Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

30.04.2007 um 04:00 Uhr

Mochi - japanischer Reiskuchen - Bishoku-ka !

von: buchzeiger   Kategorie: Getreide (Pasta, Reis und mehr)   Stichwörter: Mochi, Reiskuchen, japanisch

Mochi

Hierbei handelt es sich um einen japanischen Reiskuchen, welcher aus süßem Naturreis hergestellt wird, der im Vergleich zu normalem Naturreis viel mehr Gluten (Klebereiweiß) enthält.

Der Reis wird einige Stunden, am besten über Nacht, eingeweicht, dann in leicht gesalzenem Wasser gekocht bzw. über Dampf gegart und feingestampft, bis keine ganzen Körner mehr zu sehen sind. Man kann den gekochten Reis auch durch den Fleischwolf drehen. Das ist die Ausgangsmasse für die Mochi.

Man rollt bzw. formt aus der feucht-klebrigen Masse einen flachen, circa 1 cm dicken Kuchen. Dieser wird auf ein mit Mehl bestäubtes Backblech gelegt, in kleine Schnittchen zerteilt und ein bis zwei Tage getrocknet.

Dies wäre ein Grundrezept, das sich ganz nach Belieben verändern lässt, indem man den Teig entweder pikant (mit Sesam, Gewürzen, Kräutern, Käse usw.) oder süß (Nüsse, Rosinen, Vanille, Zimt, Honig) abschmeckt.

Die getrockneten Mochikuchen kann man einfrieren.

Mochi schmeckt am besten gebacken, gebraten oder frittiert. Dadurch gekommt es eine appetitliche goldgelbe Kruste. Danach kann man das Ganze mit Sojasauce beträufeln oder ein beliebiges Dressing oder einen Dip dazu servieren. Auch als Suppeneinlage findet es Verwendung.

Gebackenes Mochi eignet sich gut als Dessert, z. B. gefüllt mit Frucht- oder Nussmus oder mit gehackten Mandeln bestreut.

Ein Thema mit Variationen – wunderbar geeignet für Küchenexperimente!

Über ganz persönliche Erfahrungen
mit Mochi berichtet Tome .

Lecker heißt auf Japanisch:
Bishoku-ka !!!


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenKatze schreibt am 24.06.2007 um 06:37 Uhr:Ich habe noch nie gehört, dass man den Reis für Mochi auch kochen kann. Vor allem das mit dem leicht gesalzenen Wasser fällt mir schwer zu glauben, da man in Japan ja normalen Reis auch nicht in Salzwasser kocht um das Aroma nicht zu zerstören.
    Und warum sollte man Mochi trocknen lassen? Dadurch wird er doch steinhart und ungenießbar, wenn er nicht sowieso anfängt zu schimmeln. Mochi muss man frisch essen, weil er schon nach kürzester Zeit anfängt auszutrocknen und eine unschöne spröde Kruste bekommt.
  2. zitierenbuchzeiger schreibt am 24.06.2007 um 08:12 Uhr:Was sagt Tome, die Expertin, dazu?
  3. zitierengast schreibt am 21.01.2008 um 13:03 Uhr:direkt aus japan erhielt ich erstmal als geschenk japanischen reiskuchen.
    wir waren ratlos, was macht man denn damit? ich habe es in der mirkrowelle 2min heiß gemacht. auf dem teller endpupte sich der reisbrei als zähe, fade und kleberige masse.
    ...hmmmm....was haben wir falsch gemacht?

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