Anfang 2020: Kryptofans blicken sehnsüchtig Richtung Mai – das Bitcoin Halving steht bevor und soll den Bitcoin (sowie die Altcoins) auf einen neuen Höhenflug mitnehmen, der letztlich mit einem neuen Allzeithoch, deutlich über der 20.000 US Dollar-Grenze, enden sollte. Wenige Wochen später war jedoch der Optimismus weitgehend weg: Covid-19, auch als Coronavirus bekannt, hat den Kryptomarkt infiziert und Bitcoin und Co. auf Talfahrt geschickt – so rutschte der Bitcoin von 8.000 US Dollar auf unter 4.800 US Dollar.

Doch steht jetzt das Ende der Kryptowährungen bevor oder ergibt sich aus der Krise eine Chance? Experten sind sich sicher: Der Bitcoin ist nicht tot – ein Höhenflug steht kurz bevor und wird den Bitcoin so stark wie noch nie machen.

Werden Bitcoin und Co. doch noch zur Krisenwährung?

Auch wenn es Kryptowährungen seit mehr als einem Jahrzehnt gibt, so handelt es sich um ein noch recht unerforschtes Gebiet. Bis zur Corona-Krise wurden Kryptowährungen als Krisenwährung bezeichnet – davon war aber, als Covid-19 den Aktienmarkt infizierte, nichts zu sehen. Innerhalb von Sekunden stürzte auch der Bitcoin ab und riss sogleich den gesamten Kryptomarkt mit. Die erste richtige Krise konnte also nicht für einen neuen Bullenrun genützt werden.

Wobei es unterschiedliche Zugänge gibt. Ein Crash ist keine Krise – ein Crash löst eine Krise aus. Das heißt, es geht um die zukünftige Entwicklung, damit man sagen kann, ob es sich um eine Krisenwährung handelt oder nicht. Steigen die Preise von Bitcoin und Co. wieder und folgen neue Höhenflüge, so kann sehr wohl davon gesprochen werden, dass Kryptowährungen eine Art Krisenwährung darstellen.

Folgt nun ein neuer Höhenflug?

Beim Bitcoin gibt es nur ein beschränktes Angebot. Wurden 21 Millionen Coins geschürft, so ist das Spiel zu Ende – es gibt dann keine neuen Coins mehr, sondern nur mehr die bereits geschürften digitalen Münzen. Aufgrund der Tatsache, dass das Angebot also immer weniger wird, sorgt eine steigende Nachfrage für einen höheren Preis. Das ist auch der Grund, warum bislang jedes Bitcoin Halving einen Höhenflug auslöste sowie mit einem neuen Allzeithoch geendet hat.

Denn durch das Bitcoin Halving werden die Belohnungen der Miner halbiert. Aktuell gibt es für die Miner 12,5 Coins als Belohnung – ab Ende Mai folgt die Halbierung auf 6,25 Coins.

Des Weiteren kann man davon ausgehen, dass es Tag für Tag mehr Stellen geben wird, die den Bitcoin akzeptieren werden. Je mehr Stellen die Kryptowährung als Bezahlvariante akzeptieren, desto mehr steigt natürlich auch das Interesse an der digitalen Währung.

Jedoch darf man nicht die Risiken außer Acht lassen. Denn Kryptowährungen werden nicht vom Staat reguliert. Das ist auch der Grund, warum es einige Regierungen gibt, die keine Freude mit Bitcoin und Co. haben. Etwaige Verbote haben natürlich einen Einfluss auf den Markt und können für Kursbeben sorgen. Aber Entscheidungen, die positiv gegenüber Bitcoin und Co. sind, können hingegen ebenfalls für eine Preissteigerung sorgen.

Die Volatilität ist nicht zu unterschätzen. Oft genügen schon Kleinigkeiten, damit der Preis nach oben oder nach unten schießt. Mitunter sind es nur Spekulationen, die für Kursschwankungen sorgen können. Das ist auch die größte Gefahr, wenn man etwa über Bitcoin Era arbeitet. Denn es ist kaum vorhersehbar, wie sich der Bitcoin entwickeln wird.

Bitcoin Trading

Ein Rückblick

Anfang 2017 lag der Bitcoin bei 1.000 US Dollar – Ende 2017 bewegte sich die Kryptowährung bei 20.000 US Dollar. Doch die 20.000 US Dollar-Hürde wurde nicht übersprungen, sondern es folgte der Absturz auf 10.000 US Dollar und in weiterer Folge auf 3.000 US Dollar.

Wer rechtzeitig eingestiegen ist bzw. bei 19.000 US Dollar verkauft hat, durfte sich als glücklicher Gewinner bezeichnen. Hat man erst bei über 10.000 US Dollar in den Bitcoin investiert und gewartet, weil man spekuliert hat, dass der Bitcoin die 20.000 US Dollar-Hürde überspringt, so musste man einen hohen Verlust akzeptieren.

Ein ähnliches Bild zeigte sich 2019: Von 3.000 US Dollar im Januar auf fast 14.000 US Dollar im Juni – und dann die Korrektur unter 6.800 US Dollar im November.

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