Es gibt also nur zwei verschiedenartige Wege.
Der eine ist der Pfad der Hingabe,
der in Indien Bhakti-Yoga genannt wird,
der Weg der Liebe und Verehrung -- eine Meera, ein Chaitanya,
sie tanzen und singen, verlieren sich selbst komplett in ihrem Tun.
Wenn Meera tanzt, dann gibt es nur den Tanz, da ist keine Meera mehr;
die Tänzerin ist völlig in den Tanz vertieft.
Wenn Chaitanya singt und tanzt, dann ist da kein Chaitanya mehr;
er ist eins geworden mit dem Tun.
Dann ist da Buddha oder Mahavir:
Sie sind bewußt, achtsam in dem, was sie auch immer gerade tun,
Sie sind so wach, dass das Tun bloß etwas im Außen ist,
es berührt sie nicht mehr. Sie bleiben ungerührt.
Sie gehen durch das Wasser, aber das Wasser rührt sie nicht an;
sie bleiben unbezogen, ungebunden und identifizieren sich nicht damit.
Beide Wege sind wahr.
Wenn du zu Buddhisten gehst, dann werden die sagen:
folge nicht dem Pfad der Hingabe, du wirst dich verlieren.
Wenn du zu den Nachfolgern eines Chaitanya gehst, dann werden die sagen:
Höre nicht auf diesen Buddha,
denn bevor du dich nicht selbst verlierst, wir kannst du es erreichen ?
Du wirst egoistisch werden.
Aber beide Wege führen zum Ziel.
Die wirkliche Frage ist nicht, welchen Weg du wählen solltest,
die eigentliche Frage ist, welcher der beiden Typen du bist. Spüre das einfach.
Und wenn du nach Jahren der Katharsis in Therapie und Meditation
niemals imstande gewesen bist, die Kontrolle zu verlieren,
dann lass jetzt wenigstens die Vorstellung los, dass du die Kontrolle verlieren solltest.
Versuche, achtsam zu sein.