Überall und nirgends

30.11.2009 um 09:43 Uhr

Hilfe! Die Amerikaner kommen.....

von: Findus

Musik: Radio

Jedes Jahr aufs Neue am 1 Advent scheinen meine Nachbarn zu mutieren. Nicht zu Aliens oder zu Monstern, nein zu aufdringlichen Amerikaner. Ihre Weihnachtsbeleuchtung, nimmt einen Ausmaß an, dass ich im Dunkeln meine Sonnenbrille aufsetzen muss, um überhaupt ungeblendet unsere Einfahrt noch zu treffen. Nun bin ich ja ein toleranter Mensch (wenigstens meistens), der denkt, jeder hat das Recht seinen schlechten Geschmack auszuleben zu dürfen und so viele Plastikschneemänner in seinen Vorgarten und funkelende Rentiere samt Schlitten auf Dach zu hieven, wie er denn möchte.  

Wieso muss wirklich jede Scheußlichkeit aus Amerika bei uns Einzug finden.

27.11.2009 um 10:14 Uhr

Fettnäpfchen läßt Grüßen

von: Findus   Kategorie: Überall und nirgends

Musik: Regentropfen am Fenster

Warum treffe ich eigentlich Ziel sicher, jedes Fettnäpfchen was meinem Weg kreuzt?

 

Alles fing damit an, dass meine Schwägerin mich bat, sie bei einem Treffen der Landfrauen zu vertreten. Begeistert war ich nun wirklich nicht, da dieses Treffen aber bei uns statt finden sollte,  meine Schwägerin sich nicht wohl fühlte, was blieb mir anderes übrig *seufz*, zum Absagen war es schon viel zu spät. Ich sprach mir also Mut zu, es war ja schließlich nur ein Kaffee trinken mit gut 30 Frauen, was sollte dabei schon schief gehen.

Ich muss nicht ganz von Sinnen gewesen sein und ich schiebe die Schuld auf den Süßstoff in meinen Kaffee. Vielleicht hatte ich ja Einige wenige zuviel in meinen Kaffee fallen lassen. So eine Überdosis von 500 Stück, anders kann ich mir nicht erklären wie ich mich nur darauf einlassen konnte. Ich muss eindeutig Süßstoffheigh gewesen sein.  

Der Nachmittag zog sich extrem in die Länge und die Damen wollten einfach keinen Kaffee mehr trinken und dabei  stand noch soviel Torte auf dem Tisch. Alle waren wunschlos Glücklich, dabei war das doch die Gelegenheit, für mich ab und an mal zu verschwinden und Gastgeberpflichten vorzuschieben um ein  paar Minuten Ruhe herauszuschinden. Meine Ausflüge in die Küche, zogen sich dem entsprechend immer in die Länge. Ich schmuste lieber mit der Katze, die anscheinend auch Langeweile hatte und mich immer laut maunzend begeistert begrüßte.

Nun muss ich kurz erwähnen, die Katze weiß nicht, dass sie eigentlich eine Katze ist. Sie ist davon überzeugt ein Hund zu sein und jeder Versuch von mir, ihr den unterschied Hund und Katze zu erklären, bisher gescheitert. Sie besteht darauf sie ist ein Hund und damit basta.

Ihr liebstes Spiel ist das Apportieren.

Nun sind die Ringe von den Hunden einfach zu groß und zu schwer und aus diesem Grunde,  habe ich ihr kleine Drähte mit Gummi überzogen. Überall im Haus hat sie die Dinger versteckt, wenn sie spielen möchte, holt sie sich eines hervor und legt es laut fordernd  vor einem hin. Erwartungsvoll lauert sie dann darauf, dass der Draht geworfen wird. Wie ein geölter  Blitz saust sie  begeistert hinter her um ihre „Maus“ einzufangen.

Nun kam es wie es kommen musste, die Katze wollte spielen. Schließlich war ich ja zu Hause und sie sah gar nicht ein zu warten.

Abgelenkt von einer der Damen, war ich auch nicht Achtsam und der kleine Räuber huschte mit mir, verbotener Weise,  ins Zimmer. Sprang der erst besten Dame auf den Schoß und legte ihr fordernd, die „Maus „  auf den Tisch. Richtig hingeschaut, ich gestehe es ja, hatte ich  nicht, und meinte nur so lapidar über den Tisch hinweg“ keine Angst sie möchte nur, das sie den Draht werfen“. Ungläubig traf mich ihr Blick, aber die Dame verstand anscheinend Spaß und warf.  Ich Unglückswurm  hätte das Fettnäpfchen eigentlich sehen müssen, in dem ich nun direkt ohne Umweg hineinstolperte.

Bevor ich noch rufen konnte, nicht über den Tisch, flog das Wurfgeschoß schon los und das Schicksal nahm seinen Lauf.  Entsetzt blickte ich  dem Wurfgeschoß hinter her, denn es flog nicht nur merkwürdig nein, es flatterte eher wie ein Luftballon dem man die Luft entzogen hatte. Dieses Etwas, mein Gehirn weigerte sich zu registrieren was dort versuchte zu fliegen, landete krönender Weise auf dem recht großen Rest der Schwarzwälderkirschtorte.

Die Katze wie der Teufel hinter her, nur das Flugobjekt im Blick und es kam wie es kommen musste. Es machte ein matschiges Geräusch und die Reste der Torte kannte sich anscheinend mit dem Thema Physik aus. Nach allen Seiten flog nun Sahne und Kuchenreste und jeder der in der Nähe saß, bekam  nun doch noch, wenn auch ungewollt Kuchen präsentiert.

Mit offenem Mund und ein kleinwenig bescheuert aus der Wäsche schauend, konnte ich mich erst gar nicht rühren. Aber dann, ja dann wurde ich schnell und wollte die Katze packen, die nach

wenigen Sekunden mit stolz erhobenem Kopf, mit ihrer Beute wieder zum Vorschein kam.

Ich wollte einfach nur noch Retten was noch zu Retten war. Die Katze war aber eindeutig anderer Meinung und sah wohl meinem Gesichtsausdruck an, dass sie dort besser nicht bleiben sollte. Drehte sich flugs um und sauste in andere Richtung, dabei warf sie noch ein paar gefüllte Tassen um und ich bin mir nicht ganz sicher, es schien mir aber, dass einige Gabeln und Löffel versuchten vor ihr  zu flüchten. So genau konnte ich es gerade nicht beurteilen, ich wurde ein wenig abgelenkt, von dem lauten panikhaften Gekreische einiger Damen, die mit Kaffee begossen oder mit den Wurfgeschossen beschossen wurden und nun selbst fluchtartig ihre Plätze verlassen wollten.

Einige kamen leider auf die glänzende Idee mir zu Helfen. Wild um sich fuchteln versuchten sie den kleinen Teufel zu fangen und jagten sie dadurch gleich noch einmal über den Tisch. Zum Glück konnte ich sie endlich erwischen. Sie hang mit samt ihrer Beute auf meinen Arm und schaute sich stolz um.  

Und ja, nun konnte ich meinem Gehirn nicht mehr verweigern, was leider auch jeder von diesen prüden Schachteln, jetzt genau erkennen konnte. Beschmiert mit Sahne, aber  eindeutig war dies ein Kondom, was bei Katze immer noch stolz im Maul baumelte.

Und ich hoffe immer noch, dass ich den gestrigen Nachmittag geträumt habe, leider spricht das mürrische Gesicht meiner Schwägerin eine andere Sprache.

Bitte liebes Fettnäpfchen, du darfst gerne heute einen anderen Bloger beglücken.

19.11.2009 um 10:01 Uhr

Mordgedanken

von: Findus

Musik: Radio

arghhhhh ich bin soweit........

 

Wozu zahle ich überhaupt Kassenbeiträge? Ich hasse diese ellen lange ermüdeten Kämpfe....

 

 

12.11.2009 um 00:15 Uhr

Schicksal?

von: Findus   Kategorie: Überall und nirgends

Musik: das Haus am See (Peter Fox)

 Schicksal …….gibt es das wirklich?

 

Eine Freundin hat am Telefon gerade gemeint: Dein Schicksal kannst du nicht beeinflussen, weder in die eine noch in die  andere Richtung. Gott hat es dir auferlegt, Du kannst  jetzt nur noch nicht begreifen wofür es gut ist. 

 

Ich bin sprachlos…… 

 

02.11.2009 um 15:29 Uhr

Halloween und seine Folgen

von: Findus   Kategorie: Überall und nirgends

Musik: Regentropen am Fenster

 

Diese amerikanische Tradition, hat schon lange bei uns Einzug gehalten.

Nicht jeder kann damit etwas anfangen und ich selbst bin altmodisch genug, um selbstgebastelte Laternen zu St. Martin zu mögen. Ich mag es, den kleinen Sängern mit ihren  liebevoll eingeübten Liedern, mit einer Süßigkeit zu belohnen.

Der Ruf: süßes oder saures, schafft dagegen wohl Jeder. Die mitgebrachten Eier und faules Obst, die nun an manchen Hauswänden kleben und ausgerissene Blumen sind wohl noch die geringsten Schäden.

Es gibt kaum eine Stadt in NRW die davor gefeilt war.

 

Unsere eigenen Traditionen sind anscheinend nicht cool genug, allerdings hinterlassen diese keinen schlechten Nachgeschmack auf der Zunge.