung hat verschwinden lassen. Da leisten solcherlei Geldgeschenke an die Medien gute Dienste.

Wilfried Schmickler spiesste diese "Danke Deutschland" Anzeige in den Mitternachtsspitzen gekonnt auf.

Danke Deutschland, dass immer mehr Menschen von ihrer Arbeit nicht mehr leben können, fügte Schmickler hinzu. Und noch so einiges andere.... "Danke Deutschland"
Im Grunde wissen wir es alle, was Wilfried Schmickler da sagt. und worüber er sich aufregt. Er benennt alles was falsch ist, an dieser unsäglichen Kampagne, an den Arbeitsbedingungen der Menschen, an den Niedriglöhnen, doch ändern wird sich mit dieser Regierung wohl kaum etwas.



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20.12.2011 um 18:41 Uhr

Christian Wulff, Präsident auf Abruf?

Es ist tragisch,
dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit, keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann.


Zitat: Christian Wulff

Ja, es ist traurig.
Auch wenn Wulff dieses im Jahr 2000 sagte, nicht sich selbst meinte, sondern den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau.

Christian Wulff, ist ja heute der Meinung, er hätte sich nichts vorzuwerfen.
Der Kredit für das Haus, die Urlaube bei reichen Freunden, Machmeyers Werbekampagne für Wulfs Buch, alles nur Freundschaftsdienste guter Freunde.
Alles legal, nichts daran sei anrüchig.
Auch die Kanzlerin kann keine Fehler in Wulffs Verhalten erkennen, sie hat vollstes Vertrauen zum Bundespräsidenten, wie sie es auch zu Guttenberg hatte.

Es ist immer gut, wenn man Freunde hat. Wenn diese dann noch begütert sind, um so besser.

Der AWD Gründer und Finanzdienstleister Carsten Maschmeyer ist so ein guter Freund. Ein Freund von Gerhard Schröder, dem er eine Riesenzeitungsanzeige damals im Wahlkampf schaltete, von der Schröder natürlich nichts gewusst hatte, der Schöders Buch finanzierte, und jetzt eben auch eine Anzeigenkampange für Christian Wulffs Buch finanzierte.
Gerechtigkeit muss sein, ehrlich aufgeteilt zwischen SPD und CDU, wer gerade an der Macht ist, darauf kommt es an.

Ein Schelm wer böses dabei denkt, oder gar glaubt, wir seien in einer Marionettenrepublik, in der die Politiker an den Fäden der Finanz tanzen.

Nein, so ist es bestimmt nicht.
Unser Bundespräsident, der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen, sowie der Ex Ministerpräsident und Ex-Kanzler Schröder, sie sind doch nicht bestechlich und seine Freunde darf sich schliesslich jeder noch selbst aussuchen, oder etwas nich?

Dieses dachte sich auch Walter Riester, der die für Versicherungen so lukrative Riester Rente entwickelte und Bernd Rürup, der damalige Wirtschaftsweise. sie sind ebenfalls Freunde von Carsten Maschmeyer.

Wie sagt Christian Wulff so schön:
"Carsetn Maschmeyer ist jemand der sich für andere Menschen in besonderer Weise interessiert. "Und ja, wir sind Freunde".

Mich würde jetzt interessieren, ob sich Carsten Maschmeyer auch für den jetzigen CDU Ministerpräsidenten von Niedersachsen, David Mc. Allister auch so interessiert. Ob Mc. Allister auch mit Maschmeyer befreundet ist?
Diese Freundschaften Maschmeyers, zu den Niedersächsischen Ministerpräsidenten, scheinen ja dort Tradition zu haben.
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03.12.2011 um 01:02 Uhr

Brutaler Polizeieinsatz

Mit teilweise unangemessener Härte gingen die Polizeieinsatzkräfte im Wendland gegen Demonstranten vor.
So wurde ein junges Mädchen, welches schon am Boden lag, von einem Polizisten, der auf ihr kniete, mit der Faust mehrmals ins Gesicht geschlagen.

Sie lag hilf- und wehrlos am Boden, von ihr ging doch keine Gefahr aus, muss dann noch von Seiten der Polizei dermassen brutal zugeschlagen werden?

Die ganze Geschichte des jungen Mädchens findet ihr hier:

Fausthiebe in die Augen *klick*
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20.10.2011 um 13:44 Uhr

Piraten segeln der FDP davon

Die Piratenpartei nimmt Fahrt auf.
Wenn man den Stern und RTL Umfragen Glauben schenken darf, dann würde das Bundestagswahlergebnis zur Zeit so aussehen:

CDU 31 %, SPD 26 %, Grüne 16 %, Piratenpartei 10 %, Linkspartei 8%, FDP 3 %.

Da kann ich nicht verhehlen, dieses Umfrageergebnis erfreut mich.

Die Piraten lassen die FDP weit hinter sich.
Zur Zeit hätte die FDP keine Chancen in den Bundestag einzuziehen.
Sehr wohl aber die Piraten. Sie haben fast allen anderen Parteien Stimmen geklaut und auch einiges bei den Nichtwählern abgeräumt.

Dieses ergibt eine ganz neue Parteiarithmetik.
Die CDU könnte logischerweise nicht mehr mit der FDP regieren. CDU und Grüne wäre auch zu knapp.
Für die SPD und die Grünen reicht es auch nicht mehr .
Zu wünschen wäre. dass bis zur Bundestagswahl die Stimmenverhältnisse für CDU und SPD sich weiter verschlechtern, damit sie nicht schon wieder eine grosse Merkel-Steinmeier Koalition eingehen können. Die Erfahrungen der letzten grossen Koalition waren schon schlimm genug.

Da muss eine neue Farbenlehre her, damit dieser Einheitsbrei von CDUSPDFDPGRÜNE endlich beendet wird. Denn egal wer von denen regierte, die Leiharbeit nahm zu, die Löhne sanken, die Reichen wurden immer reicher und die Armen immer ärmer. Aufschwung XXL, ja bei den Suppenküchen der Caritas und den Tafeln, da herrschte Hochkonjunktur, ebenso bei den Aufstockern und 1 Euro Jobs.
Wollen wir das alles, oder sollte mal eine neue Farbenlehre her?
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20.09.2011 um 05:16 Uhr

Hat die Linke nicht am Ende doch recht

Hat die Linke am Ende doch recht?
Wenn sich schon Frank Schirrmacher, der konservative Herausgeber der FAZ sich diese Frage stellt, dann muss es um unsere Politik ganz schön schlimm bestellt sein.

Die Deutschen sind so reich wie nie zuvor, über 4,5 Billionen Euro Privatvermögen haben sich angehäuft. Einer DWI Studie zufolge beträgt die Summe sogar 5,4 Billionen Euro. Diese befinden sich grösstenteils bei einigen wenigen aus der Oberschicht.
Denn bei den reichsten 10 % der Deutschen sammeln sich 2/3 des gesamten Vermögens an.
Hart lassen sie ihr Geld für sich arbeiten, verlangen immer höhere Zinsen und Renditen. Und zahlen immer weniger Steuern.
Mehr Netto vom Brutto eben, Arbeit muss sich wieder lohnen, wie die FDP sagt, vor allem, wenn man das Geld für sich arbeiten lässt.

Die FDP mit ihren Forderungen nach den freien (Finanz)Märkten, dem ungehinderten Fluss der Derivate, sie ist am Niedergang stark beteiligt.
Zerlegt sich jetzt allerdings selbst und eine gewisse Häme über ihr Berliner Wahlergebnis lässt sich nicht leugnen.

Aber nicht nur die FDP ist alleine schuldig, auch Schröder, Müntefering, Steinmeier, Steinbrück, Merkel und die CDU haben das "Freie Spiel der Kräfte", wie sie es nannten, mit forciert. "Der Markt wird es schon richten", hiess es immer.
Und wenn nicht?
Dann sind ja noch die kleinen Steuerzahler da, die einspringen können. Die Verluste der Banken auf ihre Schultern nehmen können. Hauptsache, die Gewinne bleiben bei denen die schon genug haben.

Hauptsache ist, die Musik spielt, wenn die Titanic untergeht, damit am Rande des Abgrundes weiter getanzt und gelacht werden kann.

Hier der Artikel des FAZ Herausgebers Frank Schirrmacher:

Buergerliche Werte, Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat.

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19.08.2011 um 08:16 Uhr

Sonntagsfrage

Welche Partei würdest du wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären?

Aufgrund der Politischen Verwerfungen der letzten Zeit, der Unzufriedenheit mit der Regierung, habe ich die Umfrage, in der Seitenleiste unten, zur Sonntagsfrage neu gestartet.

Welche Partei würdest du wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahlen wären?

Hier, bei mir dürfen auch die unter 18 Jährigen mitwählen.;-)
Würde mich freuen, wenn sich recht viele meiner Leser an der Umfrage beteiligen würden.
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31.07.2011 um 06:05 Uhr

Wirtschaft boomt, Geburtenrate niedrig

Die Wirtschaft boomt, sagt unser Wirtschaftsminister.
Aufschwung XXL wird er nicht müde zu betonen.
Bei der Geburtenrate boomt garnichts.
8,3 Geburten auf 1.000 Einwohner hat Eurostat ermittelt.
Damit sind wir das Schlusslicht in der Eurozone, was das Kinderkriegen angeht.
Korrelieren diese Zahhlen miteinander, je höher die Produktivität und der Export umso niedriger die Reproduktion der Bevölkerung?

Wahrscheinlich nicht, das eine wird wohl nichts mit dem anderen zu tun haben, oder wenn, dann nur marginal.

Deutschland ist letzter, abgehängt von Ländern wie Irland mit 16,5, Grossbritannien 13 und Frankreich mit 12,8 Geburten auf 1.000 Einwohner.
Unser Wert von 8,3 Geburten auf 1.000 Einwohner ist der niedrigste von allen EU Staaten.
Wir werden weniger, vielleicht nicht an Gewicht, aber an Menschen und an Kindern. Deutschland hat laut Eurostat 81,752 Millionen Einwohner. Aussterben werden wir so schnell wohl nicht. Da Deutschland recht dicht besiedelt ist, könnte es vielleicht auch garnicht schaden, wenn es etws weniger Einwohner hätte. Nur so schnell sollte es nicht gehen, damit die Gesellschaft nicht überaltert.

Die EU zählt zur Zeit übrigens 502,5 Millionen Einwohner.
Ist aber leider immer noch kein Staat, der Vereinigten Staaten von Europa, hat keinen von den Völkern direkt gewählten Präsidenten oder Regierungschef. Sieht immer noch mehr nach einer Wirtschaftsgemeinschaft aus, als nach einem Staatenbund für die Menschen, die dieses Gebiet bewohnen.
Küngelei der Regierungschefs der diversen Mitgliedsstaaten untereinander, bei denen immer nur jeder auf seinen eigenen Vorteil und seine Pfründe bedacht ist, anstatt an den EU Gedanken dahinter zu denken.

Woran mag es liegen, dass die Geburtenrate, gerade hier bei uns so niedrig ist? Sind wir ein Kinderfeindliches Land?
Oder liegt es eher daran, dass die Kinder eben viel Geld kosten, den Lebensstandard der Eltern senken können, die Berufschancen und Aufstiegsmöglichkeiten der Frauen behindern? Vielleicht auch an dem mangelnden Verantwortungsgefühl, der oftmals keinen Unterhalt zahlenden Väter. Nach einer Trennung, oder an der Generation Praktikum die ein Praktikum nach dem anderen machen muss, dabei kaum entlohnt wird und somit auch keine Familie ernähren kann. Zudem ist auch die Regelung, dass Schüler, Studenten und Geringverdiener bis zu eine Alter von 25 Jahren bei den Eltern leben müssen, nicht gerade eine Motivation ein Kind zu bekommen.
In Teilen der skandinavischen Länder wird es anders gemacht. Dort werden die Jugendlichen gefördert wenn sie mit 18 bei den Eltern ausziehen.
In Frankreich ist Frau und Mutter sein und trotzdem im Beruf stehen, der Normalfall. Dort ist es kein Problem, die Kinder zwecks Berufstätigkeit unterzubringen.
Hier in D sitzt eine Mutter,zudem vielleicht noch eine alleinerziehende überforderte Mutter, doch oftmals mit den Problemen alleine da,ohne jede Hilfe und Rückhalt der Gesellschaft und dem Kampf um den Kindesunterhalt vom Kindesvater der sich um die Zahlungen drüken will.

Irgendwie nicht erstaunlich, dass wir die letzten in der EU sind, was die Geburtenraten angeht. Da helfen auch diese merkwürdigen Bildungsgutscheine, die es erst auf Antrag gibt, nicht wirklich weiter.
. Die Alimentierung der Billigstlohnanbieter ist dem Staat wichtiger, als die Alimentierung der Kinder.

Lohnzuschüsse für das Hotelgewerbe, Reinigungsunternehmen, Wchunternehmen etc. werden gerne gezahlt, aber bei Zuschüssen für eine ordentliche Kindererziehung wird gegeizt,
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23.03.2011 um 23:05 Uhr

Bundestag debattierte über Kernkraftsicherheit

Im Bundestag debattierten heute die Abgeordneten über die Sicherheit unserer Atomkraftwerke.
Die CDU und FDP Abgeordneten verniedlichten die Gefahren, die von unseren Atomkraftwerken ausgehen. Forderten den weiteren Einsatz der AKW's.

Hin und wieder brachte ein Bundestagsdiener, im Frack gekleidet, dem jeweiligen Sprecher ein Glas Wasser an das Rednerpult.

Es hätte mich sehr interessiert, ob die Abgeordnteten dieses Wasser genauso genussvoll getrunken hätten, wenn es kontaminiertes Leitungswasser aus Fukushima (Japan ) gewesen wäre.
Auch wie die Diskussion im Angesicht dieses Leitungswassers ausgesehen hätte.
Denn wie wir ja alle wissen, Atomkraft ist sicher und ungefährlich, da hätten die Abgeordneten von CDU und FDP die für die Atomkraft sind, dieses Waser auch trinken können, denn sie scheinen ja immun gegen atomare Verstrahlung zu sein. Ganz sicher.
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15.03.2011 um 13:36 Uhr

Angela Merkel fordert Laufzeitverlängerung

"Ich fordere eine Laufzeitverlängerung für mich, die CDU und MP Mappus."
Sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel.

" Ich bin doch selbst sozusagen ein "Schneller Brüter".
Ständig brüte ich etwas neues aus. Gestern die Laufzeitverlängerung für unsere AKW's, heute das Moratorium, nach den Landtahgswahlen wieder etwas neues.
Als schneller Brüter strahle ich natürlich immer vor mich hin.
Deshalb fordere ich eine Laufzeitverlängerung für die CDU/FDP Regierung und meine Kanzlerschaft.
Auch für den Ministerpräsidenten Mappus, dessen Brennelemente in der Kernkraftfrage und der Forderung nach mehr Kernenergie fast überhitzten. Aber wir konnten seinen Supergau verhindern und haben Mappus inzwischen abkühlen können. . Für ihn fordern wir ein Moratorium.
Abschalten werden wir das AKW Mappus nicht, das können nur die Wähler in BW.

Natürlich ist unsere, die CDU Politik nicht optimal, aber da die Alternative zu unserer eigenen Energie noch nicht die ganze Politik versorgen kann, sondern nur zum tragen einer Teillast in der Lage ist, sind wir, die CDU/FDP Regierung, solange bis dieses erreicht wird, eine Brückentechnologie.

Damit diese Brücke recht lang wird, fordere ich für mich als schnellen Brüter eine Laufzeitverlängerung, auch über die nächsten Wahlen hinaus.
Eine Notabschaltung gibt es bei mir nicht, ich bleibe am Netz. Und nach Abschaltung werde ich noch lange Zeit weiter nachstrahlen.
Ich lass mich doch noch nicht endlagern und ein Moratorium gibt es für mich und meine Partei auch nicht. Wir strahlen weiter, aber ganz sicher"

Dieses alles hat Kanzlerin Merkel natürlich nicht gesagt, aber irgendwie hätte sie es doch sagen können, als schneller Brüter, der sie nun einmal ist.
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02.03.2011 um 19:35 Uhr

Sie wollten nur Feuerholz sammeln

Die neun Kinder in Afghanistan.
Jetzt sind sie tot.
Getötet von den ISAF Schutztruppen aus Kampfhubschraubern heraus.
Aber imerhin hat der Kommandant der ISAF Truppen sich für diesen "Vorfall" bei den Angehörigen entschuldigt.

Ja, machen denn die westlichen Schutztruppen in Afghanistan Jagd auf Kinder, die Feuerholz suchen?
Damit sie in dem kalten Afgahnischen Winter ein warmes Zuhause haben.
Sie kamen von der Suche nicht mehr lebend zurück, wurden von Kampfhubschraubern getötet.
Dieses geschah in der Provinz Kunar, in der vor zwei Wochen schon einmal 69 Zivilisten, in der Hauptsache Frauen und Kinder, bei einem Isaf Einsatz getötet wurden.

Verteidigen wir so unsere Demokratie am Hindukusch, indem wir dort Zivilisten und Kinder töten?
Aber immerhin hat Oberefehlshaber Petraus sich entschudigt und die volle Verantwortung für diesen Vorfall übernommen.

Die Kinder allerdings werden dadurch auch nicht wieder lebendig und den Zorn der dortigen Bevölkerung kann es auch nicht dämpfen.

Ach, können die Menschen dort in Afghanistan doch froh sein, dass wir, der Westen, mit den Isaf Truppen sie dort schützen und ihnen dort in Afghanistan die Freiheit bringen. Ein Leben in Freiheit, in dem das Feuerholzsammeln für Kinder ein tödliches Ende nehmen kann.
Für diese Freiheit mussten etliche unsere Soldaten dort schon ihr Leben lassen.
Im kampf gegen den Terror und die Talibans.
Wenn es in diesem Kampf dann mal Kinder und Zivilisten trifft, wird sich entschuldigt und ein Schadenersatz an die betroffenen Familien gezahlt.
Doch die getöteten Kinder bleiben tot, ob nun mit einer Entschuldigung und Schadenersatz oder nicht.

Und die, die Bilder oder Filme derartiger Kampfeinsätze ins Internet stellen, um darauf aufmerksam zu machen, sie werden in den Vereinigten Staaten ins Gefängnis gesteckt und angklagt, denn gezeigt werden dürfen diese fehlgeleiteten Kampfeinsätze oder "Verbrechen" nicht.
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28.02.2011 um 06:42 Uhr

Deutschland im Fadenkreuz des internationalen Terrorismus

Liess das Innenministerium im Oktober 2009 verbreiten.
Die Medien verbreiteten Angst und Schrecken, gerade so, als wäre Deutschland kurz davor von internationalen Terroristen in Schutt und Asche gelegt zu werden.

Es wurde davor gewarnt Weihnachtsmärkte zu besuchen. Vor Anschlägen bei Grossveranstaltungen oder wahlweise auch vor Anschläge auf den Deutschen Bundestag.
Schwerbewaffnete Polizei und Antiterroreinheiten patroulierten verstärkt auf den Strassen, um den Bürgern mit ihrer Anwesenheit ein Gefühl der "Sicherheit zu geben.

Andeutungen und Vermutungen geisterten durch die Presse, es seien 10 Topterroristen oder Al Quaida Kämpfer auf den Weg nach Deutschland, um hier die Anschläge durchzuführen.
Diese Meldungen wurden als glaubhaft verkauft. Es sei nur noch nicht erwiesen, ob diese Terroristen noch auf dem Weg hier her sind, oder als Schläfer bzw. Terrorzellen schon im Lande sind.

Bis Februar 2011 sollte es einen Anschlag geben, so hiess es.

Dann gab es Entwarnung vom Innenminister.
Die Gefahr sei zwar immer noch hoch, doch nicht so aktuell wie noch vor kurzem.

Jetzt frage ich mich, ob diese Terrorwarnungen ein 19 jähriger aus Neunkirchen ausgelöst hatte?
Er steht zur Zeit in Saarbrücken vor dem Amtsgericht, da er drei Drohvideos auf Youtube eingestellt hatte. In denen er auch von den 10 zu allem bereiten "Mudschaheddin" sprach, die hier in Deutschland die Anschläge verüben wollten.
Er gab jetzt zu, diese 10 Terrorkämpfer seien von ihm frei erfunden worden.
Zudem gab ihm ein V-Mann der Polizei die Idee zu den Drohvideos. Dieser V-Mann trat in einem der Drohvideos auch selbst als Kämpfer auf.

Wenn es nicht alles so traurig wäre, dann könnte man fast schon wieder über diesen Fall lachen.

Mehr über die Gerichtsverhandlung in Saarbrücken gegen diesen 19 jährigen Jungen aus Neunkirchen finfet ihr in einem kurzen Bericht auf

www.sr-online *klick*

Ja, was soll das Jugendgericht mit diesem Jungen machen?
Ihn auf Bewährung verurteilen oder härter bestrafen? Immerhin hat er mit seinen Drohvideos 80 Millionen Menschen verängstigt und hohe Polizeikosten verursacht.
Freispruch, Gefängnisstrafe auf Bewährung, Gefängnis oder gleich ab nach Guantanamo?
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24.02.2011 um 08:12 Uhr

Deutsche Wertarbeit

Die Deutsche Wertarbeit scheint ja sehr gut zu funktionieren,
die dem selbsternannten Libyschen Revolutionsführer Gaddafi in der Vergangenheit geliefert wurde.

Deutschland war der drittgrösste Waffenlieferant der EU nach Libyen.
In der Hauptsache lieferte Deutschland an Gaddafi Kommunikationstechnik, mit der das Internet lahmgelegt werden kann, Störsender für den Mobilfunk und Sat Anlagen.

Die Diktatoren scheinen immer erst alle Kommunikationsverbindungen lahmzulegen, bevor sie mit dem Blutvergiessen und dem Schiessen auf das eigene Volk beginnen.

Das Ausland braucht und soll davon ja so wenig wie möglich mitbekommen. Und Deutsche Technik und Techniker helfen dabei.
So auch in Libyen, dem Land des Muammad al Gaddafi, der sein Volk, welches gegen ihn aufsteht, als Ratten beschimpft, die er vernichten wird. Von angeheuerten Söldnerbanden auf die Protestierenden schiessen lässt.

Und wir? Wir bekommen von diesem Blutbad nur sporadisch und sehr spärlich etwas mit, da Deutsche Technik die Nachrichtenübermittlung aus dem Land heraus verhindert. Und das, so scheint mir sehr effektiv.

Im Fallle des Inselstaates Bahrain fanden die USA nicht so eindeutige Worte, wie gegen den Diktator Gaddafi, selbst wenn auch dort, ebenso wie in Libyen, das Internet und der Mobilfunk zeitweise aufgrund der dortigen Proteste unterbrochen wurde. Die Soldaten auch ein Blutbad unter den Protestierenden anrichteten, sogar noch auf die zur Hilfe eilenden Sanitäter schossen.
Aber der Inselstaat Barain ist ja ein Verbündeter der USA und der Flottenstützpunkt der US Marine im persischen Golf.

Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen und Diktatoren bleiben Diktatoren.
Oder gibt es gute und schlechte Diktatoren, für die USA und Europa, je nachdem ob sie nützlich oder eher schädlich sind, egal wie sehr sie ihr Volk auch unterdrücken mögen?
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14.02.2011 um 16:14 Uhr

Bescheidener Mubarak

808 Dollar Gehalt im Monat, bekam Husni Mubarak als Staatschef von Ägypten.
Bei diesem Gehalt wundert man sich schon fast, weshalb er sich dann so an die Macht klammerte.

Äusserst bescheiden, dieser Husni Mubarak, für dieses schmale Salär ein so grosses Land wie Ägypten als Staatschef zu führen.

Trotz des niedrigen Gehaltes war Mubarak so motiviert, dass er sich an seinen Job klammerte und bis zum Schluss darauf bestand ihn als Präsident fortzuführen.

Am Freitag zwangen ihn die Massen und wohl auch das ägyptische Militär zum Rücktritt und zur Flucht aus Kairo.

808 Dollar Monatsgehalt.
Irgendwie muss dieser Despot, der Husni Mubarak, ein sehr sparsamer Mensch sein.
Denn er soll ein Vermögen von etwa
70 Milliarden Dollar angehäuft haben.

Bei seinem, rund 10.000 Dollar Jahresgehalt, muss er wohl jeden Cent davon auf die Hohe Kante gelegt haben.
In 100 Jahren beträgt sein Gehalt etwa 1 Millionen Dollar.
Klar, kann man sich leicht ausrechnen.
Um diese 70 Milliarden Dollar anzusparen, hätte Husni Mubarak das Land Ägypten seit
7 Millionen Jahren regieren müssen.
Einigen Ägyptern mag es so vorkommen, als sei Hunsni Mubarak schon ewig an der Regierung gewesen.

Aber doch nicht seit 7 Millionen Jahren?

War Mubarak jetzt so bescheiden und sparsam, oder hat er sein Riesenvermögen doch eher durch Korruption und Ausplünderung seines Landes angehäuft?

Andere Quellen sprechen NUR von einem Vermögen von etwas 40 Milliarden Dollar.
Aber selbst für diese eher bescheidene Summe hätte Mubarak sein Land 4 Millionen Jahre regieren müssen, um sich dieses Vermögen zusammensparen zu können.

Einen schönen Lebensabend kann der 82 jährige Mubarak sich, von seinem dem Volk abgenommenen Vermögen, auf alle Fälle machen.
Selbst wenn er jetzt täglich 1 Million Dollar ausgeben würde, dann würde sein Vermögen, ohne den Zinseszinszu berechnen, noch locker für die nächsten 100 bis 200 Jahre ausreichen, wenn er denn so alt werden sollte.
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06.02.2011 um 03:23 Uhr

Merkels und Westerwelles ägyptische Eiertänze

Wie ein Eiertanz hört es sich an,
wenn unsere Kanzlerin Merkel und ihr Aussenminister Westerwelle davon sprechen, das Volk Ägyptens in seinen Bemühungen um Freiheit und Demokratie unterstützen zu wollen.

Es darf nicht zu schnell gehen, warnen sie. Und schon garnicht ohne den Diktator Mubarak. Den sie immer noch als grossen und zuverlässigen Freund des Westens bezeichnen.
Mubarak, der seine Untertanen aufs übelste foltern und bespitzeln liess. Ihnen die Würde und die Freiheit nahm.
Mubarak, ein Freund Deutschland und der USA, wie sie sagen. Ein Folterfeund, egal, er sorgte für Stabilität, so sagen sie. Was kann da dieses ganze Gefolter schon schaden, so scheint Merkel und Westerwelle zu meinen.
Seinen Rücktritt fordern beide jedenfalls nicht, so wie die vielen Demonstranten auf Kairos Strassen es fordern. Diese Demonstranten, die etliche Tote zu verzeichnen haben. Tote durch Angriffe die durch von dem Regime gedungene Schlägertrupps und Geheimpoliisten in Zivil verursacht wurden.
Mubaraks Regime klebt das Blut dieser getöteten Demonstranten an den Händen.

Und dennoch..
Frau Merkel stellt sich selbst als Revolutionserfahren dar. Sie hätte selbst eine erlebt, wie sie sagt. Weiss daher wie vorsichtig man mit einem Wandel umgehen muss, sagt sie.
Aus diesem Grunde fordert sie, wie auch die USA, Mubarak müsse im Amt bleiben, damit er den Wandel einleiten kann und die Macht nach und nach an seinen Stellvertreter, dem ehemaligen Geheindienstchef Suleiman übergeben kann. Mit dem dann die Demonstranten verhandeln sollten.
Frau Merkel warnt vor einer zu schnellen Demokratisierung Ägyptens und zu plötzliche Neuwahlen. Der "Übergang" müsste geordnet ablaufen.

Da hätte man damals ja auch SED Chef Honecker den Wandel zur Demokratie vollführen lassen können. Natürlich gaaanz langsam und geordnet. Als neuen Staatschef der DDR hätte man dann den Stasi Chef Mielke einsetzen können, der den sanften Übergang der DDR in eine Demokratie gewährleistet hätte.
Und Honecker hätte man dann für seine Verdienste Asyl in einem Heidelberger Krankenhaus anbieten können.

Komisch, dass damals der Westen forderte, Honecker muss weg, während er jetzt an seinem "Freund", dem Folterer Mubarak und dem ägyptischen Stasichef Suleimann festhält, sie für gute Verhandlungspartner und Garanten der Sicherheit hält.

Muss dieses herumgeeiere der westlichen Regierungen sich für die Demonstranten auf Ägyptens Strassen nicht wie eine Ohrfeige des Westens anfühlen?
Des Westens, der immer die Demokratie hochhält, aber dennoch Diktatoren, Verbrecher, Menschenrechtsverletzer und Folterer unterstützt und sie dazu noch als "Freunde" bezeichnet.

Berührt hatte mich die Aussage eines älteren Mannes, der zu den jugendlichen Demonstranten in Kairo ging.
Er sagte:

"Ich bin so stolz auf unsere Jugend, dass sie hier für ihre und unsere Freiheit demonstriert, dass sie den Mut dazu aufbringt, dieses zu machen und sich gegen das Regime aufzulehnen.
Und ich schäme mich so sehr, dass wir damals vor 30 Jahren nicht den Mut hatten, dieses damals schon zu tun. Dass wir still waren und es uns alles gefallen liessen.
Hätten wir damals schon aufbegehrt, unsere Kinder und Enkel hätten in Freiheit und Würde aufwachsen können. Wir haben es versäumt und uns nicht getraut, dieses zu tun, was unsere Kinder heute hier machen. Ihre Freiheit und Demokratie einzufordern."


Irgendwie ist unsere Politik und sind unsere Politker doch recht verlogen, wenn man es genau betrachtet.
Sie nennen es Realpolitik, manchmal gleicht dieser Eiertanz, wenn es um universelle Menschenrechte geht, eher einer Realsatire.
Aber vielleicht wäre es zu Wendezeiten Frau Merkel ja wirklich lieber gewesen, wenn SED Chef Honecker und Mielke damit beauftragt worden wären den Wandel von "oben" zu vollziehen, so wie sie es jetzt in Ägypten fordert.
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28.01.2011 um 14:18 Uhr

Ägypten lässt böses Internet abschalten

Böses Internet.
Da Regimegegner über das Internet, in Ägypten, zu Demonstrationen in Kairo und anderswo aufriefen, liess der Ägyptische Machthaber Husni Mubarak das Internet kurzerhand abschalten.

Den Mobilfunk ebenso.
Damit sich die Demonstranten nicht über ihre Handys verständigen können, wurde Vodafone und andere Mobilfunkanbieter aufgefordert ihre Netze abzuschalten. Dieser Aufforderung kamen die Mobilfunkanbieter nach.

Es gärt in diesem 80 Millionen Volk der Ägypter. Zu lange schon mussten sie sich von dem Diktator Mubarak, der seit seinem Amtsantritt unter dem Ausnahmezustand regiert, unterdrücken lassen.
Der greise Mubarak plant irgendwann die Macht an seinen Sohn weiterzugeben.
Ob es je dazu kommen wird, nachdem das Volk sich jetzt gegen das Regime des Husni Mubarak auflehnt ist fraglich. Vielleicht folgt er auch dem ehemaligen Tunesischen Machthaber Ben Ali und flüchtet ebenfalls, wenn er seine Macht bröckeln sieht, nach Saudi Arabien?

Unverständlich, wieso diese arabischen Diktatoren, die sich selbst bereichern, die foltern lassen, die Menschenrechte nicht achten, von unserer und den anderen europäischen Regierungen sowie von den USA derartig hofiert und unterstützt werden.

Es gibt wohl zweierlei Diktaturen und Menschenrechtsverletzungen, für uns nützliche und für uns schädliche, scheinen sich die westlichen Länder und auch die Medien zu sagen.

Doch sind die Menschenrechte teilbar?
Sollten sie nicht überall auf der Welt auf die gleiche Art und Weise gelten?
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20.11.2010 um 12:43 Uhr

Cyberangriffe auf Atomkraftwerke

Die Nato sucht sich neue Feinde und Aufgaben.
Die Natovertreter und Regierungschefs haben getagt, um der Nato einen neuen Sinn zu geben.

Es wurde besprochen ob Internet oder Cyberangriffe durch Hacker auf ein Natomitglied automatisch den Bündnisfall auslösen sollten.
Das also alle Nato Mitgliedsstaaten, dem durch das Internet angegriffene Land mit Waffeneinsatz Beistand leisten sollten.

Weiss zwar nicht wie das gehen solllte, wenn zum Beispiel ein Hacker aus dem Iran unsere Computer angreift, ob dann die Nato den Iran bombardieren müsste und sollte.

Aber eines gab mir doch zu denken.
Wir haben doch diese wunderbare Atomkraftwerklaufzeitverlängerung.
Unsere Atomkraftwerke sind sicher, sagt Frau Merkel.

Wenn ein Cyberangriff auf unsere Infrastruktur erfollgen würde, ist dieses dann ein Bündnisfall?

Wenn durch ausländische Hacker, die Kühlkreisläufe unserer Atomkraftwerke lahmgelegt würden, was dann?
Bündnisfall hin oder her, wenn durch den Ausfall aller elektronischen Steuerung unsere gesamten Atomkraftwerke hochgehen würden, dann brauchen wir wohl keinen Bündnisfall mehr, dann gäbe es Deutschland nicht mehr. Jedenfalls nicht in der jetzigen Form.

Eilig bräuchten es die feindlichen Hacker nicht zu haben, denn jetzt haben sie für ihr Vorhaben durch die Bundesregierung und deren Laufzeitverlängerung 15 Jahre mehr Zeit bekommen, um es umzusetzen.

Ich weiss, blödes Thema, aber wichtig war es mir doch auf diese Möglichkeiten hinzuweisen, die in den Texten von Cyberangriffen fast untergehen.
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20.11.2010 um 12:21 Uhr

Kofferbomben Attrappen

Können die Deutschen nicht selbst Kofferbombenattrappen bauen.
Ich denke wir sind Exportweltmeister?
Scheinbar nicht was das expoertieren von Kofferbombenattrappen angeht.
Deren Herstellung scheint so kompliziert zu sein, dass wir sie in Amerika von 80 jährigen Omis herstellen lassen müssen, um sie dann zu importieren.
Mit dem Ziel die Bevölkerung verrückt zu machen, damit sie die Vorratsdatenspeicherung endlich hinnimmt und vielleicht den Einsatz der Bundesweh im Innern.

Unser CDU Innenminister wusste angeblich nichts von der Attrappe und deren Herkunft.
Dabei stand es doch ganz deutlich auf dem Koffer drauf. Bombenattrappe, nicht gefährlich.
Nur unser Innenminister hatte vergessen, dass er sie pünktlich zur Innenministerkonferenz bestellt hatte. Oder hatte er garnicht und die Amerikaner schicken uns die Kofferbomben frei Haus, als Warnung. Diese war noch harmlos, auch wenn sie die Passagiere in Windhuk etwas in Angst versetzte. Es sollte nur eine Warnung sein, ein Testlauf. Schicken die Amerikaner als nächstes jetzt eine echte Kofferbombe?
Dann sollte diese aber auch nach EU Standard ausgezeichnet sein:
"Achtung! Kofferbombe. Keine Attrappe, EXPLOSIV"

Sollte unser Innenminister wirklich nichts davon gewusst haben, dann sollte er nicht die Vorratsdatenspeicherung fordern, sondern das Abhören unseres und der fremden Geheimdienste.
Damit er weiss wann die nächste Kofferbombe kommt und nicht ahnungslos mit seinen Terrormeldungen in der Hand vor das Mikro tritt, wenn der Geheimdienst mal wieder eine Kofferbombenattrappe importieren will, damit sie nicht schon am Flughafen von Windhuk konfiziert wird.
Die können da scheinbar alles gebrauchen, wir sind da reeller, wenn im Transit Kofferbomben bei uns landen, werden sie vorschriftsmässig weiter nach an ihren Bestimmungsort nach London geleitet.
Auf das Deutsche Transportwesen ist noch Verlass, da kommt nichts weg. Es erreicht alles seinen Empfänger.
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15.11.2010 um 00:19 Uhr

CDU Mann will Nicknamen verbieten lassen

Her mit den Klarnamen, den Realnamen im Netz.
Fordert jedenfalls der Vorsitzende der Enquete Kommision "Internet und digitale Gesellschaft" des Bundestages, CDU Mann Axel E. Fischer..
Es geht nicht, dass die User sich hinter einem Pseudonym im Netzt und Foren verstecken.
Er fordert laut Heise-Online ein
Vermummungsverbot im Internet.

Wie Welt- und Internetfremd können nur die Politiker der CDU und dieser Kommision sein, dass es zu derartigen Forderungen kommt?

Was wäre das Netz ohne Pseudonyme und Nicknamen?
Sicherlich wesentlich leerer.

Gut, man sollte zu dem stehen, was man schreibt, das mag die eine Seite sein.

Doch wer würde noch bloggen, jedenfalls in der Form wie er es heute macht, wenn er dabei seinen Realamen, Anschrift und Telefonnummer preisgeben müsste.
Wer von euch würde noch unbefangen über seine Erlebnisse, Sorgen, Ärgernisse und Freuden schreiben, wenn jeder Nachbar euren Namen lesen könnte?

Was soll so ein schwachsinniger Vorschlag eines "Vermummungsverbotes" im Netz?
Auf der einen Seite lamentiert die Politik. im Netz wird viel zu viel preisgegeben. Auf der anderen Seite fordert sie, dieses dürfe nur unter Angabe des realen Namens geschehen.

Rät aber immer wieder allen Nutzern, misstrauisch zu sein, gebt niemals euren Namen, Anschrift oder sonst etwas privates preis, wenn ihr mit Fremden chattet, was Rückschlüsse zulassen würde, wer ihr seid und wo ihr wohnt.

Welche Ziele sollen mit diesem von der CDU gewünschten "Vermummungsverbot" erreicht werden, frage ich mich da?

Und ich frage mich auch, wer von den so zahlreichen Kommentatoren, hätte auf meiner Seite
"Verliebt in Jugendliebe"
einen Kommentar hinterlassen, wenn er dieses nur unter seinem Realnamen hätte machen können.
Wohl kaum einer, denn dann hätten es seine Kollegen, Nachbarn, Ehefrau/Ehemann auch lesen können.
Was den freien Meinungsaustausch doch sehr behindern würde.
Schluss mit solchen merkwürdigen Internetvorstellungen und den Wünschen nach dem gläsernen Menschen.
Oder soll das Netz und der freie Meinungsaustausch, auch wenn er anonym erfolgt, kaputt gemacht werden, damit das Netz dem dient was die CDU bevorzugen würde, ausschliesslich den wirtschaftlichen Interessen.
Meinungsbildung ist icht gefragt, eher soll unerwünschte und freie Meinungen unterdrückt werden.

Ja, was würdet ihr noch in euren Blogs schreiben, wenn ihr euren Namen und eure Adresse dazu preisgeben müsstet? Gute Frage.
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26.10.2010 um 18:05 Uhr

Raucher sollen die Industrie entlasten

Energieintensive Betriebe sollen mit 500 Millionen Euro weiter subventioniert werden.
Sie werden auch weiterhin ihren Strom und andere Energie billiger beziehen können, als der Otto Normalverbraucher.
So beschloss es die CDU/FDP Koalition.
Um die Verluste auszugleichen sollen die Raucher herhalten.
Sie sollen im kommenden Jahr 200 Millionen Euro mehr Tabaksteuer bezahlen müssen. Die Daumenschrauben werden weiter angezogen, so dass im Jahr 2014 schliesslich 800 Millionen Euro mehr von den Rauchern über die Tabaksteuer zu entrichten sein wird.

Damit es auch wirklich die Menschen mit niedrigen Einkommen treffen wird, die die aus Geldgründen sich ihre Zigaretten selbst drehen, wird besonders der dazu verwendete Feinschnitt Tabak steuerlich höher belastet. Die Zigaretten dafür moderater. Ausweichen auf selbstgedrehte, auf Zigarren oder Zigarillos soll so unterbunden werden.

Die steuerliche Entlastung der energieintensiven Industrie wird mit Arbeitsplatzerhaltung von der Koalition begründet.
Nur wenn man dem Verbraucher, durch diese Erhöhung 800 Millionen Euro Kaufkraft entzieht, kann er diese auch nicht für den Konsum ausgeben, was zu einer sinkenden Nachfrage in der Binnenwirtschaft führen wird.
Und somit Arbeitsplätze im Handel und der Versorgung mit Verbrauchsgütern gefährdet.

Hartz IV Empfänger werden von der Tabaksteuererhöhung nicht betroffen sein.
Denn nach den Hartz IV Plänen der CDU/FDP Koalition wurde ihnen sowie schon das Rauchen untersagt und die Zuwendungen für Tabakwaren und Alkoholika in den Hartz IV Sätzen gänzlich gestrichen.
Sie dürften höchstens noch rauchen, wenn sie sich durch Beschaffungskriminalität Rauchwaren besorgen. Von Hartz IV jedenfalls nicht mehr.

Klar, man braucht und muss nicht unbedingt rauchen, aber muss und darf die Industrie soviel Energie durch den Schornstein jagen, und dann noch gefördert von der Bundesregierung.
Als Ausgleich müssen wieder die Bürger zahlen, und wie so häufig die, die am wenigsten haben.
Durch überproportionale Erhöhung der Steuer auf Feinschnitt-Tabak.
Es ist, als würde man die Steuer auf Wolle und Stoffe erhöhen, damit sich das selberstricken und nähen von Kleidung nicht mehr lohnen würde.
Zeichenblöcke und Fabe, sowie Baumarkttapeten und Wandfarben könnte man auch höher besteuern, da sonst der Verbraucher noch auf die Idee kommen könnte, sich seine Bilder selbst zu malen, oder ohne Handwerker seine Wohnung selbst renoviert.
Klientelpolitik unserer CDU/FDP Regierung, darin ist sie gut.
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03.10.2010 um 13:29 Uhr

Rechtsstaat und Stuttgart 21

Hier hilft es nicht, auf die Strasse zu gehen
und zu rufen "Wir sind das Volk"
Denn wir sind ein Rechtsstaat.
Hier herrscht Recht und Ordnung.

Hier kann nicht das Innenministerium, BKA oder der BND einfach gestürmt werden, um die Herausgabe der Geheimakten zu fordern.

Wir sind ein Rechtsstaat, da braucht keiner rufen "Wir sind das Volk", hier regiert das Volk oder besser gesagt die von ihm gewählten Vertreter.
Die lassen dann gerne auch schonmal Kinder und Rentner von der Polizei zusammenknüppeln, mit Pfefferspray behandeln und ähnliches.
Nicht weil sie Mappus Regierungssitz in Baden Würtemberg stürmen wollten, nein, nur weil diese Schüler, Kinder und andere Menschen gegen den Bahnhofsbau Stuttgart21 auf die Strasse und den Schlossplatz gingen.

So lernen die Kinder anhand der über 100 Verletzten gleich Demokratieverständnis und etwas über den Rechtsstaat.
Wenn das Volk eine andere Meinung hat, ist es auch egal. Es wird gemacht, was oben von den Regierenden beschlossen wird. So einfach ist das.

CDU Mappus sagte, solche Bilder, auf denen Kinder zusammengeprügelt werden, will er nie wieder sehen.
Deshalb will die CDU wohl auch das Zensurgesetz, damit die Bilder von den auf Geheiss der CDU misshandelten Kindern nicht mehr gezeigt werden dürfen.
Sogenannte Unrechtsstaaten, wie die DDR, sie kamen zu Fall, da die Menschen, das Volk auf die Strasse ging.

Unser Staat wohl nicht, denn er ist ein Rechtsstaat. Da wird und kann nichts gestürmt werden, keine Staatskanzlei, kein Innenministerium, kein BND und auch kein BKA.
Selbst Kanzlerin Merkel, Guttenberg und Westerwelle sagen gemeinsam, Stuttgart21 wird gebaut, wir dürfen unsere Politik doch nicht nach dem Willen der Strasse und Volkes ausrichten.
Sie werden so weitermachen.

Und es wird kein Fernsehsender kommen, der die üppigen Wohnverhältnisse von Ackermann, Westerwelle, Mappus im Bild anprangern wird, oder gar die Ananas und Bananen auf dem Tisch von Angela Merkel zeigen. Sollte sie dort neben ihrem Sofa überhaupt Ananas und Bananen liegen haben.

So etwas geht nur in Unrechtsstaaten, wie es die DDR einer war.

So werden wir auch Angela Merkel nicht in dem Garten der USA Botschaft spazieren gehen sehen, wo sie auf ihren Ausflug in das Exil in den Staaten wartet und Stefan Mappus wird nicht, fast schluchzend, sagen, "Ich liebe euch doch alle".
Nein, wir sind ein Rechtsstaat. Da gibt es auch keine runden Tische, an denen die Mächtigen dem Volk Rede und Antwort stehen müssen um Rechenschaft über ihr Tun abzulegen.
Und falls du was anderes willst, "Dann geh doch nach drüben".

Ach, "drüben" gibt es nicht mehr.
20 Jahre Einheit, Mauerfall. Jetzt leben wir alle in einem Rechtsstaat.
Auch die Gegner von Stuttgart21.
In dem, den Regierenden es ziemlich egal ist, was das Volk will. In dem Lobbyinteressen Vorrang haben und Kinder zusammengeprügelt werden dürfen..
Im Namen der CDU, FDP, Merkel, Mappus, Rech, der Politik und des heiligen Geistes, oder so.
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