Gedanken oder Fragen

10.07.2007 um 19:38 Uhr

Schinderhannes

Stimmung: gut

Seltsam, was einem manchmal für Namen in den Kopf kommen.

Schinderhannes ( Deutschland )
El Lute ( Spanien)
Robin Hood ( GB )
Stoertebeker (Deutschland )


Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen. Und das nur, weil AngelInChains
in ihrem Blog etwas über Horrorfilme schrieb.
Sofort hatte ich Stoertebeker vor Augen, diesen Seeräuber, wie er ohne Kopf, an etlichen seiner Genossen vorbeischritt. Denn sein letzter Wunsch, vor der Hinrichtung war, an wem er ohne Kopf vorbeischreitet, der solle freigelassen werden.
Dieses soll auch so geschehen sein.
Einfach gruselig, gesagt hat er dabei wohl nichts mehr, denn ohne Kopf, lässt es sich schlecht reden.
So gab es schon immer Menschen, die sich gegen die Obrigkeit auflehnten. Zur Legende wurden.
Ob aus Eigennutz, oder wie die Legenden sagen, um anderen zu helfen, ist fraglich.

Fällt mir übrigens boch Casanova und DonJuan ein, die hatten zwar noch ihren Kopf, aber ob sie ihn wirklich benutzten könnte man bezweifeln. ;-)
Das würde aber in die Rubrik Herzensbrecher fallen.

Habt ihr auch Namen im Kopf, die auf Legenden beruhen?

10.07.2007 um 09:03 Uhr

Niederlagen zählen ..

Stimmung: gut

Es ist erstaunlich, wie verbissen ein Kleinkind versucht, auf eigenen Beinen zu stehen.
Immer und immer wieder, versucht es sich mit aller Kraft an irgendetwas hochzuziehen.
Schafft es nicht, und gibt dennoch nicht auf. Bis es vielleicht nach dem fünfzigsten Mal, wackelig zwar, aber auf eigenen Beinen steht. Ein wenig ängstlich aber lachend.
Selbst wenn gesagt wird, das schaffst Du noch nicht, versucht ein kleines Kind, es dennoch zu schaffen.
Wir hätten wohl nach dem zweiten, dritten Versuch aufgegeben, hätten gesagt es geht nicht.
Ein kleines Kind zählt die Niederlagen noch nicht, es versucht einfach weiter. Wir jedoch zählen mit, wie oft etwas schiefging, nennen es Erfahrung und geben auf.

So gibt es für ein Kind noch Wunder, bei denen sich unmögliches doch noch schaffen laesst, bei uns aber nicht mehr. Wir geben vorher meistens auf.
Vielleicht sollten wir uns oefter ein Vorbild an kleinen Kindern nehmen?