Gedanken oder Fragen

25.05.2013 um 01:54 Uhr

Rafael Correa Mensch und Kapital

"Menschen sind wichtiger als das Kapital"

"Gesellschften sind wichtiger als Märkte, Gesellschaften mit Märkten, nicht für Märkte"

Zitate von Ecuador's Regierungschef Rafael Correa.

Rafael Correa versucht in seinem Land Ecuador nach diesen Maximen zu handeln. Die Gesellschaft gerechter zu machen, die Armut zu bekämpfen, der Umwelt einen hohen Rang einzuräumen und für mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung zu sorgen.

Wann, wird es endlich auch einmal hier bei uns eingesehen, dass Wirtschaft und Kapital kein Selbstzweck ist, sondern dem Menschen dienen und helfen soll und nicht umgekehrt?
Selbst die von uns gewählten Politiker haben doch nicht das Wohl des Volkes im Sinn, wie sie es bei ihrer Vereidigung schwören.
Den Eid könnte man auch gerne umschreiben:"Zum Wohle der 10%, die das meiste Geld haben" könnten sie auch sagen, wenn sie sich vom Kapital und deren Eignern die Gesetze diktieren lassen.

Steuerschlupflöcher schliessen, wird gesagt, aber getan wird nichts, wenn Firmen wie Siemens, BMW, Deutsche Bahn, VW, BMW, Deutsche Bank und viele andere, Milliardengewinne ganz legal über Briefkastenfirmen an den Fiskus vorbei nach Holland oder anderswohin transferieren. Gewinnoptimierung nennt sich dann so etwas.
Wieviel könnte man doch von diesen entgangenen Steuermilliarden für die Bildung und die marode Infrastruktur der Kommunen machen.
Aber nein, da heisst es immer nur:"Wir müssen "Sparen, Sparen,Sparen".
Das Geld ist schon da, nur nicht dort wo es hingehört, in den öffentlichen Kassen.
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27.11.2012 um 02:03 Uhr

Tickt Österreich anders?

Scheinbar ja.
Jedenfalls die Wähler in Graz.
Nach Wien ist Graz die zweitgrösste Stadt Österreichs.
Jetzt fanden in dieser wunderschönen Stadt Graz, in der die Menschen sich berechtigte Sorgen um bezahlbare Wohnungen machen, die Gemeindewahlen statt.

Überraschend oder auch nicht, bekamen die etablierten Parteien von den Grazer Wählern eine klatschende Ohrfeige verpasst.

Die KPÖ, die Kommunistische Partei Österreichs, bekam 20,1 Prozent der Stimmen.

Dieses muss man sich mal in Deutschland vorstellen, fast unvorstellbar, wo schon die "Linkspartei", die sich nicht kommunistisch nennt, es äusserst schwer hat über 10 Prozent der Wähler für sich zu gewinnen.

Da taucht sofort refelexhaft, bei den Kommentatoren die Meinung auf "Die wollen wieder eine Mauer bauen, den Kommunismus einführen", auch und selbst wenn die Linkspartei dieses verneint und sich eher Sozialistisch sieht.

Von einem Mauerbau wird in Graz nicht gesprochen und scheinbar hat dort auch niemand Angst vor den Kommunisten, ganz im Gegensatz zu Deutschland.

Vor einigen Jahren holte die KPÖ in Graz schon einmal über 20 % der Stimmen, was auf Ernest Kaltenegger zurückgeführt wurde.
Scheinbar hat die jetzige KPÖ Kandidatin Elke Kahr auch alles richtig gemacht, indem sie sich um die sozialen Belange der Menschen kümmerte und meinte die Wohnungen in Graz müssten bezahlbar bleiben.

Die Wahlergebnisse im einzelen:

ÖVP 33,5%, KPÖ 20,1%, SPÖ 15,3%, FPÖ 13,9%,
Grüne 11,9%, Piraten 2,7%

Hmm, könnern wir etwas aus Österreich und Graz lernen?
Die grossen Volksparteien sind dort, wie hier auch, nicht mehr wirklich Volksparteien. Sie regieren oftmals am Bürger vorbei. Seine Sorgen scheinen sie nicht zu interessieren, dort nicht und hier auch nicht.
Wie sonst kommt es hier zu zuwenig Krippenplätze,merkwürdige Herdprämie, Gedanken Gutscheine für Putzhilfen auszugeben, Mövenpick Steuervergünstigungen, billigen Strom für die Betriebe, aber teuren Strom für Privatverbraucher, Bankenrettungen in Milliardenhöhe und Frau Merkel lächelt noch zu allem.
Hat sie auch allen Grund zu, wenn das letzte Aufgebot der SPD, Kanzlerkandidat Steinbrück die Hartz IV Gesetze und die Rente mit 67 lobt. Kürzungen im Sozialbereich und Privatisierungen gutheisst.
Der Staat Wohnungen aus dem sozialen Wohnungsbau billig an einen Investor verscherbelt, der der Meinung ist, die Mieten in Deutschland seien viel zu niedrig, der Mietzins müsste steigen, damit er seine Gewinne machen kann.

Wollen wir es alles SO haben? Scheinbar ja, wenn man sich die Popularitätswerte der Kanzlerin Merkel anschaut.

Sie sieht sich selbst als "Alternativlos" an, gerade so, als könnte es nichts anderes geben, als diese "Marktkonforme Demokratie".
So, ich höre jetzt auf, der Eintrag ist eh schon zu lang und sonst bekomme ich noch das kotzen, wenn ich an all dieses herumgewurschtel zum Nachteil der Bürger denke.

17.10.2012 um 05:38 Uhr

Wassili Archipow sei Dank

Kaum einer kennt den Namen Wassili Archepow.

Und doch ist er ein Held, ein Held im Jahre 1999 starb.
Ohne Wassili Archepow hätte es mich und wahrscheinlich auch euch nicht (mehr) gegeben. Kein Blogigo und wohl kaum Leben, hier in Deutschland.

Wir wuchsen mit der Atom- und Wasserstoffbombe auf.
Mit diesem Gefühl, es könnte in jedem Moment alles vorbei sein, mit der frage, ob wir das nächste Morgenrot noch erleben werden.
In der Schule wurde uns gezeigt, wie wir uns bei einem Atomnombenangriff verhalten sollten.
Die Ruhe bewahren, sich unter den Tisch kauern, oder sofern man draussen im Freien ist, in den nächsten Graben springen, sich die Aktentasche zum Schutze über den Kopf ziehen.

Keine guten Gedanken für ein Kind.
Die Hiroshima und Nagasaki Bilder im Kopf machten es auch nicht besser.

So war die Frage untereienander oftmals, was würdest du machen wenn?
Atombunker gab es so gut wie keine. Nach Gräben hielt ich auf dem Schulweg auch nicht Ausschau, wenn mal wieder die Sirenen ihren ABC Alarm langanhaltend Probeheulen liessen. Da konnte einem dann nur noch eine Schauer den Rücken herunterlaufen.

Das Hamburger Abendblatt druckte Verhaltensmassnahmen für den Fall der Fälle ab, zeigte auf einer Grafik in konzentrischen bunten Kreisen, was geschehen würde, wenn eine Atombombe über der Alster gezündet werden würde.

Nein, da blieb keine Hoffnung. Hamburg würde es nicht mehr geben, und im Umkreis von 80 Kilometern würden die Überlebenden sich wohl wünschen, gleich gestorben zu sein, anstatt jetzt unter höllischen Qualen elendig dahinzusiechen.
Es waren keine schönen Aussichten und Gedanken, für ein Kind schon garnicht. Selbst der Gedanke, wenn es denn einen Atombunker gegeben hätte, den man erreichen hätte können, in dem man den Angriff vielleicht hätte überleben können, wer hätte schon im Anschluss daran hinausgehen und weiterleben wollen?

Vor genau 50 Jahren, im Oktober 1962 gab es dann die Kuba Krise.
Es war wie ein Tanz auf dem Vulkan, ganz dicht am Abgrund.
Wir wussten alle, es kann morgen alles vorbei sein.
Die Sowjetunion stationierte Mittelstreckenraketen auf Kuba, die USA verhängten eine Seeblockade vor der Insel. Drohten mit einem Angriff und der Besetzung von Kuba.
Anerikanische Kriegschiffe und Zerstörer sollten die Seeblockade durchsetzten, dafür sorgen, dass die vor Kuba liegenden Schiffe aus der UDDSR wieder abdrehten. Grosses Droh und Gefahrenpotential war angesagt.

Das Sowjetische U Boot B-59 wurde unter Wasser ausgemacht, mit Übungswasserbomben wollte man es zum auftauchen zwingen.
Der Kapitän des B-59 gab Befehl einen atombestückten Torpedo auf den US Zerstörer abzufeuern.

Dieser Atomangriff auf ein US Kriegsschiff hätte wohl eine Nukleare Kettenreaktion und den Atomkrieg ausgelöst, samt Atombombenzündung über Hamburg und vielen anderen Städten in Deutschland. Wir waren doch alle als Ziele in den Systemen der Atomwaffen gespeichert.

Doch der zweite Kapitän des U Bootes B-59 Wassili Archipow sagte "Nein", weigerte sich diesen Initial Torpedo abzufeuern und setzte sich durch.
Ihm verdanken wir wohl alle unser Leben und "noch" Sein.

Siehe auch den interessanten Spon Artikel

Spiegel-Online/einestages


War es Schicksal, Zufall oder Fügung, dass gerade dieser Mann, Wassili Archipow auf diesem U.Boot zu dieser Zeit seinen Dienst tat?
Ich jedenfalls bin ihm sehr dankbar, dass er da war und eine Katastrophe ungeheuren Ausmasses verhindert hatte mit seiner "Sturheit".
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12.06.2012 um 23:16 Uhr

Der blaue Planet

Wir haben nur einen davon, unseren blauen Planeten.
Er ist unsere Heimat, er lässt uns leben.
Und doch gehen wir nicht umsichtig mit ihm um, mit diesem wunderschönen blauen Planeten.

Egal wie schnell wir die Zeit drehen, wie sehr wir hasten und rationalisieren, unser Planet wird sich nicht schneller drehen. Er wird auch nicht wachsen, egal wie hoch die Zinsen gesetzt werden, oder das wievielte Eurorettungspaket mal wieder ansteht.

Deutschland weltweit, es wird deutsch gespart und unsere Soldaten sollen den deutschen Waffenlieferungen weltweit folgen.

"Die Bundeswehr muss weltweit einsatzbereit sein", fordert unser Bundespräsident Gauck, will deutsche Soldaten auf allen Kontinenten sterben lassen.

Und einige der Soldaten, die evenuell für Deutschland und Gauck sterben sollen, werden sich vielleicht wie Karat im Song " Der blaue Planet" fragen:
"Wird dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab, schon das letzte sein? Wird unser Kind für immer ungeboren sein".
Auch die ungeborenen Kinder, die die erst noch kommen, sie wollen leben, leben in einer Welt ohne Krieg, in einer lebenswerten Welt ohne Furcht vor Bomben, Umweltverschmutzung und Angst vor Arbeitslosigkeit und sozialen Abstieg.
In einer Welt, in der der Mensch mehr zählt, als die Banken und die Gier.
Zerstören wir sie nicht, diese unsere Welt, unseren blauen Planeten.



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25.05.2012 um 22:33 Uhr

Jan van Aken kritisiert Lindner

Jan van Aken (Die Linke) nennt Lindner (FDP) einen unertrtäglichen Macho.
Erschreckend wie wenig Abgeordnete des Bundestages sich für die Debatte über Rüstungsexporte interessieren. Die Stuhlreihen im Plenarsaal blieben fast leer.
Dabei werden jährlich etwa 500.000 Kinder, Frauen und Männer weltweit erschossen. Auch zum Teil mit deutschen Waffen. Doch dieses interessiert unsere Abgeordneten scheinbar nicht. Sie finden die Debatte darüber "langweilig".

Für Heiterkeit sorgte Jan van Aken im Plenum mit seiner Macho Bezeichnung für Lindner der "sich dabei seine Eier krault wenn er bei den Fauen machohaft dazwischenruft".
Für die Eier entschuldigte sich von Aken, für das Macho aber nicht.


Können wir stolz darauf sein, dass Deutschland der drittgrösste Waffenexporteur der Welt ist? Wir den Tod in so viele Länder exportieren? Ich sehe es nicht als Grund an, darauf stolz zu sein, wenn in so vielen Ländern Menschen mit Waffen "Made in Germany" erschossen und getötet werden.


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11.05.2012 um 23:46 Uhr

Fancoise Hollande, als sei der Teufel in Frankreich eingefahren

Der Teufel persönlich scheint die Franzosen heimgesucht zu haben.
So jedenfalls scheint es, wenn man die Medien sich anschaut.
Die Wünsche eines Scheiterns an der "Realität", der Exorzismus auf hohem konservativ politischem Niveau prägt die Berichterstattung der Medien.
Die Märkte und die Finanzwirtschaft wird dem Präsidenten Hollande seine Flausen schon austreiben. Hand in Hand mit Angela Merkel.

Sie sehen ihn, den künftigen Lenker der "Grande Nation" schon bettelnd auf den Knien rutschend um Hilfe rufen. Das Leben wollen sie ihm schwermachen, seine Vorschläge, sein Wollen ad absurdum führen. Frankreich unter Hollande am liebsten aus der EU Staatengemeinde ausschliessen.

Doch so einfach wird es nicht sein, sich seinen Forderungen und Vorstellungen zu widersetzen.
Was haben uns die konservativen, den Märkten hörigen und die ökonomische Marktkonforme Demokratie verteidigenden EU Staatenführer schon gebracht.
Eine Krise nach der anderen, ein Sparprogramm nach dem anderen, welche letztendlich nichts besser, aber vieles schlechter gemacht hat. Armut und hungernde Menschen, die um ihr Überleben kämpfen in Griechenland, Portugal, Italien, Spanien, Haushaltskürzungen die die Wirtschaft und auch das soziale in den Ländern abwürgen. Immer niedrigere Löhne, mehr Zeitarbeit und Arbeitsverhältnisse von denen man nicht leben kann. Privatisierungen auf Kosten der Bürger.
Wollen wir dieses noch alles, dazu noch in einer verschärften Form? Es muss eben noch mehr gespart werden, sagt Merkel und lässt die Städte und Gemeinde Infrastruktur den Bach hinuntergehen. Schwimmbäder, Büchereien, Jugendzentren und vieles andere wird geschlossen, es reicht nicht, es muss eben noch mehr gespart werden.

Griechenland wird geholfen, nur hat der Grieche nichts davon. Die Hilfsgelder stehen unter dem Vorbehalt, dass sie nur genutzt werden dürfen, um Schulden oder Zinsen der Banken, die Forderungen haben, davon vorrangig zu bezahlen.

Und jetzt der Leibhaftige Hollande in Frankreich.
Der es einfach nicht einsehen will, Sparen als Allheilmittel, als gute Medizin anzusehen.
Er will den Leistungsträgern ihren verdienten Lohn wegnehmen, heisst es. Sie höher besteuern. Frechheit könnte man sagen, wenn er Einkommen von über 1 Millionen Euro jährlich, für das was darüber geht mit über 70 Prozent besteuern will.
Würde uns dieses nicht alle tief treffen, denn wer verdient schon weniger als 1 Millionen Euro jährlich? Doch kaum einer und wenn dann sind es die Looser, die eh nicht mehr verdient haben.

Ganz schlimm auch, er will die Bezüge für Präsidenten, Minister, und Regierungschefs kürzen. Darf doch wohl nicht wahr sein!
Dafür will er auch noch mehr Geld in die Schulen, Kindergärten, Jugendausbildung, sozialen Wohnungsbau, ÖVPN in der Fläche und anderen Firlefanz stecken.
Ja hta der Hollande denn noch alle beisammen, wo lebt er denn, wenn er noch nicht mitbekommen hat, all dieses braucht keiner, Sparen ist angesagt.
Lieber sollte er doch die Suppenküchen und Tafeln für die Armen ausbauen, so wie Merkel es für die Hartz IV Empfänger macht, dann braucht er auch keine 35 Stunden Woche und Kündigungsschutzgesetze, die nur die Arbeiter von Niedriglohnjobs fernhält, bequem und faul macht.

Nein, ich bin schon froh. dass die Franzosen einen Sozialisten zum Präsidenten gewählt haben, den Teufel in Person für die Neoliberalen in Deutschland.
Für dir, die uns letztendlich immer weiter in den Abgrund führen, wie man anhand der Krisen gut sehen kann.
Hollande sein 60b Punkte Plan würde der SPD auch gut zu Gesicht stehen, nur sind die SPD Oberen leider schon seit langer Zeit keine Sozialisten mehr, geht ja auch nciht, sonst würden sie sich ja von der CDU, FDP und den Grünen unterscheiden.
Das wollen sie nicht und in diesem Einheitsbrei der Marktwirtschft hörigen Parteien, die den Lobbygruppen und der Fianzwirtschaft sich andient, versinken. Wenn schon untergehen, dann glorios. Stones können schnell und tief sinken, wenn man sie ins Wasser wirft, aber nicht nur Steinmeiers und Streinbrücks auch Gabriels, der meint noch härter sparen zu wollen, als es die CDU und FDP schon forder

So, wer bis hierhin mit dem lesen durchgehalten hat, der kann sich noch schnell die deutsche Übersetzung der 60 Forderungen und Vorhaben von Hollande anschauen:

wiesausieht.de der 60 Punkte Plan von Hollande *klick*

und sagen was an diesen Vorhaben so falsch sein soll.
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30.04.2012 um 00:55 Uhr

Erziehung zum Konsum

Gute kritiklose Konsumenten braucht das Land.
Dazu will uns die Politik und wollen uns die Medien erziehen.
Werbung allerorten, sie sagt uns was wir kaufen sollen. Was man haben "muss" um in zu sein.
Kaufen als möglichst kritikloser von der Werbung beeinflusster Kunde.
> Verdummung ist gewollt, meint jedenfaslls Georg Schramm in seiner Mediensatire.
Nur Satire kann man es kaum nennen, da es zum grossen Teil der Wirklichkeit entspricht.
Und wir fallen zu gerne auf diese bunte Werbung herein. Auf die Müllers und auf Wiesenhof, die Milchschnitte und alle anderen ach so toll beworbenen Produkte.

Wer würde schon gerne und freiwillig "Gammelfleisch" kaufen, aber mit der richtigen Werbung scheint selbst dieses ein Genuss zu sein.
Bitterböse was Schramm über die Verblödungsmachenschaften der Medien für die Kinder und Jugendlichen sagt, das Lachen bleibt einem manchmal fast im Halse stecken und doch....Gammelfleisch


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26.04.2012 um 13:53 Uhr

CSU will braunes Gedankengut in die Schulen bringen

Markus Söder von der CSU will Hitlers "Mein Kampf" als Schulbuch in den Unterricht bringen.

Damit will er diese von Hitler geschriebene Hetzschrift entmystifizieren.
Für die Aufbereitung dieses "Schulbuches" will Bayern eine halbe Million Euro bereitstellen.

Gut, ein Schulbuch war dieses "Werk" wohl zu anderen Zeiten schon einmal. Jetzt sollen aber wissenschaftliche Anmerkungen für die Schüler diese dunklen Kapitel zieren.
Jedem Schüler sein eigenes "Mein Kampf.
Frage mich gerade, ob dieses "Schulbuch" dann den Schülern gratis gegeben wird, oder ob die Eltern es ihnen auch noch für den Unterricht kaufen müssen?

Söder plant ausserdem "Mein Kampf als Buch für die Buchhändler herauszugeben, dann noch als E-Book zu vermarkten und natürlich auch für Lesefaule als Hörbuch auf den Markt zu bringen.
Ob es als Hörbuch von einem Hitler Stimmenimitator gesprochen werden soll entzieht sich meiner Kenntnis.

Nun frage ich mich, ob die CSU in ihren Reihen ein Problem mit Rechtsradikalen und braunem Gedankengut hat?

Denn als ein Pirat aus Niedersachsen die Freigabe zum offenen Verkauf dieses Buches forderte, wurde genau diese Nähe zum rechten Gedankengut den Piraten vom Spon, der CSU, FDP, Grünen und anderen Parteien unterstellt.
Der Vorstand der Niedersachsenpiraten hat übrigens die Wahl des betreffenden Direktkandidaten nach dessen Äusserungen annuliert.
Wann wird Söder (CSU) und der bayerische FDP Finanzminister wegen diesem Vorschlag aus ihren Parteien ausgeschlossen?

Muss man unseren Jugendlichen jetzt wirklich auch noch brauenes Gedankengut in den Schulen nahebringen und aufzwingen?
Wäre es nicht sinnvoller, ihnen ein Buch welches im Pariser Widerstand geschrieben wurde zu geben, aus dem hervorgeht, dass schon 1935 jeder hätte wissen können was sich entwickelt? Oder ein Buch in dem die Globkes, Gehlen, Filbinger, Kiesinger und andere Nazis beschrieben werden und wie sie in nach dem Kriege nahtlos in der CDU, CSU, FDP und anderen Parteien unterkamen?
Aber nien, da braucht man ja nicht zu schauen, es langt ja wenn die Piraten ein Naziproblem haben, auch wenn diese bei Bekanntwerden dann aus der Piratenpartei ausgeschlossen werden und in deren Präambel zum Piratenprogramm steht, rechtes und rassistisches Gedankengut wird nicht toleriert.
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16.04.2012 um 22:31 Uhr

Macht die Schule den Lernwillen kaputt

Kinder wollen etwas lernen. Sie wollen sich Wissen aneignen.
Sie fragen viel, erforschen ihre Umwelt und dann kommen sie in die Schule.
Freuen sich auf den Schulbesuch. Doch oftmals ist dann die Enttäuschung bei ihnen gross.
Es vergeht ihnen die Lust am lernen, der Unterricht erscheint langweilig.
Wie wir hier auf so manchen Blogs von Schüler/innen lesen können.
Und manche geben sogar fast auf. Die Neugierde auf Wissen wird in der Schule abgetötet.

Sind unsere Schulen, ist unser Schulsystem dazu da den Lernwillen der Kinder zu brechen, zu unterminieren, ihn zu zerstören um aus ihnen dem System angepasste Menschen zu machen?

Leiden Schüler, aber auch die Lehrer unter dieser Art der Wissensvermittlung?

Dieser Eintrichterung von Daten und Fakten die vorgegeben werden von den Lehrplänen, ganz ohne Rücksicht auf die Erkenntnisse der Hirnforschung?
"Das Gehirn ist kein Muskel, den man nur zu trainieren braucht damit er wächst", bringt es der Hirnforscher Gerald Hüther sehr schön auf den Punkt.

Bei mir ist es so, dass ich glaube, dass meiste habe ich ausserhalb der Schule gelernt, freiwillig, da es mich interessierte. Die Hintergründe, Auswirkungen und Funktionsweisen verstehen wollte. Und auch heute noch lerne ich täglich dazu, Oftmals voller Leidenschaft für die Details der aufgeworfenen Fragen.

Wir Menschen sind unterschiedlich, ich bevorzuge eher das Einzelstudium der Dinge, andere eher die Gruppenarbeit.
Wichtig ist jedoch, dass es einem Spass macht, es zu emotionalen Verkrnüpfungen im Hirn kommt. Dann gibt es kein unnützes Wissen, welches ebenso schnell wieder der Vegessenheit anheimfällt, wie es einem "eingetrichtert" wurde.
Brücken im Gehirn die geschlagen werden und durch die Emotionalität dann auch Bestand haben. Da wir mit diesem Wissen etwas verbinden können.

Gerald Hüther meinte in seinem Standard Gespräch sogar, wenn unsere Schulsysteme auf diese Hirnforschungserkennisse eingehen würden, könnte die Schulzeit stark gekürzt werden. So wie es heute ist, so ist es eine Qual für die Schüler aber auch die Lehrer.
Wobei letztere häufig schon aufgegeben haben in ihrem Kampf gegen die Windmühlenflügel unseres heutigen Bildungssystems.

Hier geht es zum ganzen Gespräch des standard.at mit dem Hirnforscher Gerald Hüther:

standard.at/Hirnforscher-Schule-produziert-lustlose-Pflichterfüller

Interessant alleine schon die Eingangsfrage"Kann das Lernen ohne Druck denn überhaupt funktionieren?". Sie zeigt doch schon wir leben in einer "Druckgesellschaft", je mehr Druck und Unterdrückung herrscht um so besser. Da den Druck ein wenig erhöhen und da auch noch. Was nicht passt wird passend gemacht.
Passt schon.
Systemische Menschenverachtung?
Nicht umsonst gibt es den Ausdruck, der dann häufig kommt:" Der braucht eben ab und zu einen kräftigen "Arschtritt", dann spurt er schon". Manche sind an diese Tritte schon so gewöhnt, so dass sie sie sogar selbst einfordern und denken dann Höchstleitungen erbringen zu können, auch wenn diese garnicht in ihrem eigenen Interesse liegen.
Höchstleistungen bringt man nur bei Dingen die man selber will und nicht weil andere sie wollen.

08.04.2012 um 19:50 Uhr

Wer will schon Krieg?

Frauen, Kinder, Männer töten, sie erschiessen oder durch Bomben zu Tode bringen. Menschen die man garnicht kennt nur wegen eines Befehles töten.
Wer will das schon?
Hoch her geht es im Blätterwald aufgrund Grass seines Gedichtes.
Der israelische Regierungschef Netanjahu bekniete US Präsident Obama, endlich mit Israel gemeinsam einen Erstschlag gegen den Iran zu führen.
Liebermann, der den Palestinensern die Pest an den Hals wünscht, sie am liebsten im Meer ersäufen würde, bezichtigt Grass des Antisemitismus.

Die Wogen der Empörung schwappen auf allen Seiten hoch über das normale Mass hinaus.

Es sind die Regierungen, die diese Kriegshetzerein anfeuern.
Doch was wollen die Menschen, die Völker?
Sie wollen keine Kriege, wollen in Frieden leben, mit sich und auch nach aussen mit ihren Nachbarn.
So auch die Israelis und die Iraner.
Sie sorgen auf Internetseiten, abseits der Regierungen und ganz direkt von Mensch zu Mensch, für Völkerverständigung.

"Wehrkraftzersetzung" hätte man es früher genannt.
Aber sollten wir nicht alle die "Wehrkraft zersetzen"? Hier in Deutschland, wie auch überall anderswo, ob in den USA, Iran oder auch Israel.

Die Bevölkerung Israels setzt sich über den verordneten Hass hinweg, nimmt Kontakt mit iranischen Menschen auf und schreibt: "Iran I love you".

Siehe:…

denkbonus/ we will never bomb your country


Es bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass diese Aktionen von Mensch zu Mensch über das Internet Erfolg zeitigen. Die Regierungen in ihrer Hasspropaganda dadurch eingeschränkt werden und die Saat des Hasses nicht aufgehen möge.

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20.03.2012 um 03:25 Uhr

Proteste in Marokko gegen Gesetz welches Vergewaltiger schützt

Die 16 jährige Marokkanerin Amina F. sollte ihren Vergewaltiger heiraten.
Es sind unglaublich Frauenfeindliche Gesetze in Marokko. Männer die dort eine Frau vergewaltigen können der Strafe entgehen, wenn sie sich bereit erklären ihr Opfer zu heiraten.
Amina F., 16 Jahre alt, sollte nach einer Vergewaltigung, die sie sich traute anzuzeigen, ihren 25 jährigen Peiniger heiraten.
Dieser Gedanke, mit dem Mann zusammenleben zu müssen, eine Ehe mit ihm zu führen, erschien Amina F. verständlicherweise derartig unerträglich, so dass sie sich vor über einer Woche mit Rattengift das Leben nahm.

Da dieser Fall in Marokko aber auch im Ausland Aufsehen erregte, demonstrierten am Wochenende Frauenrechtlerinnen vor dem marokkanischen Parlament und forderten eine Änderung dieses Gesetzes, welches Vergewaltiger schützt und Frauen zum Zusammenleben mit ihrem Peiniger zwingt.
Siehe auch:

derstandard.at/Demonstrationnen-gegen_Vergewaltiger_Gesetz


Dem Mädchen Amina kann keine Gerechtigkeit mehr wiederfahren, sie ist tot. Aber dennoch wird es höchste Zeit derartige Gesetze, egal in welchem Land sie gelten, abzuschaffen. Damit derartige Fälle wie der von Amina sich nicht mehr ereignen und die Vergewaltiger vom Staat noch geschützt werden.
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08.03.2012 um 22:20 Uhr

Es ist würdelos

Es ist würdelos, wie mit dem Ex-Bundespräsidenten Christian Wulff umgegangen wird.
Ich bin und war nie ein Fan des CDU Politikers Christian Wulff.
Des von Angela Merkels Gnaden installierten Bundespräsidenten Wulff.
Sie hat ihn in dieses Amt gebracht und sie hat auch dieses Desaster zu verantworten.
Er mag Fehler begangen haben, ja, vielleicht sich sogar der Vorteilnahme im Amt schuldig gemacht haben. Darüber mag die Staatsanwaltschaft entscheiden.
Christian Wulff ist zurückgetreten, er ist jetzt ein Bundespräsident im Ruhestand.
Und so steht ihm auch der "Ehrensold" zu, wie allen anderen Präsidenten vor ihm auch. Ebenso der Personenschutz, ein Büro, Mitarbeiter und Fahrer-

Es mag ja viel sein, an "Rente" und den sonstigen Zahlungen, so viel wie andere "Normalbürger" niemals bekommen würden.
Aber so steht es im Gesetz und alle anderen Bundespräsidenten vor ihm, sie haben es auch bekommen.

Zu denken sollte uns doch eher geben, dass die Anfeindungen gegen Wulff von der BILD Zeitung kommen. Und mit ihr stossen fast alle Systemmedien in das gleiche Horn.
Da wird verlangt, er solle auf Büro und Referenten verzichten, denn mit ihm wolle sowieso niemand mehr sprechen.
Wulff liegt quasi schon auf dem Boden und es wird munter weiter nachgetreten, als sei es eine Freude für die Redakteure der BILD ihn gänzlich fertig zu machen. Ja als Unmensch zu deklassieren.

Seine heutige Abschiedsrede war nicht schlecht. Und ich bin mir sicher, etliche Menschen, auch die mit Migrationshintergrund, werden mit Wulff noch sprechen wollen, mit ihren Anliegen zu ihm gehen. Denn ihm verttrauen sie mehr, als dem "Freiheits Gauck", der für die Freiheiten der Banken und des Kapitals spricht..

Es ist sowieso merkwürdig, wenn die Medien den einen so runterschreiben, selbst kleinste Verfehlungen suchen und den anderen, im Gegenzuge so kritiklos hochjubeln, als sei er der neue Messias und Erlöser.

Oder war der Reihenhauskredit garnicht der wirkliche Anlass dieser konzertierten Medienaktion von BILD, Welt und Spon?
War es eher der Ausspruch von Wulff, "Die Politik dürfte sich nicht von den Banken, Hedgefonds, Finanzkapital und Ratingagenturen wie ein Tanzbär am Nasenring durch die Manege ziehen lassen", welcher dem Kapital und den Verlegern nicht gepasst hatte? Ja, so sehr verärgerte, dass sie ihn sogleich demontierten und Medienwirksam exekutierten.

Es macht mich einfach misstrauisch, wenn die BILD, der Spiegel und andere Medien derartige Kampagnen starten.
Und ebenso sollten wir ein misstrauisches Auge auf auf den von eben diesen Medien so hochgejubelten Gauck werfen. Denn noch ist er nicht gewählt und hat somit noch keinen Anspruch auf einen Ehrensold sich erworben.
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07.03.2012 um 20:12 Uhr

Internationaler Frauentag am 8. März

Stimmung: gut

Heute, am 8 März, ist der internationale Frauentag, 1977 von den vereinten Nationen eingeführt.

Es ist nicht mein Tag, es ist euer Tag, ihr Frauen dieser Welt.
Es ist der Tag, der daran erinnern soll, dass Frau und Mann auf allen Feldern gleich sind.
Tag der Gleichberechtigung.

Die Wurzeln des Frauentages reichen weiter zurùck, Clara Zetkin forderte schon 1911 einen Frauentag.

Vieles wurde erreicht, wie zum Beispiel das Frauenwahlrecht.
In der ehemaligen DDR wurde der Frauentag immer ganz besonders gefeiert, im Westen eher nicht so sehr.

Und doch,
auch heute noch gibt es viele Frauen, die für die gleiche Arbeit, wie Männer sie verrichten, schlechter bezahlt werden.
Frauen, die, wenn sie berufstätig sind, unter der Doppelbelastung von Beruf und Haushalt mehr zu leiden haben, als die Männer.
Frauen, denen es selbstverständlich erscheint, einen Beruf auszuüben und abends dann noch im Haushalt, den Mann zu verwöhnen.
Frauen die Kinder grossziehen, deshalb von Arbeitgebern misstrauisch beäugt werden, während Männer, die Väter sind, anders behandelt werden.

Und ja, Mùtter, die ihren Söhnen alles abnehmen, wirklich alles, was auch nur im geringsten mit Haushalt zu tun hat. Die heute noch sagen, für einen Jungen ist so etwas nichts.

Wie schrieb abbygail auf ihrem Blog:
doch so treffend:
"Ja, ich bin ein Mädchen, eine Frau, aber dieses heisst doch nicht, ich sei automatisch mit einem Putzlappen, Kochbuch und einer Waschmaschine auf die Welt gekommen."
Beklagt das Verhalten der Mütter, die die Mädchen oftmals zur Hausarbeit anhalten, doch die Jungen bedienen.
Sich zu Sklaven der Jungen machen, und dennoch die Jungs versklaven, da sie sie in eine Abhängigkeit führen.

Ich denke auch, einiges im Rollenverständnis zwischen Mann und Frau muss sich auch hier in Deutschland noch verändern, bevor es soweit ist, wie die EU Kommisarin Viviane Reding sagt, die 2008 für die Abschaffung des Frauentages plädiërte:
"Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben."
Ja, haben wir die denn wirklich und in allen Bereichen schon erreicht? Ich denke nicht. Auf dem Papier vielleicht schon, aber im wirklichen Leben?

Und nicht nur das, in anderen Ländern, anderen Kulturen, sieht es mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau teils noch sehr düster aus.
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20.02.2012 um 08:25 Uhr

Vergauckelt

Da wird uns etwas Vorgegauckelt.
Die Medien, allen voran die BILD Zeitung und ihr Anhangsorgan Spiiegel-Online haben Joachim Gauck zum Bundespräsidenten auserkoren.
Seit der Wulff Wahl stlisieren sie Gauck zum Präsidenten der Herzen, zum Freiheitskämpfer und bauen ihn als Bürgerrechtler auf.

Und die Parteien salutieren vor der Macht der geballten Gauck Medien.
SPD/Grüne/CDU/CSU/FDP erklären ihn Unisono zu ihren Kandidaten.
Die Wahlfrauen und Wahlmänner der Bundesversammlung haben gefälligst zu spuren, wenn die Befehle aus den Parteizentralen von oben kommen.
Einen Gegenkandidaten gibt es bisher nicht,
Frohes wählen, fast im wie im Politbüro. Der Kandidat erhält 98,9 Prozent der Stimmen. Kennt Merkel ja.
Die letzten beiden Präsidenten Köhler und Wullf hat sie ja auch ohne weiteres durchgesetzt. Jetzt also der von der FDP nominierte Gauck,
Die FDP wird schon wissen, weshalb sie diesen Wirtschaftsfreundlichen Gauck haben wollte. Ist er doch für freiere Finanzmärkte, niedrigere Löhne, weniger Sozialstaat und für Thilo Sarrazins Ausländerfeindliche Töne.
Da können die SPD und die Grünen nur zustimmen. Gauck liegt voll auf ihrer Welle. Der Sozialabbau, die Privatisierungen, die Kürzungen der Rente, sie müssen doch weitergehen.

Gauck beschimpfte die Hartz IV Montagsdemonstranten als Dumm, ebenso die Okkupy Bewegung. Wer für die freien Finanzmärkte eintritt, der muss ja auch etwas gegen Demonstranten haben, die vor Banken demonstrieren gehen.

Angeblich war Gauck ein Bürgerrechtler in der DDR als er dort Pfarrer war. Doch hervorgetan bei den Montagsdemos in der DDR hat er sich nicht, erst als die Wende kam, es abzusehen war , dass das DDR System zusammenbricht, da war er dann dabei. Laut einer Umfrage will eine grosse Mehrheit Rostocker Bürger ihn nicht als Ehrenbürger haben. Sie sehen in Gauck eher einen der ersten Wendehälse der DDR.
Aufgeklärt ist auch immer noch nicht, weshalb er in einer Anhörung das Parlament belog, was die Anzahl der EX Stasi Mitarbeiter in seiner Gauck Behörde betraf.
Merkwürdig finde ich auch, dass Joachim Gauck die Offenlegung der Stasi Akten über Angela Merkel und Helmut Kohl verweigerte.

Nein, mein Präsident der Herzen wird Joachim Gauck ganz sicherlich nicht sein.
Ich fühle mich von diesem Polit und Medienzirkus eher VERGAUCKELT.
Nicht einmal weil ein Kirchenmann Präsident werden soll in unserem Staat, aber da würde es bessere Kirchenleute geben, wie zum Beispiel Eugen Drewemann oder Margot Käßmann, die sich wenigstens für die Menschen hier einsetzen würde. Die Sachen beim Namen nennt, sagt was hier in Schieflage ist und nicht wie Gauck es macht, die Rüstungsindustrie und die Bundeswehreinsätze in Afghanistabn befürwortet.

Die Bildzeitung, der Springer Verlag, SPIEGEL online und die Finanzindustrie die dahinter steht, sie werden schon wissen, weshalb sie Gauck durchsetzen wollen.
Dann doch lieber ein Klaus Töpfer oder ein Georg Schramm.
Nur dann würde es ja keine 98,9 Prozent der wahlberechtgten Stimmen geben.

Noch kurz etwas zu unserem Ex Präsidenten Wulff.
Er war eine Fehlbesetzung die Angela Merkel durchsetzte. Letztendlich fiel er ihr auf die Füsse, sie hatte ihn zu verantworten und ins Amt gehievt.
Es ist auch gut, dass Wulff jetzt zurückgetreten ist.
Doch die Häme von Spiegel-Online Redakteuren nach seinem Rücktritt, sie war und ist etwas daneben. Klar kann man etwas dagegen haben, wenn Wulff sich durch seine Ämter Vorteile verschaffte, das Parlament anlog.
Doch in der Spiegel Berichterstattung darauf abzuheben, Wulff kam aus kleinbürgerlichen Verhältnissen, aus der Armut praktisch, sei kein Weltmann der zu den oberen Zehntausend dazugehörte, konnte nur mit einem biederen Billigreihenhaus in Burgwedel aufwarten, diese Kritik finde ich daneben. Gerade als ob ein Mensch der aus kleinen Verhältnissen kommt, nicht zum Präsidenten aller Deutschen taugen könnte. Die grosse Mehrheit der Deutschen wohnt doch schliesslich auch nicht in Villen und Villenvororten.
Diese sogenannte Kleinbürgerlichkeit kann man Wullf nicht vorwerfen.
Vorwerfen kann man ihm aber, wenn er sich durch und an sein Amt unrechtmässig bereichern wollte.

Ich lasse mich nicht mehr von der Presse VERGAUKELN.
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18.02.2012 um 07:58 Uhr

Busfahrer verdienen zuviel

Die Busfahrer bekommen einen fürstlichen Stundenlohn.
Der muss gekürzt werden.
Denken sich die Nahverkehrsbetriebe der Celler CeBus in Niedersachsen.
Sie empfinden den Stundenlohn für einen Busfahrer von 13,40 Euro als wesentlich zu hoch.

So wollen sie jetzt die Stundenlöhne von 30 Busfahrern auf 8,39 Euro kürzen.
Verantwortung für die Fahrgäste hin oder her, Verantwortung für die Schulkinder die der Schulbusfahrer transportiert, ebenso, sie scheint uns und dem Land sowie der Stadt Celle nicht mehr Wert zu sein, als diese 8,39 Euro Lohn die Stunde.
Ob der Busfahrer davon leben kann, seine Kinder und Familie ernähren kann, es scheint egal zu sein. Er kann notfalls ja sein Gehalt durch Hartz IV vom Staat aufstocken lassen, oder sich noch einen Zweitjob in der Nacht suchen, kellnern oder Nachts Zeitung austragen. Am Tage dann völlig übermüdet die Kinder und die Personen, die auf dem flachen Land auf dem Bus angewiesen sind, durch die Gegend kutschieren.

Vor etwas über 10 Jahren wurde der öffentliche Nahverkehr in Celle privatisiert. Die Zuschüsse der Stadt für die CeBus sind jetzt ausgelaufen, da muss gekürzt werden.
Ansonsten droht die CeBus mit der Stilllegung von Strecken.
Schöne neue Welt, mit diesen ganzen Privatisierungen öffentlicher Aufgaben.

Uns geht es gut, sagt Kanzlerin Merkel. Wir können stolz auf Deutschland und das Wirtschaftswunder 2.0 sein.

Ob dieses die Busfahrer, die von den Lohnkürzungen betroffen sein werden, auch so sehen bezweifel ich stark.

Die SPDCDUFDPGrünen im Landtag von Niedersachsen zucken nur mit den Schultern, ihnen ist es egal. Da müssen halt die Busfahrer ihren Gürtel enger schnallen. Opfer müssen wir alle bringen, vor allem die, die eh schon wenig haben.

Nur die Partei Die Linke brachte im Landtag von Niedersachsen eine kleine Anfrage zu diesem Thema ein und protestiert gegen die Lohnkürzungen.
Immer diese Linken in den Landtagen, die sind auch gegen alles, sogar gegen Lohnkürzungen. Unmöglich.;-)
Dabei müsste doch inzwischen selbst der letzte Ignorant bemerkt haben, dass es uns allen besser geht, je niedriger die Löhne sind.

Seien wir doch mal ehrlich, es geht uns so gut wie selten zuvor. Wir leisten uns sogar Armenspeisungen.
Nein, keine Armenspeisungen, sondern Tafeln.
Die Tafel hört sich doch gut an, eben wie ein üppig gedeckter Tisch, mit Leuchtern, feinem Porzelangeschirr auf Damasttischdecken und die delikatesten Speisen werden aufgetischt. Darf es noch etwas mehr sein? So verwöhnt werden bei uns die armen Menschen. Sie brauchen nicht Hungern und da ist an dieser grossen Tafel wohl auch noch Platz für die Schulbusfahrer, falls sie mit ihren Hungerlöhnen nicht auskommen sollten.
Danke Deutschland, Danke Angela.
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26.12.2011 um 12:34 Uhr

Rösler verplempert Steuergelder

"Danke Deutschland"
Philip Rösler, FDP Vizekanzler und Wirtschaftsminister, bedankt sich auf Steuerkosten mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen.

Vielleicht will Rösler ja so, mit dieser aus Steuergeldern finanzierten Anzeigenkampagne die Presse für sich einnehmen.
Ganzseitige Anzeigen sind nicht gerade billig. Die Presse wird ihm diesen Geldfluss danken indem sie sagt: "Danke Deutschland, danke Philip Rösler".

Mag ja auch sein, Rösler strebt einen Aufsichtsratsposten bei einem Presseunternehmen an, nachdem er die FDP in der Versenkung hat verschwinden lassen. Da leisten solcherlei Geldgeschenke an die Medien gute Dienste.

Wilfried Schmickler spiesste diese "Danke Deutschland" Anzeige in den Mitternachtsspitzen gekonnt auf.

Danke Deutschland, dass immer mehr Menschen von ihrer Arbeit nicht mehr leben können, fügte Schmickler hinzu. Und noch so einiges andere.... "Danke Deutschland"
Im Grunde wissen wir es alle, was Wilfried Schmickler da sagt. und worüber er sich aufregt. Er benennt alles was falsch ist, an dieser unsäglichen Kampagne, an den Arbeitsbedingungen der Menschen, an den Niedriglöhnen, doch ändern wird sich mit dieser Regierung wohl kaum etwas.



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20.12.2011 um 18:41 Uhr

Christian Wulff, Präsident auf Abruf?

Es ist tragisch,
dass Deutschland in dieser schwierigen Zeit, keinen unbefangenen Bundespräsidenten hat, der seine Stimme mit Autorität erheben kann.


Zitat: Christian Wulff

Ja, es ist traurig.
Auch wenn Wulff dieses im Jahr 2000 sagte, nicht sich selbst meinte, sondern den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau.

Christian Wulff, ist ja heute der Meinung, er hätte sich nichts vorzuwerfen.
Der Kredit für das Haus, die Urlaube bei reichen Freunden, Machmeyers Werbekampagne für Wulfs Buch, alles nur Freundschaftsdienste guter Freunde.
Alles legal, nichts daran sei anrüchig.
Auch die Kanzlerin kann keine Fehler in Wulffs Verhalten erkennen, sie hat vollstes Vertrauen zum Bundespräsidenten, wie sie es auch zu Guttenberg hatte.

Es ist immer gut, wenn man Freunde hat. Wenn diese dann noch begütert sind, um so besser.

Der AWD Gründer und Finanzdienstleister Carsten Maschmeyer ist so ein guter Freund. Ein Freund von Gerhard Schröder, dem er eine Riesenzeitungsanzeige damals im Wahlkampf schaltete, von der Schröder natürlich nichts gewusst hatte, der Schöders Buch finanzierte, und jetzt eben auch eine Anzeigenkampange für Christian Wulffs Buch finanzierte.
Gerechtigkeit muss sein, ehrlich aufgeteilt zwischen SPD und CDU, wer gerade an der Macht ist, darauf kommt es an.

Ein Schelm wer böses dabei denkt, oder gar glaubt, wir seien in einer Marionettenrepublik, in der die Politiker an den Fäden der Finanz tanzen.

Nein, so ist es bestimmt nicht.
Unser Bundespräsident, der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen, sowie der Ex Ministerpräsident und Ex-Kanzler Schröder, sie sind doch nicht bestechlich und seine Freunde darf sich schliesslich jeder noch selbst aussuchen, oder etwas nich?

Dieses dachte sich auch Walter Riester, der die für Versicherungen so lukrative Riester Rente entwickelte und Bernd Rürup, der damalige Wirtschaftsweise. sie sind ebenfalls Freunde von Carsten Maschmeyer.

Wie sagt Christian Wulff so schön:
"Carsetn Maschmeyer ist jemand der sich für andere Menschen in besonderer Weise interessiert. "Und ja, wir sind Freunde".

Mich würde jetzt interessieren, ob sich Carsten Maschmeyer auch für den jetzigen CDU Ministerpräsidenten von Niedersachsen, David Mc. Allister auch so interessiert. Ob Mc. Allister auch mit Maschmeyer befreundet ist?
Diese Freundschaften Maschmeyers, zu den Niedersächsischen Ministerpräsidenten, scheinen ja dort Tradition zu haben.
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03.12.2011 um 01:02 Uhr

Brutaler Polizeieinsatz

Mit teilweise unangemessener Härte gingen die Polizeieinsatzkräfte im Wendland gegen Demonstranten vor.
So wurde ein junges Mädchen, welches schon am Boden lag, von einem Polizisten, der auf ihr kniete, mit der Faust mehrmals ins Gesicht geschlagen.

Sie lag hilf- und wehrlos am Boden, von ihr ging doch keine Gefahr aus, muss dann noch von Seiten der Polizei dermassen brutal zugeschlagen werden?

Die ganze Geschichte des jungen Mädchens findet ihr hier:

Fausthiebe in die Augen *klick*
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20.10.2011 um 13:44 Uhr

Piraten segeln der FDP davon

Die Piratenpartei nimmt Fahrt auf.
Wenn man den Stern und RTL Umfragen Glauben schenken darf, dann würde das Bundestagswahlergebnis zur Zeit so aussehen:

CDU 31 %, SPD 26 %, Grüne 16 %, Piratenpartei 10 %, Linkspartei 8%, FDP 3 %.

Da kann ich nicht verhehlen, dieses Umfrageergebnis erfreut mich.

Die Piraten lassen die FDP weit hinter sich.
Zur Zeit hätte die FDP keine Chancen in den Bundestag einzuziehen.
Sehr wohl aber die Piraten. Sie haben fast allen anderen Parteien Stimmen geklaut und auch einiges bei den Nichtwählern abgeräumt.

Dieses ergibt eine ganz neue Parteiarithmetik.
Die CDU könnte logischerweise nicht mehr mit der FDP regieren. CDU und Grüne wäre auch zu knapp.
Für die SPD und die Grünen reicht es auch nicht mehr .
Zu wünschen wäre. dass bis zur Bundestagswahl die Stimmenverhältnisse für CDU und SPD sich weiter verschlechtern, damit sie nicht schon wieder eine grosse Merkel-Steinmeier Koalition eingehen können. Die Erfahrungen der letzten grossen Koalition waren schon schlimm genug.

Da muss eine neue Farbenlehre her, damit dieser Einheitsbrei von CDUSPDFDPGRÜNE endlich beendet wird. Denn egal wer von denen regierte, die Leiharbeit nahm zu, die Löhne sanken, die Reichen wurden immer reicher und die Armen immer ärmer. Aufschwung XXL, ja bei den Suppenküchen der Caritas und den Tafeln, da herrschte Hochkonjunktur, ebenso bei den Aufstockern und 1 Euro Jobs.
Wollen wir das alles, oder sollte mal eine neue Farbenlehre her?
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20.09.2011 um 05:16 Uhr

Hat die Linke nicht am Ende doch recht

Hat die Linke am Ende doch recht?
Wenn sich schon Frank Schirrmacher, der konservative Herausgeber der FAZ sich diese Frage stellt, dann muss es um unsere Politik ganz schön schlimm bestellt sein.

Die Deutschen sind so reich wie nie zuvor, über 4,5 Billionen Euro Privatvermögen haben sich angehäuft. Einer DWI Studie zufolge beträgt die Summe sogar 5,4 Billionen Euro. Diese befinden sich grösstenteils bei einigen wenigen aus der Oberschicht.
Denn bei den reichsten 10 % der Deutschen sammeln sich 2/3 des gesamten Vermögens an.
Hart lassen sie ihr Geld für sich arbeiten, verlangen immer höhere Zinsen und Renditen. Und zahlen immer weniger Steuern.
Mehr Netto vom Brutto eben, Arbeit muss sich wieder lohnen, wie die FDP sagt, vor allem, wenn man das Geld für sich arbeiten lässt.

Die FDP mit ihren Forderungen nach den freien (Finanz)Märkten, dem ungehinderten Fluss der Derivate, sie ist am Niedergang stark beteiligt.
Zerlegt sich jetzt allerdings selbst und eine gewisse Häme über ihr Berliner Wahlergebnis lässt sich nicht leugnen.

Aber nicht nur die FDP ist alleine schuldig, auch Schröder, Müntefering, Steinmeier, Steinbrück, Merkel und die CDU haben das "Freie Spiel der Kräfte", wie sie es nannten, mit forciert. "Der Markt wird es schon richten", hiess es immer.
Und wenn nicht?
Dann sind ja noch die kleinen Steuerzahler da, die einspringen können. Die Verluste der Banken auf ihre Schultern nehmen können. Hauptsache, die Gewinne bleiben bei denen die schon genug haben.

Hauptsache ist, die Musik spielt, wenn die Titanic untergeht, damit am Rande des Abgrundes weiter getanzt und gelacht werden kann.

Hier der Artikel des FAZ Herausgebers Frank Schirrmacher:

Buergerliche Werte, Ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat.

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