Taoistische Reflektionen

31.03.2008 um 02:00 Uhr

Tao Te King 48 (8)

von: tao

Beschäftigt

Denke daran,

an dem Tag, an dem ein Kind an die Zukunft zu denken beginnt

verliert es die Unschiuld.

Nur bis zu diesem Moment,

solange es noch ständig die Gegenwart genießt,

ist es ein Kind,

unschuldig;

sein Wesen ist noch nicht korrumpiert.

Das Werden hat sich noch nicht eingestellt,

es ist immer noch im Paradies.

Das Paradies ist nichts Besonderes,

das Paradies ist deine Fähigkeit, dich gerade hier und jetzt zu freuen.

Du bist im Paradies,

aber trotzdem hast du es verloren

weil du es nicht hier und jetzt genießen kannst.

30.03.2008 um 01:38 Uhr

Tao Te King 56 (10)

von: tao

 

Die Leute sagen nun ständig

dass Bodhidharma das Zen dem Hui-neng gab:

Ein Transfer ohne Schriften,

eine Kommunikation ohne Worte.

Sogar wenn du dort anwesend gewesen wärst

du würdest nicht gewußt haben, was da passierte.

Es war ein Sprung des Seins,

von einem Wesen zu einem anderen Wesen.

Hui-neng war offen, Bodhidharma sprang hinein.

Etwas, was nicht gesagt werden konnte, wurde gesagt --

nicht in Worten, aber im Sein.

Es wurde existentiell übertragen,

und das ist der Weg gewesen.

Seit damals geben Zen-Meister ihr letztes Wort ständig wortlos.

Wütend

29.03.2008 um 01:40 Uhr

Südliches Blütenland 23/5 (8)

von: tao

Durch das Planen wird das Leben immer mehr unbewußt,

und je unbewußter du bist, desto mehr brauchst du dann Planung.

Bevor du wirklich stirbst, bist du schon tot.

Lebendigsein bedeutet ein sensitives Antworten.

Lebendigkeit bedeutet: Was auch immer kommt, ich werde da sein und darauf antworten,

und diese Antwort wird von mir kommen,

nicht aus meiner Erinnerung. ich werde mich nicht darauf vorbereiten.

Sieh den Unterschied dazu,

wenn ein chrístlicher Missionar oder ein christlicher Priester, ein Pfarrer,

seine Predigt vorbereitet.

Auf einer theologischen Hochschule

bereiten sie ihre Pfarrer und Priester darauf vor --

eine fünfjährige Ausbildung.

Wo wurde wohl Jesus vorbereitet und ausgebildet,

wer lehrte ihn, wie man sprechen soll ?

28.03.2008 um 01:26 Uhr

Quellender Urgrund 2/20 (10)

von: tao

Fröhlich

Das Ego braucht ständig Krieg. Warum?

Erstens: Durch Krieg sammelt es Energie an.

Zweitens: Das Ego hat immer Angst,

das ist der Grund, warum es immer kampfbereit ist -- die Furcht ist schon da.

Das Ego kann nie furchtlos sein, niemals. Warum?

Weil es eine falsche Sache ist, es ist nicht natürlich,

es ist nicht Teil des Tao.

Es ist eine künstliche menschliche Hilfsvorrichtung,

du mußt es managen und kontinuierlich aufrecht erhalten.

Wenn du es auch nur einen einzigen Moment lang nicht zustande bringst

wird es verschwinden -- das ist die Furcht.

Also bist du ständig auf der Hut.

Wenn du auch nur vierundzwanzig Stunden lang eine egolose Existenz lebtest,

du würdest erstaunt sein, verwundert, verblüfft.

27.03.2008 um 02:48 Uhr

Tao Te King 1 (24)

von: tao

 

"Das Tao, von dem geredet werden kann

ist nicht das absolute Tao."

Bedenke diese Bedingung.

Und dann diese Verse:

"Wenn die Leute auf der Erde alle Schönheit als Schönheit erkennen,

dann entsteht Häßlichkeit.

Wenn die Leute auf der Erde alle das Gute als gut kennenlernen,

dann entsteht Böses."

Lao-tse ist der absolute Anarchist. Er sagt:

In dem Moment, in dem du an Ordnung zu denken beginnst, entsteht schon Unordnung.

In dem Moment, in dem du an Gott denkst, ist der Teufel schon bei dir präsent.

Denn Denken kann nur in Gegensätzen geschehen;

das Denken kann nur dual sein;

das Denken trägt in sich eine tiefgehende Dichotomie,

es ist schizophren, ein gespaltenes Phänomen.

Das ist der Grund, warum soviel Wert darauf gelegt wird:

"Gelange zu einem Zustand des Nicht-Denkens",

denn nur dann wirst du eins sein.

Ansonsten wirst du entzweit bleiben, geteilt, gespalten schizophren.

Sonstige

26.03.2008 um 01:49 Uhr

Tao 386

von: tao

Wütend 

Man sagt:

Die Mutter

bereitet jahrelang den Sohn

darauf vor, weise zu sein;

dann trifft er eine andere Frau

und innerhalb von Minuten ist er wieder ein Narr.

Die eine Frau erzieht ihn jahrelang

um ihm zu helfen, ein bißchen weise zu werden,

und eine andere Frau tritt in sein Leben,

und im gleichen Moment ist er wieder ein Idiot.

Ich verurteile das nicht,

denn Torheit hat ihre eigene Schönheit.

25.03.2008 um 02:17 Uhr

Tao 385

von: tao

 

Es gibt nichts, was "einzigartiger" ist.

Das ist genau wie das Wort "Kreis".

Kreise gibt es.

Es gibt aber nichts, was "kreisrunder" ist. Das ist absurd.

Ein Kreis ist immer perfekt, mehr ist nicht nötig.

Es gibt keine Abstufungen der Kreisförmigkeit --

ein Kreis ist ein Kreis, weniger und mehr ist nutzlos.

24.03.2008 um 00:00 Uhr

Tao Te King 41 (9)

von: tao

Bloß durch angestrengtes Bemühen erreicht es niemand,

aber dadurch, dass man sich sehr darum bemüht, kommt man nach und nach zu dem Gefühl

dass die Anstrengung selbst eine Barriere ist

zumindest auf den letzten Stufen der Transformation.

Indem man sich sehr bemüht, kommt man zu der Erkenntnis

dass sogar das angestrengte Bemühen ein Hindernis darstellt,

und man läßt es sein.

Denn wenn du dich sehr darum bemühst, in Übereinstimmung mit dem Tao zu leben,

dann kann dieses Leben kein spontanes Leben sein;

es kann nur ein erzwungenes Phänomen sein, eine Disziplin, keine Freiheit.

Es wird eine Gebundenheit sein.

Durch angestrengtes Bemühen kann keiner das erreichen, was schon da ist,

aber dadurch, dass man sich sehr bemüht, kommt man zu dem Verstehen

dass sogar Anstrengung ein Hindernis ist, eine ganz subtile Barriere,

denn alle Anstrengungen gehören zum Ego.

23.03.2008 um 02:00 Uhr

Südliches Blütenland 2/4 (18)

von: tao

Sonstige 

Dschuang Dsi sagt;

"Die zwei Arrangements waren die gleichen --

die Anzahl der Kastanien änderte sich nicht.

Aber im einen Fall waren die Affen unzufrieden,

und im anderen Fall waren sie zufrieden."

Die Affen sind unser Denken: Sie können das Ganze nicht begreifen.

Das ist die Misere.

Du verpaßt es immer. du verfehlst es wegen des Fragments.

Wenn du das Ganze sehen kannst und dann handelst,

wird dein Leben niemals eine Hölle sein.

Und dann wirst du nicht bekümmert sein

wegen oberflächlicher Arrangements, über Morgen und Abend,

denn dann kannst du zählen -- und es kommt immer sieben raus.

Ob du jetzt vier oder drei am Morgen bekommst

macht keinen Unterschied -- das Endergebnis ist sieben.

22.03.2008 um 02:30 Uhr

Tao 384

von: tao

Sonstige 

Es mag immer noch eine dunkle Nacht sein,

aber je dunkler die Nacht

desto heller wird der Morgen sein.

Er kommt schon,

er ist gleich da;

du kannst ihn noch nicht sehen,

aber diese Morgendämmerung wird sich in dir ereignen.

Furcht ist eine Negativität, eine Abwesenheit.

Dies muss ganz tiefgehend verstanden werden.

Wenn dir das mißlingt, wirst du niemals imstande sein, die Natur der Furcht zu verstehen.

Sie ist wie Dunkelheit.

Dunkelheit existiert nicht,

sie scheint nur da zu sein.

Tatsächlich ist sie bloß die Abwesenheit von Licht.

Das Licht existiert;

entferne das Licht -- dann ist da Dunkelheit.

21.03.2008 um 00:00 Uhr

Tao Te King 76 (5)

von: tao

Wenn du im Leben verwurzelt bist

dann bist du weich --

weil du keine Angst hast.

Furcht erzeugt Härte.

Furcht kreiert den Gedanken an Sicherheit,

Furcht erschafft die Idee, sich zu schützen.

Und nichts tötet so wie Furcht

denn allein schon bei dem Gedanken an Furcht

bist du von der Erde getrennt, entwurzelt.

Dann lebst du in der Vergangenheit --

das ist der Grund, warum du so viel an die Vergangenheit denkst.

Das ist kein Zufall.

Das Denken denkt kontinuierlich entweder an die Vergangenheit oder an die Zukunft.

Warum denkst du soviel an die Vergangenheit?

Was vergangen ist, ist vergangen. Es kann nicht zurückgeholt werden.

Die Vergangenheit ist tot!

20.03.2008 um 02:05 Uhr

Tao Te King 76 (4)

von: tao

Allein schon die Idee

dass du ein bestimmtes Ziel hast

macht dich zu einer Insel,

du bist kein Teil mehr des ungeheuer weiten Kontinents des Lebens.

Und wenn du vom Leben getrennt bist

dann bist du wie ein Baum

der von der Erde getrennt ist.

Der mag noch ein wenig leben

aufgrund der vorhergegangenen Sättigung

aber in Wirklichkeit stirbt er schon.

Der Baum braucht Wurzeln,

Der Baum hat es nötig, in der Erde, mit ihr verbunden, ein Teil von ihr zu sein.

Du brauchst die Verbundenheit mit dem Kontinent des Lebens,

du hast es nötig, Teil von ihm, verwurzelt in ihm zu sein.

19.03.2008 um 02:32 Uhr

Quellender Urgrund 2/4 (11)

von: tao

Du kannst Menschen des Tao nicht verletzen, weil sie nicht da sind,

du kannst sie nicht beleidigen

weil da keiner ist, der sich der Beleidigung widersetzen

und eine Wunde erzeugen wird.

Deine Beleidigung wird durch sie hindurchgehen,

als wenn man durch ein leeres Haus hindurchginge.

Ihre Boote sind leer.

Ein Windhauch weht herein und zieht durch, ungehindert.

Wenn der Luftzug weg ist, hat das Haus nicht einmal gemerkt

dass der Wind da gewesen ist.

Weil du so egoistisch bist, hat Wein solch eine Anziehungskraft auf dich.

Du bist so belastet dadurch

und manchmal möchtest du es vergessen.

Die Welt wird also dem Alkohol oder dem Taoismus folgen müssen --

das sind die Alternativen.

Fröhlich

18.03.2008 um 00:00 Uhr

Quellender Urgrund 2/4 (10)

von: tao

Es geschah einmal,

dass Mulla Nasrudin mit seiner Frau die Straße entlang ging,

und er war sturzbetrunken.

Sie hatte ihn gefunden, wie er auf der Straße lag,

und brachte ihn nun nach Hause. Natürlich

argumentierte sie mit ihm, wie gewöhnlich, und sie hatte Erfolg damit,

denn eigentlich war sie allein. Mulla Nasrudin war geistig nicht anwesend;

er kam eben einfach nur mit.

Dann sah sie plötzlich, dass ein wildgewordener Stier auf sie zu raste.

Um Nasrudin zu warnen, dafür war keine Zeit mehr, also srpang sie einfach in ein Gebüsch.

Der Bulle war nun da,

und wirbelte Nasrudin meterhoch in die Luft.

Er stürzte in einen Graben, und als er da wieder herauskrabbelte,

sah er zu seiner Frau hinüber und sagte: Wenn du das noch einmal mit mir machst,

dann werde ich wirklich die Beherrschung verlieren. Das ist zuviel!  

17.03.2008 um 00:00 Uhr

Südliches Blütenland: Die Flucht vor dem Schatten (11)

von: tao

 

Wie wird ein Schatten zum Problem?

Warum ein Problem daraus machen?

So wie du jetzt bist,

machst du aus allem ein Problem.

Der Mann in der Geschichte war durcheinander, verstört, durch den Anblick seines eigenen Schattens.

Er wäre gerne ein Gott gewesen,

er wäre gerne schattenlos gewesen.

Aber du bist schon wie ein Gott

und du kannst nicht irgendetwas sein, was du nicht schon bist.

Wie kannst du es sein? Du kannst nur das sein, was du schon bist,

alles Werden ist bloß die Annäherung an das Sein,

das schon da ist.

Du magst herumwandern und an die Türen anderer klopfen,

aber das ist bloß ein Versteckspiel mit dir selbst.

16.03.2008 um 03:14 Uhr

Südliches Blütenland 1 (14)

von: tao

Wenn du nach außen gehst

wirst du niemals beweisen können, dass du jemand bist.

Der Drang dazu wird bleiben, vielleicht wird er noch stärker.

Je mehr du es beweist, desto mehr wirst du dich wie ein Bettler fühlen, wie Alexander, der vor Diogenes steht.

Auch wenn du anderen beweist, dass du jemand bist

läßt dich das doch nicht zu einem Jemand werden.

Tief innen bleibt das Niemand-Sein.

Das nagt an deinem Herzen, und dort weißt du, dass du niemand bist.

Königreiche werden da nicht helfen,

denn Königreiche werden nicht nach innen gehen und die Kluft in dir füllen.

Nichts kann nach innen gehen.

Das Außen wird außen bleiben; das Innen wird innen bleiben.

Das geht nicht zusammen.  

15.03.2008 um 00:00 Uhr

Tao Te King 45 (13)

von: tao

 

Das Niedrigere ist essentiell, das Höhere ist ein Luxus;

es kommt nur, wenn das Niedrigere erfüllt ist.

Es ist nur möglich

wenn das Niedrigere transzendiert und nicht zerstört worden ist.

Ein Mensch mit Totalität erlaubt dem Niedrigen, da zu sein

denn das ist der einzige Weg, dass das Höhere auch da sein kann;

denn er erzeugt eine Harmonie zwischen dem Niedrigeren und dem Höheren.

In dieser Harmonie ist das Niedrigere nicht mehr niedriger, das Höhere ist nicht mehr höher,

sie sind eins geworden, eine Einheit.

Aber wenn du solch einen totalen Menschen siehst,

wirst du denken, dass er unvollkommen ist, denn dir werden bei ihm

viele Dinge auffallen, die du bei dir selbst gar nicht magst.

Beim totalen Menschen wirst du manchmal auch Wut sehen.

Natürlich hat sein Zorn eine total andere Qualität

aber das kannst du nicht verstehen.

Sein Zorn hat die Qualität von Mitgefühl.

Du bist auch wütend,

aber deine Wut hat überhaupt nicht diese mitfühlende Qualität -

dein Zorn ist gewalttätig.

Traurig 

14.03.2008 um 00:53 Uhr

Tao Te King 9 (14)

von: tao

Um glücklich zu sein

muss man auch manchmal das Unglücklichsein genießen.

Auch das ist Teil des Lebens und es ist schön.

So wird die Balance aufrecht erhalten.

Wenn du vierundzwanzig Stunden lang lachst

wird dein Lachen neurotisch werden.

Es wird kein Gelächter mehr sein -- du wirst verrückt werden.

Um das Lachen lebendig und gesund zu erhalten, sind auch Tränen nötig.

Du kannst nicht vierundzwanzig Stunden lang weinen.

Beobachte Kinder, denn das sind reine Wesen

und sie spiegeln die Dinge absolut klar wider; sie sind spiegelgleich.

Wenn ein Kind zu sehr lacht, dann sagen die Mütter auf dem Land:

Lach nicht zuviel, sonst wirst du weinen.

Da liegt eine gewisse Weisheit darin.

13.03.2008 um 00:31 Uhr

Tao 383

von: tao

Es gibt also nur zwei verschiedenartige Wege.

Der eine ist der Pfad der Hingabe,

der in Indien Bhakti-Yoga genannt wird,

der Weg der Liebe und Verehrung -- eine Meera, ein Chaitanya,

sie tanzen und singen, verlieren sich selbst komplett in ihrem Tun.

Wenn Meera tanzt, dann gibt es nur den Tanz, da ist keine Meera mehr;

die Tänzerin ist völlig in den Tanz vertieft.

Wenn Chaitanya singt und tanzt, dann ist da kein Chaitanya mehr;

er ist eins geworden mit dem Tun.

Dann ist da Buddha oder Mahavir:

Sie sind bewußt, achtsam in dem, was sie auch immer gerade tun,

Sie sind so wach, dass das Tun bloß etwas im Außen ist,

es berührt sie nicht mehr. Sie bleiben ungerührt.

Sie gehen durch das Wasser, aber das Wasser rührt  sie nicht an;

sie bleiben unbezogen, ungebunden und identifizieren sich nicht damit.

Beide Wege sind wahr.

Wenn du zu Buddhisten gehst, dann werden die sagen:

folge nicht dem Pfad der Hingabe, du wirst dich verlieren.

Wenn du zu den Nachfolgern eines Chaitanya gehst, dann werden die sagen:

Höre nicht auf diesen Buddha,

denn bevor du dich nicht selbst verlierst, wir kannst du es erreichen ?

Du wirst egoistisch werden.

Aber beide Wege führen zum Ziel.

Die wirkliche Frage ist nicht, welchen Weg du wählen solltest,

die eigentliche Frage ist, welcher der beiden Typen du bist. Spüre das einfach.

Und wenn du nach Jahren der Katharsis in Therapie und Meditation

niemals imstande gewesen bist, die Kontrolle zu verlieren,

dann lass jetzt wenigstens die Vorstellung los, dass du die Kontrolle verlieren solltest.

Versuche, achtsam zu sein.

12.03.2008 um 00:00 Uhr

Südliches Blütenland: Die Flucht vor dem Schatten (10)

von: tao

 

Das Ganze ist ungeheuer weit, du bist bloß eine atomare Zelle.

Der Ozean ist ungeheuer weit, du bist bloß ein Tropfen darin.

Der ganze Ozean ist salzig, und du versuchst darin süß zu sein.

Das ist unmöglich!

Aber das Ego möchte das Unmögliche tun, das Schwierige,

das, was nicht getan werden kann.

Und Dschuang Dsi sagt: "Leicht ist richtig".

Warum kannst du es nicht leicht nehmen und akzeptieren?

Warum nicht Ja zum Schatten sagen?

In dem Moment, in dem du Ja sagst, vergißt du ihn,

er verschwindet, zumindest aus dem Denken,

sogar wenn er beim Körper bleibt.

Aber was ist das Problem?

Du machst aus allem ein Problem.