When reality hits you hard...und es geht doch immer weiter

30.09.2007 um 21:17 Uhr

Blöde Technik!!!

von: Sadeyes

Derzeit ist es echt zum Aus-der-Haut-fahren!

Also, entweder ist tatsächlich alles schon so alt und kaputt oder ich bin derzeit wie verhext. Es scheint, wie wenn fast alles, was ich anfasse nach und nach kaputt geht. Zuerst... zack ... alle Lichtlein beim Geschirrspüler aus. Das ist absolut gar nix mehr zu machen.
Dann mach ich das Licht im Flur nach oben an... bing... Birne kaputt... Ich will den Rolladen hochziehen... geht nicht mehr. Licht im Kellerflur... bing... auch kaputt. Und nun versagt mir so langsam auch noch mein guter alter Lappy den Dienst... Spiele-Cds lesen... nö, wer braucht denn sowas *motz*brummel*
Zum Glück kommt in den nächsten Tagen schon Ersatz... nur mein armer Lappy weiß davon noch nix *traurigguck*

Na ja, dann lern ich eben Vokabeln, anstatt jetzt ein schönes Spiel zu spielen...

30.09.2007 um 15:54 Uhr

Entrümpeln

von: Sadeyes

Okay, okay... jetzt, wo ich mal wieder ein wenig erholt bin... und dank meiner Kaffeemachine über genügend Energie verfüge... bin ich mal wieder zu neuen Schandtaten bereit. Tatsächlich hab ich derzeit so die Nse voll davon, dass alle meine Schränke überquellen und überall Zeug herumsteht. Ich habe also beschlossen, einige meiner Konsolenspiele und Bücher zu verkaufen und fleißig nun ins Net gesetzt. Mal schauen, ob sich da Käufer finden werden.

Ansonsten werde ich jetzt wohl mal frisch daran gehen, hier noch weiter aufzuräumen *seufz*

Irgendwie bin ich da ja immer nur so halb motiviert, da ich eh nie weiß, wohin mit allem. Aber trennen kann ich mich doch auch nur so schlecht...

Gestern war dann doch ein ganz schöner Abend... meine Freundin und ich waren unterwegs und es war relativ locker. Allerdings hat mich mein Schatz mal wieder nach nur 3 Minuten telefonieren abgewürgt :(
Dafür hab ich ihn dann heute Morgen mal kurz gehört... und er hat mir noch eine SMS für später versprochen. Da bin ich ja mal gespannt. Immer noch 5 Tage, bis wir uns wieder sehen. Viel zu lang... versteh nicht, warum er nicht früher kommen mag, so lang er das kann *nochmalseufz*

Na ja, ich denk jetzt lieber nicht nach und räum mal weiter auf...

29.09.2007 um 17:19 Uhr

Gedanken sortieren

von: Sadeyes

Mir brummt der Schädel... wenigstens hab ich mich beim vielen Nichtstun ganz gut erholt. Ich kann ja auch nichts dafür, dass ich gestern nach der Arbeit (und dem üblichen Hickhack der Bahn) so ko war, dass ich gestern Abend nur noch ins Bett gesunken bin und bis heute Mittag zu nichts weiter fähig war.

Jetzt fühl ich mich wach, habe aber dafür Kopfschmerzen. Vielleicht, weil ich nichts weiter gegessen habe. Und auch nichts getrunken, außer 2 Tassen verschiedener Kaffeesorten, um meine neue Senseo auszutesten. Habe sie hauptsächlich für ihn gekauft, weil er Unmengen von Kaffee trinkt und das bisher immer ein wenig schwierig war (und er viel zu viel Kaffeepulver verbraucht hat). Er hat sich auch ziemlich gefreut, als ich ihm gestern gesagt hab, dass ich die Maschine bestellt habe.

Was ich ihm nicht gesagt habe ist, dass ich mir einen Sprachkurs besorgt habe. In 3 Wochen werde ich das erste Mal zu ihm fahren. Ob er mich da auch ein paar seiner Freunde vorstellen wird, weiß ich nicht. Kann ich mir noch nicht so ganz vorstellen. Er ist da irgendwie ein wenig komisch. Vermutlich schon allein, weil unsere Kulturen doch ein wenig anders zu sein scheinen. Laut ihm zeigen sie dort ihre Gefühle nicht so. Meiner Meinung nach halten wir uns ja schon gar nicht so oft an den Händen oder geben uns ein Küßchen, aber er meinte, wenn sein bester Freund ihn so sehen würde, dann würde er ihn sicherlich aufziehen...
Und na ja, seiner Familie wird er mich sicher nicht vorstellen... Irgendwie mag ich seine Sätze wie "falls Du jemals meine Familie/diesen Freund/jenen Freund kennenlernen wirst" eh nicht mehr hören. Für mich hört sich das dann immer so an, wie wenn er das bezweifelt. Obwohl er andererseits ja auch Deutsch lernt, zumindest im Urlaub eine Weile mit mir gelernt hat. Weil er vielleicht hierher kommt zum Arbeiten und weil er meine Freunde und Familie besser verstehen können möchte. Und so geht es auch mir. Ich würde es schön finden, wenn ich mich dort nicht ganz so fremd fühle, wenn sie alle um mich rum so ganz anders reden. Und vielleicht finden mich seine Eltern auch nicht ganz so furchtbar, wenn sie merken, dass ich mir Mühe gebe und ihre Sprache lerne. Na ja, Sprachen lernen hat eh noch niemandem geschadet...

Werde jetzt gleich zu meiner Freundin fahren. Mit gemischten Gefühlen. Unser letztes Treffen hat mich noch mehr runtergezogen, weil man förmlich spüren konnte, wie schlecht es ihr geht. Weil es überall wie eine dicke Wolke hing. Dicke, depressive Luft. Und mit "ach, es wird schon alles gut werden" ist irgendwann ja auch nicht mehr geholfen. Aber wie soll ich ihr Mut machen? Ich kann ihr ja auch keine Antworten oder schöne Erlebnisse herbeizaubern. Ich kann nur versuchen, für sie da zu sein, aber wirklich nicht einfach derzeit. Ein bissel, wie wenn ein Blinder einem Blinden sehen helfen will *seufz*

Hoffe, ich erwische dann wenigstens noch meine beste Freundin später. Haben es gestern und heute noch nicht geschafft zu reden. Auch wenn wir beide immer dauermüde sind, so geben wir uns doch gegenseitig Halt. Denn wir hören uns zu und wissen, wir sind nicht allein. Und wenn es uns nicht gut geht, so dann eben auch nicht alleine. Und letztendlich schaffen wir es immer wieder, zusammen zu lachen und die Welt ist schon viel freundlicher...

29.09.2007 um 14:02 Uhr

Mal ganz ehrlich...

von: Sadeyes

Da ist zur Zeit so vieles, zu viel um es in Worte zu fassen. Derzeit scheint einfach eine trübe Zeit zu sein und dieses Gefühl trage ich mit mir.

Weil meine beste Freundin den gleichen Stress auf der Arbeit hat und genau wie ich unter sehr wenig Freizeit und sehr viel Müdigkeit leidet.
Weil meine Omi immer hoffnungsloser klingt und ich Angst habe, sie ganz zu verlieren.
Weil eine andere sehr enge Freundin von mir derzeit sehr mit sich selber zu kämpfen hat und es ihr sehr schlecht geht und ich kaum weiß, wie ich ihr helfen soll.
Weil eine andere Freundin ihren Traum verloren hat.

Und von all dem trage ich jeden Tag ein Stückchen in mir. Und suche irgendwo nach Wärme und Geborgenheit. Nach jemandem, der mir sagt, dass alles wieder gut wird.

Wünsche mir, dass mein Freund mir das gibt. Und eigentlich tut er das auch. Gleichzeitig verunsichert er mich sehr. Und ich schwanke nach wie vor zwischen glücklich sein, weil er voller Wärme mit mir redet und unglücklich sein, weil es mir vorkommt, wie wenn er sich mir immer weiter entzieht.

Letztendlich ist mir klar, dass es vermutlich noch nicht mal so sehr er selber ist. Meine Ängste und Unsicherheiten kommen woanders her. Aus meiner Vergangenheit, von Menschen und Situationen, die vorbei sind. Aber er wühlt es in mir auf und macht mich unsicher. Und einerseits möchte ich ihm die Schuld geben, dass er mir nicht mehr Sicherheit vermittelt. Andererseits weiß ich, dass ich mir selber mehr Sicherheit geben muss, wenn ich mich sicher fühlen möchte. Ich denke, irgendwo steckt diese Unsicherheit nur in mir selber. Und ich weiß nicht recht, wie ich das verändern, verhindern, besiegen soll.

Wie es bei ihm aussieht, weiß ich auch nicht. Ich weiß, dass er selber auch seine Unsicherheiten hat, auch Angst vor der Liebe. Ich weiß das, weil er es mir selber gesagt hat. Aber er hat mir nicht gesagt, ob ich eben diese Ängste in ihm schüre oder ob ich es schaffe, sie ihm zu nehmen. Ich möchte das gerne, weiß aber eben nicht, wo seine Ängste sind, was ihn verunsichert und was ihm helfen würde. Und so tappe ich nur im Dunkeln, während ich versuche, die Balance zu halten zwischen ihm zu zeigen, dass ich ihn liebe, ohne es ihm zu sagen, ohne ihn zu etwas zu drängen und ohne mich selber zu verletzlich zu machen und auch meine Wünsche und Hoffnungen erfüllt zu bekommen. Nur leider scheine ich noch nicht genügend Übung in diesem Drahtseilakt zu haben.

28.09.2007 um 21:29 Uhr

Friday... lonely Friday

von: Sadeyes

Komisch ist das... nun bin ich endlich daheim... und auch witklich ko genug, aber so richtig freuen kann ich mich noch nicht darüber.

Wiedermal einer dieser Freitage, die ein Wochenende ohne ihn einläuten. Hab ich mich vorher noch darüber gefreut... entspannen, aufräumen, treiben lassen...
Und nun weiß ich nichts mit mir anzufangen und fühle mich einfach ein wenig alleine und traurig ohne ihn. Vielleicht auch ein wenig, weil es ihm sicher so nicht gehn wird...

25.09.2007 um 12:22 Uhr

Traurig, durcheinander...

von: Sadeyes

Momentan weiß ich mal wieder nicht mehr, was ich denken soll. Sind wieder gut zurück gekommen. Aber irgendwie ist er momentan mal wieder mehr als rätselhaft.

Waren unsere Tage dort noch so schön und manche wirklich besonders, so hat er sich in den letzten Tagen wieder angefangen, zu verändern und zurück zu ziehen. So kommt es mir zumindest vor. Gerade was so die nächsten Tage und Wochen angeht... und ich denke, das wird nicht viel besser.

Freue mich nun, wenn ich heut Abend endlich ein wenig Ruhe habe. Hoffentlich, um ein wenig auszuruhen und meine Gedanken ein wenig zu sortieren und beruhigen...

05.09.2007 um 23:17 Uhr

Gedanken-wege

von: Sadeyes

Meine Gedanken kreisen... sie kreisen um gestern, wie es hätte sein können, vielleicht auch geworden wäre, wenn es dann zum Schluss nicht anders gekommen wäre. Anstatt den Abend so schön ausklingen zu lassen, wie wir ihn begonnen hatten, haben wir uns dann in die Haare bekommen und so mußte ich in der Nacht auf seine Nähe und Zärtlichkeit verzichten. Was ich mir ganz klar zum Teil selber zuzuschreiben habe.
Denn ich habe ganz klar gesehen, wo es hinführen würde und was ich hätte tun müssen, um wenigstens eben die Nähe und die Zärtlichkeit zu haben. Statt also nur dieses Gespräch über unsere Beziehung zu führen (was ich noch nichtmal schlecht fand, denn nur so lernt man) und uns dadurch näher zu fühlen, haben wir uns eben beide angemault bis jeder Schlichtungsversuch von meiner Seite gegen eine merkwürdige Wand bei ihm geprallt ist. Und die Strafe habe ich die ganze Nacht gespürt.

Verabschiedet haben wir uns natürlich trotzdem voneinander heute Morgen. Trotzdem nicht ohne ein etwas trauriges Gefühl. Bin ich traurig um die verlorene Nacht? Oder ärgere ich mich nur? Über mich? Über ihn? Oder generell über die Sturheit und den Stolz der Menschheit. Der, der es uns so schwer macht, manchmal selbst auf den Menschen, den man am meisten liebt zuzugehen.

Heute fühlt sich meine Wohnung leer an. Nach Hause kommen und er ist nicht da. Einfach merkwürdig. Zuerst habe ich meine Wohnung absuchen müssen. Diese kleine Hoffnung, er könnte irgendwo etwas vergessen haben, etwas hinterlassen haben. Irgendwas, wo ich dran sehen konnte, dass er wirklich hier war. Leider erfolglos...

Am liebsten hätte ich ein T-Shirt von ihm gehabt, damit ich mein Gesicht hätte hineindrücken können und seinen Duft hätte einatmen können. Aber zu fragen traue ich mich nicht...

Und so fühlt sich meine Wohnung ungewohnt leer an und gleichzeitig dieses vertraute Allein sein. Dieses Gefühl, dass man sich nur um sich kümmern muss und niemandem gefallen muss oder möchte oder in irgendeiner Weise Rücksicht nehmen muss.

Ich vermisse ihn und gleichzeitig bin ich froh, nun wieder für mich alleine zu sein. Schöner wäre es nur, es müßte nicht für so lang sein.
Klingt vielleicht alles komisch? Vielleicht, vielleicht auch nicht...
Ich liebe ihn, ja, aber mein Leben besteht nicht nur aus ihm und ich bin das auch gar nicht mehr gewohnt.

Und ich frage mich, wie er es empfindet. Ob er sich auch zwischen vermissen und "dem anderen Leben" genießen hin- und hergerissen fühlt. Wie er sich überhaupt fühlt, nachdem was vielleicht noch von gestern zwischen uns steht.
Für ihn muss es ja fast sowas sein wie zwei Leben. Hier bei mir in einem anderen Land. Vielleicht ist das immer sowas wie ein kurzer Urlaub für ihn. Und dann kehrt er wieder zurück zu Eltern und Geschwistern und Freunden und seinen Hobbies. Eine Welt, die eben nur für sich besteht und mich nicht enthält.

Und so hoffe ich, dass die Zeit bis zu unserem Urlaub schnell vergehen wird. Und dass sie keine Schäden hinterläßt... ich freue mich schon so darauf, sein liebes Gesicht wieder zu sehen und ihn in den Armen zu halten...

04.09.2007 um 10:38 Uhr

Einfach schön...

von: Sadeyes

Momentan bin ich einfach nur sehr, sehr glücklich...

Gestern haben wir unser Mini-Jubiläum ein wenig gefeiert und er hat bereits überlegt, ob er es nicht irgendwie schaffen könnte, an unserem nächsten auch da zu sein.
Er hat ganz lieb für mich gekocht und danach sind wir noch in die Weinstube, an der wir auch an unserem ersten Abend waren. Dort, wo er mich das erste Mal geküßt hat.

Einfach ein schöner gemütlicher Abend zu zweit. Sehr entspannt... haben viel gelacht und erzählt und Wein getrunken. Und einfach die Gegenwart des anderen genossen. Ein sehr vertrautes Gefühl...

Ihn später zu berühren, zu küssen und zu spüren hatte ebenfalls einen Hauch von Zärtlichkeit und Innigkeit mehr als sonst. Sehr intensiv, einfach nur fallen lassen und geniessen in seinen starken Armen...

Aber das vielleicht schönste Geschenk war, dass er beschlossen hat, noch einen Tag zu bleiben... und ich mich nun auf heute Abend freuen kann. Auch wenn der wohl kaum den von gestern noch toppen kann...

Wie schön, dass glücklich sein, auch mal so einfach sein kann!

02.09.2007 um 09:08 Uhr

Während Du schliefst...

von: Sadeyes

Mein Schatz liegt noch im Bett in tiefen Träumen versunken. Hoffe, er tastet nicht zu oft nach mir und bemerkt, dass ich schon aufgestanden bin...
Habe mich schon so früh aus unserem warmen Kuschelnest gequält, weil ich nun endlich das tun will, was ich mir schon die ganze Zeit vorgenommen hatte...

Letztes Wochenende hat mein süßer Verrückter mir doch tatsächlich seine liebsten Lovesongs vorgespielt... und *räusper* dazu gesungen. Das war richtig süß! Dabei hat er mich total lieb angeschaut und meine Hand genommen, sehr zärtlich gestreichelt und mich immer wieder an sich gezogen. Sein Blick dabei... alles sehr romantisch! Wow! Einer der seltenen Momente, die richtig unter die Haut gehen und berühren.

Deshalb wollte ich ihm eine CD geben mit Lovesongs, die mir gut gefallen... und darum will ich mich jetzt kümmern. Denn morgen sind wir dann auch schon einen ganzen Monat zusammen... wie die Zeit vergeht... Und er wird morgen noch hier bei mir sein und für mich kochen, wenn ich von der Arbeit komme *smile*

Den vielen Unsicherheiten zum Trotz... ein Monat ist um und ich finde, es ist irgendwie immer schöner und näher und vertrauter geworden. Meine Angst weniger, mein Vertrauen in ihn und in unsere Beziehung viel stärker. Ich weiß, uns steht nun wieder eine lange Zeit der Trennung bevor und ich weiß, dass ich in dieser Zeit vielleicht wieder Angst bekomme, aber ich habe ja auch schon was, auf das ich mich freuen kann... unseren gemeinsamen Urlaub! Und ich denke, der wird wohl letztendlich über alles entscheiden... wenn wir es tatsächlich eineinhalb Wochen miteinander aushalten, dann haben wir doch recht gute Chancen *lächel* Und momentan wüßte ich keinen Grund, warum diese Zeit nicht genauso schön oder noch schöner werden sollte, als die, die wir bereits miteinander verbracht haben.