Everyday Mia

07.09.2016 um 00:16 Uhr

Das alte Laster

von: Pups

Es ist mal wieder so weit.
Ich bin am Ende.
Nichts läuft, wie es soll.
Und es ist wieder da.
Dieses unsägliche Gefühl, nichts mehr beeinflussen zu können.
Weil alles einfach nur noch weh tut.
Und es bleibt der Gedanke, dass es grade nur noch eines gibt, was ich beeinflussen kann.
Mir selbst Schmerzen zuzufügen.
Wo es doch alle anderen so gut können, das Leben es im Moment so gut kann.
Ich kann doch nicht tatenlos hier rum sitzen.
Für irgendwas muss ich doch auch verantwortlich sein.

Der nächste Gedanke heißt: Ich könnte ja mal die Rasierklingen suchen..
...und der nächste heißt: Verarsch dich nich selber. Auch nach all den Jahren weißt du noch ganz genau, wo sie sind.

Tiefpunkt. Absoluter Tiefpunkt.

Und hey, na klar ist das nicht das erste mal, dass ich so hier sitze, aber das erste mal seit langem ist es wieder so schlimm.
Und natürlich, ist man vielleicht irgendwie vernünftiger geworden über die Jahre...und man denkt vllt vorher mehr darüber nach...
...aber im Moment habe ich keine Ahnung, was es mir bringen würde, aber auch keine Ahnung, warum ich es nicht tun sollte.
Einfach....nur einen Moment Luft ablassen.
Nur einen kleinen Moment.
Loslassen.

Nur die Gewissheit, dass man sich irgendeinen von diesen ganzen Schmerzen selbst zugefügt hat.
Selbst entschieden hat.

Nur ein Moment, in dem ich ganz bei mir bin.

Mia

16.03.2016 um 16:39 Uhr

Jetzt. Hier.

von: Pups

Da ist sie wieder....

Komisch...ich habe es mir in den letzten Monaten oft, sehr oft vorgenommen, zu schreiben...
Ich hatte oft, wenn ich unterwegs war, in bestimmten Situationen, die Worte schon im Kopf...aber irgendwie haben sich diese Worte immer nur als Momentaufahmen gezeigt..

Schon wieder sitze ich hier mit Tränen in den Augen...ich habe eben meinen letzten Eintrag gelesen. Und ich habe das Gefühl, mich zurück zu bewegen. Ich habe das Gefühl, grade in den letzten Tagen, immer mehr in mir selbst zu versinken...ohne das unbedingt zu wollen.

In meinem Leben läufts grad alles nicht so glatt...ich bin im Moment zu Hause...arbeite nicht...da mein Hotel zu gemacht hat...bin im Moment freigestellt, bekomme Gehalt für nichts....was eigentlich gar nicht mein Ding ist.
Dazu kommen die Gedanken - was mach ich hinterher ? Ich habe im Moment absolut keinen Plan, wohin es mich ab Juni beruflich verschlagen soll...was ich will..
Ich weiß, dass ich eigentlich nicht rumprobieren will...ich will wissen, wo ich hin gehöre.
Fakt ist, dass ich ein wunderbares Team verloren habe und dass ich meine Ansprüche diesbezüglich nicht zu hoch schrauben darf.

Und die andere Seite in meinem Leben ist mein Freund, mit dem ich seit fast 6 Monate zusammen bin.
Eigentlich mal wieder eine Geschichte typisch Mia - wie sind wir zusammen gekommen ? Hat sich so ergeben. Dämlich eigentlich.
Er war ein alter Bekannter - aus meiner Zeit mit Sandra - und er war da...er hat mich aufgefangen, als ich so zerbrechlich war. Wir haben uns kennen und lieben gelernt.
Die Zweifel - wo gehöre ich hin und so weiter - haben sich in Luft aufgelöst..obwohl...eigentlich nicht von Anfang an. Ich habe sehr mit mir gekämpft...er hat mich vor die Wahl gestellt und ich habe mich entschieden. Habe ich mich falsch entschieden ?

In den letzten Tagen bin ich sehr am Zweifeln....hänge mich manchmal gedanklich an Einzelheiten auf. Allem voran steht die Frage, ob ich ihm wirklich jemals gerecht werden kann. Letztendlich ist das der selbe Gedanke, den ich schon hatte, bevor wir zusammengekommen sind - aber anders. Ich zweifle nicht an mir selbst - ich weiß, dass ich gut so bin, wie ich bin, ich weiß, was ich erreichen kann, ich weiß, was ich nicht mehr will. Ich frage mich, ob ich das bin, was er braucht, ob ich ihm geben kann, was er will.
Kann und will ich jetzt gerade eine dauerhafte Beziehung führen ? Will ich mit ihm zusammenziehen ? Will ich diesen Teil meiner Selbstständigkeit aufgeben ? Diesen Teil, den Sandra mir so brutal entrissen hatte, für den ich so hart gekämpft habe, um ihn wieder zu bekommen, dieser Tei meiner Selbstständigkeit, der mir eigentlich so wichtig ist.
Kann ich jetzt mit Bemerkungen umgehen, die sich um Knder in ein paar Jahren drehen ?
Letzteres kann ich zum aktuellen Zeitpunkt definitiv nicht - ein rotes Tuch... für den einen oder anderen vllt aus bekannten Gründen.
Und es bringt mich zu einem anderen alten, neuen Problem...das Problem, was ich schon immer mit Männern hatte...es gibt grade in den letzten Tage immer wieder Momente und Augenblicke, in denen ich seine Berührungen einfach nicht ertrage...Momente, in denen ich aufstehen will...einfach weg.

In mir ist grade irgendwie so viel los...ich hocke nur zu Hause und weiß nicht, wohin mit mir...und er weiß nicht das geringste darüber - wo ich wieder bei meiner anfänglichen Aussage bin.
Ich habe das Gefühl, mich zurück zu bewegen.

Ich könnte im Moment wahrscheinlich mit jedem x-beliebigen Menschen über meine Gefühle reden...nur nicht mit ihm. Warum ?
Ich versuche, Ausreden dafür zu finden.
Ja, er verlangt von mir, dass ich mit ihm rede - aber er tut es auch nicht.
Er meint, wir sollten die Vergangenheit aufarbeiten...aber wie soll ich das, wenn ihm schon der Kamm schwillt, wenn ich den Namen Sandra nur erwähne ? Seine Aussage dazu ist: "Den Namen wollten wir doch nicht mehr in den Mund nehmen". Er will das nicht. Ich für mich weiß, dass Sandra immer ein Teil meines Lebens bleiben wird - und das ist bei weitem kein unbedeutender Teil.
Warum kann ich mich ihm gegenüber nicht öffnen ?

Im Allgemeinen mache ich mir grade sehr viele Gedanken, die ich mir vielleicht hätte machen sollen, bevor ich wieder eine Beziehug eingehe...bevor ich eine Beziehung mit einem Mann eingehe. Gedanken über meine ganz persönliche Trennung von Sex und Liebe...Gedanken über die Voraussetzugen unter denen er für mich gekämpft hat.

Im Hinterkopf habe ich die ganze Zeit einen Satz von einem lieben, lieben Freund...ein Satz, der mich wahrscheinlich maßgeblich dazu motiviert hat, diese kleinen Zeilen hier heute zu verfassen.
"...und einen kurzen Moment darauf ertappe ich mich, fühle mich trauig, weil sie das nicht verdient hat, dass meine Gefühle sie manchmal hintergehen..."
Und dieses Gefühl kann ich grade mehr als gut nachvollziehen - weil es mir nicht anders geht.
Ich liebe ihn, keine Frage. Ansonsten würde ich mir wohl nicht diese Gedanken machen...ansonsten könnte ich das einfach beenden.
Trotzdem bleiben die Zweifel an dem Bestehen dieser Beziehung - wo wird das hinführen ? Was will ich, wo das hinführt ? Kann das eine Zukunft haben ? Verschwende ich seine Zeit ? Ist das nur ne Phase..? Wird es mir wieder besser damit gehen ?

Ich habe im Moment unheimliche Angst, ihm unnötig wehzutun...ich habe Angst, mich zu verrennen, nicht mehr klar zu sehen..ich habe Angst, mich zu verlieren.

Ich denke grade zurück an eine Situation...einen Abend...an dem wir unterwegs waren und ich gefühlstechnisch nicht wirklich gut drauf...und er noch schlechter. Eine gute Freundin von ihm sagte zu mir, dass sie so froh sei, dass er mich jetzt habe, seine Prinzessin...und dass sie sich für ihn wünscht, dass ich jetzt hiter ihm stehe (bei ihm gehts beruflich auch grad drüber und drunter). Und ja, das versuche ich und das will ich auch, weil ich weiß und der Meinung bin, dass er das mehr als verdient hat - aber ich weiß nicht, ob ich das kann, ich weiß nicht, ob ich mich selbst dabei verliere - wieder einmal. Ich habe Angst davor, wieder alles aufs Spiel zu setzten - mich aufs Spiel zu setzen.
Das ist genau das, was ich mir nach Sandra geschworen habe - dass so etwas nie wieder passiert. Aber manchmal habe ich das Gefühl, schon wieder auf dem Weg dahin zu sein.

Im Moment grade fühle ich mich leer - ein Anfang, sich die Gedanken von der Seele zu schreiben - aber ein Ergebnis ist das nicht.
Ich fühle mich gefangen im Hier und Jetzt.
Komisch...oder ?
Viel mehr Angst hatte ich immer davor, in der Vergangenheit gefangen zu sein....grade wünsche ich es mir - weil man sich da sicher keine Gedanken um die Zukunft macht.

Ich ende mit einem Lied-Zitat von Staubkind.

"Kannst du dich erinnern ?
An die vielen Momente, die für dich so besonders wurden.
An die Gefühle, die du gelebt und an jede Träne, die du zurückgelassen hast.
Erinnerst du dich noch an jedes Lachen,
das dich so vieles vergessen ließ ?
An die Hoffnung, die dich nie hat aufgeben lassen
und dich durch deine Träume geführt hat ?

Erinner dich und du wirst seh'n -
Das alles hat dich zu dem gemacht,
was du heute bist.

Und ich weiß,
jeder neue Augenblick,
jeder neue Traum,
wird dich verändern,
Alles, was du dafür tun musst -
ist - leben.
Jetzt.
Hier.
Fang dir deine Träume."



Auf bald......
Mia

25.08.2015 um 21:11 Uhr

Neuanfang

von: Pups

Es ist Zeit…

Ich habe keine Ahnung, wie lange ich wirklich nicht mehr geschrieben habe…wie lange ich mich nicht mehr auf diesem Wege mit mir selbst befasst habe. Trotzdem weiß ich gerade ganz genau, dass es Zeit ist….dass ich so weit bin, dass ich schreiben muss.

In meinem Leben hat sich so verdammt viel verändert. Ich habe mich verändert.
Vor ca. 1,5 Jahren habe ich einen Menschen kennengelernt – zu diesem Zeitpunkt und noch eine sehr lange Zeit danach, was es für mich DER Mensch. Sie. Sandra. Ich habe sie kennen und lieben gelernt. Ja, das habe ich. Ich, aufgewachsen unter dem katholischen Pantoffel meiner Mutter, ich, die irgendwie immer zu viel wollte und zu wenig bekommen hat, die, deren Leben scheinbar mehr im Kopf als auf der Straße stattgefunden hat, die, die in Bezug auf Männer verflucht war, die, die mit sich selbst nie so ganz im reinen war, die immer und zu allererst an sich selbst gezweifelt hat und lieber aufgab und sich selbst wehtat, als etwas zu wagen, genau die hat sich in eine Frau verliebt. Ich dachte, mein Leben würde Kopf stehen – aber wider aller Erwartungen war es so nicht. Komisch. Ich habe und hatte nie ein Problem damit, zu mir und vor allem zu uns zu stehen – seitdem ich sie kenne. Es war das normalste auf der Welt für mich. Sie hat mir in den erste Monaten mein Leben wieder gegeben, mein Lachen, meine Abenteuerlust und vor allem ein gutes Gefühl in und mit meinem Körper – aber sie hat mir auch viel genommen.
Sie wird kaum nachvollziehen können, was sie mit mir gemacht hat, wie sehr sie mich verändert hat, was sie mir gegeben hat und wie sehr sie mir dabei auch wehgetan hat.
Sie hat stets viel von mir verlangt…Dinge und Eigenschaften, die ich ihr nicht aus dem Stehgreif und von heute auf morgen geben konnte..das hat viel bewirkt, ich habe mich dadurch viel mit mir selbst beschäftigt und zu mir gefunden – nur hatte sie nicht die Geduld und Kraft, diesen Prozess mit mir durchzumachen…als ich so weit war, wie ich es jetzt bin – war sie weg.

Nach einem Jahr, drei Monaten und neunzehn Tagen, war der Traum vorbei. Die letzten Monate und Wochen habe ich mich langsam aber sicher darauf vorbereitet, dass sie mir so viel gegeben hat, aber ich ihr nicht reiche und dass diese Beziehung in nur einem Bruchteil der Zeit beendet sein würde, als sie angefangen hat.
Nach dem großen Knall hatte ich so unfassbar unterschiedliche Gefühle in mir. Trauer, Verständnislosigkeit, Ratlosigkeit, Trotz und eine ganze Menge Wut. Und ich habe darüber geredet.  Wirklich geredet. Mit so vielen Menschen. Mit den Leuten, die ich glücklich meine Freunde nennen darf, mit Kollegen, die mir nahe stehen, mit beinahe Fremden. Ich habe geredet. Und die eine oder andere Träne stieg mir in die Augen und hat diese über meine Wangen verlassen, der eine oder andere Tropfen Alkohol floss und es gab viele Momente mit Umarmungen und aufmunternden Worten, in denen ich einfach nur dankbar war. Dankbar, nicht allein zu sein.

Und ich habe mit ihr geredet – mit der Frau, für die sie mich aufgegeben hat, die Frau, mit der sie seit über fünf Monaten zusammen war, immer dann, wenn sie nicht in meinem..in unserem Bett geschlafen hat.
Als ich das Ende komme sah, schon vor Wochen, hatte ich Angst davor. Unfassbare Angst. Ich wusste nicht, wo ich hingehöre. Ich wollte einfach nur weg. Ich wusste nicht, wie es mit mir weitergehen sollte. Was will ich eigentlich ? In diesen Momenten war es schwer für  mich, an die Liebe zu glauben. Viel mehr stand für mich die Frage im Mittelpunkt – finde ich jemals wieder jemanden, dem ich mich so hingeben kann – und noch viel wichtiger – würde es ein Mann oder eine Frau sein ?
Doch das Schicksal wollte, dass es anders kommt. Ich habe einen Knall verursacht. Früher wäre mir sowas nie eingefallen – doch – eingefallen wäre es mir schon, aber durchgezogen hätte ich es nie. Ich habe all meinen Mut zusammen genommen und bin auf Konfrontationskurs gegangen. Was ich dann erlebt habe, ist für mich jetzt noch vollkommen unwirklich..absolut verdreht..und trotzdem bereue ich es nicht. Ich habe die Frau kennengelernt – ihre Frau. Und ich war fasziniert. Noch nie habe ich mich von Anfang an so gut mit jemandem verstanden, vor allem nicht, wenn man die Umstände betrachtet, dass sie maßgeblich daran beteiligt war, dass sie mir das genommen hat, von dem ich dachte, es wäre mein Leben, meine Existenz, mein Non plus Ultra. Ich habe mich mit dieser Frau unterhalten, stundenlang, so wie ich mit Sandra noch nie reden konnte. Jetzt weiß ich, dass ich das nur durch Sandra konnte und ein Teil meiner selbst ist ihr dafür sehr dankbar. Auf diese verrückte und verschobene Art waren wir uns vom ersten Augenblick an vertraut. Und worüber die Freunde noch so schmunzelten und scherzten, wurde zur Realität. Nach stundenlangen Unterhaltungen, ehrlichen Worten, gemeinsamen Lachen und einsamen Tränen, nach Worten, die mein Herz erreicht haben und noch viel tiefer in meine Seele gingen, nachdem wir uns einfach nur wohl beieinander gefühlt haben, konnten wir die Lippen nicht voneinander lassen. All meine Zweifel und die Frage nach dem Wer oder Was waren wie weggeblasen. Ich wusste, wo ich hingehöre.
Es folgten weitere Gespräche, Kommunikationen und ein Tag mit der Familie. Ein Tag, an dem sich vieles so richtig angefühlt hat. Und trotzdem habe ich verloren. – Nein. Ich habe nicht verloren. Ich habe nicht gewonnen, sie nicht gewinnen können. Aber ich habe vieles anderes gewonnen. Wieder ein Stück mehr Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Bewusstsein für meine Wirkung auf andere und für meinen Körper. Ich habe der Erkenntnis gewonnen, wie sehr Sandra mich verändert hat, wie sehr sie mich angestoßen hat, mich selbst zu ändern, zu entwickeln. Ich habe die Fähigkeit gewonnen, zu reden. Endlich zu reden. Es gibt so viele wunderschöne, ernste, traurige und nutzlose Worte, von denen ich es gewohnt war, sie aufzuschreiben. Jetzt weiß ich, wie wunderschön es ist, diese auszusprechen. Nicht immer mit vollster Überzeugung, manchmal zögerlich und nach reichlicher Überlegung, manchmal leise, manchmal nur ein Flüstern und manchmal mit Tränen in den Augen.

Eins weiß ich ganz genau – nie, noch nie habe ich mich so frei gefühlt. Frei und im reinen mit mir selbst. In mir sind im Moment noch viele, viele Gedanken und Fragen, aber ich weiß jetzt, dass ich damit umgehen kann. Ich weiß, dass ich nicht alleine in einem tiefen Loch sitze, sondern dass ich mit meinen Freunden mit beiden Beinen fest im Leben stehe.

Als ich begonnen habe, das zu schreiben, war mir nicht klar, was das werden würde und wo das enden sollte.
Aber ich kann nur eins sagen. Ich bin dankbar. Ich bin dankbar dafür, dass Sandra mir mich selbst gezeigt hat, dass ich mir das als Anstoß genommen habe, dass Anja mir gezeigt hat, dass ich es tatsächlich geschafft habe und dass ich Freunde habe, die mein neues Leben in vollen Zügen mit mir gemeinsam genießen.
Danke.

Mia

04.01.2014 um 18:04 Uhr

Heute vor einem Jahr....und doch ein Jahresrückblick...

von: Pups

Heute vor einem Jahr....
...habe ich die Nacht vor meinem Geburtstag mit einem Kerl verbracht.
Mit meinem Freund.
Und damit war das ganze Jahr im Arsch.

Ich war verliebt, hab ich doch eigentlich seit drei Jahren mehr oder weniger darauf gewartet, dass es endlich so weit ist...
Ich hab mich in München beworben, meine Ausbildung beendet und bin nach München gegangen - ohne Wohnung und ohne Freund.
So spielt das Leben wohl...

Bevor ich nach München bin, hatte ich noch eine wunderbare Zeit mit meinen Liebsten....wir haben die nacht zum Tag gemacht...
Ich hatte ne schöne Zeit mit meiner Schwester, ich denk da nur an Belantis, ich hab meine Wohnung in Kisten gepackt und auch meine Halbschwester nochmal gesehen.

In München...habe ich gearbeitet...tolle Leute kennengelernt...aber keine Wohnung.

Und Schwups - Home, sweet home, Leipzig...
Und ne neue Herausforderung...
Ich bin wohl daran gescheitert, aber hey - warum sollte mal was gut laufen in 2013.

was mir das Jahr gerettet hat, war ds Stadtbad, Team A und Magic Nights.
Es war ne wunderbare Erfahrung für mich, bei der Weihnachtsdinnershow zu arbeiten...

Silvester.....reden wir nich drüber.

Ich glaube ja, es ist nicht wichtig, wie ein Jahr anfängt.
Wichtig ist, was wir daraus machen...

Soweit von mir...nun kam es doch zu einem Jahresrückblick..daran komm ich wohl nie vorbei.
Kurz, aber was soll ich auch mehr sagen xD

Was 2014 angeht - Erwartungen spare ich mir...
Ich hoffe, dass ich irgendwie berüflich wieder ordentlich Fuß fassen kann...was will man mehr...^^

Wir lesen uns !!

Mia

25.10.2013 um 17:50 Uhr

Die Zeit vergeht...

von: Pups

Na wunderbar...
ich habe heute frei.

Und was hab ich geschafft ??!

Gestern kam ich ausm Spätdienst..um drei zu Hause, gegen vier geschlafen.

Heut um 10 aufgestanden, in die Stadt gefahrn - zum Arzt..mal wieder Verband wechseln.
Anschließend seit zwei Tagen mal wieder was gegessen...
Dann nach Hause, Mittagsschlaf...und das wars dann.
Meine WOhnung sieht also immer noch aus, wie Sau, meine Wäsche ist noch nicht gewaschen und so weiter.
Und morgen früh gehts wieder um 10 los...

Wann soll ich denn dann noch was tun ?! xD xD
Ich brauch definitiv ne Haushälterin :D
Freiwillige vor !!

Mia

21.10.2013 um 19:41 Uhr

Vielleicht...

von: Pups

Ja...
...vielleicht ist jetzt die Gelegenheit, mal wieder Luft abzulassen...

Ein kurzer Blick auf den letzten Eintrag und ich weiß, wo ich ansetzen kann.

München ?!
Geschichte.

Die Zeit nach meinem letzten Eintrag war nicht wirklich leicht für mich.
Die Sache mit Elias...hat lange nachgewirkt.
Im Grunde..eine typische Mia-Geschichte... drei Jahre war er immer irgendwo inmeinem Kopf...für nichts und wieder nichts..außer Schmerzen.

Nun hatte ich mich entschieden, trotzdem nach München zu gehen..
Im Nachinein waren die 1,5 Monate da nicht schlecht..aber es hat nicht gereicht.
Ich habe die Zeit im Hotel gelebt, in dem ich gearbeitet habe...nicht schön..das geht einfach nur an die Substanz..man kommt da draußen nich wirklich weg.
Ich hab tolle Leute kennengelernt..im Hotel und auch außerhalb..und ich freu mich schon auf meinen nächsten München-Besuch.
Allerdings habe ich absolut keine Wohnung gefunden..und dann ging das neue Semester los  und auch in Freising war nichts zu wollen.
An der Arbeit gab es auch dies und jenes auszusetzen...also fiel mir die Entscheidung nicht schwer, wieder zurück nach Leipzig zu gehen...
..alles ging dann sehr schnell.
Leider habe ich hier in LE nicht wieder in meinem Hotel anfangen können...habe aber dennoch sofort ne Arbeit gefunden...wozu Stammbars noch gut sein können :D

Und nun bin ich seit MItte September wieder hier...
Die Arbeit ist hart...aber ich schlag mich irgendwie durch - auch, wenn es ich im Moment nicht zufrieden stellt..
Meine Wohnung konnte ich behalten - habe die Kündigung im letzten Moment zurückziehen können...
So weit - so gut.

Was den Rest angeht....mein Privatleben muss sich irgendwie erst wieder einpegeln...
...auch wenn scheinbar nicht mehr allzu viel davon übrig geblieben ist...

Mit Lizi hab ich absolut gar keinen Kontakt mehr, was mir das Herz bricht.
Sie fehlt mir..unsre verrückten Abende und Nächte..
..irgendwie hab ich die HOffnung noch nicht aufgegeben, dass das irgendwie wieder werden kann...aber wer weiß..

Unheimlich wertvoll ist dafür umso mehr, dass Vici und Taina wieder da sind..meine Desi ist und bleibt immernoch meine kleine süße :D Es ist toll zu wissen, dass man Leute hat, mit denen man ne Menge Spaß haben kann...
Nach wie vor erhalten geblieben ist mit natürlich die tolle Hausgemeinschaft hier und meine Nachbarn...

Geblieben sind auch all die nervigen Problemchen, die man so bekommt, wenn man unterwegs ist und Party macht...
...mal mehr, mal weniger...warum rennt man immer irgendwelchen Kerlen hinterher ?!

Ich bin Tag für Tag froh, nach Hause zu kommen und meine MIetzen zu sehen...die beiden, die mir jeden Kummer nehmen können...


Sooo weit erstmal dazu..der Stand der Dinge...
Ich hab mir übrigens vorgenommen, mich wieder öfter sehen zu lassen hier ;)
Deswegen...was aktuelles..:?!
Was gibts zu sagen...

Seit ich meine neue Arbeit habe, hab ich nen gewissen Verletzungszwang entwickelt xD
Letzten Montag hab ich mich fürchterlich an nem heißen Teller verbrannt am Unterarm...hätte nich gedacht, dass sowas möglich ist.
Nunja...heute war ich dann doch mal damit beim Arzt, weils einfach nich besser wurde...
Ende vom Lied - jetz tuts noch viel mehr weh (Ärzte können so brutal sein....einfach mal desinfizieren und die ganze Haut runterrubbeln, nochmal schön desinfizieren und wir binden einfach ein....scheiß egal, dass ich denke, mein ganzer Arm brennt :D :D ).

Heute hatte ich frei...morgen gehts dann weiter...
Aber den Abend heute mach ich mir noch schön.

wie schon gesagt - ich bemühe mich, wieder öfter von mir hören zu lassen..wer auch immer das hier noch liest :D :D

Bis dahin
Mia

30.04.2013 um 10:59 Uhr

Neues Kapitel in 3,2,1....

von: Pups

87 Tage - knapp drei Monate.

Der Tag X ist der 26.7.2013.

Dann fängt - mal wieder ein nues Kapitel an.

Dieses Kapitel heißt München.

Und im Kopf wird schon geplant...was, wann, wer und wie...
Meine Wohnung hier in LE ist bereits gekündigt...
...Strom und sowas folgt noch...
Ich bin dabei, das ganze Zeug für meinen neuen Arbeitgeber zusammenzusuchen...
Ich stehe kurz vor der Prüfung..

Und dann - auf und davon^^

Mia

29.04.2013 um 20:11 Uhr

Ich wünsch dir alles Schlechte...

von: Pups

"..ich wünsch dir alles Schlechte,
das hab ich imr geschworn'.."

Ich bin kurz vorm Durchdrehen.

Nichts ist mehr, wies mal war.

Ich bin nur noch auf Achse...
Arbeiten, feiern, unterwegs sein...
..wenig Schlafen und dann das ganze von vorn.
Allerdings ändert das nichts.

Ablenkung bringt mir im Ganzen gar nichts.

Der eine sagt mir, er genießt es, mich in der Nähe zu haben.

Und der andere hat mit genau deswegen nicht gewollt.

Ich höre das eine, habe das andere im Kopf - und breche zusammen.

In 8 Tagen habe ich meine schriftliche Prüfung...und ich bin null vorbereitet.
Super Voraussetzung.
Und nun ?

Ich kann nur versuchen, mich zusammen zu reißen^^
mehr bleibt mir nicht übrig.
Zähne zusammenbeißen, Augen zu und durch.
Die Frage ist nur, wie ich besser klar komme.
Ablenken und noch weniger schlafen oder zu Hause rumgammeln und auch keine Motivation, sondern nur schlechte Laune und miese Gedanken haben ?!

Scheiß drauf, bald ist das ganze hier vorbei - aber eben auch nur hier :(

Mia

12.04.2013 um 19:08 Uhr

Von Weihnachten bis Ostern...

von: Pups

Ja..man denkt...die drei Monate.was soll da groß passieren.

Aber nein - es ist alles anders.

Lange habe ich diesen EIntrag vor mir hergeschoben...aber grade in diesem Moment komm ich nich ringsrum, heulend vor dem Laptop zu sitzen und die letzten Wochen Revue passieren zu lassen.

Der letzte Eintrag war nicht positiv - und nein, dieser wird es auch nicht wirklich.
Es hat sich herausgestellt, dass ich mal wieder nur als das letzte Stück Fleisch benutzt wurde und ich...ja..jahrelang dem falschen Kerl hinterher gerannt bin.
Er sgat mir, er liebt mich, zeit mir seine Stadt, die nun (trotzalledem) auch meine wird, stellt mich seinen Freunden vor und seinr Cousine und ihrer Familie, er fragt mich, ob ich mit ihm in den Urlaub fahre und im Sommer zu ner Hochzeit gehe - kaum bin ich wieder zu Hause, macht er Schluss.
Er schiebt sinnlose Gründe vor..und stürzt mich in Wochen ohne Schlaf, dafür mit viel zu viel Alkohol.
Auch wenn das ganze  nun 5 - 6 Wochen her ist - die Situation hat sich nicht entschäft.
Nein, ich bin sogar so weit zu sagen, dass ich all das...einfach nur noch bereue.
Ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal sage..denke..schreibe..aber letztendlich hat er mir einfach schon immer zu viel bedeutet - und er hat es schamlos ausgenutzt.
Ich weiß nich, was er seiner neuen erzählt hat - aber mit mir hat er Schluss gemacht, weil er meinte, er würde sich eingeent fühlen und hätte keine Zeit mehr für seine Hobbies und so ne Grütze, wenns denn dann ne 'Vollzeitbeziehung' wäre..
Ich konnte das nie verstehen, weils für mich einfach nich logisch war - inzwischen weiß ich, dass das Humbug ist..und ich einfach nur mal wieder die verarschte und verletzte bin.

Nichts destotrotz geht das Leben irgendwie weiter. Und München bedeute nicht Elias.
München bedeutet meine neue Arbeitsstelle (habe heute die Zusage bekommen) ab dem Sommer und einen neuen Lebensabschnitt. Ganz einfach.

Ich bin im Moment - nach wie vor seit einigen Wochen - froh über jede Ablenkung und die Arbeit.
Die letzten Tage habe ich in München verbracht zum Probearbeiten - das Ergebnis dessen kennt ihr schon.

Was soll ich sonst noch sagen...
...ich weiß im Moment nich so richtig, wohin mit mir...
Ich würde gern einfach nur sauer sein und es an ihm rauslassen - aber wem bringt das was -.-*

Also schauen wir einfach nach vorn...was will man machen.

In dem Sinne...seid ihr mal wieder auf dem neusten Stand..
Und ich hab mir mal wieder bisschen was von der Seele geschrieben...

Mia

09.02.2013 um 21:52 Uhr

Jaehes Ende...

von: Pups

Liebe Leute...

Ich mede mich aus Berlin...von meinem Wochenentrip mit meinen Geschwistern.

Ich sity am Hotel-PC...mit ner englischen Tastatur..als nicht wundern ;)

Tja, was soll ich sagen.
Die letzten Wochen waren wunderbar...
MIr gehts eigentlich so gut...
Ich hatte Geburtstag und ne tolle Party.
Ich hab meinen Freund und die Arbeit laeuft super und alles schien perfekt zu sein.

Und nun ?

Hat alles irgendwie ein jaehes Ende genommen.
Der heutige Tag hat nen bitteren Beigeschmack mit Neuigkeiten...bad news in Sachen Familie.
Ich weiss gar nicht, wie ich das jetzt..naja aufnehmen soll.
Und irgendwie haut es mich von den Fuessen.

Ich dachte, dieses Jahr wird es irgendwie besser werden...
Anfang letzten Jahres war das mit meinem Onkel...nur nen reichlichen Monat spaeter.
Und nun...sieht es so aus, als wuerde mein Vater zu Hause ausziehen.
Tausend Gedanken gehen mir dazu durch den Kopf und ich bin einfach nur froh, dass meine andere Schwester zu Hause bei meiner Mama ist.

Wahrscheinlich war meine Familienwelt nie s heil, wie ich sie gerne gehabt haette...aber das..damit rechnet man nun auch nicht.
Wie ich damit umgehen soll, weiss ich im Moment mal so gar nicht.
Naja...und ich sitz hier und mach fuer meine beiden kleinen irgendwie einen auf schenes Wochenende..was soll ich auch anderes tun ?

Wir hatten gestern nen schoenen Tag....sind hier gut angekommen, den kleinen gefaellt es..na klar..ein vier sterne hotel...waren noch schen was essen...heute waren wir im Ritter Sport laden, haben uns unsere eigenen Schko-Kreationen erschaffen und noch fuer alle was eingekauft als Mitbringsel.
Hinterher waren wir im Grusel-Kabinett in nem alten Luftschutzbunker und hatten auch da viel Spass. EIn Sauna Besuch im Htel war natuerlich auch noch drin.
Zum Ausklingen ein Cocktail an der Hotelbar, s wie gestern und ich denke, die kleinen sind sehr zufrieden damit.
Und ich sitz hier...und fuehle mich irgendwie, wie bestellt und nicht abgeholt...weiss nicht, whin mit mir.

Fakt ist, dass ich den PC gleich verlasse und mit nem Laecheln da hoch gehen muss ins Hotel Zimmer..
Und das faellt mir alles andere als leicht...
Aber hey...irgendwie muss ich da durch -,-*

Im Moment weiss ich nicht, was ich euch noch sagen soll.

Irgendwie komm ich mir fast schlecht vr, es Ewigkeiten nicht als wichtig genug erachtet zu haben, was zu schreiben...wo doch alles s gut lief und ich eigtl auch genau diese Zeiten mal festhalten will.
Und jetzt, wenns wieder iwie kacke ist, komm ich wieder an.. :(

So hab ich mir das echt nicht vorgestellt.

Mia