Schwester Marias Bibel Blog

15.01.2018 um 05:09 Uhr

Ehemaliger Buddhistischer Lehrer

von: Schwester_Maria   Kategorie: Leben mit Gott

Ehemaliger Buddhistischer Lehrer




Viele Jahre lebt Wilhelm Trienen in tibetischen Klöstern und wird schliesslich selbst ein berühmter buddhistischer Lama. Doch trotz aller Bemühungen ist er nach Jahren nicht erleuchtet sondern nur enttäuscht. Erfüllung findet er schliesslich an ganz anderer Stelle... Hier erzählt er seine Geschichte.


Bis ich 14 war, ging ich brav in die katholische Kirche. Aber als ich älter wurde, wurde ich kritischer und trat schliesslich aus der Kirche aus. Für Religion interessierte ich mich trotzdem noch und so wurde ich Religionslehrer. Doch nach einigen Jahren im Lehramt, fragte ich mich, ob das im Leben alles war. Ich kündigte meinen Job, packte meinen Rucksack und reiste nach Asien. Ich glaubte, im Buddhismus Antworten zu finden. Dazu kam das Versprechen, dass man sich innerlich verändern und Erleuchtung finden kann.


Ich wollte unbedingt lernen, mit Energien zu arbeiten und mein Shakra zu beeinflussen. Mein Lebensziel war es jetzt, Erleuchtung zu finden. Und zwar wollte ich das schon in diesem Leben schaffen. Im Buddhismus kann man sich ja auch zurückentwickeln und ich wollte auf keinen Fall das Pech haben, als Mücke oder Küchenschabe wiedergeboren zu werden. Schliesslich liessen wir uns in Indien als Lamas ausbilden. Wieder daheim arbeiteten wir als spirituelle Lehrer. Wir waren die ersten verheirateten Lamas in Deutschland und in der Szene gefragt. Wir gaben Kurse... Doch in der Szene erlebten wir einiges an Doppelmoral. Es gab Streit um Rangordnungen und Immobilien. Das enttäuschte uns, damit hatten wir nicht gerechnet.


So etwas kannten wir ja aus der Kirchengeschichte und hatten geglaubt, im Buddhismus wäre alles anders. Aber jetzt war es genau so und wir fragten uns schon, wo eigentlich bei all der Mühe die Erleuchtung bleibt. Wir waren ernüchtert und enttäuscht. Auf persönlicher Ebene, weil wir das Erleuchtungsversprechen nicht erlebten. Und auch von dem, was wir in der Szene durchlebten. Irgendwie spürten wir, dass unser Weg im Buddhismus zu Ende geht. An Weihnachten fuhren wir nach Stuttgart. Am zweiten Weihnachtsfeiertag wollten wir ins Kino gehen, aber es lief nichts «Vernünftiges», nur ein Jesus-Film. Aber gut, wir hatten nichts anderes vor und weil wir ja spirituell interessiert waren, gingen wir rein….“


Quelle, vollständiger Text und Video:

http://www.jesus.ch/erlebt/spiritualitaet/religionen/buddhismus/321488-im_kino_begegnete_ich_jesus.html

 

Vietnam, Tempel, Räucherstäbchen, Asien



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