Riot

20.12.2010 um 00:30 Uhr

Pizza, Tiefschnee und K.

Na gut, da ich eh nicht schlafen kann (im Auto vorhin hätte ich sucher schlafen können. Aber ich musste ja fahren. Blöd) kann ich auch berichten was die letzten beiden Tage los war.

 

Wo war ich gestern stehen geblieben? Ja genau, K. und die Pizza. Mit einer halben Stunde Verspätung traf ich bei K. ein. Ich habe mich wirklich total gefreut ihn zu sehen. Ich hoffe er sich auch. Die Pizza war schnell bestellt (und vorallem super lecker!), die DVD ausgesucht. Was ein wundervoller Abend. Ein bisschen schmusen auf der Couch, einen tollen Film schauen und dazu Milch 43. K ist so wahnsinnig zärtlich. Sowas kenne ich von M. nicht. Dabei hätte es doch anders laufen sollen. K. die augenscheinliche Affaire ist zärtlicher und einfühlsamer als M. mit dem ich angeblich eine Beziehung hatte. 

Während wir so ganz zaghaft auf der Couch geschmust haben schaut er mir in die Augen und meint es wäre so schön mit mir. Fast schon zu schön. Ich wusste gar nicht was ich dazu sagen sollte. Musste ich auch gar nicht. K. kam mir zuvor. "Warum kannst du nicht ein wenig älter sein? Wieso musst du im gleichen Betrieb arbeiten? Und wieso kannst du nicht 20cm kleiner sein?"

Tja meine Damen und Herren, sie sehen mal wieder. Ich habe das Glück gepachtet. Ein Mann der sich eigentlich gerne verlieben würde, und auch auf dem Besten Weg dorthin ist, wehrt sich dagegen weil eine Beziehung in seinen Augen nicht realistisch ist. Weil ich 8 Jahre jünger bin, weil ich nunmal leider im gleichen Betrieb arbeite und meine doofen Gene mich so groß haben werden lassen (wie oberflächlich.. eine einzige Farce). Ich denke immer häufiger an ihn. Und ich merke das ich mich häufiger zu ihm wünsche als zu M. Kann es sein, dass ich immer genau das haben will was für mich absolut unerreichbar ist?

Die Nacht war traumhaft. Ein gutes Gefühl in seinen Armen einzuschlafen und neben ihm aufzuwachen. Leider viel zu früh. Um 5 klingelte der Wecker. Heute (mittlerweile gestern) stand ja viel auf dem Programm. Um halb 6 war Treffpunkt bei L. J. hatte sich ebenfalls kurzfristig dazu entschlossen uns zu begleiten. Also waren wir 2 Mädels doch nur in Männerbegleitung unterwegs. Gegen 7 Uhr setzen wir in Richtung Autobahn (die Suche nach einem Bäcker der offen hat gestaltete sich ein wenig schwierig und zeitintensiv, wirden aber letztendlich doch fündig). Gegen 9:30Uhr und 270km später erreichten wir den Fuß des Berges. Ab da wurde es kompliziert. Wegen starkem Schneefall in der Nacht waren die Straßen sehr verschneit und ohne Schneeketten kein Durchkommen mehr (äußerst clever die Straßen zu einem Skigebiet, das den Liftbetrieb um 9:30 aufnimmt nicht zu räumen..).Viele drehten um, wir allerdings blieben hartnäckig. Die 270km sollten nicht umsonst gewesen sein. Mit einem kurzen Zwischenstopp, einem Latte Macciato und einer Pizza (ja, schon wieder Pizza!), kamen wir dann gegen 12Uhr endlich auf dem Berg an. Wenigstens hatten wir Glück bei den Karten. Für ein 4 Stundenticket sollten wir noch 24€ + 3€ Pfand zahlen . 4 nette Herren hatten wohl Mitleid mit uns und verkauften uns ihre Tagestickets für 18€ (3€ Pfand bekamen wir dann abends zurück). Also für unschlagbare 15€ hatten wir ein Ticket erbeutet. Es konnte also losgehen. Leider bin ich kein Überflieger auf dem Brett. Ich hab's noch nicht so raus, und auch ziemlich viel Schiss beim fahren, davor das mich jemand umfährt. Auf Skiern klappt das alles viel besser. Aber ich habe mir ja in den Kopf gesetzt eine gute Snowboarderin zu werden, also wird das durchgezogen. Lang hat es nicht gedauert bis mir alles weh tat, ich einige Wutausbrüche hinter mir hatte und mein Board am liebsten die Böschung heruntergeworfen hätte (hatte ich bereits erwähnt, dass ich cholerisch bin?). Hinzu kommt meine Abneigung gegenüber Schleppliften. Ich bekomme das mit dem Snowboard einfach nicht hin. Nach 10m falle ich aus dem Lift. Das wurde mir auch bei der letzten Abfahrt zum Verhängnis. Ich bin aus dem Lift gepurzelt. Dabei habe ich mir einige blaue Flecken zugezogen, da L. mit mir zusammen im Lift fuhr. Wir haben uns verknotet was nicht gerade schmerzfrei war. 

Das Schlimmste stand uns allerdings bevor. Wir mussten Richtung Auto kommen, das auf der anderen Seite des Berges stand. Uns blieb nichts anderes übrig als vom Schlepplift zur nächsten Piste zu laufen (denn es war bereits nach 16:30 und der Liftbetrieb kam zum Erliegen). Gut. Snowboardboots, Snowboard, 100cm Tiefschnee, bergauf. 3 mal dachte ich, ich erleide jeden Augenblick einen Herzstillstand, 8 mal war ich kurz davor zu ersticken (Rauchen kann tötlich sein! Scheinbar haben sie doch recht.). Ich war fertig. 

Jetzt liege ich im warmen kuscheligen Bett und warte auf den schlimmsten Muskelkater den ich je hatte.

 

Noch 2 Tage arbeiten und dann habe ich erstmal 2 1/2 Wochen Urlaub. 

 

Gute Nacht!

19.12.2010 um 23:08 Uhr

Total zerstört

Morgen gibts nen ausführlichen Bericht.. heute schaff ich das wirklich nichtmehr..

Ich hab jetzt nurnoch Sehnsucht nach meinem Bett! Und wer's glaubt oder nicht - ich bin froh heute das ganze Bett für mich zu haben =)

 

18.12.2010 um 17:42 Uhr

Pizza und Snowboard

Heute abend wird ein guter Abend. Ein Abend mit K. Pizza bringen lassen und DVD schauen.

 

 Morgen bin ich erstmal den ganzen Tag außer Haus. Mein kleines Brett schreit und hat Sehnsucht nach der Eiswüste im Schwarzwal. Meine Freundin L. und ich werden snowboarden gehen. Ich muss fahren. Ich hoff wir kommen heil da unten an. 

 

Einen schönen Samstag Abend wünsche ich euch!

18.12.2010 um 14:20 Uhr

Unbeschwerte Zeiten.

Ich weiss es noch als wäre es gestern gewesen, dabei ist es doch so lange her.

Auch damals gab es DEN Mann, den Mann den ich nicht vergessen konnte, wollte, whatever. 

 

Das Wochenende des Jahres stand vor der Tür - Rock am Ring 2009. In Gedanken nur bei A. Der doch zuerst seine Freundin für mich verlassen hatte, mich dann aber auch nichtmehr wollte. Mein Unglück war perfekt. Aber Rock am Ring stand doch vor der Tür. Ein Festival mit den Besten. Nicht einmal hat sich A. gemeldet. Kein Interesse wie es mir auf dem Festival geht. Nichts. Enttäuschung. Der erste Tag auf der Arbeit. Ich hatte einige Botengänge zu erledigen, da das Wetter gut war wollte ich dies mit einer Zigarette verbinden. Am Ausgang der Werkstatt des Betriebs in dem ich arbeite stand M. Wir kannten uns schon länger. Er und eine andere Kollegin waren augenscheinlich das Traumpaar des Betriebs, vor kurzem erst zusammengezogen das junge Glück (sowas passiert nur anderen, niemals mir.). Wir unterhielten uns fröhlich, locker. Ich erzählte über meine Festival-Erlebnisse. Er über den Feierrausch in einer Disco am vergangenen Wochenende. Beiläufig kamen wir auf seine Freundin zu sprechen und ich erfuhr das er sich ein paar Wochen zuvor getrennt hatte. Im Laufe des Gesprächs verabredeten wir uns dazu mal zusammen feiern zu gehen. Alles klar. Nummern getauscht. 

Das kam mir nur recht. Ich wollte ja abgelenkt werden von A. Da ist es immer gut neue Leute kennenzulernen. Doch die Geschichte nahm einen anderen Verlauf. Ich armes, gutläubiges Lämmchen. Der Wolf hatte die Witterung aufgenommen und wollte das Lamm mit Haut und Haaren fressen. Prompt nach Feierabend erhielt ich die erste SMS von M. Ob ich mit ihm noch am selbigen Tag ins Kino gehen würde. Ich hatte ja sowas von kein Interesse an jmd anderem, ich wollte nur A. Ein paar Tage später habe ich mich dann doch zu einem Date breitschlagen lassen. Schon an dem Abend wollte der Wolf im Schafspelz das kleine Lämmchen in seinen Bau locken. Aber das Lämmchen wollte nicht. Es wollte heim, ganz alleine. Nicht ganz, natürlich vorzugsweise mit A. Aber der wollte ja nicht. 

Der Blutdurst des Wolfes wurde immer stärker gereizt, und das Lämmchen war für die Jagd freigegeben. Ein Tripp in den fiktiven Himmel begann.. 

 

 

Welche Ironie des Schicksals. Heute Nacht war ich bei A. Habe dort geschlafen. Mittlerweile ist es mir unerklärlich was ich damals an ihm fand. 

Ich hoffe so wird es mir mit M. eines Tages auch gehen. Vielleicht..

17.12.2010 um 18:24 Uhr

:(

Jetzt hab ichs hinter mir.. Und mir gehts schlecht, richtig schlecht.

 

Ich muss das Gefühl ihn zu vermissen doch irgendwie unterdrücken können? Er ist schlecht, er tut mir nicht gut. mit ihm geht es mir auch nicht besser als ohne ihn. 

 

"Wir hören uns. Auf jeden fall." Seine Worte zum Abschied.

 

Und wieder hat er betont es ist nicht endgültig. 

 

Ich kann so nicht mehr weitermachen. Irgendwann muss das doch ein Ende finden. Aber ich kann das Kapitel nicht beenden. Ich kann das Wort "Ende" nicht darunter setzen. Wie ein Fluch.

 

Naja heute Abend gehts erstmal weg, Kopf freikriegen. Wobei ich weiss worauf das wieder hinauslaufen wird. Ich werde mich betrinken und ihn dann anrufen, oder mit SMS bombadieren.