Eine Terrasse kann bei unzureichender Dekoration und Gestaltung das Problem haben, dass sie leer und ungemütlich wirkt. Das gilt auch für das Fehlen von Möbeln und allerhand Konstruktionen wie einem Terrassendach, welches man vermehrt in den Gärten der Nachbarn finden kann.
Doch hat eine Terrassenüberdachung wirklich einen nachhaltigen Nutzen?

Die Vorteile einer überdachten Terrasse

Das Klima erwärmt sich zunehmend, doch scheint es, als hätte die Hitze keinen positiven Effekt auf unsere Sommer. Regen und unberechenbare Wetteränderungen verkürzen nicht nur die schönen Sommertage, sondern auch die Tage, an denen wir unsere Gärten und Terrassen ausgiebig nutzen können.

Ein Terrassendach schafft hier Abhilfe, da es in vielen Wetterlagen die Außenanlage nutzbar macht. Je nach Konstruktion schützt es vor Regen in allen Varianten, Wind oder sogar vor Schnee und Kälte.

Das verlängert an dieser Stelle nicht nur den Sommer beziehungsweise die Tage im Jahr, an denen man sich draußen aufhalten kann, sondern gleichzeitig erweitert es auch den eigenen Lebensraum, den man genauso gemietet oder gekauft hat wie die anderen Teile des Hauses.

Und selbst wenn die Sonne mal scheint, kann eine überdachte Terrasse auch vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen und somit nicht nur vor kalten Herbsttagen, sondern auch vor zu heißen Sommertagen schützen.

Hinzu kommt ein wirkungsvoller Sichtschutz, welchen man durch weitere Elemente einfach installieren kann. Dies sorgt ebenso für Privatsphäre auf der Terrasse, wie auch in den angrenzenden Räumen.

Doch welches Dach ist nun das richtige für die eigenen Bedürfnisse?

Darauf ist bei der Konstruktion zu achten

Die Welt der überdachten Terrassen bietet einem viel Spielraum bei dem Design der eigenen Terrasse. Wie bereits erwähnt, kommt es hier ganz auf die eigenen Bedürfnisse an und was man mit seiner Überdachung erreichen will. Prinzipiell wird aber eine Terrassenüberdachung in Bremen genauso gebaut wie in Heidelberg oder Berlin.

Einen effektiven Sichtschutz erhält man am ehesten durch Seitenwände, die man häufig auch so installieren kann, dass diese verschiebbar sind und so optimalen Komfort bieten. Dies hätte zum Vorteil, dass sich an besonders heißen Tagen die Hitze nicht so gut unter dem Dach stauen kann, wenn man die Wände aufzieht.
Im Winter hingegen können die Wände die Hitze stauen, die man durch einen Heizkörper hineingibt. Die Terrassenüberdachung wird hier also zum Wintergarten.

Zum Thema “Stauende Hitze” gehört auch der Bereich des Materials des eigentlichen Dachs. Plexiglas oder Verbundsicherheitsglas sind hier die Materialien, die die Luft an heißen Tagen besonders stickig unter dem Dach machen können. Für sonnige Frühlings- oder Herbsttage hingegen ist dieses Material wie gemacht, da schon wenig Sonne und Wärme für angenehme Temperaturen sorgen kann.

Will man nicht, dass es sich in den heißen Sommermonaten ständig unangenehm unter dem Dach aufheizt, gibt es allerdings auch für dieses Problem eine Lösung: Die Markise.

Diese lässt sich kinderleicht mit einer Terrassenüberdachung kombinieren, indem man die Markise einfach unter dem Dach, oder auch darüber, installiert. Diese bietet einen Schutz vor Hitze, aber auch vor einer blendenden Sonne.

Egal wofür man sich entscheidet, die Installation einer überdachten Terrasse sollte definitiv einem Profi überlassen werden.

Dies hat vor allem mit dem Aspekt “Sicherheit” zu tun, welcher stets an oberster Stelle stehen sollte. Starkem Wind oder heftigem Schneefall ist das Dach schutzlos ausgeliefert, weswegen es für jegliches Wetter gewappnet sein muss.

Die fachgerechte Konstruktion und das Verwenden von hochwertigen Materialien ist hier jedoch alles was dafür benötigt wird.
Holz, Aluminium und Stahl sind die häufigsten Vertreter der verwendeten Materialien bei überdachten Terrassen.

Die Alternativen – und wann sie sinnvoll sind

Doch ist ein Terrassendach nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Dies liegt daran, dass eine Überdachung dieser Art kostspielig ist und nicht ohne weiteres abbaubar.

Als Hausbesitzer sollte man sich seine Kaufentscheidung also reichlich überlegen und als Mieter sogar verwerfen, da es hier günstigere Optionen gibt, wenn auch nicht so effektive, um sich vor Sonne und Regen zu schützen.

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