Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden, belebenden Blick im Tale grünet Hoffnungsglück.
>>> Johann Wolfgang von Goethe <<<
6:30...Ein gequältes „Guten Morgen“ von eine Krankenschwester (klaub ich zu mindest, denn ausgewiesen oder vorgestellt hat sie sich nicht)...dem folgte ein „Warten sie bitte da draußen!“...Dann war man damit beschäftigt zu überlegen, wie man ein Kind in der EDV aufnimmt (sehr schwierige Sache das)...dann die Überlegung in welches Zimmer die Aufnahme kommen soll...Vier-Bett-Zimmer war der erste Gedanke, dann fiel der einen Person auf (sie konnte wohl lesen), dass wir privat versichert sind und demzufolge bekamen wir dann ein Einzelzimmer – nach doch immerhin 40 Minuten Warten auf dem zugigen Flur...
Hätten wir das andere Zimmer bekommen, so hätten wir es mit 2-3 älteren Frauen teilen müssen – tolle Vorstellung...dann endlich im Zimmer die Frage der (wohl) Krankenschwester, welches Bett wir möchten – es standen zwei Erwachsenenbetten zur Wahl....ich signalisierte, dass ich ihr nicht vor habe mit meiner genau einjährigen Tochter in einem Bett zu übernachten sondern, dass ich erwarte, das sie ein adäquates Bett bekommt...der Gesichtsausdruck der Schwester – Mist ich muss arbeiten –...dann kam endlich ein gescheites Bett für C und das überflüssige wurde entfernt...
Tür zu – Ruhe...nach ca. 10 Minuten kam eine andere Schwester (diese wusste wie sie heißt und tat es uns auch kund), netter und mit dem Ausdruck – ich habe Spaß an meiner Arbeit – im Gesicht...dann folgte Fiebermessen und OP-Fertigmachen...die Mitarbeiterin vom Anfang kam noch mal vorbei, mit dem Aufnahmevertrag...ich wies sie daraufhin, dass die ärztlichen Wahlleistungen fehlen...sie schien sichtlich überfordert, starrte eine Weile auf den Vertrag und entschied dann, den Vertrag noch mal mitzunehmen....
8:00 – Aufbruch in den OP, endlich geht es los...30 Minuten warten, endloses Warten und dann endlich in den Aufwachraum...
da schläfst du kleine C, ganz ruhig, ganz zufrieden...der OP-Pfleger lob dich sogar, weil du so lieb warst und zufrieden...20 Minuten später geht es zurück auf Station...C schläft immer noch...per SMS gleich A und J & S informiert (mit Klasse Rückmeldung)...9:20, die kleine C wird wach und er kommt – der große Hunger –...Abhilfe schafft eine Flasche Milch, dann wieder schlafen... ca. 12:30 gibt es dann Mittag für die Süße und anschließend gehen wir erst mal an die Luft...
Der restliche Tag verläuft unspektakulär, bis uns meine Frau A und mein Sohn J besuchen *freu*...die Nacht verläuft ruhig...am nächsten Morgen - Endlich wieder daheim
Die zwei Tage in der Klinik mit C sind überstanden...
und der Frühling hat begonnen – jiiiiiipppppiiiii
Es gibt Tage, die sind einfach schön
Gruß Dormi1