Für Haushalte mit einem geringen Einkommen waren die letzten Jahre hart. Die Europäische Zentralbank führt eine Zinspolitik, die zu minimalistischen oder gar nicht existierenden Zinsen auf Sparkonten führen. Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Inflation gestiegen. Beim Blick auf die Preisschilder im Supermarkt oder an der Tankstelle sehen Verbraucher die Folgen davon.

Im Alltag wird der Cent in immer mehr Haushalten zweimal umgedreht. Geld beiseitelegen für den nächsten Urlaub oder eine größere Anschaffung wird schwieriger. Bei den laufenden Ausgaben können Haushalte sparen. Welches Sparpotenzial vorhanden ist, offenbart dieser Ratgeber.

Die Energiekosten senken

Deutschland zählt zur Spitze der Länder mit den weltweit höchsten Kosten für Strom. Der Ausstieg aus der Kernenergie und der Wechsel zu Strom aus regenerativen Quellen ist ein Milliardenprojekt. Schultern müssen es in erster Linie die Verbraucher in Deutschland. Haushalte können die eigenen Stromkosten selber steuern mit einem Anbieterwechsel über Stromvergleich.de.

Die Vergleichsseite im Internet listet alle verfügbaren Stromanbieter in der Region auf. Abhängig ist die Auswahl vom eigenen Wohnort, da einige Anbieter nur regional tätig sind. Vom eigenen Verbrauch und Wohnort sind auch die Tarife abhängig. Der Vergleich rechnet sich in jedem Fall. Verbraucher, die ihren Strom derzeit über einen Grundversorger erhalten, haben das höchste Sparpotenzial. In der Regel verlangen die örtlichen Grundversorger die höchsten Preise. Über die Vergleichsseite verläuft der Wechsel zu einem preiswerteren Stromanbieter bequem und einfach. Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung und beginnt die Lieferung pünktlich zu Beginn der Vertragslaufzeit. Viele Anbieter gewähren einen Sofortbonus für den Vertragsabschluss, manche Stromlieferanten einen Rabatt auf die Jahresendabrechnung.

Sparen bei der Bank

Im Zuge der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank kämpfen viele Banken mit schwierigen Geschäften. Günstige Kredite für Verbraucher stehen teure Girokonten gegenüber. Sie müssen auf das verwaltete Geld der Kunden Strafzinsen an die EZB zahlen. Die Ausgaben holen sie sich über Umwege von den Kunden zurück. Gab es in der Vergangenheit noch zahlreiche kostenlose Girokonten, so ist deren Zahl deutlich zurückgegangen. Manche Kunden zahlen für ehemals kostenloses Bankkonto monatlich hohe Gebühren.

Mit einem Wechsel der Hausbank können Verbraucher diese Kosten umgehen. Noch immer gibt es eine große Zahl an Kredithäusern, die ein kostenloses Girokonto mit Kreditkarte im Portfolio haben. Der Wechsel des Bankkontos gestaltet sich einfach, Lastschriften und Daueraufträge sind problemlos zu übertragen. Mit dem gesparten Geld für die Kontoführungsgebühren können andere Anschaffungen finanziert oder die Urlaubskasse gefüttert werden.

Verträge und Mitgliedschaften prüfen

Zu Beginn des Jahres waren die Vorsätze groß, der Vertrag beim örtlichen Fitnessstudio schnell unterschrieben. Während die Gebühren für die Mitgliedschaft weiterlaufen, sind die guten Vorsätze dahin. Die Mitgliedschaft bei McFit, dem Streamingdienst für Musik und Film schlafen monatlich mit hohen Kosten zu Buche. Die regelmäßige Überprüfung der Ausgaben und eine eventuelle Kündigung einer ungenutzten Mitgliedschaft senkt die Belastung der Haushaltskasse.

Gleiches gilt für die diversen Verträge, die im Laufe der Jahre unterschrieben wurden. Beispielhaft ist der Handyvertrag, der Monat für Monat Kosten verursacht. Der Wechsel zu einem günstigeren Anbieter entlastet den Geldbeutel und bringt wohl möglich sogar noch mehr Freiminuten oder ein höheres Datenvolumen. Auch Versicherungen für das Auto, die Wohnung oder das Haus sollten regelmäßig einem Vergleich unterzogen werden.

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Redaktion

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