Gedanken oder Fragen

04.04.2009 um 16:17 Uhr

Die Welt eine Atomwaffenfreie Zone

Stimmung: gut

Schafft US Präsident Barack Obama es, die Welt zu einer Atomwaffenfreien Zone zu machen?

Wünschenswert wäre es, wenn dieses Damoklesschwert der Atombombe von der Menschheit genommen werden würde.
Obama sagte, Ziel müsse eine Welt ohne Nuklearwaffen sein.

"Auch nach Ende des kalten Krieges kann die Verbreitung von Kernwaffen oder Diebstahl von spaltbarem Material zur Auslöschung jeder Stadt auf dem Planeten führen."
Zitat: Barack Obama

Eine atomwaffenfreie Welt ist sicher wünschenswert. Eine Welt ohne Kriege wäre es noch mehr. Dieses sollte das Ziel sein.
Doch immer noch steigen die Rüstungsausgaben weltweit an.
Im Jahr 2007 wurden etwa 860 Milliarden Euro weltweit für Rüstung ausgegeben. Den Löwenanteil an dieser Summe trug die USA.
Deutschland lag bei den Rüstungsausgaben, mit 23,7 Milliarden Euro, auf dem sechsten Platz.
Im internationalen Waffenhandel liegt Deutschland auf dem dritten Platz.
Können wir darauf stolz sein? Ich glaube nicht.

Eine Welt ohne Atomwaffen. Noch glaube ich nicht daran. Eine Welt ohne Kriege, ohne Streubomben, Minen und dem ganzen anderen Vernichtungsmaterial wäre ein Welt in der es sich besser leben lassen würde.

Was könnte man mit dem ganzen Geld, diesen 860 Milliarden Euro, die zum töten von Menschen ausgegeben werden, anfangen, wenn man es nicht zum töten ausgibt, sondern um den Hunger und die Armut in der Welt damit bekämpfen würde. Wenn es verwendet werden würde, für ein Menschengerechtes Dasein für alle Menschen weltweit.

Obamas Ziel, die Abschaffung der Atomwaffen ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber genügt er? Wird es ihm gelingen, dieses Ziel zu erreichen?

Es kommen viele neue Töne aus dem weissen Haus. Schuldeingeständnisse in der Finanzkrise, Umschwenken auf eine bessere, eine grüne Umweltpolitik.
Was hätte dieser Mann der noch Visionen hat, dieser US Präsident Obama bewirken können, wenn Präsident Bush ihm nicht diesen desolaten Scherbenhaufen an Kriegen, Schulden sowie die Finanzkrise hinterlassen hätte?

Zwischenmenschlich hat Obamas Frau Michelle schon etwas verändert, indem sie der englischen Queen zeigt wie es ist, wenn ein Staatsgast ihr den Arm um die Schulter legt. Die Queen nahm es gelassen, indem sie ihren Arm um Michelles Hüfte legte.
Garnicht dem Protokoll entsprechend, aber menschlich.
Hoffen wir, dass die Obamas die Welt ein Stück weit menschlicher, umweltfreundlicher und vielleicht atomwaffenfrei machen.

Hoffen wir, das es bei Obama nicht nur leere Worte sind, wie es schon so oft, viel zu oft, bei Politikern der Fall war.
.