Küss' mich - wenn Du kannst!

30.06.2010 um 18:04 Uhr

Piepvogel

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Seit Tagen hat sich bei mir in einem nahe gelegenen Baum ein Vogel häuslich niedergelassen. Er ist nicht zu sehen dafür aber um so mehr zu hören. Und ich habe keine Ahnung, um was für einen Vogel es sich hierbei handelt. Ich weiß nur eins: den hat hier einer ausgesetzt und an den Baum gekettet. Und die Rufe, die er seit dem ohne Pause von sich gibt müssen Hilferufe sein. Welcher Vogel sonst pfeift unablässig im Sekundentakt den immer gleichen Ton? Muss der nicht zwischendurch auch mal was erledigen? Sich nette kleine Insekten zum Futtern suchen vielleicht? Ich mein' ja nur. Das ist so ein bisschen wie beim Verhör und nachts da träume ich davon. Ehrlich! Ich liebe Tiere und auch dieses irgendwie. Aber bitte - halt doch mal den Schnabel - für eine halbe Stunde lang.

 

29.06.2010 um 15:50 Uhr

Staugedanken

von: nacktschnecke   Kategorie: Gedanken

 

Als ich heute so im Stau herum tuckelte bemerkte ich einen vorübergehenden Mann, der mir irgendwie bekannt vor kam. Ich wusste, dass ich ihn nicht kenne nur, dass dieser Mann mich an irgend jemanden erinnert. Dann kam ich ins Spinnen und stellte mir vor, wie es wäre, wenn man eine oder mehrere Gruppen sich sehr ähnelnder Menschen zu einer Art psychologischem Experiment zusammen trommeln könnte. Oft habe ich das Gefühl, dass sich diese Menschen nicht nur im Optischen sehr ähneln sondern auch in ihrem Wesen, in der Art zu reden oder sich zu geben. Wie also wäre es, würden solche Menschen mal für eine bestimmte Zeit unter bestimmten Bedingungen zusammen gesteckt werden? In wie weit würde dieses Ähnlichsein zum Tragen kommen? Würden sie getreu dem Motto: "Gleich und gleich gesellt sich gern" super miteinander auskommen bzw. sich ergänzen oder könnte vielleicht das Gegenteil eintreten weil sie miteinander konkurrierten und sich entsprechend abheben wollten? Wären sie sich einander symphatisch oder eher nicht? Oder käme das darauf an, wie sehr sie sich jeweils selbst mögen? Würden sie diese Ähnlichkeit überhaupt so wahrnehmen wie das Außenstehende tun? Ich finde diese Überlegung hochinteressant nur leider ließe sich das sicher nur sehr schwer umsetzen sonst hätte das sicher schon jemand erforscht. Oder ist es sogar schon erforscht und keiner hat's mir gesagt?! ;-)

 

27.06.2010 um 18:11 Uhr

WOW!

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

War das ein Spiel!

Wer hätte gedacht, dass ich mich für mich ganz allein mal für ein Fußballspiel begeistern würde?

Ich jedenfalls nicht.

Großartig Jungs! 

 

27.06.2010 um 09:24 Uhr

Gnadenfristig

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Die Sonntage fühlen sich oft seltsam an. So ein bisschen wie die Ruhe vor dem Sturm. Oder auch nach Gnadenfrist.

Es lauert das Aufstehen am Montag. Und das den ganzen Tag über. Obwohl der Sonntag ja rein theoretisch genauso frei ist wie am Samstag. Aber es fühlt sich einfach nicht mehr so frei an. Auf den Straßen ist es stiller. Alles ist irgendwie anders. Das habe ich schon als Kind so empfunden als ich noch zur Schule ging. Es hieß am Sonntag noch mal lernen, Schultasche für Montag vorbereiten, früh ins Bett gehen. Auch wenn ich inzwischen flexibel geworden bin und mir meine Arbeitszeit relativ frei einteilen kann, kriege ich das typische Sonntagsgefühl nicht raus aus mir.

 

26.06.2010 um 23:31 Uhr

Verpasst

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Irgendwie schade, dass ich mich nicht doch noch aufgerafft habe. Dabei soll es auf dem Sommerfest so schön gewesen sein. Stattdessen war ich fleißig. Naja immerhin habe ich ein bisschen was geschafft. Wer weiß wann ich dazu das nächste mal Lust gehabt hätte. Nun tröste ich mich damit, dass ich solche Massenaufläufe sowieso nicht so mag...

 

26.06.2010 um 10:32 Uhr

Wird es jetzt ernst?

 

Schon während ich diese Zeilen beginne denke ich mir, dass ich mich gar nicht mehr damit befassen sollte. Und so hoffe ich, mir das hiermit aus dem Kopf zu schreiben.

Der Stalker (diese Bezeichnung hat er sich mittlerweile verdient) ist nun mit dem letzten seiner vielen Auftritte endgültig zu weit gegangen. Lange habe ich geschwiegen und alles was kam ignoriert. Das brachte aber nicht wirklich was. Manch einer braucht wahrscheinlich wirklich erst die Zaunlatte bis er versteht. Ich musste jetzt handeln und teilte ihm noch einmal unmissverständlich mit, dass er mich bitte in Ruhe lassen möge. 

Auch auf die Gefahr, ihm damit die letzte Hoffnung genommen und mir somit einen Feind geschaffen zu haben, so kann das jedenfalls nicht weiter gehen. Es wurde Zeit Grenzen zu setzen.

Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass er das nimmt wie ein Mann und Ruhe gibt.  

Nicht auszudenken, was der mit meinen Daten alles anstellen könnte. Er ist ein einflussreicher Typ mit vielen Möglichkeiten... Was habe ich entgegen zu setzen wenn es hart auf hart kommt? Ich könnte ihm sicher auch Unannehmlichkeiten bereiten und wenn er schlau ist, ist er sich dessen bewusst. Jedoch ist das gar nicht mein Stil und werde so tief hoffentlich nie sinken.

Das alles fühlt sich sehr merkwürdig an. Bisher kannte ich solche Geschichten nur von ganz weit weg. Was verletzte Eitelkeit mit Menschen anstellen kann will ich mir gar nicht ins Bewusstsein rufen.

 

24.06.2010 um 21:17 Uhr

Solche Abende

 

Man wünscht sich, dass sie niemals zu Ende gehen. An denen man noch sommerlich  gekleidet bis in die späten Abenstunden draußen sitzen kann. Ich höre leises Stimmengewirr von irgendwo her und das Zwitschern der Vögel, die noch nicht schlafen wollen. Ich beobachte das kleine Wesen neben mir, das friedlich schlummert. Ein Gefühl von tiefer Glückseligkeit überkommt mich. 

Das Leben ist schön... und kostbar.

 

23.06.2010 um 14:21 Uhr

Heute

 

...ist mir nach allem irgendwie.

Genau jetzt könnte ich mich gar nicht entscheiden, was dominiert. Dies könnte ein Eintrag werden bei dem alles offen ist. Er könnte traurig sein, wütend, nachdenklich, fröhlich oder unbeschwert...

Gleich werde ich hinaus gehen und schauen wie es einem lieben Menschen geht.

Vielleicht wird es danach ruhig werden. Vielleicht auch turbulent.

Ich bin offen und lass' mich überraschen.

Alles ist vorhanden.

 

 

19.06.2010 um 13:33 Uhr

Voreingenommen

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Und weil ich gerade bei Videos bin noch dieses hier .

Auch so ein Phänomen. Und ein grandioses Beispiel dafür, wie vernagelt wir oft sind.

Was wenn diese Frau nicht so eine unglaubliche Begabung gehabt hätte? Wäre es dann okay gewesen sie für ihre Erscheinung zu verlachen?

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen mehr mit dem Herzen sähen. 

 

19.06.2010 um 12:59 Uhr

Etwas verspätet

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Der Eurovision Song Contest ist ja inzwischen schon fast nicht mehr wahr. Aber soeben ist mir noch einmal dieses Video untergekommen. Fast habe ich vergessen, was das für ein unbeschreibliches Gefühl war obwohl ich das ganze "nur" zu Hause vorm Fernseher verfolgte. Auch ich habe mitgetanzt und es fühlte sich wunderbar an. Dieses Empfinden, dass wir alle irgendwie zusammen gehören. Ehrlich gesagt waren diese 7einhalb Minuten für mich die schönsten und bewegendsden an dieser ganzen Veranstaltung. Gegen Ende, als die Ergebnisse zusammengetragen wurden und rein rechnerisch schon klar war, dass wir das Rennen machen würden kippte meine Stimmung sogar nach unten. Es waren noch einige Länder zur Bewertung offen als der deutsche Kommentator meinte, dass man jetzt eigentlich auch schon abschalten könnte. Ich fand das sowas von geringschätzig und überheblich den anderen gegenüber. Einfach nur sehr sehr unsportlich und absolut daneben. Aber so sind die Deutschen. Und immer wieder wundern wir uns darüber warum wir in der Welt so unbeliebt sind. Ich mache mir jetzt bestimmt keine Freunde aber unter dem Aspekt bin ich sogar ein wenig erleichtert, dass die Serben gestern gewonnen haben. Das überherrliche Geschrei von wegen "Wir sind die Größten" wäre mit Sicherheit nicht ausgeblieben. Sonst haben wir offensichtlich nicht allzuviel zu bieten, worauf wir stolz sein könnten. Etwas mehr Bescheidenheit würde unserem Land auch mal ganz gut stehen.

 

19.06.2010 um 05:07 Uhr

Wann

von: nacktschnecke   Kategorie: Märchenmann

 

...habe ich eigentlich gesagt, dass wir wieder ein Paar sind? Wie selbstverständlich er diese Worte aussprach, die vermuten ließen, alles wäre beim alten. Ich muss das heute auf jeden Fall richtig stellen damit das nicht wieder über Hand nimmt. Wie heißt es doch so schön? "Wehret den Anfängen." Gleich heute werde ich das tun. Warum habe ich nicht sofort den Mund aufgemacht? Statt es wieder mit in die Nacht zu nehmen. Ich war überrollt. Ob ihm das überhaupt so bewusst war? Oder ist es Kalkül um damit bewusst auszutesten, wie weit er gehen kann? Irgendwie ja schon frech zumal ich ihm bei jeder Gelegenheit zu verstehen gebe wo seine bzw. meine Grenzen sind. Und es tat gut mir den nötigen Abstand zu schaffen. Seit dem ist alles so viel entspannter. Ich weiß gar nicht wie er plötzlich dazu kommt auf einmal solche Töne anzuschlagen. Wir sind KEIN Paar mehr. Es ist meine Sache, was ich tue und wie ich mit den Dingen umgehe.

 

15.06.2010 um 09:52 Uhr

Verlassene Mütter

 

Eine junge Frau erinnert sich daran wie sie mit ihrer Mutter vor einem dunklen Haus stand dessen Jalousien herunter gelassen waren und drohte dem kleinen Mädchen sie hier hin zu schaffen, wenn sie in Zukunft nicht artig wäre. Sie drohte ihr oft sie ins Heim abzuschieben. In einem der sehr wenigen Ausflüge die sie machten fuhren sie in den Wald und standen schließlich an einer großen Grube. Ihre Mutter sagte ihr, sie solle sich diese Grube genau anschauen denn dort würde sie sie eines Tages hinbringen wenn sie wieder böse wäre. Das Mädchen hatte große Angst davor denn in den Augen der Mutter war dieses Mädchen immer böse. Nichts konnte sie ihr recht machen. Wie sollte sie auch? Allein, dass es sie gab war ihr größter Fehler...

In letzter Zeit komme ich immer wieder mit jungen Frauen in Kontakt, deren zum Teil noch kleine Kinder nicht bei ihnen sondern bei ihren Vätern oder Omas leben. Inzwischen frage ich mich ernsthaft ob ich da einen Trend verpasst habe bzw. was diese Frauen dazu bewegt ihr eigen Fleisch und Blut weg zu geben. Junge gesunde Frauen, heiter und unbeschwert, die kein Problem damit zu haben scheinen. Die Gründe dafür erfrage ich nicht obwohl es mich brennend interessiert. Manchmal beginnen sie von allein zu erzählen. Dann kommt es mir vor als würden sie diesen Zustand entschuldigen oder verteidigen. Ob vor mir oder mehr vor sich selbst bleibt offen... 

 

13.06.2010 um 19:31 Uhr

Es wird Zeit

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

...mal wieder Urlaub zu machen. 

Ich habe Feeeeeernweeeeeeh!

 

12.06.2010 um 11:22 Uhr

Endlich Ruhe

 

Vielleicht war es gut, so massiv belagert zu werden. Wie sonst hätte ich so massiv schweigen können?

Toi Toi Toi 

 

10.06.2010 um 11:09 Uhr

Es gibt keine Zeit

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

...nur Rhytmen und Abläufe.

 

09.06.2010 um 20:12 Uhr

Es liegt was in der Luft

 

Wir haben uns im vorigen Sommer zum letzten mal gesehen. Ich weiß noch wie er mir in dem Straßencafé gegenüber saß. Es war furchtbar heiß und sein Schweißgeruch stieg mir bei jeder kleinsten seiner Bewegungen in die Nase. Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte mich übergeben. Kurz darauf das No go... der Eingriff in meine Privatsphäre und die logische Konsequenz meinerseits. Eine gepfefferte Ansage mit Kontaktsperre. 

Seit dem hat er nie aufgegeben. In den letzten Tagen kommen wieder vermehrt SMS auf die ich nicht reagiere. Manchmal sogar zwei oder drei am Tag. Ich hoffe sehr, dass sich das in absehbarer Zeit wieder gibt. Irgendwann muss doch auch er es mal raffen. Da führt kein Weg mehr rein. 

 

09.06.2010 um 09:50 Uhr

Es arbeitet noch

 

Einen Tag nach diesem hässlichen abrupten Abgang ist gar nichts gut. Die Dinge verändern sich. So wie ich mich darin verändere oder gerade weil. Ich ärgere mich, dass ich mich nun wieder mit G. beschäftige, wo ich doch vor gestern schon damit durch war.

Es kommen Emotionen hoch, die ich nicht haben will. Wut, Ärger, Verständnislosigkeit. Doch all das ist kontraproduktiv. Damit verletze ich mich nur selbst. Enttäuschung spüre ich gar keine. Denn genau so wie es gestern ablief hätte ich es voraus sagen können. Kritikfähigkeit ist G. nicht gegeben. Austeilen ja, Einstecken nein. Gut, dass Joe mich gestern anrief und zwar genau in dem Moment als ich eine abschließende SMS an G. verfasste. Ich habe sie dann gelöscht. Wenn ich das Gefühl habe ihr noch etwas mitteilen zu müssen, wird das überlegt sein, aus einem gewissen Abstand heraus. Dann wieder überlege ich, ob ich der Sache überhaupt noch so viel Aufmerksamkeit schenken sollte. Stelle aber im gleichen Augenblick fest, dass es einfach geschieht und ich das nicht verdrängen kann. Es wurmt mich einfach, wie dreist Menschen sein können. Dann versuche ich mir klar zu machen, dass es ja nicht mein Problem sein sollte warum sie so sind und vermutlich nicht anders können oder wollen. Warum trifft es mich überhaupt? Was verband uns denn in letzten Jahren? Und wie wirklich war diese Freundschaft wirklich? Kann sie mich wirklich verletzen mit Behauptungen und Lügen die ich in mir nicht finden kann? Wieviel Liebe hat so ein Mensch für sich selbst wenn er fähig ist so gehässig gegenüber anderen zu sein? Sollte sie mir nicht eigentlich leid tun?

 

08.06.2010 um 21:08 Uhr

Thema des Tages

von: nacktschnecke   Kategorie: ...und sonst

 

Beim Durchgehen der Blogs könnte man meinen, Blogigo hätte heute das Thema: "Reden und Schweigen" aufgerufen.

Auf komisch ungewollte Weise greift das sogar auch bei mir.

Leider nicht ganz so poetisch, dafür aber um so nachhaltiger.

 

 

08.06.2010 um 19:00 Uhr

Abgehakt

 

Irgendwie alles im Umbruch momentan.

Es ist Zeit sich ein neues Umfeld zu schaffen. Eine Freundschaft, die im Nachhinein keine war. Weg damit. Es ist so traurig, wenn man investiert und investiert, um dann festzustellen, wie falsch man eigentlich lag. Hier bin ich entwachsen. Kann mich nicht weiter entwicklen. Ihr Vertrauensbruch war nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Auch wenn ich mich nie im Streit von jemandem trennte. Offenbar ging es hier nicht anders. Dann soll es so sein. Und es ist gut.

 

06.06.2010 um 13:16 Uhr

Ich bat

 

...um ein Zeichen... um irgendetwas Greifbares. Etwas, was mir den Weg weisen würde. Ich legte mich noch einmal hin. Und prompt träumte ich. Es war nichts gutes. Woher auch? Wie löse ich die Ambivalenz in mir auf? Mit dem Verstand, der mir dringend abrät während er auf immer wieder kehrende Verletzungen zeigt? Oder dem Herzen, welches einfach nur wieder...