Stimmung: gut
Musik: This Is the Life ( Amy MacDonald)
Ohjeeee, da stolpere ich so durch die Welt, oft mit dem Kopf nach unten, schiebe irgendwelche Widerstände beiseite, atme tief durch, kämpfe um meine Existenz und manchmal, manchmal hebe ich den Blick, sehe die Wolken, die Sonne... spüre den Regen ... und manchmal sehe ich auch unten, vor meinen Füßen, das Leben. Kleine Schnecken, Grashalme ... und manchmal sitze ich auf meinem Stuhl und kann ... tatsächlich ... Ruhe spüren, genieße einen Kaffee oder auch zwei und dann, dann ... fühle ich plötzlich wieder ein Hauch von LEBEN ...
... auf dessen Suche ich immer noch bin...
Und heute hab ich endlich den Mut gehabt, wieder mal in meinen Blog zu schauen: und siehe da, er ist noch da ... und ihr lest mich noch ... ihr ruft nach mir...vielleicht hab ich eure Gedanken gespürt? ...und siehe da: ich kann wieder höher blicken ... sehe mehr als nur 1 Jahr grau in grau...
Ja, es ist viel passiert: im Großen Weltgetümmel und bei mir?
Nun ja, es hat sich nicht viel geändert. Ich arbeite, ja, aber was ist schon „ARBEIT" heutzutage? Ich hatte mich sehnlichst danach gesehnt ... aber ... verdingen wir uns nicht unter Wert, um zu überleben?
Gibt es eine Art moderne Sklaverei? Oder so etwas ähnliches? (bzw.: wie war das gleich: die Würde des Menschen ist unantastbar?)
Aber nein, heute nicht ... heute freue ich mich, dass ich wieder schreiben kann und hoffe, dass es ein Weilchen bleibt.
Gestern habe ich auch wieder mal mit einer ganz lieben Freundin gechattet. Das war schön!
Nun: es ist Juni 2011. Die Zeit vergeht wie im Flug. Pfingsten ist vorbei.
Auf meinem Arbeitsweg ist ein kleiner Bach. Dort sehe ich morgens eine schnatternde Ente. Ich glaube, sie will uns sagen: haltet durch, haltet durch, die Erde ist schön, ihr müsst sie nur richtig sehen, verstehn . . . und gut mit ihr umgehn.
Also dann, bis bald ... und:
danke, danke, an all meine lieben Leser.
Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch,
Eure Haibara