Gedanken oder Fragen

07.09.2009 um 05:03 Uhr

Der 11. September

Stimmung: gut

Verschwörungstheorien gibt es viele.
So auch zum Attentat vom 11. September auf das World Trade Center.
Das ZDF brachte dazu heute die
" Lange Nacht der Verschwörungstheorien".
Darin bezweifelte nicht irgendwer den offiziellen Ablauf, sondern der ehemalige Bundesminister Andreas von Bülow bezweifelte den Ablauf wie die amerkanische Regierung und die Medien ihn darstellen.
Er kann sich scheinbar vorstellen, dass Regierungsstellen die Anschläge selbst inzeniert haben, um Krieg führen zu können.

Fragen hierzu sind sicher noch viele offen. Zeugenaussagen die nicht zum offiziellen Ablauf passen, gibt es auch viele, die aber möglichst unterdrückt werden.
Genauso die Frage danach, weshalb der dritte Turm einstürzte.

Kann es sein, dass die Bush Regierung die Weltöffentlichkeit und ihr eigenes Volk getäuscht haben?
Gelogen und manipuliert hatte Bush ja auch bei den Gründen für den Irakkrieg und den Massenvernichtungswaffen die es nicht gab.
Ich fand die Anschläge fürchterlich.
Zu sehen wie die Menschen teils aus den Fenstern sprangen, so viele ums Leben kamen.
Alles ein Werk einiger mit Teppichmessern bewaffneter Männer?
Als ich damals die Bilder sah, fragte ich mich weshalb keine Hubschrauber eingesetzt werden. Sie hätten mit Winden, wie bei der Bergrettung, sicher noch einige Menschen retten können, die hilflos in den Fenstern standen, hinter ihnen die Flammen.
Weshalb sanken die Gebäude so in sich zusammen, weshalb kippten sie nicht zumindest ein wenig zur Seite?

Es war der Beginn des "Krieges gegen den Terror". Auf Terroristen die als Angreifer auf die westlichen Freiheiten angesehen wurden.
Viele dieser Freiheiten wurden daraufhin von den westlichen Regierungen selbst beseitigt.

Nebenbei bemerkt, 24h Berlin! auf Arte, war auch teils interessant. Nur der späte Abend und die Nacht, wenn es das durchschnittliche Berlin zeigen sollte, traf es dieses wohl nicht ganz.
Denn die überwiegende Zahl der Berliner, die zu dieser Zeit schlief, ein Buch gelesen hatte oder eben irgendetwas anderes machte, die wurden nicht gezeigt.
Die Taxigäste, Clubgänger und andere die durch die Nacht zogen, waren sicher nicht die Mehrheit der Berliner.
Auch Berliner schlafen irgendwann einmal. Aber die wollten sich wohl nicht filmen lassen.;-)
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05.09.2009 um 00:34 Uhr

Dieter Hildebrandt

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Dieter, Hildebrandt, Phoenix, Steinmeier, treten

Stimmung: gut

Wenn Steinmeier behauptet, wir werden vier Millionen Arbeitsplätze schaffen,
dann würde ich ihn am liebsten treten, dorthin wo es weh tut. Das ist doch die grösste Lüge überhaupt.

Wenn die SPD keine Splitterpartei werden will, dann muss sie sich nach links orientieren.

Zitate: Dieter Hildebrandt
In der Phoenix Sendung "Im Dialog"

Für Westerwelle fand Hildebrandt allerdings auch keine besseren Worte, würde es als Katastrophe ansehen, wenn Westerwelle an einer Regierung beteiligt werden würde. Beklagte, dass die meisten Bürger es nicht merken.
Besonders beklagte sich Hildebrandt über die Banken, die von uns, den Steuerzahlern Geld erhalten um den Firmen aus der Kreditklemme zu helfen. Dieses aber nicht tun, sondern das Geld anlegen und für sich arbeiten lassen. Das nenne ich Unterschlagung unserer Steuergelder, wenn sie nicht dafür verwendet werden, wofür sie gegeben wurden.

Da kann ich Dieter Hildebrandt nur zustimmen.
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02.09.2009 um 15:05 Uhr

Berlin - Kreuzberg, ein heisses Pflaster ?

Stimmung: gut

Ist es gefährlich am Abend übern "Kotti" oder durch Kreuzberg zu gehen?
Diesen Eindruck bekam
Fool, nachdem sie in einem Club, eine Flasche über den Kopf gezogen bekam.*klick*

Es sollte eine Feier werden, um das Abi ihrer Tochter gebührend, mit Tochter und Freundin, zu würdigen.
Im Club wurden sie von einer fünfköpfigen Mädchengang (18 - 19 Jahre alt )angegriffen.

Jetzt fragt sich Fool, was man gegen Jugendgewalt machen kann, was die Parteien gegen die zunehmende Brutalisierung der Jugendlichen unternehmen, bzw. ob sie überhaupt etwas unternehmen können.

Fragt sich, ob man überhaupt noch, ohne Angst um sein Leben, Gesundheit, Hab und Gut am Abend übern Kotti oder durch Kreuzberg gehen kann.

Nur ein Berliner Problem, oder eines welches es überall in dieser Form gibt?

Kann die Politik, die Polizei, überhaupt etwas an diesem Problem ändern?
Verantwortlich für das Gedschehen im Club ist der Betreiber. Er entscheidet, wen er reinlässt und wen nicht. Vielleicht sollte man solche Clubs meiden, in denen Körperverletzungen vorkommen, nicht geahndet werden, selbst wenn dort die "Toten Hosen" auftreten.

Aber ist das die Lösung des Problems, die "gefährlichen" Stadtteile und Location zu meiden, die Strasse dort den "Gewaltbereiten" zu überlassen?

Kann das die Löung sein?
Was kann der Staat, was können die Parteien tun um diese Zustände zu ändern. Um dem Bürger wieder ein Gefühl der Sicherheit im öffentlichen Raum zu geben?
Sind sie überhaupt dazu in der Lage?

Ein Berliner Phänomen, oder etwas was es in dieser Art in der ganzen Republik gibt?
Oder vielleicht garnicht wirklich so schlimm, wie es aufgrund eines persönlichen Erlebnisses von Fool erscheint?
Ist die Jugend, zumindest in Teilen, wirklich verrohter und gewaltbereiter geworden, oder gab es dieses schon immer, so oder in ähnlicher Form?
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02.09.2009 um 03:44 Uhr

Herbst

von: sternenschein   Kategorie: persönliches   Stichwörter: Herbst, Sommer, Herzen

Stimmung: gut

Selbst wenn langsam der Herbst beginnt,
Im Herzen mag es Sommer bleiben.
Auch dunke, lange Abende
können ihre hellen Seiten haben.
Sogar eine Eisblume kann
manchmal das Herz erwärmen.

Doch vorher erst,
kommen die bunten Blätter,
die raschelnd uns vom vergangenen Sommer künden.
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01.09.2009 um 01:49 Uhr

Monheim hat einen neuen Bürgermeister

von: sternenschein   Kategorie: Politisches   Stichwörter: Monheim, Peto, Buergermeister, Jugendpartei, NRW

Stimmung: gut

Es wird so oft gesagt, die Jugend interessiert sich nicht für Politik.
Hier ein toller Gegenbeweis.
1999 gründeten in Monheim ( NRW ) fünf Gymnasiasten die Jugendpartei Peto.
Bei der Kommunalwahl in NRW bekam die Jugendpartei 12 Sitze im Stadtrat, genausoviel wie die CDU bekam.

Daniel Zimmermann von der Jugendpartei wurde zum neuen Bürgermeister Monheims gewählt.
Nun ist Monheim nicht irgendeine leine Gemeinde, nein, Mohnheim ist immerhin eine Kleinstadt mit 43.000 Einwohner, die der neue Bürgermeister Daniel Zimmermann jetzt vorsteht.

Ihre Erfolge erzielte Pedro, die Jugendpartei durch ihre politische Arbeit.
Sie setzen sich unter anderem für Familien und bessere Kinderbetreuug ein, schufen mehr Proberäume für Bands, wollen zwei Sportplätze retten und sanieren, die Klassengrössen in den Grundschulen reduzieren und den örtlichen Einzelhandel stärken.

Mal eine Erfolgsstory, nicht dieses man kann ja sowieso nichts machen oder ändern. .
Da kann ich nur sagen, Glückwunsch zum Wahlsieg Daniel Zimmermann.

Siehe Artikel in der Netzeitung

oder auf der Homepage der Jugendpartei Monheim
Peto
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