Die globalisierte Produktion

Wie stark die Herstellung der Produkte schon global vernetzt ist, soll am Beispiel einer Jeanshose verdeutlicht werden. Die Baumwolle für dieses Kleidungsstück wird vielfach in Usbekistan oder Indien angebaut. Versponnen und gewoben wird die Baumwolle in China, Indien, Taiwan oder der Türkei und eingefärbt mit chinesischen Farbstoffen zum Beispiel in französischen Färbereien. Das personalintensive Zuschneiden und Nähen vergibt man an die Billiglohnländer Osteuropas oder an China, Honduras oder die Türkei. Vor dem Verkauf wird die Jeans noch gewaschen, um überschüssige Farbe zu entfernen oder um einen „stonewashed“ Effekt zu erzeugen. Das lässt man in Nordafrika oder Osteuropa erledigen. Danach bekommen die fertigen Jeans noch das Etikett einer bekannten Marke und gelangen dann in die Läden Amerikas oder Europas zum Verkauf. Der Käufer stellt mit Stolz das Label seines Erwerbs zur Schau und fühlt sich voll trendy.

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Redaktion

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