Gedanken oder Fragen

11.07.2009 um 16:37 Uhr

Vorhersagen

Stimmung: gut

Vorhersagen über die Zukunft finde ich ja immer sehr interessant, selbst wenn sie meistens so nicht eintreten, wie es vorhergesagt wurde.

Sie werden bequemer leben.
Aber sie werden nicht glücklicher sein, als die Menschen es im Jahre 1950 sind. Und -- sie werden genauso wenig zufrieden sein, wie wir es sind.

Zitat von Walter Shepbers im Jahre 1950 über die Menschen des Jahres 2000.

Walter Shepbers machte eine Vorhersage wie die Menschen im Jahre 2000 leben werden.
Die Hausfrau steht in der Küche, kocht die Speisen mit der Mikrowelle.

Fleisch ist knapp geworden, wird durch künstlich erzeugte Lebensmittel auf Hefebasis ersetzt.

In den Wohngebieten werden grosse Treibhäuser für für die Obst- und Gemüseversorgung stehen.

Es wird mit Hilfe der Atomphysik möglich sein, jeden nur denkbaren Stoff künstlich herzustellen.
Da hat er wohl die Nanotechnologie vorhergesehen. Aber die Herstellung jedes beliebigen Stoffes mit Nanorobotern ist immer noch nicht möglich.

Krebs wird erfolgreich bekämpft, Rheumatische Krankheiten und Gicht sind in wenigen Tagen heilbar.

Das Kino wird von plastischen 3D Filmen beherrscht.

Es arbeitet kaum noch ein Mensch. Die Arbeit wird von Robotern und Maschinen erledigt. Die Fabriken sind menschenleer.

Die Menschen leben in Gartenstädten, viele werden über 100 Jahre alt. Autos werden elektrisch angetrieben werden. Uhren nicht mehr gestellt, sie stellen sich selbst, durch Radiosignale.

Holz, Gummi und fast alle anderen Rohstoffe wurden durch Plastik ersetzt.

Auf dem Mond wird immer noch keine Rakete gelandet sein.

Soweit die Vorstellungen von Shepbers wie das Jahr 2000 aussehen wird. Einiges ist eingetroffen, jedoch etliches davon auch 9 Jahre nach dem Jahr 2000 noch nicht.
Die Frage heute ist ja eher, wie es im Jahre2059 aussehen wird?
Wird der Mensch dann zufriedener sein?

Quelle:zuschauerpost.de, einer Internetseite, die sich mit der "HörZu" und deren Leserbriefen von 1950 bis heute beschäftigt.

27.02.2009 um 01:07 Uhr

Was ist eigentlich aus der guten alten Rohrpost geworden?

Stimmung: gut

Es war die Innovation in den grossen Büros.
Die Rohrpost.

Rohre wurden in den Büros und Werkhallen verlegt. Sie hatten vielerlei Abzweigungen und Weichen.
Die Rohrpost sollte die Kommunikation beschleunigen. Dokumente, Bestellungen etc. wurden in eine längliche runde Kapsel gepackt, die sogenannte "Rohrpostbombe". Diese Bombe dann in eine, durch ein Gummi luftdicht abgedichtete, Öffnung des Rohres gesteckt. Husch, los ging die Reise für die Rohrpost durch das Rohrpostnetz Richtung Empfänger.
Angetrieben wurde sie durch in das Rohrnetz geblasene Pressluft, bzw. ein Vakuum.
es war ein reges kommen und gehen, an den Sende und Empfangsstationen.
Ein klackern und Rauschen, wenn diese Postbomben durch die Rohre glitten.

Ja, es wurden sich auch schon Gedanken gemacht, die ganze Stadt mit Rohren zu durchziehen, so dass Post nicht mehr durch Postboten verteilt werden muss.
Einige dachten auch über grössere Rohre, unterirdisch verlegt, für den Warentransport bzw. auch als Individualverkehr für Menschen in derlei "Bomben" nach, die dann natürlich entsprechend grösser hätten dimensioniert sein müssen.

Die Zeit der Rohrpost dauerte nicht lange an.
Es wurde wohl viel Geld in diese Rohrnetze investiert, doch Computer und Netzwerkverbingungen, später das Internet machte diese Rohrpost überflüssig.
Elektonisch sind die Daten, Texte, Vorlagen eben doch schneller übertragen, als mit der Rohrpost.

Das papierlose Büro wurde ausgerufen.
Alle Daten gespeichert, jederzeit lesbar auf dem Monitor. Doch papierlos wurde das Büro dann doch bis heute nicht.
Im Gegenteil, aufgrund der immer grösseren Datenmengen wird auch immer mehr ausgedruckt.
Jaja, "Kannst du mir das eben mal schnell ausdrucken? Möglichst dann noch fünfmal kopieren, brauche noch Sicherungskopien"

Werden wir jemals das papierlose Büro bekommen? Ich weiss es nicht. Möglich wäre es wohl schon heute. Denn weshalb sollte man einen Aktenordner voller Papier mitnehmen, wenn man das gleiche und noch viel mehr auf einen einzigen USB Stick draufbekommt.
Vielleicht ist der Mensch einfach zu sehr an das Papier gewöhnt.

Dabei gibt es schon "elektronisches Papier", auf dem sich der Dateiinhalt wie auf einem richtigen Din A 4 Blatt darstellen und lesen lässt. Samt elektronischen Umblättern.

Selbst Zeitungspapier und der Weg zum Kiosk liesse sich damit einsparen. Einfach ans Internet anschliessen, Daten runterladen, und schon hat man seine neueste Zeitungausgabe auf diesem "elektronischen Papier". Eine feine Sache, wenn es denn forciert werden würde.

Ja, wo ist die gute alte Rohrpost hin, ihre Zeit war schon vorbei, noch ehe sie richtig begonnen hatte..
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