Kulinarisches – Literarisches – Fragmentarisches

13.04.2007 um 04:02 Uhr

Der Scheibenhonig in der Literatur

"Frau Schwarzkopf ... empfahl eifrig ihr selbstgebackenes Korinthenbrot, das, umgeben von Rahm, Zucker, Butter und Scheibenhonig, in dem bootförmigen Brotkorb lag. ... Später als Toni wieder einmal von der Hausfrau genötigt wurde, zuzulangen, sagte er: "Dem Scheibenhonig können Sie vertrauen, Fräulein Buddenbrook ... das ist reines Naturprodukt ... da weiß man doch, was man verschluckt. Sie müssen ordentlich essen, wissen Sie."

 

Auszug aus:
Thomas Mann:
Buddenbrooks. Verfall einer Familie

Was versteht man eigentlich unter
Scheibenhonig?

Scheiben- oder Wabenhonig ist Honig, der sich noch in den verdeckelten, brutfreien Zellen der von den Bienen gebauten ganzen oder geteilten Waben befindet.

Scheibenhonig bildet die Grundlage für Honig mit Wabenteilen. Er wird mit den, in Stücke geschnittenen, Honigwaben vermischt und in Gläsern verpackt auf dem Markt angeboten.

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenpompokaia schreibt am 14.04.2007 um 02:39 Uhr:Ich konnte mich sogleich an die Szene erinnern. Dort liest man wirklich feine, geistreiche Beschreibungen der "Idylle".
  2. zitierenbuchzeiger schreibt am 14.04.2007 um 11:31 Uhr:Ein immer wieder lesenswertes Buch!

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