Die Shisha stammt ursprünglich aus Indien und ist im Nahen Osten sehr beliebt. Auch in Deutschland wird die Wasserpfeife zunehmend genutzt, vor allem von jungen Menschen.

Warum rauchen junge Menschen Shisha?

Untersuchungen zeigen, dass das Rauchen einer Shisha hauptsächlich eine soziale Aktivität ist. Aber auch Tradition, Geschmack und die Annahme, dass die gesundheitlichen Risiken geringer sind als beim Rauchen von Zigaretten, sind wichtige Gründe für den Gebrauch der Wasserpfeife.

Tradition

In einigen Kulturen ist das Rauchen einer Mig Shisha eine jahrhundertealte Tradition, ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem die Menschen um die Shisha (oder mehrere Shishas) herum zusammensitzen, gelegentlich einen Zug nehmen und sich über alltägliche Sorgen austauschen.

Soziale Aktivitäten unter jungen Menschen

In den letzten Jahren hat der Gebrauch der Wasserpfeife unter jungen Menschen sowohl in westlichen als auch in nicht-westlichen Ländern zugenommen. Studien aus den Vereinigten Staaten zeigen, dass Jugendliche das Rauchen einer Wasserpfeife vor allem mit einer sozialen Aktivität in Verbindung bringen und dass der Konsum vor allem in der Gruppe von Freunden stattfindet.

Spezial-Tabak wird benötigt

Für die Shisha wird meist spezieller Shishatabak mit Fruchtgeschmack verwendet, zum Beispiel Apfeltabak. Manche Menschen rauchen auch Gras mit der Wasserpfeife. Eine glühende Holzkohle bringt den Tabak zum Brennen. Der Rauch wird dann durch einen Schlauch eingeatmet und in einen Wassertank geleitet.

Ist das Rauchen einer Shisha harmlos?

Viele Jugendliche denken, dass das Rauchen einer Shisha harmlos ist. Er schmeckt süß und der Rauch kribbelt nicht so sehr in Hals und Lunge, weil er mit Wasserdampf gemischt ist. Die Forschung hat gezeigt, dass neben dem giftigen und süchtig machenden Stoff Nikotin auch krebserregende Stoffe wie Teer und Nitrosamine freigesetzt werden. Auch Schwermetalle (Chrom, Blei) werden durch die Verbrennung der Kohle, mit der die Wasserleitung beheizt wird, freigesetzt.

Ist es schädlicher als Rauchen?

Im Gegensatz zu dem, was viele Menschen denken, ist das Rauchen einer Shisha mindestens genauso schädlich wie das Rauchen von Zigaretten. Möglicherweise ist sie sogar noch schädlicher. Beim Rauchen einer Wasserpfeife nehmen die Raucher mehr Schadstoffe zu sich als beim Rauchen einer Zigarette. Das liegt daran, dass Wasserpfeifenraucher tiefer inhalieren und mehr Züge nehmen (im Vergleich zu einer Zigarette). Wegen der längeren Dauer des Wasserpfeifenrauchens inhalieren sie häufiger als beim Rauchen einer Zigarette.

Was sind die gesundheitlichen Risiken?

Das Rauchen einer Shisha birgt fast die gleichen Risiken für die Gesundheit wie das Rauchen von Zigaretten. Die Menge an Kohlenmonoxid, die bei einer Wasserpfeifensitzung freigesetzt wird, ist jedoch viel höher und kann zu Kohlenmonoxidvergiftungen führen, die sich in Form von Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Konzentrationsschwierigkeiten und Ohnmacht äußern und oft schon kurz nach der Benutzung auftreten.

Aufgrund dieser Gesundheitsrisiken ist es Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren verboten, Wasserpfeifentabak zu kaufen.

Macht es süchtig?

Das Rauchen einer Shisha, wenn sie Nikotin enthält, macht genauso süchtig wie das Rauchen von Zigaretten. Ihr Kind kann vom Rauchen einer Wasserpfeife süchtig werden. Es ist also besser, aufzuhören.

  • Aufhören auf einmal funktioniert oft besser, als wenn man alleine aufhört.
  • Manchmal ist es sinnvoll, gemeinsam mit einem Freund anzuhalten, um sich gegenseitig zu motivieren.
  • Es ist auch besser, alles loszuwerden: die Bong, die Kohlen und den Tabak.
  • Lassen Sie Ihr Kind allen sagen, dass es aufgehört hat.
  • Der Versuchung zu widerstehen ist schwierig. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es besser ist, z. B. nicht auf eine Party zu gehen, wenn Sie im Voraus wissen, dass dort eine Wasserpfeife geraucht wird.
  • Bleiben Sie positiv und glauben Sie daran, dass Ihr Kind es schaffen kann.
  • Ablenkungen können gut funktionieren. Lassen Sie Ihr Kind also viele andere Dinge tun, die ihm Spaß machen.
  • Belohnen Sie Ihr Kind, zum Beispiel einen Monat nach dem Aufhören.
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