Gedanken oder Fragen

15.04.2009 um 17:00 Uhr

Der Weg zum Ziel

Stimmung: gut sonnig

Vom Ziel weg führen tausend Wege,
zum Ziel hin nur einer.

Zitat: Michel de Montaigne ( 1533 - 1592 )

Gibt es DEN Weg?
Es wird ja auch gesagt "Viele Wege führen nach Rom"
Auf Umwegen kann es manchmal eben etwas länger dauern. Eventuell verliert man auch sein Ziel aus den Augen. Erkennt ein neues Ziel.

Andere wiederum sagen der Weg ist wichtig, nicht das Ziel.
"Der Weg ist das Ziel"
Ja, was denn nun?
Weg, Wege oder führt doch nur ein einziger Weg zum Ziel?
Zielorientiert sein.
Zielstrebig voranschreiten. Dem Ziel entgegen. Um angekommen vielleicht zu erkennen, das Ziel war nicht wirklich unser Ziel. Es sah nur so aus, es schien nur so.
Es war eine Fata Morgana unserer Vorstellungen.

Angekommensein, es hört sich gut an, sehr gut.
Irgendwie so fertig und abgeschlossen.
Werden wir jemals ankommen?
Kann es nicht sogar besser sein niemals wirklich anzukommen, immer in Bewegung zu bleiben.
Immer fortschreiten. Fortschreitender Fortschritt.
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15.04.2009 um 01:52 Uhr

T-Online weiss was wir wollen

Stimmung: gut

T-Online weiss was wir wünschen.
Wenn wir eine Seite aufrufen wollen, die es nicht gibt oder wir uns bei der Eingabe vertippt haben, kommt normalerweise vom Browser eine Fehlermeldung "Die angeforderte Seite gibt es nicht
oder sie ist nicht erreichbar"

Nicht so bei T-Online. Dort wird die Anfrage automatisch auf den T-Online Server umgeleitet, uns eine Seite mit Werbung und Alternativvorschlägen gezeigt. Ungefragt.

T-Online, als Provieder sagt dieses sei ein Feature, eine "Eingabehilfe" die der Kunde auf Wunsch im Kundencenter abschalten könne.

Tolle Sache, so eine "Eingabehilfe" als Zwangsbeglückung.

Welch herrliche Aussichten, welch eine grossartige Eingabehilfe.
Von dieser Umleitung bei nicht vorhandenen Seiten zur Umleitung bei Aufruf nicht "genehmer' Seiten dürfte es kein weiter Weg sein.
Vielleicht lesen wir demnächst, bei Aufruf eines nicht genehmen Blogs::

"Wollten sie als Alternative nicht lieber .eine der nachfolgend vorgeschlagenen Seiten aufrufen:"

Sie nehmen uns alles ab, selbst unseren Willen und geleiten uns auf die "richtigen" Seiten.
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15.04.2009 um 01:24 Uhr

Mann in Harmstorf von Sportschuetzen erschossen

Der 42 jährige war als Sportschütze aktiv.
Jetzt am Ostermontag wurde er scheinbar mit seiner legal zugelassenen Schusswaffe, Smith & Wesson, für die er eine Waffenbesitzkarte besitzt, in Harmstorf bei Hamburg aktiv. Er erschoss mit mehreren Schüssen den Freund seiner von ihm getrennt lebenden Frau. Wohl eine Tat die aus Eifersucht geschah.
Danach ging der Täter zurück in seine Wohnung, wo er von der Polizei festgenommen wurde. Er schweigt zu dem Tatvorwurf.

Gerade am Karfreitag fand ein 18 jähriger in Eislingen, zusammen mit seinem 19 jährigen Freund, bei dem er genächtigt hatte, seinen Vater erschossen im Flur, eines Mehrfamilienhauses. Seine Mutter lag erschossen im Bad, seine beiden älteren Schwestern erschossen in einem Zimmer des Dachgeschosses.
Der Sohn und dessen Freund wurden inzwischen unter dringenden Tatverdacht, die Eltern und Schwestern erschossen zu haben, inhaftiert.
Beide schweigen zu den Tatvorwürfen.
Der 18 jährige ist Mitglied im Schützenverein, aus dessen Vereinshaus im letzten Jahr etwa 20 Kleinkaliberwaffen gestohlen wurden.

In der vorletzten Woche erschoss ein Sportschütze in einem Gericht in Landsberg seine Schwägerin, verletzte weitere zwei Menschen und erschoss sich anschliessend selbst.

Vor drei Wochen erschoss in Olpe ( Niedersachsen) ein Forstmitarbeiter seine Frau als sie zu einer Freundin fahren wollte, anschliessend deren Sohn, verletzte noch zwei Kinder um sich dann selbst zu erschiessen.

Winnenden ist auch noch nicht vergessen.

Aber wir haben ja die schärfsten Waffengesetze der Welt, wie Schäuble immer sagt und vor einem vorschnellen Handeln warnt.

Wie geht es weiter?
Die Mehrheit der Deutschen fordert ein generelles Schusswaffenverbot in Privatbesitz.
Die Verteidiger der Schusswaffen fordern die uneingeschränkte Freigabe des Rechtes auf Waffenbesitz. Um sich selbstverteidigen zu können, wie sie argumentieren.
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