Schlaf ist essenziell für die Gesundheit und überlebenswichtig. Im Durchschnitt verbringen wir 1/3 unserer Lebenszeit mit dem Schlafen. Ein guter Grund einmal genauer zu schauen, was im Schlaf geschieht und wie eine geeignete Schlafhygiene aussieht.

Was geschieht im Schlaf?

In der Nacht durchlaufen wir fünf unterschiedliche Schlafphasen. Diese wiederholen sich, während wir schlafen, mehrfach.

  • Die Einschlafphase: In diesem Zeitraum entwickelt sich die Müdigkeit in Schlaf. In dieser Phase kann es zu den bekannten Zuckungen kommen, die ein Zeichen für zunehmende Entspannung des Körpers sind.
  • Die Leichtschlafphase: Auf die Einschlafphase folgt die Phase des Leichtschlafes. In dieser verlangsamt sich der Herzschlag und die Atemfrequenz weiter und die Muskeln entspannen sich zunehmend. Die Leichtschlafphase dauert am längsten an; rund 30 bis 60 Minuten. So macht diese Schlafphase fast 50 % des kompletten Schlafes aus.
  • Die Tiefschlafphase: Diese Schlafphase ist essenziell für die Regeneration des Körpers. Herzschlag und Atmung gelangen hier an ihren tiefsten Punkt und die Muskeln sind so gut wie vollständig entspannt. In der Tiefschlafphase schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die Zellteilung beginnt und beschädigtes Gewebe wird repariert. Auch das Immunsystem wird in dieser Schlafphase gestärkt.
  • Die REM-Phase: Auf die Tiefschlafphase folgt die REM-Phase, in dieser ist das Gehirn hochaktiv und verarbeitet die Informationen und Ereignisse des Tages.
  • Die Aufwachphase: In der Aufwachphase steigt die Körpertemperatur etwas an und das Stresshormon Kortisol wird vom Körper vermehrt gebildet. Dadurch bereitet sich der Körper auf das Aufwachen und den kommenden Tag vor.

Warum ist guter Schlaf so wichtig?

Experten gehen davon aus, dass unsere Gesundheit bis zu 90 % von gesundem Schlaf abhängt. Um alle Schlafphasen ausgiebig auszunutzen und ihre heilenden Effekte zu genießen, ist es wichtig eine gute Schlafhygiene zu pflegen. Diese beginnt bereits bei der Auswahl des richtigen Bettes. Schadstoff geprüfte Massivholzbetten von hoher Qualität bieten das perfekte Ambiente zum Schlafen und Entspannen. Keine andere Aktivität üben wir so zeitintensiv aus, wie das Schlafen. Menschen in Deutschland ruhen rund 8,2 Stunden täglich, das sind 24000 Stunden jährlich und ungefähr 24 Jahre und 4 Lebensmonate. In kaum einem anderen Ambiente verbringen wir so viel Zeit, daher sollten auf hochwertige und schadstofffreie Materialien, wie Holzarten Nussbaum, Zirbe, Buche, Kiefer, Erle, Kernbuche oder Eiche geachtet werden. Auch die Auswahl und Pflege der Matratze spielen eine tragende Rolle hinsichtlich der gesunden Erholung.

So wirkt sich gesunder Schlaf auf Körper und Gehirn aus

  1. Unser Unterbewusstsein verarbeitet die Eindrücke und Geschehnisse des Tages im Schlaf. Die aufgenommenen Informationen werden in dieser Zeit geordnet und gelöst, sodass am nächsten Morgen erneut Platz für kommende Verknüpfungen entsteht. Dieser Prozess ist wichtig, um das Gehirn im Gleichgewicht zu halten.
  2. Im Schlaf wird das Immunsystem gestärkt. Nicht ohne Grund gilt Schlaf als Allheilmittel bei Verletzungen und Krankheiten. Es ist daher normal und gesundheitsfördernd, mehr zu schlafen, wenn man krank ist.
  3. Lernprozesse werden durch erholsamen Schlaf unterstützt. Wer genügend und erholsam schläft, verfügt über eine gesteigerte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Nur in der Tiefschlafphase kann über den Tag Gelerntes in die Großhirnrinde (das Langzeitgedächtnis) übertragen werden. Schlaf ist daher essenziell für die Gedächtnisleistung.
  4. Schlaf beeinflusst außerdem den Hormonhaushalt. Das Glückshormon Serotonin wird vom Körper während der Nachtruhe produziert. Wer unter Schlafmangel leidet, produziert daher dementsprechend weniger Serotonin. Dies erwies eine wissenschaftliche Forschung in Zusammenhang mit depressiven Verstimmungen.
  5. Da Schlaf Einfluss auf den Stoffwechsel hat, spielt er auch eine wichtige Rolle in Bezug auf das Hungergefühl. Das appetitzügelnde Hormon, Leptin, wird während des nächtlichen Schlafs freigesetzt, während im Wachzustand das appetitanregende Hormon, Ghrelin, ausgeschüttet wird. Bei Schlafmangel kommt daher erhöhter Appetit und größeres Hungergefühl auf.
  6. Auch am berühmten Schönheitsschlaf ist etwas dran. Denn durch die Ausschüttung der Wachstumshormone werden im Schlaf die Zellen repariert und regeneriert. Die Haut erneuert sich und Wunden heilen. Auch Gewebe und Muskeln wachsen in der nächtlichen Ruhephase.
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