Ich bin wieder daaaaaaaaaaaaaaaaa
Stimmung: freudig irgendwie
Musik: Christina Stürmer
Ich weiß, ich bin eine treulose Tomate. Ich hab ja schon ewig nichts mehr von mir hören bzw. lesen lassen. Aber das hat jetzt ein Ende. Hab ich mir jedenfalls vorgenommen.
Es hat sich einiges getan. Der letzte Beitrag ging ja um meine Zwangsversetzung bei meiner Arbeit. Da werd ich jetzt mal kurz anknüpfen.
Also ich bin in ein neues Team mit neuen Aufgaben, Schulungen bekommen, alles lief super. Meine neue Gruppenleiterin war begeistert von mir und meiner Arbeit. Alles lief super. Ich ging wieder gern auf Arbeit. Dann kamen wilde umstruckturierungen. Wir durften uns untereinander nicht mehr zum rauchen abholen und solche Dinger. Aber ok.
Am 28.11.2007 wäre ja mein Arbeitsvertrag ausgelaufen. Am 12.11.07 sollte ich dann zum Feierabend zur Chefin. Dort wurden mir dann die wildesten Sachen gesagt. Im Endeffekt wurde mein Arbeitsvertrag nicht in einen festen Vertrag umgewandelt und ich also joblos. Angeblich wurden Mitarbeiterinnen in meiner näheren Umgebung befragt. Nur komisch, dass niemand etwas wusste. Selbst meine Gruppenleiterin war in die Sache nicht involviert. Komisch Komisch. Ein Kommentar meiner Chefin in diesem Gespräch war: Letzten Montag waren Sie ja nicht bei Ihrer Uroma, das war ja nur eine faule Ausrede, da Sie am Wochenende eh nicht da waren....
Hä? Stimmt, ich war das ganze Wochenende bei mir zu Hause. Und Sonntag nachmittag hab ich einen Anruf von meiner Mutsch erhalten, dass meine Uroma im sterben liegt. Sonntag abend war jedoch ein Konzert geplant. Meine Freunde haben mich dazu noch aufgebaut, dass meine Uroma bestimmt nicht wöllte, dass ich dies verpasse, da die Karte eh schon gekauft ist. Also hab ich mich mit Met versucht zu betrinken und wir sind alle zu dem Konzert.
Bei dem Gespräch mit Peter habe ich mich noch gewehrt, zu meiner Uroma zu fahren und mich im lebenden Zustand von ihr zu verabschieden. Nach dem Konzert lag ich lange wach und hab darüber nachgegrübelt. Am Morgen wurde mir klar, das ich nie mehr die Chance dazu hätte, wenn ich nicht gleich hinfahre. Also aufgestanden, auf Arbeit bescheid gegeben, war auch alles ok. und ab zur Uroma. Gut das ichs gemacht habe. Sie hat mich sogar noch erkannt. Und wie die Uroma so ist, auch noch Vorhaltungen gemacht zwecks meinen grünen Haaren und dem Rauchen.
Am nächsten Tag wieder auf Arbeit, es war alles normal. Und eine Woche später dann die Kündigung. Das es mit meiner Uroma nur ne faule Ausrede war, hab ich meiner Mutsch erzählt. Die ist fast explodiert. Sie hat dann am nächsten Tag auch gleich mal meine Chefin angerufen. Das Kommentar von ihr:
Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder in der Firma seine Meinung sagt.....
Ich glaub dazu brauch ich nichts mehr sagen. Also bezieht sich die Kündigung auf damals, wo das mit der unfähigen Gruppenleiterin war. Achso, diese Gruppenleiterin ist jetzt keine mehr. Sie wurde abgesetzt.... warum nur.... ???
So, das ist jetzt also der Stand bezüglich Arbeit. Aber mein Leben geht weiter. Die nächsten Neuigkeiten gibts dann morgen


