Nur ein paar Memos

29.08.2007 um 10:32 Uhr

Halbweisheit #7

von: Zwischenweltler   Kategorie: Halbweisheiten

Manchmal muß man seine Blindheit ablegen...
Manchmal muß man sich überwinden...
Manchmal muß man etwas wagen...
Manchmal muß man experimentierfreudig sein...
Manchmal muß man ein hohes Risiko eingehen...

... nur um herauszufinden, was man NICHT will.

29.08.2007 um 08:53 Uhr

ZehOhZwei

Ich frage mich, was diese ganze Diskussion über diese ominöse globale Erwärmung soll.
Vor einem Jahr hatten wir in meiner Stadt 34oC (exakt waren's angeblich 33,8) und heute sind wir schon froh, wenn wir die 15-Grad-Marke knacken.
Wo bitte ist hier die Erwärmung?

Ich will meinen Sommer zurück, bevor der Herbst durch den Kalender legitimiert wird!
*mitdemfußaufstampf*

20.08.2007 um 11:58 Uhr

Zwischenhoch...

..so nennen die Wetterfrösche das, was uns letztes Wochenende widerfahren ist. Na ja, ich persönlich empfand das Wetter ja als angenehm und freundlich. Das innere Barometer stand hingegen auf wechselhaft.

Am Freitag hatte ich dann noch versucht, mit dem großen Reset-Knopf die verworrenen Gedanken, die sich ob ihrer Eigendynamik zu einem rechten Knäuel zerzaust hatten, allesamt zu löschen und noch einmal einen neuen Denkansatz zu finden. Zum Teil ist mir das gelungen, wenn auch mit Hilfe zweifelhafter Methoden.
Der Sonnabend gehörte dann zunächst der körperlich ausgleichenden Betätigung - Gartenarbeit und Radfahren. Allesamt nützlich, wieder zu klaren Gedanken zu kommen. Und so faßte ich dann auch einen Entschluß. Ich beschloß, unser Kommunikationsdefizit, das sich auf recht heiklem Gebiet ausgebreitet hatte, zunächst an einer halbwegs neutralen Ecke beginnend aufzuweichen.
Dazu machte ich uns am Abend ein gemütliches Feuer im Aztekenofen und besann mich auf eine meiner Fähigkeiten, die zwischenzeitlich offenbar verschüttet gegangen war: Mit den richtigen Fragen im rechten Moment das Gespräch so zu lenken, daß der Gesprächspartner von sich aus die Gedanken aufgreift, die man selbst vertritt. (Mancher würde das Suggestivfragen nennen, aber ich lasse mir nicht gerne Manipulation vorwerfen, wenn es um einen guten Zweck geht.)
Jedenfalls ist daraus ein sehr schönes und langes Gespräch geworden, das mir losgelöst von der Wecken-Nichtwecken-Problematik einige Klarheit und neue Sicherheit brachte. Besonders meine Befürchtungen, durch das "Vorleben" meines eigenen neuen Weges für Spannungen in unserem Verhältnis zu sorgen, wurden vorerst weitestgehend zerstreut.
Noch bleibt vieles offen, aber der Drachen hat sich gedreht im Schlaf und machte dabei keine Anstalten, Feuer zu spucken. Im Gegenteil. Er ist ein Stück zur Seite gerückt, so daß sich die Stolpergefahr verringert hat.
Der Abend war also sehr gut und hat mich optimistisch gestimmt.

Am Sonntag wollte ich dann gerne noch ein bißchen weiter bauen auf den frisch gelegten Fundamenten des Vorabends. Doch dann klingelte das Handy, und ich war wieder ruck-zuck auf dem Boden. Ein Unfall - zum großen Glück völlig ohne Personenschaden. Der Betriebswagen dafür totaler Schrott und der betroffene Mitarbeiter entsprechend aufgelöst. Also habe ich mich ins Auto gesetzt und mal wieder den Krisenmanager gemimt. Switch! Vom Schultersucher zum Schultergeber. Gut, daß es noch so funktioniert...

16.08.2007 um 14:46 Uhr

Halbweisheit #6

von: Zwischenweltler   Kategorie: Halbweisheiten

Wir haben nicht das Recht dazu, einen Menschen aufzuwecken, der glücklich und zufrieden im Traumland seiner Halbwahrheiten schlummert. Und wir haben im Besonderen kein Recht dazu, ihn zur Erneuerung seines Selbstbildes zu bewegen - es sei denn, er bittet uns darum.

(zweiter Satz der Drachengedanken)

06.08.2007 um 17:51 Uhr

Drei aus dreihundert...

...weil sich diese Landschaft ohnehin immer wieder erfolgreich dagegen wehrt, sich von irgendwelchen technischen Geräten einfangen zu lassen.


Blick vom Balkon bei Tag...

  
...und bei Nacht.


Und mal etwas mehr aus der Nähe.

Ganz nett, oder?
(Für die ganz Neugierigen sei noch angemerkt: Oberitalienische Seen)

06.08.2007 um 11:44 Uhr

Aus und vorbei...

Es soll ja vorkommen, daß man mit zwei Wochen Urlaub am Stück auskommen muß. Und es soll auch vorkommen, daß von einem erwartet wird, gleich am ersten Tag danach wieder voll durchzustarten. Aber ich will nicht, mag nicht, hab keine Lust... und beschließe jetzt einfach, mein Vermeidungsmuster zu perfektionieren. ... Doch ich muß ebenso befürchten, damit keinerlei Erfolg zu haben. Es gibt Dinge, vor denen kann man einfach nicht davonlaufen. Also werde ich in den sauren Apfel beißen und in den nächsten Tagen (Wochen?) den Krisenmanager und Krisenfolgenausbügler in Personalunion mimen.

Dabei würde ich doch viel lieber in Urlaubserinnerungen schwelgen, die Gedanken und Eindrücke noch bissl ziehen oder setzten lassen (je nach dem, ob Tee oder Kaffee) und vielleicht auch das eine oder andere Foto blogfein machen. Die zwei Urlaubswochen waren nämlich wirklich sehr schön und erholsam. Traumhaftes Wetter - traumhafte Landschaft - akzeptables Quartier, das die kleineren italienischen Schlampereien mit einem atemberaubenden Blick vom Balkon wett machte - nette Reisebegleiter, die bei Bedarf auch mal unsichtbar waren und es strikt vermieden, die falschen Fragen im falschen Moment zu stellen - und noch so einige andere Dinge, die den Urlaub angenehm machen, für die man aber auch weitestgehend selbst sorgen kann (z.B. der Umfang der mitreisenden CD- und MP3-Sammlung ;) ). Nur für eine echte Bergwanderung war zu meinem persönlichen Leidwesen das Wetter einfach zu heiß. So weit reicht mein Masochismus dann doch nicht.

So, nun ist es an der Zeit, die geliehenen Utensilien wieder zurückzugeben. ;)
Deine Flügel habe ich sehr oft benutzt, liebe Tigerschnute, und sie haben mich ohne große Anstrengung an viele verschiedene Orte getragen und mich dabei zu Menschen gebracht, mit denen ich diese Eindrücke gerne geteilt hätte. Ich habe sie aber gar nicht so sehr dafür benutzt, schwerelos ins Nirvana zu entschweben, sondern vielmehr dazu, meinen gewohnten Flughafen mal aus anderer Perspektive zu betrachten, ein paar baufällige Schlaglöcher in der Landebahn auszumachen, und auch mal wieder ein paar Ausweichflughäfen einen virtuellen Besuch abzustatten. Und von da oben konnte ich auch sehen, daß sich mein Herbstprojekt ganz gut in die Gesamtlandschaft einfügen würde...
Auch die Taucherbrille - Danke NoZi - habe ich selbstverständlich eingesetzt - oft genug hat mich ein Strudel in die Tiefe gezogen, was nicht zuletzt an Coelho lag, der mir zwar manches Fragezeichen geradegebogen hat, dafür aber gleich eine ganze Serie zusätzlicher ergänzte. Jedenfalls konnte ich bei diesen Tauchgängen wieder viele neue Entdeckungen machen und Knoten im Netzwerk der Verstrickungen finden.
Nicht zuletzt habe ich dann noch etwas in meinem Urlaubsgepäck entdeckt, was ich gar nicht eingepackt hatte und mir auch niemand offiziell mitgab: eine Lavalampe. Unnötig eigentlich, weil alleine der Blick vom Balkon ein vergleichbare Wirkung erzielte. Dennoch hat sie genau das erreicht, was sie immer erreicht hatte...

Nun sind hoffentlich alle Leihgeräte zu ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgelangt. Die zusätzlichen Gebrauchsspuren bitte ich zu entschuldigen. Irgendwie hat sich daran jetzt auch ein Stück von mir verewigt.
Vielleicht sollte ich auch noch erwähnen, daß mich des öfteren verschiedene Trommelklänge über den See erreichten, die offenbar unterschiedlicher Herkunft waren, wohl aber aus der gleichen Richtung kamen. ;)

.......

Soweit eine kleine Zusammenfassung. Vielleicht reicht die Zeit heute abend noch für ein paar Bilder. Ansonsten werde ich in den nächsten Tagen eher selten hier sein.

*winkewinke* ..an alle!