Kindergeschichten

09.04.2009 um 19:57 Uhr

Ein schöner Beruf

Ein schöner Beruf

Jeder Mensch hat seinen Beruf. Manche müssen sehr viel lernen. Das ist auch hier so.
Die Person, von der wir hören, hilft Kindern und großen Leuten.
Sie tut aber manches, was nicht alle gern wollen. Es kann sein, dass es nötig ist, dass sie dich sticht oder schneidet, eine bestimmte Stelle einwickelt oder etwas verklebt.
Sie schreibt gerne auf kleine Zettel und gibt ihre Unterschrift darunter. Aber was sie aufschreibt, schmeckt nicht immer wie vom Konditor, sondern bitter. Oder es sieht aus wie Zuckerl, sind es aber nicht.
Sie ist auch neugierig und horcht in dich hinein und klopft an dir herum.
Es kann auch sein, dass sie dich in ein anderes Haus schickt, wenn es sein muss und du dort einige Zeit bleiben sollst. Dort musst du brav folgen und tun, was man von dir verlangt. Später darfst du wieder heim.

Nun denkst du sicher, das kann nur ein Arzt sein oder eine Frau Doktor, die  freundlich sind und es mit allen gut meinen und lieb sind.
Sind wir froh, dass es Ärzte gibt, die den Menschen helfen, ihre Schmerzen zu vergessen und sie gesund machen.

Dir wünsche ich, dass du gesund bleibst!


Autorin: Maria Im.

11.03.2009 um 20:55 Uhr

Das Edelweiß



 

Das Edelweiß

 

 

 

Maximilian hatte im Tirolerland eine Schwester. Ihr sehnlichster Wunsch war ein Edelweiß.

Maxel hatte noch nie eines gefunden. Er wollte Heidi, seiner Schwester eines heimbringen. In aller Frühe stieg er auf dem Berg, bis zu den Felsen hinauf und achtete nicht auf das Wetter.

 

Es wurde ein trüber Tag und der Himmel schob seine Wolken zusammen.

 

Maxel kroch über Felsen und Spalten, auf einmal wurde es heller, die Sonne zeigte sich und da, wie er es nicht dachte, stand es vor ihm, das Edelweiß. Er pflückte es mit einem Dankeschön um begann den Abstieg. Das aber wäre so einfach gewesen. Plötzlich umzog sich der Himmel, wurde fast schwarz, Nebel kam auf und Maxel sah  nicht mehr, wohin er steigen musste. Er rutschte ab und stürzte.

 

Daheim war man im Sorge, bestellte die Bergwacht, sie kam mit einem Helikopter, suchte und fand den Maxel.

Er war Gott sei Dank nicht schwer verletzt, durfte nach Hause und das Edelweiß, dass er an seine Brust gelegt hatte, bekam Heidi zum Geburtstag. Wie sich die beiden freuten. Es hätte viel schlimmer ausgehen können.

 

Es blieb aber bei dem ersten und einzigen Edelweiß!

 

Autorin: Maria Im.

 

10.03.2009 um 20:06 Uhr

Der alte Fuchs

Der alte Fuchs

 

 

Der alte Fuchs, der ist sehr schlau. Der sitzt heraußen bei seinem Bau und horcht, weil er etwas hört.

Ja, was hört er denn?

Das klingt genauso wie wenn ein Tier jammert.

Da schleicht der Fuchs den Lauten nach und gibt acht, damit er von keinem Jäger gesehen wird.

Da findet er, der alte Fuchs, ein kleines Reh, das jammert. Es ist in eine Falle geraten und kann nicht los. Was tut der Fuchs? Helfen kann er nicht, aber er fängt an zu bellen, heiser, wie nur ein Fuchs bellen kann.

Das hört der Jäger, der auf seinem Hochstand ist und schießen will, damit er ein Reh oder einen Hirschen als Beute nach Hause bringen kann.

Der Jäger steigt herunter, weil er das Bellen hört, findet das Rehlein und befreit das kleine Tier.

Der Fuchs hat sich schnell versteckt und freut sich, dass sein Bellen geholfen hat.

Gibt es wirklich einen Fuchs, der mit einem gefangenen Tier Mitleid hat?

In unserer Geschichte schon.

Autorin: Maria Im.

08.03.2009 um 18:10 Uhr

Marie Theres


 

Marie Theres

 

 

Sie war noch ein kleines Mädchen und hatte gehört, dass es Menschen gibt, die gar nicht sehen können, also blind sind. An solche Menschen musste sie immer wieder denken und meinte, dass muss schrecklich sein. Nichts sehen, keine Blumen, keine Tiere, keine Kinder, nicht einmal die Eltern.

 

Da kam ihr der Gedanke, sie will das ausprobieren. Sie band sich ein Tuch um den Kopf vor die Augen, so dass sie wirklich nichts sehen konnte. Sie tappte sich durch die Wohnung, über die Stiege und suchte die Schnalle vom Haustor, fand sie, öffnete und stand auf der Straße. Nach rechts ging sie, sie kannte sich ja aus. Nach einigen Häusern, sie hielt sich an der Mauer, war das Obstgeschäft und hoppla, da ist sie doch an etwas angestoßen. Gleich darauf hörte sie etwas fallen und auch schon die Stimme des Obsthändlers zanken. Das war ja arg. Da kollerten die Äpfel zu Boden, die Kiste, in der sie waren stieß den Bananenkorb hinunter und die Steige mit den Zwetschken rutschte nach, weil das ganze Obst auf einem schrägen Tisch bei der Türe des Händlers ausgestellt war. Jetzt lag alles auf dem Boden.

 

Marie Theres nahm erschrocken ihr Tuch ab, sah die Bescherung, ging schnell hinzu und half schuldbewusst das Obst aufheben.

Sie hatte nie mehr versucht, blind herumzugehen, aber gelernt, dass einem Blinden viel passieren kann!

 

 

Autorin: Maria Im.

27.02.2009 um 21:58 Uhr

Bäuerin Anna



Bäuerin Anna

 

Auf einem Bauernhof gab es viele Schafe und in jedem Jahr kamen wieder liebe kleine Lämmer dazu.

Einmal kam eine Frau mit einem Mädchen aus einem anderen Land, wo Krieg war. Die beiden waren schon sehr lange unterwegs. Es war Winter geworden, sehr kalt und sie hatten wenig an. Als sie von daheim weggingen, musste es schnell sein und sie konnten beinahe nichts mitnehmen. Immer wieder baten sie in einem Haus, ob sie bleiben dürfen, aber man wollte sie nicht. Sie waren ja fremd!

Nun versuchten sie es auf dem Bauernhof. Die Bäuerin war eine gute Frau und hatte eine Tochter, die krank war. Da wusste sie, dass man sich um sein Kind Sorgen macht. Die fremde Frau tat ihr leid, das Mädchen fror entsetzlich. Nein, sie wird die beiden nicht wegschicken. Sie nahm sie ins Haus, in der Küche war es warm und kochte schnell eine gute Suppe.

Mutter und Kind hatten eine andere Sprache, aber die Bäuerin konnte doch verstehen, was sie sagen wollten. Sie durften bleiben. Sie machte dem Mädchen, der Mirella, aus einem Lammfell eine Jacke und für die Mutter suchte sie von den eigenen Kleidern etwas Warmes zum Anziehen. Auch eine warme Hose fand sich für Mirella. Fatima, die Mutter, half tüchtig bei der Arbeit mit und Mirella spielte gerne mit der kranken Tochter Reserl.

So war allen geholfen und der liebe Gott konnte sich wieder über einen Menschen freuen, weil er zu anderen lieb und hilfsbereit war.

Autorin: Maria Im.

26.02.2009 um 20:23 Uhr

Der Zucker-Hansl



Der Zucker-Hansl

 

Es gab einen Buben, den Hansl, der liebte den Zucker über alles und am meisten hatte es ihm der Würfelzucker in der Dose am Jausentisch angetan.

Zuviel süß ist ungesund, darum sagte die Mutter zum Hansl, du darfst nicht vom Zucker naschen, denn wenn dich auch niemand sieht Hans, vom hohen Himmel sehen kann´s der liebe Gott und der zürnt dann Hans.

Da ist einmal der Hansl im Zimmer allein und der Kaffeetisch ist zierlich gedeckt. Ein Stückchen Zucker möchte er bloß und denkt es ist heute so wolkig, da sieht es der liebe Gott sicher nicht.

Hansl war noch klein, so stieg er auf einen Stuhl und hält auch schon ein Stückerl Zucker in der Hand. Da flammt ein Blitz auf und ein fürchterlicher Donner grollt.

 

Hansl erschrickt und wirft schnell das Stückerl Zucker zurück und spricht mit tränenerfülltem Blick und zitternder Lippe, der arme Schlucker: „Aber lieber Dott, wegen so einen winzigen Dückel Ducker.!“

 

 

Autorin: Maria Im.

24.02.2009 um 21:43 Uhr

Der ganz Schlaue

 

 

Der ganz Schlaue

 

Es gibt einen, der ist wirklich ganz schlau.

Die Vögel sind fleißig, wenn ihre Brutzeit kommt. Da bauen sie ihre Nester. Sie machen das geschickt und sehr schön mit Heu, Blättern und Stielen. Sie tun das sehr sorgfältig, damit sie gut halten und damit von den Eiern keines heraus fällt und füllen das Nest mit Gras, damit kein Ei kaputt geht.

Nun hat so ein Vogel sein Nest fertig und seine Eier hineingelegt und holt sich Futter. Während er weg ist, fliegt der Schlaue zum Nest, wirft die Eier hinaus oder legt sein Ei dazu.

Wenn die Vogelmutter kommt, weiß sie oft gar nicht, was geschehen ist und wenn die Vögelchen geschlüpft sind, füttert sich auch den Fremdling mit.

Vielleicht weißt du schon, dass der Schlaue ein Kuckuck ist, der selbst nicht brütet.

Wenn wir Wald oder Garten einen Kuckuck rufen hören, freuen wir uns, dass des Frühling ist. Aber Eier in fremde Nester legen, will uns doch nicht recht gefallen.

Würde es dich freuen, wenn jemand deine Puppe oder Spielzeug, das da sehr liebst, mit einem das dir fremd ist, vertauscht? Ich glaube nicht!



Autorin: Maria Im.

 

20.02.2009 um 21:25 Uhr

Die Laura



Die Laura

 

Laura ist ein Papagei und trippelt flott auf ihrer Stange immer wieder nach rechts und nach links, ruft ihren eigenen Namen und sagt immer: „Laura brav.“

Nun sagt auch ihr Herrchen: „Laura brav“, zieht seine Schuhe an und geht fort.

Laura ist nicht allein, da sind noch zwei Hündchen, Ammi und Finett und die haben gelernt, auf den Hinterbeinen zu stehen, wenn Herrchen ruft: „Ammi, nach schön“ und Finett trägt die Hausschuhe, wenn es heißt: „Finett, Apport“.

Der Papagei hat das schon so oft gehört, so dass sie, die Laura, das auch schön sagen kann und nun schreit sie ohne Pause: „Ammi, mach schön, Finett, Apport.“

Die beiden werden ganz müde und keuchen schon, aber sie folgen brav dem Ruf der Laura.

Gut, dass das Herrchen von den Dreien nach Hause kommt, jetzt erst können die Hündchen sich ausruhen von der Anstrengung, weil der Papagei endlich aufhörte zu rufen: „Ammi, mach schön, Finettt, Apport!“

 

Autorin: Maria Im.

19.02.2009 um 19:47 Uhr

Die Patienten

 

 

Die Patienten

 

Heinzi, ein kleiner Knirps, darf seinen Cousin besuchen. Der wohnt mit seinen Eltern am Rande einer Stadt, wo man schon Wiesen, Bäume und Sträucher sehen kann. Dort ist auch ein Teich mit Enten, die munter im Wasser schwimmen.

Kurt zeigt seinen kleinen Cousin die Enten und sie werfen ihnen Futter zu.

Kurt erzählt dem Heinzi, dass es auch Wildenten gibt, die schönes, farbiges Gefieder haben, das schillert, wenn die Sonne darauf scheint und dass sie gerne fliegen.

Am Abend sind beide wieder daheim. Der Papa von Kurt ist Arzt, nach dem Abendessen sagt er, dass er noch zu den Patienten geht. Kurt ruft: „Ich lass deine Patienten schön grüßen!“

Da ist Heinzi ganz neugierig und will wissen, wo die Pati-Enten sind und warum Kurt sie ihm nicht gezeigt hat und ob sie schwimmen oder fliegen?

Heinzi hat wirklich geglaubt, das sind Enten, die – Patienten. Da müssen alle lachen!

Kurt erzählt dann vom Krankenhaus und den kranken Menschen und Heinzi wird nicht müde zu fragen weil er – Gott sei Dank – noch nie in einem Krankenhaus lag.

Aber diese Pati-Enten haben ihn enttäuscht.

 

Autorin: Maria Im.

 

14.01.2009 um 19:38 Uhr

Der Apfel



 

Der Apfel

 

Doris wollte von allem immer nur das Schönste für sich haben. Ob bei den Kleidern, bei den Spielsachen, bei Bilderbüchern oder sonst noch bei manch anderem, auch beim Obst.

Es war knapp vor dem Herbst und im Garten wurden Äpfel gepflückt. Sie waren schon reif und es sah nach Schlechtwetter aus, darum war man besonders bedacht, die Apfelernte gut und unbeschädigt einzubringen. Der Hagel hatte ohnehin manchen Picker in einen Apfel getan und der Sturm manch schönen Apfel vom Baum gerissen.

Doris war beim Pflücken mit dabei und jeder Apfel, der ihr besonders schön schien, legte sie für sich beiseite.

Als fast alle Äpfel gepflückt waren, setzte sie sich zu den Äpfeln, die sie für sich haben wollte und begann sie in ein Körbchen zu legen. Sie putzte und polierte mit einem Tüchlein jeden Apfel und als ersten wollte sie den, der die schönsten roten Backen hatte, verzehren. Es war noch dazu der Größte.

Nochmals darüber gewischt und hineingebissen, dass es krachte. Beim ersten Bissen sagte sie, „hm“, beim zweiten Bissen „äh“, da war von innen heraus eine faule Stelle. Weil die andere Seite aber so verlockend aussah, biss sie dort hinein, ja und mitten durch ein Wurm, der es sich gemütlich gemacht hatte. O pfui, rief sie und spuckte. – Sie war geheilt! Was von außen schön ist, muss es nicht auch innen sein.

 

Autorin: Maria Im.

12.12.2008 um 18:41 Uhr

Dorf Namenslos



Dorf Namenslos

 

In diesem Dorf wohnen gute Leute. Sie vertragen sich, haben sich gern und halten Frieden, wie sonst nirgends auf der Welt. Die Männer hatten ihre Arbeit, die Frauen den Haushalt und kochten gut und die Kinder spielten und gingen zur Schule.

 

Ein Mann im Ort muss die Glocke läuten, wenn etwas los ist. Sie kennen sich alle aus. Kurz geläutet ist eine Taufe, zehn Glockenschläge eine Hochzeit und etwas länger läutet die Glocke einen Toten hinauf zu Gott.

Der Jaromir läutet immer pünktlich. Die Glocke hängt im kleinen Turm der Kirche. Einmal in der Nacht läutet die Glocke und läutet und läutet und hört nicht auf. Die Leute werden wach und laufen zur Kirche. Der Pfarrer weiß auch nicht, was los ist und Jaromir steht auch da. Die Glocke läutet ganz alleine.

Jetzt steigt Jaromir hinauf in den Turm. Er hat eine Lampe mit und leuchtet zur Glocke. Ja, was sieht er denn? Das Glockenseil hat am Ende einen Knoten und eine Schlinge und daran hängt etwas. Es waren drei Fledermäuse, die sich verhängt hatten und herumrauften, um loszukommen.

Jaromir will sie befreien, damit endlich das Läuten aufhört. Eine von den drei Fledermäusen fiel die Turmstiege hinunter und blieb tot liegen. Die anderen zwei flohen husch davon unter das Dachgebälk der Kirche. Später holte man sie fort.

Die Tote wurde vergraben und geläutet hat von nun an wieder nur mehr: Jaromi

 

Autorin: Maria Im.

19.11.2008 um 16:00 Uhr

Das Fischlein



Das Fischlein

 

Da sitzt ein Fischer am Wasser und hält ruhig seine Angel hinein. Er sitzt schon lange da, aber kein Fisch will anbeißen.

Doch jetzt schwimmt ein Fisch heran, einer, der noch ganz jung ist und ohne Erfahrung. Er sieht nur den Wurm, der an der Angel hängt, nicht aber die Schnur und schnappt nach dem Wurm.

Mit einem Ruck zieht der Fischer die Schnur in die Höhe und nimmt das zappelnde Fischlein vom Angelhaken.

An diesem Tag hatte der Fischer kein Glück mehr, aber das Fischlein brutzelte daheim in der Bratpfanne.

Von diesem Wurm hatte das Fischlein keinen Genuss. Es hatte ja nicht gewusst, dass der Wurm bloß ein Köder war, sonst hätte es sicher nicht angebissen.

 

Autorin: Maria Im.

10.10.2008 um 12:22 Uhr

Wolken


Wolken

 

Der Himmel ist blau, märchenhaft blau und die kleinen, wolligen Schäfchenwolken ziehen friedlich dahin.

Da taucht der Wind auf und bläst in die Wölkchen, schiebt sie zu großen Wolkenballen zusammen, so dicht, dass sie nicht mehr weiß, sondern grau aussehen. Der Wind hatte lange Zeit stillhalten müssen, darum tut er jetzt gar so wild.

Die Wolken werden größer und dunkler und weil sie so zusammengepresst werden,  fangen sie an zu zerplatzen. Ja, sie mussten richtig weinen.

Da fielen Tränentropfen auf Häuser und rollten an Fensterscheiben hinunter, die Tropfen fielen klatsch, klatsch auf Bäume, Wiesen und Felder und auf den Straßen gab es viele Pfützen und die Autofahrer mussten vorsichtiger fahren. Die Menschen sagten: „es regnet, ja, es schüttet, was es kann!“

 

Autorin: Maria Im.

17.09.2008 um 19:29 Uhr

Der Bär




Der Bär

 

Brumm, brumm, brumm!

Keine Angst, es ist nur ein Teddybär.

Dominik hatte einen kleinen Teddy und hatte ihn ganz, ganz lieb. Er nahm ihn mit ins Bett und beim Essen saß er bei ihm.

Aber auch Purzel, der Hund, mochte den Teddy. Na schön!

Aber heute, wo war der Teddy? Dominik hatte ihn doch am Abend mitgenommen? Er suchte überall, fand ihn nicht und war trostlos.

Als die Mutter im Hof die Hundehütte saubermachen wollte, war Purzel in der Hütte und auch Teddy. Die Mutter rief, Purzel kam mit Teddy im Maul und man sah, dass er so richtig abgeknutscht war, auch schmutzig. Schade!

Nun kaufte Papa dem Dominik einen schönen neuen Bären, damit er sich wieder freuen kann.

Aber Dominik wollte nur seinen alten Bären, den hatte er ja so lieb!

Also hat Mutti seinen Teddy gewaschen und Dominik nahm ihn wieder an sich, auch wenn er nicht mehr so schön war. Purzel bekam den verschmähten, neuen Bären und hatte nun sein eigenes Spielzeug.

Und Dominik war wieder glücklich!

Autorin: Maria Im.

 

 

15.08.2008 um 18:46 Uhr

Bravo Flipp

 

Bravo Flipp

 

Ein großes Becken und nur ein Delfin. Dennoch sehen viele Leute seinen Kunststücken mit dem Ball zu. Flipp folgt brav jedem Ruf des Wärters und jeder Ruf ist anders.

Bei 1,2,3, schwimmt er dreimal im Becken herum, bei hopp soll er springen und tut es auch, bei ducki muss er tauchen.

Bei Happi soll er den Ball, der im Becken schwimmt, werfen und bei schnipp den Ball fangen und dabei zischt der Wärter ssssssssss und Flipp lässt den Ball ganz schön lange auf seiner Schnauze tanzen.

 

Alle sehen gerne zu und kein Blick geht von dem Delfin weg.

Da schleicht der kleine Karli davon. Er will ganz nahe zu Flipp. Eine Stiege geht hinunter zum Becken. Schon ist herunten und als Flipp ganz nahe herankommt, streckt Karli den Arm aus und will Flipp berühren. Der wendet sich und schwimmt davon. Karli fällt ins Wasser. Jetzt sehen die Leute, was geschehen ist und Karli schreit und geht unter. Der Wärter ruft ducki, ducki und Flipp taucht unter, schwimmt zu Karli und  hebt ihn mit seinen Rücken in die Höhe und schwimmt zum Rande des Beckens.

Die Mutter laut hinunter zu ihrem Karli, alle rufen: „Bravo Flipp, Bravo Flipp!“ Und jetzt kann Karli lachen seine Mutter ist froh!

 

Autorin: Maria Im.