Anleitung zum Entlieben

24.03.2006 um 22:18 Uhr

Widerruf

von: Lapared

Ein bedeutsames Wochenende für Deutschlands kreative Elite. In der Haupstadt rollt heute die Crème de la Crème der deutschen Werbung ein… zum feierlichen nationalen Schwanzvergleich. ADC-Wochenende.

ADC steht für Art Directors Club, und der hat es sich zur Aufgabe gemacht, einmal jährlich Auszeichnungen (sogenannte „goldene, silberne, bronzene Nägel“) für Deutschlands kreativste Werbung zu verteilen. An die kommunikativen Höhepunkte des Jahres wie zum Beispiel meine absolute Lieblingskampagne „Du bist Deutschland“, die, das kann ich schon verraten, tatsächlich eine Auszeichnung erhalten wird. Ein bedeutsamer Club, ein bedeutsames Wochenende, wie gesagt.

Olli und ich dürfen uns in diesem Zusammenhang auch einer Auszeichnung rühmen, der, ein einziges Mal dagewesen und dann nie wieder dort gesehen worden zu sein. Selbst dann nicht, wenn wir – was auch vorgekommen ist – zu den ehrenvollen Ausgezeichneten zählten. Anbei ein kleiner Wortwechsel, dessen Zeuge ich heute in der Agentur werden durfte. Mein Teampartner Olli und ein junger Kollege:

Kollege: „Na Olli, fährste zum ADC?“
Olli: „Mein junger Freund, ich wichse nicht öffentlich.“

Und doch war selbst Olli ein bisschen stolz, als wir wenig später erfuhren, dass eine unserer Anzeigen sogar am Wettbewerb in Cannes teilnimmt. (Anm.: Cannes gleich internationaler Superschwanzvergleich, statt Nägeln gibt´s hier Löwen.)

„Mensch Lpunkt, stell Dir mal vor, wir würden...“, Olli kriegt ganz glasige Augen. „Olli“, sag ich, „so kenn ich Dich ja gar nicht, ich dachte, das wär Dir egal?“ – „Was egal?“ – „Schwanzlänge!“ – „Die Länge ist mir auch egal, scheißegal, aber mit ´nem Canneslöwen…Lpunkt, damit könnt´ ich ihn vergolden lassen!“ – „Quatsch, Ruhm und Ehre, sonst gibt´s doch nix!“ – „Aber wir könnten unseren Tagessatz verdoppeln!“ – „Ach Olli, Du geldgaule Sau!“ – „Lpunkt, wir sind Ende dreißig, wir sind in der Werbung, was glaubst Du wie viele gesegnete Jahre uns noch bleiben?“ – „Stimmt auch.“ Und nach einer kleinen besinnlichen Pause füge ich hinzu: „Du Olli… was machen wir denn dann?“ – „Wann dann?“ – „Wenn unsere Zeit vorbei ist!?“ - „Ich krieg ein Kind und Du?“ – „Ich geh putzen.“

Putzen, warum nicht? Ich bin reinlich, Sauberkeit ist meine Leidenschaft, im Putzen bin ich ganz groß, STIMMT´S CURD ROCK?

Seltsverstämdlich.

24.03.2006 um 13:41 Uhr

Curd Rock – posrtraunatisiert

von: Lapared

Draußem scheimt die Somme. Aber Curd Rock ist gefamgen im tiefer Dumkelheit.

Wie bei vielem Amschlafgsorpferm folgt auhc biemberühmten Cured Rcol der erstem Überlebemseupheorie die große Deproessiom.

Warun hämge ich eigemtlich an diese Lebem?

Der Autohämdler heute mrogem hat gesagt, er tauscht meim Feuerwherwagemn nicht gegem eim Mercedes. Eim Motorrad betömme ich auch ncith, Und jetzt habem die Lchem auch noch gefragt, ob sie arbietme kamm bis Emde Mai. Wemm sie ja sagt, damm, danm, damm... .

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Draußem wird Frühlichng werdem, die kleim Vögleim werden zwitscherm, die Bäumchem werdem blühm...,. umd Curd Ropck wird gefamgen seim in diesen... Deckstrall! Es ist SO schnutzig hier. Lchem putzt nicht. Umd kauft mir keim Putzfrau. Weil viele furstierte Putzfraum das Spülbeckem mit Klobürstchem pupzen, sagt Lpumpt, umd daass Putzfraum mir, den berühmten Curd Rocj, heimilch das Ärmchen umdrehem, weil sie eigemtlich die Memschem böse simd, für die sie arbeitem, weil die mämlich reich simd umd zu feim zum putzen umd sie selbst simd arm umd müssen deshalb Schmutz vom fremde Leute wegnachem. Lchem sagt, seimen Schmutz macht mam möblichst selber weg. Aber warun macht sie das demm damm nicht?

Hahc.

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Dieser Schnutz. Dieses Umdordnumg.Das macht mich alles gamz depressiv. Ich werde verwahrlosem, ich werde Alkoholiker…um d damm werde ich Buleniker … umd Amorektiker ... umd Akadeniker... ich werde sher sehr kramk.

23.03.2006 um 22:52 Uhr

Meine Wurst, Deine Wurst

von: Lapared

„Ich esse sogar Deine Wurst,“ sage ich zu 119, den ich prompt in der Mittagspause treffe. Durch Zufall. Einen Zufall, der natürlich wahrscheinlich ist, wenn man ihn – was ich heute zum ersten Mal getan habe – nicht tunlichst vermeidet. Wir arbeiten, ich hab es schon erwähnt, nur 50 Meter von einander entfernt. „Diese geile Fleischwurst von Plus?“ – „Genau die.“ – „Seit wann das denn?“ – „Keine Ahnung, seit ein paar Wochen, ich sag doch, ich werde Dir immer ähnlicher.“ – „Sind das da Haare über Deiner Lippe?“ – „Was?“ – „Kleiner Spaß, Du hast gesagt, Du wirst mir immer ähnlicher. Rasierst Du Dich nass oder trocken?“ – „Har. Im Ernst, ich werd Dir wirklich immer ähnlicher.“ – „Das ist doch Quatsch!“ – „Findest Du?“ - „So schlimm wie Du war ich nie, ich hab Dich nie zwei Stunden warten lassen.“ – „Eine!“ Plötzlich schießt mir das Wasser ins Gesicht. „Ich fühle mich deshalb wie der letzte Arsch, ganz ehrlich, und ich... ich versuche mir einzureden, dass es nichts bedeutet, dass ich halt nur ein bisschen kauzig bin oder nicht daran gewöhnt…“ – „Oder der außerehelicher Bastard eines US-farbigen westfälischen Briefträgers, die Erklärung mochte ich besonders!“ – „ …aber heimlich frage ich mich... also, manchmal denke ich… wenn DU Dich damals so verhalten hättest, also, angenommen Du hättest aus Versehen irgendwelche Medikamente genommen, sehr starke Medikamente, Hammermedikamente... und DU wärest plötzlich so anhänglich gewesen wie Dick… hätte es mich bei Dir auch genervt - können wir vielleicht endlich zahlen?“ Ich furze quer durchs Lokal, um nicht zu heulen. 119 schickt den beflissen heranwatschelnden Pinguin wieder weg. „Hör mal...“, sagt er, „nun hör doch mal...“, er reicht mir eine Serviette, „natürlich hättest Du das bei mir auch getan, ganz sicher sogar, Du bist doch ich! In Wahrheit bist Du ich!“ – „Aber… aber ich liebe ihn doch!“ – „Eben, und er liebt Dich, und er sieht das, und deshalb wird das auch klappen mit Euch.“ – „Meinst Du?“ – „Ganz sicher...“ – „Danke.“ – „Bestimmt.“

Die Wurst ist aber auch gut.

23.03.2006 um 16:50 Uhr

Schöne Grüße

von: Lapared

„Ich habe riesen Blasen!“ brüllt meine Schwester. Ältere Leute wie wir, fernsprechlich in der frühen Festnetzära geprägt, schreien ja immer noch, wenn sie aus dem Ausland anrufen. „Und wie ist das Wetter?“ brülle ich zurück. – „Scheiße!“ – „Und das Zimmer?“ – „Scheiße!“ – „Und das Essen?“ – „Ich werd´ zwölf Kilo zunehmen“ – „Scheiße!“ - „Und bei Dir?“ – „Och...“ – „Was?“ brüllt sie. „Och!“ brülle ich. „Gut, dann...“ – „Curd war totkrank, 119 hat angerufen und ich habe mit meinen beiden fantastisch gebauten neuen Nachbarn geschlafen!" – „Muss ich zurückkommen?“ – „Nö, latsch Du mal schön über La Palma!“ – „Scheiße.“

Wir hatten kleine wildlederne Kniebundhöschen und karierte Rucksäckchen und meine Mutter stimmte gerne deutsches Liedgut an. Wandern… Nichts haben wir als Kinder mehr gehasst. Und doch marschiert sie wieder, das ist Liebe.

22.03.2006 um 22:21 Uhr

Auf oberstes Geheiß

von: Lapared

Und während die Nation sich auf dem Sofa lümmelt und zuschaut, wie unsere Jungs den transatlantischen Fußballgiganten zweistellig enteiern, wer sitzt wieder fleißig wie eine Biene vorm Comp und tippt... armes Laparedchen. Und das alles nur, weil dieses kleine manipulative Fliesbrot immer kriegt, was es will. Ach Curdchen, wenn ich Dich nicht hätte...

Auf ausdrückliche Weisung des Papstes und des Kaisers geht es also weiter. 119, vielleicht, weil er ja so etwas ist wie Curds leiblicher Vater (sein Erzeuger jedenfalls), meldete sich ganz rasch und ganz von selbst zu dessen Rettung. Wer hätte das gedacht. Und so habe ich auch das nach diesen anstrengenden drei Tagen hinter mir, zum ersten Mal wieder Reden mit 119. Es war gut, am Anfang komisch, aber dann war es gut. Ich glaube, wir können wirklich Freunde werden irgendwann. Bald.

Er war schier entsetzt, dass es gerade jetzt, kurz vor seiner spektakulären Rehabilitation, just in dem Moment, wo mein Sprung in der Schüssel im Begriff sei, seinem Schlag an der Waffel sympathisch trällernd den Rang abzulaufen, dass es gerade zu diesem Zeitpunkt vorbei sein sollte. „Ich bin jetzt Du!“ hab ich gesagt. „Ich mag mich!“ hat er gesagt. „Danke“, hab ich gesagt. Es war gut.

Und dann die weltliche Macht. Wusste von gar nichts. Curds heldenhaftes Scheiden, davon hatte ihm das Vöglein offenbar noch nichts gezwitschert. Blankes Entsetzten auch hier. Und dann, das war sehr süß, hat er sogar gedroht, mit mir Schluss zu machen, sollte ich tatsächlich mein Baby killen. Richtig heftig böse ist er geworden und ich glaube, das war nicht gespielt. Ich glaube, er hat geahnt, dass mein Kopf den Rest nicht hinterherziehen würde. Kluger Mann. Lieber Mann.

Und er hat bei seinem und Curd Rocks Leben geschworen, sich niemals mehr was zwitschern zu lassen. Kaum war das Gespräch beendet, hat es geschellt und ich hab mit meinem neuen, gut gebauten Nachbarn geschlafen.

(Wenn das Telefon innerhalb der nächsten 3 Stunden NICHT klingelt, glaube ich ihm.)

Curdchen, wie stets?

Humdert zu Mull für mihc. Höm.

22.03.2006 um 16:38 Uhr

Crud Rock - dtankt

von: Lapared

Gamzr vergessem...

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Damkeshcöm für grooorße Curd Rock-Rettumgsarktiom, Ihr Milliömchen.

22.03.2006 um 16:02 Uhr

Curd Rock – deasd or aleife?

von: Lapared

Ist der berühnte Curd Rock num tot umd fleigt zun Himmel???

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Oder darf der berühnte Curd Rock weiterleben umd macht deshalb riiiieesiege Luftsprümgchen?

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ER LEBT! ER LETB! DER BERÜHNTE WELTSVHÖMSTE CURD ROCK LBET! HÖM HÖM HÖM!!!

Sie har sie amgerufemn... für mihc.. . . Ich bim so lgücklich. . .. .

21.03.2006 um 23:47 Uhr

Curd Rokc- stirtb raffimiert

von: Lapared

Ihh bim os traurig, ich bim so schreckluch truaig, wer bim ich demm ohme meim Blog, ich bim der berühnte Curd Rock aus den Blog . mich gibt es mur in Blog ... . ich werde sterbem!Ich werde sterbem ohme mein Blog… dem berühmten Curd Rock wird es nie mehr gebem... niie

Curdchen, jetzt bist Du aber dramatisch. Du hast doch mich, reiche ich Dir nicht?

Neim , ich will berühtm siem, der berühnt e Curd Rock, ich will meim Milliömchen, meim Milliömchem , nmeiim Milliömchne...

Da, putz Dir mal das Näschen… So, und nun schau mich an. Curdchen, wie lange kennen wir uns? – Inner. – Richtig, immer. Und bevor Du berühmt wurdest, da haben wir zwei es doch auch schön gehabt, oder? Nur wir zwei allein?! – Das wr SHCEISSE. – Ehrlich? – Ich hab inner nur auf shceiss Sofa gesessem umd am meim Füßchem gespielt! – Aber das sind doch auch ganz tolle Füßchen. – Scheiß Füßchem! Die sprechem nicht mit mitr! Ich will neim Blof!! – Curd. Wir können das nicht machen, das geht nicht, wir haben lange genug all diese privaten Sachen von 119 verraten und von Dick…

Ruff sie am! Ruf sie am! Du musst sie fragem! Du musst 119 udm dem Dick fragem, ob sie wirklich wollem dass Curdchem stirbt...

Curd, Du bist ein kleiner raffinierter Scheißer. Drück nicht so auf die Tränendrüse, Du wirst nicht sterben.

Jawoolh! An Amfang werdem sich noch eim paar Milliömcchen am mich erimmern, aber damm… damm wird die Erinnerumg am berühnten Curd Rocj blasser… umd blasser…blaser…blasser

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... .umd Curd rocj, der aren kleine Curd Rock, wird sterbem. Kkkkrzztzttztz. Ruf sie am umd frag sie… bitte. Kkkkkrzttttot gleich...

Dieser ausgekochte kleine Sack.

(Sagt nichts. Ich komme mir gerade total lächerlich vor. Es ist doch nur ein Blog, aber es ist sooo schwer sich zu trennen... P.S. Und Danke, ich musste HEULEN bei Euren Kommentaren. Ihc auhc, oh, ihc strbe ja gerade...kkkrzztz)

20.03.2006 um 21:50 Uhr

Es war uns ein Vergnügen

von: Lapared

Im ersten Moment war ich auf R. böse. Denn R. ist die Frau, die - nur zu seinem Besten - ihrem lieben Freund Dick seit Längerem berichtet, was die Deutsche schreibt. Begrüßen wir an dieser Stelle also auch ganz herzlich unsere holländischen Gäste, Dicks Feundin N. (wir erinnern uns...), mit der er, wie er versichert, seither keinen Kontakt mehr hat, und ganz besonders herzlich Dicks Freundin R., mit der er, wie sich gezeigt hat, den besten Kontakt hat. Zuletzt Samstagabend, als sie ihm - nur zu seinem Besten - mitteilte, dass ich ihn am Abend zuvor zwei Stunden hätte warten lassen, bevor ich ihn willkommen hieß (in Wirklichkeit, liebe R., war es übrigens nur eine Stunde). Dag & Welkom!

Aber dann verging etwas Zeit, die Wut verpuffte, und allmählich wurde mir klar, dass es keinen Grund gibt, auf R. böse zu sein. Dick ist R.s Freund und sie macht sich Sorgen. Was läge näher, als ihm vorzulesen, was er versprochen hat, nie zu lesen. Und ihn zu warnen, in welcher Gefahr er mit mir schwebt.

Stattdessen war ich böse auf Dick. Von auditiver Vergewaltigung habe ich noch nie gehört, insofern ist wohl davon auszugehen, dass er nicht von R. gezwungen wurde, sondern freiwillig zugehört hat. Und sich wieder etwas von mir genommen hat, gegen meinen Willen.

Noch später wurde mir allerdings klar – zumindest meinem Kopf, der Rest wird vielleicht irgendwann folgen - dass es auch keinen Grund gibt, auf Dick böse zu sein. Er hatte wohl das Recht, es sich zu nehmen.

Im Grunde fühle ich es schon eine ganze Weile. Dass ich das, was ich hier tue, eigentlich nicht darf. Schon bei 119 hätte ich es nicht gedurft. Veröffentlichen, was privat ist, und nicht ausschließlich mich betrifft, sondern andere, die ich nie gefragt habe, ob sie einverstanden sind.

Zu meiner Rechtfertigung kann ich nur sagen, dass mir das Schreiben in einer persönlich etwas turbulenten Phase sehr geholfen hat. Dass mir durch das Schreiben Manches klarer wurde. Dass mein Anspruch, einigermaßen amüsant zu schreiben, die beste Methode war, das vermeintlich so Tragische komisch zu sehen. Und ganz schlicht und ergreifend: dass mir im Leben niemals etwas mehr Spaß gemacht hat.

Aber eben Spaß auf Kosten anderer. Deshalb sollte ich wohl, wenn irgendwem, dann mir selbst böse sein. Und mich besser entschuldigen: bei 119 und bei Dick. Also...

Entschuldigung, 119.

Entschuldigung, Dick.

Vielleicht hätte ich dieses Blog besser nicht geschrieben.

Ganz sicher aber hätte ich es lieber an einer anderen, hoffnungsvolleren Stelle beendet. Ich hab seit Samstag nicht mehr mit Dick gesprochen. Und ich weiß doch, Geschichten ohne Happy End... die will keiner lesen.

Aber, das habt Ihr ja schon, 55.902 Klicks, Danke noch mal dafür, ich hätte so gern die 100.000 voll gemacht. Aber daraus wird wohl nichts, und den finalen Brüller muss ich auch schuldig bleiben, sorry, zum Abschied gibt´s nichts als diese eierlose Selbstkasteiung.

Doch, eine Kleinigkeit noch. Los, Curdchen, Aufstellung zum Abschiedsfoto!

Neim! Neim! Neiiiim!

Komm, Curd Rock, heul nicht.

Ich will abr nicht Tshcüss sagem, ich will weiter schreiben, ich bim doch der berühnte Curd Roc k!!

Curdchen, mach es mir doch nicht so schwer, bitte...

Aber ihc wollte die Milliömen Memschen doch noch so viel erzählem, sie nüssem doch noch so viel vim mr wissem!1!

Sag´s Ihnen doch noch schnell, Curdchen.

Ich bim der schömste Curd rcok der welt. Umd der Klügste. Und ich werde mal eim großer Kümsteler. Umd eim famstastoscjer Autorfahrer. Umd der großarti...

Curdchen, ist gut, das wissen die Milliömen doch.

Umd ich werde der weltbetse Liebhaber!

Ja, das wirst Du bestimmt, Curdchen. So und nun komm, wisch Dir die Tränchen weg, wir sagen Tschüss (bzw. für unsere hollandischen Freunde: Tot ziens!)... lächeln Curdchen...

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Tschüss. Thcühüss.

Komm, Du weltbester Liebhaber, jetzt gehen wir einen trinken...

19.03.2006 um 21:16 Uhr

Curd Rokc- wähtl Dluchtfahrzeug

von: Lapared

Vom Lchem soll ch noch ausrochtem, der nit Spammung erwartete Beitarg „Lchem bien Dernatologem“ ist auf unbestinnte Zeit vershcoben. Voresrt muss Lchem sich mämlich um Kumdenpups künnern. Dehshalb schreitb sie auch heute nicht.

Umter usn: Im Wahrheit ist Lchem krank, glaube ich. Sie sagt nicht, wo weh tut, aber sie weimt. Blut sieht mam nicht. Jedmfalls... weil man nie wieß, ob es nicht viellicht etwas Amsteckemdes ist, hat Curd Rock es sicherheitshalber vorgezobem , heute mal im Garage zu gehem. Umd sich nach eim Gefährt umzusehen, mit den er schmell wegfahrm kann, falls Lchem eim ernsthaft Gefahrenzelle für ihm ist. Guck...

Das ertse woram eim Mamm demkt ist matürlich immer ein schmeller Mercedes.

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Amderseits... Blau steht mir narürlijc auch sehr gut..

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Oder was im grümer Tarmfarbe.??

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Vielleicht eim Merceds im grüm Tarmfarbe... .

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Doch damm sah icgh IHM:

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Ich wusste sofrot, der ist es. Wir gehörem zusannen. Für dem Wimter.
Umd für dem Sommer das kleim Morrad vom neulich, aber narürlich nur mit Heln. ..

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18.03.2006 um 21:43 Uhr

Lernt lieber Französisch

von: Lapared

Wieder mal ein Plausch mit Maggie Bambi Thatcher.

Ich: „Wußtest Du, dass Tête à Tête wörtlich von Angesicht zu Angesicht heißt?“ – Sie: „Nein, aber dafür ich könnte bei einem Tête à Tête mit dem Papst Lateinisch mit ihm plaudern. Was soll die Frage, wir sind altsprachlich!?“ – „Das nützt uns aber nichts, wir werden kein Tête à Tête mit dem Papst haben, wir sind Protestanten und außerdem sind WIR Papst, Du könntest Deutsch mit ihm plaudern“ – „Und zu wissen, dass Tête à Tête wörtlich von Angesicht zu Angesicht heißt, würde uns mehr nützen?“ – „Allerdings. Mir zumindest hätte es genützt, ich hätte bestimmt nicht okay zurück gesimst.“ – „Aber vielleicht dackor!“ – „Das schreibt man anders!“ – „Das weißt Du doch nicht, Du kannst kein Französisch!“ - „Egal, was ich erzählen wollte... Dick hatte mir diese SMS geschrieben Morgen ein Tête à Tête zum Elefantenschießen? und ich dachte, er meint, ob wir morgen telefonieren, und hab okay gesimst.“ – „Ja, wenn mich jemand um ein Tête à Tête zum Elefantenschießen bitten würde, würde ich auch denken, er will mit mir Telefonieren.“ – „Mit Elefant meint er die Wut, die wir gerade mal wieder aufeinander haben – also, die nennt er immer Elefant - und er denkt, indem man redet, könnte man ihn bzw. sie ausräumen, erschießen quasi, deshalb.“ – „Hübsche Metapher.“ - „Eben, und da dachte ich Tête à Tête gehört auch zur Metapher, weil Morgen ein Telefonat zum Elefantenerschießen?, das würde man ja nicht sagen, oder?“ – „Niemals! – „Und außerdem wusste ich ja auch gar nicht, dass Tête à Tête wörtlich von Angesicht zu Angesicht heißt!“ – „...“ – „Und deshalb stand er gestern Abend einfach vor meiner Tür bzw. um die Ecke im Fettpuff.“ – „Na, so war es wenigstens eine Überraschung!“ – „So kann man es nennen.“ – „Du liebst ja Überraschungen!“ – „Über alles.“ – „Und, wie war´s!“ – „HÖM.“

PS. Ich hab ihm also Unrecht getan. Er hat sich nicht über mein Nein hinweggesetzt. Er hat nichts erzwungen, von dem er wusste, dass ich es nicht wollte, er ist schließlich nicht blöd.
Er hat es ergaunert. Denn mal unter uns: Ich glaube, er wusste ganz genau, dass ich ihn missverstanden habe. Erst die Absage und zwei Stunden später einfach lalülala okay? Und er fragt nicht mal zurück? Außerdem: Sonst schreibt er mir immer, wann er los fährt, wie er durchkommt, wann er voraussichtlich ankommt, ob er aus Holland noch „was“ mitbringen soll... Und diesmal: Nichts. Nach meinem okay war plötzlich absolute Stille. Das Nächste, was ich dann wieder hörte war Parke gerade vor Deiner Haustür. Warte auf Dich im Z. Aber drüben im Fettpuff nach 600 Kilometern im Auto - hätte ich ihm sagen sollen, dass ich das Manöver peile...?

Glucksende Frau durchschaut und schweigt.

PPS. Abgesehen vom HÖM haben wir auch den Elefanten erschossen. Redend. Es funktioniert. Und als ich heute Morgen zum Kundenpups musste, hat er es ohne allzu große Verstimmung geschluckt, als ich sagte, dass ich möchte, dass er, wenn er ausgeschlafen hat, bitte fahren soll, weil ich heute Abend wahrscheinlich lieber ein bisschen für mich sein will. Und jetzt vermisse ich ihn und das ist ein schönes Gefühl. Viel schöner als Ersticken. Ich weiß, es gibt ein noch schöneres: die Klospülung zu hören und zu wissen, dass der Mensch, den man liebt, da ist. Da. Das hatte ich auch schon mit ihm. In Amsterdam, in Rotterdam, und länderübergreifend in der Horizontalen... (alte Leute wie wir müssen zwischendurch mal). Aber solange ich nicht sicher bin, dass ich es daheim in meiner Wohnung auch vertikal empfinde, begnüge ich mich lieber mit dem Zweitschönsten. Und halte es ansonsten mit dem unerträglichen Kaiser: Schaun mer mal.

17.03.2006 um 21:46 Uhr

Notruf

von: Lapared

Hilfe! Das meine ich ernst… Hilfe! Ich weiß gerade wirklich nicht, was ich tun soll.

Heute Morgen kam der CD rein: „Lpunkt! Ist dieses Wochenende die Beerdigung Deiner Mutter?“ – „Äh...“ – „Gut. Alles andere kannst Du sicher absagen, wir brauchen Dich, Dich und Olli, es brennt auf XY!“ (XY ist der wichtigste Kunde der Agentur und es brennt´s, sobald er pupst.) Ein Segen, denke ich, ein Segen, dass ich Dick schon gesagt habe, dass er dieses Wochenende besser nicht kommen soll. Mir war nicht danach. Ich brauche dringend, dringend Ruhe. Sonst drehe ich durch, ehrlich, ich hab das Gefühl, sonst drehe ich durch.

Und nun krieg ich eben auf dem Nachhauseweg eine SMS: „Parke gerade vor Deiner Haustür. Warte auf Dich im Z.“ (Z ist so ein Fettpuff hier ums Eck.)

Im ersten Moment habe ich mich gefreut. Glaube ich. Aber dann... dann hatte ich plötzlich nur noch das Gefühl, ich sollte mich freuen. Ich müsste jetzt eigentlich vor Entzücken glucksend rüber laufen und ihm in die Arme fallen. Aber stattdessen sitze ich im Dunkeln in meiner Wohnung und denke: Das kann er doch nicht wirklich gemacht haben! Das geht nicht, so verrückt kann er nicht sein. Am Montag nach seinem „Rede mit mir, sonst les ich eben Dein Blog!“ habe ich ihn angebrüllt, wirklich angebrüllt. „Dick“, habe ich gebrüllt, „hörst Du nicht, wenn ich NEIN sage? Dick, Du musst das ernst nehmen, wenn ich sage, dass ich etwas nicht möchte! Dick, wenn Du mich zu etwas zwingst, was ich nicht will, ist das das Allerschlimmste, was Du tun kannst.“ Und er im freundlich, nachsichtigen Tonfall eines Psychiaters mit einer aufgezogener Beruhigungsspritze hinterm Rücken: „Ich will doch nur wissen, wie es Dir geht, warum kann ich Dich nicht anrufen…“, wieder und wieder. Ehrlich, scheiß auf Rosi, irgendwann hab ich richtig, richtig laut geschrien: „Dick, ich hab nein gesagt! NEIN! Und ich lasse mich nicht zwingen, nie wieder!“ Ich habe geschrien und sogar gedroht: „Dick, wenn Du meine Neins nicht akzeptierst, ist Schluss!“ Er hat mich nicht gehört.

Nein. Nein, das muss ein Scherz sein. Das muss ein Scherz sein... Ich mache jetzt das Licht an und dann gehe ich rüber und sehe nach, ob er wirklich da ist, oder? Bestimmt stellt sich das Glucksen dann schon ein, bestimmt...

Okay, ich geh jetzt rüber.

17.03.2006 um 14:24 Uhr

Curd Rokc- quasi kasteriert

von: Lapared

Sie hat nir meim Fotoapafat weggemonnnen. Sie sagt, die Leute fimden meime Mützchem lamgweilig. Sie sagt m, die Leut e lachem schom über mich..-.

Keim Mützchembilder merh.

Als erfahremer Psycholologe weiß ich matürlihc, dass es sich bie Lchems scheimbare Sorge, die Memschme kömmten Curd Rock auslachem, im Wahheiti um Mützchemneid hamdelt. eime dem berühnten Pemisneid verwandte Form der imfantilem weiblichem Eifersucht darauf, was ebem nur eim echter Mamm tragem kamm: Mütze.

Aber sage ich es ihr? Neim. Es würde doch nihcs ämdern. Eim Mamm durhcschaut und schweigt.

Durchschaut und schweigt? Schön wär´s, Curdchen.

16.03.2006 um 23:48 Uhr

Lapared beim Arzt

von: Lapared

Manchmal, wenn ich mich in der Agentur zu sehr langweile, gehe ich einfach zum Arzt. Es gibt da einen um die Ecke… mein Lieblingsarzt. Er findet immer irgendwas und hat ein totchices Wartezimmer extra für Privatpatienten. Mit einem großen Rolf Benz Sofa, zeitgenössischer Kunst an der Wänden, Kaffee, Spritzgebäck und einem wirklich exklusiven, internationalen Zeitschriftensortiment. Schon nach ein paar Minuten in dieser erlesenen, kassenprollfreien Oase fühlt man sich besser - ist das ein guter Arzt oder ist das ein guter Arzt?

Das war die Hollywoodversion. Und nun das ganze nochmal im Reality-Kanal...

Ich bin also heute in der Mittagspause zum Arzt gehetzt, dem, den die Agentur in ihren „gelben Seiten“ empfiehlt, weil er nur zwei Minuten entfernt ist und von so außerordentlichem Renommee, dass man auch ohne Termin jederzeit hingehen kann, sofern man bereit ist, des Meisters Unwillen in Kauf zu nehmen, darüber, dass man ihn beim Popeln stört. In den unendlichen Weiten seiner großporigen, bläulich schimmernden Alkoholikernase.

„Haben Sie einen Termin?“, fragt er mürrisch. „Nein, Sie?“, frage ich zurück, nach einem Vormittag mit Babsi lasse ich meinem natürlichen Charme die Zügel. „Nein“, sagt er etwas irritiert. „Schön, wenn Sie nichts anderes vorhaben, könnten Sie sich vielleicht mal meine Hinterwaden ansehen!?“

Ich schlüpfe aus Schuhen und Strümpfen und präsentiere ihm das Elend. Meine Waden, vor allem hinten, sind von eigenwillig geformten großen, roten Pflecken übersäht, als hätte King Kong ein bisschen zu fest meine Unterschenkel umfasst, als er mich beim morgentlichen Abstauben der Wolkenkratzer als Feudel benutzt hat. Was im Übrigen auch meine Frisur erklären würde, die, egal wieviel Mühe ich mir gebe, bei dieser scheiß Luftfeuchtigkeit immer was von einem Putzutensil hat. Aber zurück zu meinen Hinterwaden.

Ich war selbst ein wenig erschrocken, als ich es entdeckt habe. Es juckt nicht, brennt nicht, ich fühle nichts davon. Nur wenn ich drauf drücke, ist es es ein bisschen so, als teste man einen ehemals blauen inzwischen nur noch zart gelbbraungrünlichen Fleck. Ein ganz bisschen weh tut es noch.

„Das ist nicht gesund“, meint die Säufernase trocken. "Oh." - „Das sollte sich ein Dermatologe ansehen.“ Und nach kurzen, traurigen Popeln: „Bald.“

Hat Lapared kranke Hinterwaden? Rächt sich Curd Rocks geschmackloser Scherz mit den abgefrorenen Füßchen? Kann L. den Klischee-Posten Schuhe bald für immer von ihrer Großstadt-Shopping-Liste streichen?

Mit diesem sauspannenden Cliffhanger verabschiede ich mich für heute und hoffe, dass Sie auch morgen wieder reinklicken, wenn es heißen wird „Lapared beim Dermatologen“.

P.S. Und noch eine kurze Notiz von der Dick-Front. Er will über seine Wut reden, simst er. Am Wochenende, wenn wir Zeit haben. Super, da freue ich mich riesig drauf.

16.03.2006 um 14:57 Uhr

Curd –Rokc – prfekt aufsgerüstet

von: Lapared

Umd die trage ich damn bein Autofahm...

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(Curd Rock mit Autofarhernütze)

16.03.2006 um 00:02 Uhr

Nur…

von: Lapared

Während ich meinerzeit auf dem Telefon gelegen habe, geht ER nicht dran. Ich bin eben doch die debile Jungfrau, und er der stolze Löwe...

Plopp! Schon sind auch die goldenen Regeln fürs Gesäß.

15.03.2006 um 23:44 Uhr

Lernen von 119

von: Lapared

Seit Montagmorgen herrscht Funkstille. Die Botschaft ist, so scheint es, angekommen. Ein Viertel Jahrhundert bedächtiger, empathischer, mit größter Sorgfalt vorgetragener Beziehungskritik für den Arsch, was wirkt sind 200 Dezibel. Wie ordinär ist die Welt.

Dass ich mich melden soll, wenn ich wieder zu reden bereit wäre, war das Letzte, das durch mein eigenes Brüllen hindurch zu mir drang. Und Hilflosigkeit, wenn ich mich recht entsinne. Das hatte er von einer Jungfrau nicht erwartet, eigentlich ist ER der Löwe, astrologisch gesehen.

Ich würde mich ja melden. Aber ein bisschen graut mir vor dem, was mich dann überfluten wird. Drei Tage alte, angestaute Gedanken, Vorsätze, Versprechen. Und vor allem: der amateurtherapeutisch einfühlsam und „für den anderen annehmbar“ in diversen Versionen unterschiedlichster Länge vorformulierte Vorwurf, eine ganz blöde Sau zu sein. Und ich weiß, mit jedem Tag, den ich verstreiche lasse, sammelt sich jenseits der Staumauer mehr von dieser Brühe.

Woher ich das alles so genau weiß? Weil es eben nicht allzu lang her ist, dass ich selbst diesseits der Staumauer saß. Und ein gewisser 119 davor, genau da, wo ich jetzt sitze. Müde, konfliktscheu und auf ein Bad in dieser Brühe genauso versessen wie heute eine gewisse Lapared. Und meistens hat ER es tatsächlich geschafft, dem zu entgehen. Wie? Hier die drei goldenen Regeln. Plus Notfallregel.

Lernen von 119 oder: Wie man der Staubrühe entgeht

1) Melde Dich besser erst in Phase III!
Denn: In Phase I (Tag 1 und 2 nach dem Eklat) ist der Andere noch wütend, es bricht sofort aus ihm heraus. In Phase II (Tag 3 und 4) ist er verzweifelt, auch dann ist immer noch mit Ausbrüchen zu rechnen. In Phase III (Tag 5 bis 10) geht die Verzweiflung langsam über in Erschöpfung und Demut - der ideale Zeitpunkt für eine gefahrlose Kontakaufnahme. Dein Noch-Partner ist so froh, dass Du Dich überhaupt meldest, er schluckt die Brühe einfach runter.

2) Achtung: Phase III endet zuweilen jäh!
Wenn Du länger als zwei bis drei Wochen wartest, bevor Du Dich meldest, besteht zunehmend Gefahr, dass jenseits der Staumauer niemand mehr sitzt. Durch Späher (Freundinnen, Kollegen) regelmäßig prüfen lassen.

3) Bei Kontaktaufnahme: Heiterkeit!
Wenn Du nach Tagen den Kontakt wieder aufnimmst, gebe durch eine offensiv heitere bis agressiv lapidare Eröffnung einen Staubrühe-abweisenden Gesprächston vor. Geeignet sind Sätze wie: „Wie geht´s, wie stet´s?“ oder „Hi, wie läuft das Werberleben*?“ (*Studentenleben, Sachbearbeiterleben etc.) oder auch Klassiker wie „Und, was macht die Kunst?“ Der Andere, sofern nicht völlig dämlich, wird einsehen, dass seine Staubrühe, so er sie abließe, an Dir abperlen würde.

NOTFALLREGEL
Bei Unwirksamkeit von Regel 1) bis 3): Schweigen!
Sollte es trotz Beachtung der drei goldenen Regeln dennoch zum unkontrollierten Austreten von Staubrühe seitens Deines Noch-Partners kommen, ist jedes Antworten umgehend einzustellen! Stattdessen Antwortattrappen vorschieben wie „Ich weiß es doch auch nicht!“, „Was soll ich dazu sagen...“ oder „Du hast ja Recht!“.

Tja,119chen, da siehste mal, am Ende muss ich mich noch bedanken. Denn diese Staubrühe, egal wie laut oder leise, annehmbar oder verletzend, selbstkasteiend oder vorwurfsvoll sie im Einzelfall ausfallen mag, ist nach so einem Tag wie dem heutigen einfach zu ätzend. Und das Wissen, wie man ihr entkommt, ist von unschätzbarem Wert. Danke.

Danke vor allem aber für jedes einzelne Mal, bei dem Du die Regeln über Bord geworfen hast. Bei dem Du den Po zusammengekniffen und Dich der ätzenden Brühe gestellt hast. Bevor Phase III erreicht war.

Das tue ich jetzt nämlich auch...

15.03.2006 um 15:32 Uhr

Curd Rock - enpört

von: Lapared

Heits das etwa, Milliömem Memschem kömmen Curd Rokc jtez NIHCT schreibem, wie famtastisch er mit seim neu Jeams-Sturzheln aussieht? Das ist eim eim eim... SKAMDAL!

Curdchen, nun beruhige Dich doch, gerade habe ich gelesen... die Kommentarfunktion wird wieder heile gemacht. Bald werden Dir – wie Du es gewohnt bist – die „Milliömem“ wieder schreiben.

Ich bötte darun. Los jetz!

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15.03.2006 um 13:29 Uhr

Und neue Kommentare erscheinen einfach nicht...

von: Lapared

Obwohl die Kommentarfunktion eingeschaltet ist. So was.

Dies nur um klarzustellen, dass das Verschwinden der Kommentare keine Reaktion darauf ist, dass die letzte Bemerkung eines Lesers meinen Verzicht aufs Kochen als "billiges Klischee" bezeichnete und deshalb meine Echtheit bezweifelte, was natürlich nicht sehr nett war, liebe glimmerbox, aber gerade noch auszuhalten. Mit einer weiteren Knorr-Snackbox Nudeln in Pilz-Rahm-Soße als Trost... Und vielleicht einem neuen Paar Stiefelchen, das ich mir jetzt in der Mittagspause eigentlich kaufen könnte, um für ein paar hundert Euro noch ein weiteres billiges Großstadtwerberinnenklischee zu bedienen. Damit habe ich nämlich gar kein Problem, höm.

Jedenfalls, ich war´s nicht.

15.03.2006 um 12:49 Uhr

Kommentare weg

von: Lapared

Alle. Warum weiß ich nicht, ich hab nichts gemacht...