Wahrsager

27.02.2011 um 06:21 Uhr

Wahrsagen - Ursprung einer Tradition

Wahrsagung ist eine relativ alte Kunst, welche seit circa 5000 Jahren bekannt ist. Schon sehr früh versuchten Menschen baldige Ereignisse zu sehen, wobei sie unterschiedliche Umweltfaktoren interpretierten. Wahrsagen, oder auch Wahrsagung genannt, wird auf unterschiedliche Weisen durchgeführt. In erster Linie prominent sind Handlesen, Kartenlegen (Tarotkarten) und auch die Astrologie. Übermäßiger Beliebtheit erfreut sich ferner das Bild von der Seherin mit Glaskugeln, in der ein zukünftiges Ereignis vorhergesehen werden kann. Von Kinofilmen wie Asterix und Obelix ist publik, dass Wahrsager unter anderem mit Opfern vorhergesagt haben. Doch auch aus einem Kaffeesatz lesen einige Hellseher die kommende Zeit.

Etwa 3000 Jahre vor Christus haben die Bewohner unseres Planeten schon mit Öl Vorhersagen durchgeführt. Auch zur damaligen Zeit hat die Bevölkerung schon Träume gedeutet, also ein früher Vorbote der Lehre zum Thema Traum und Psychologie von Herrn Freud. Desgleichen benutzte die Bevölkerung Stücke von geschlachteten Tieren, um zum Beispiel schlechte Ereignisse vorherzusagen. Sehr wichtig waren Wahrsager, in jener Epoche auch Druiden genannt, für die Stämme der Kelten, aber auch Germanen. Deren Aussagen zählten gewaltig, denn die Anführer schenkten den Hellsehern hohes Vertrauen. Anhänger des Wahrsagen waren aber auch die griechischen Herrscher, besonders der legendäre Philosoph Platon. Auserwählte Wahrsager beherrschten mehr als 220 unterschiedliche Methoden, um baldige Geschehnisse erkennen zu können. Wenige Jahrzehnte später wurde schlußendlich auch die Astrologie, das Interpretieren des Himmels, tendenziell weit verbreiteter.