Gedanken oder Fragen

02.06.2010 um 16:51 Uhr

Die Gedanken sind frei

Denn meine Gedanken
zerreissen die Schranken und Mauern entzwei.
Die Gedanken sind frei.

(Aus einem alten Liedtext)

Ebenso findet man in Liedern Texte wie:
"..da Herz bei Herzen lag"

wenige Worte nur, doch irgendwie wunderschön.
Ich höre sie förmlich klopfen und schlagen, wenn sie so daliegen. Herz bei Herzen lag.

Wenn der Liederautor bloss nicht weiterschreiben wùrde:
"Die Mädchen in der Welt sind falscher als das Geld mit ihrem Lieben".

Welchen Mädchen begegnete er da? Oder passt es nur besser in seinen Songreim hinein?

Die zwei Königskinder die einmal waren, sahen es anders, auch wenn ein Gewässer sie trennte und sie so nicht zusammen kommen konnten.
So versuchte er zu ihr hinùberzuschwimmen, doch leider ertrank er bei diesem Versuch so tief. Erst ein Fischer, der wohl lange fischte, fand den toten Königssohn, brachte den blassen Leichnam ans andere Ufer.
To late. Die Königstochter, sie weinte und trauerte und ging wohl auch ins Wasser, um fùr immer mit ihrem erblassten Liebsten zusammen zu sein..;-(

Lieder die ihr auf der Seite:

labbe.de/ Der Liederbaum

finden könnt.

Dort findet man nicht nur die Liedertexte, sondern es werden auch die Noten angezeigt, und sogar fùr die Gitarrengriffe die Tabulatoren.
Wer die Melodien noch nicht kennt, kann sie sich dort sogar vorspielen lassen.
Musik und das selbst musizieren ist etwas schönes, es bereichert.
Selbst wenn nur die Affen durch den Wald rasen und die ganze Affenbande brùllt:"Wo ist die Kokosnuss, wo ist die Kokosnuss, wer hat die Kokosnuss geklaut?
.

02.06.2010 um 16:26 Uhr

Jede Liebe hat ihren eigenen Charakter

Stimmung: gut

Eigene Worte ganz neu betrachten.

Einen Satz aus meinem Eintrag, der Liebe hinterherlaufen, übernahm Sterntalermädchen.

Ich freute mich sehr darüber, kam es mir doch wie ein gelungerner Extrakt meines Eintrages und der Diskussion darüber vor.
Durch die Resonanz, die sie bei Sterntalermaedchen erzeugten, erschienen mir die Worte in einem ganz anderen Licht.

Sterntalermaedchens Bemerkungen auf ihrem Blog, über die Zerbrechlichkeit des Satzes und der Liebe, liessen mich an die Zerbrechlichkeit eines Neugeborenen denken.

Ja, die frische Liebe ist wohl wie ein Neugeborenes. Sie war auch schon da, bevor sie auf die Welt kam.
Wuchs erst im Verborgenen.

Manche künftigen Liebenden versuchen die Empfängnis der Liebe zu verhindern, oder gar sie abzutreiben. Da sie sich im Moment oder generell nicht für eine Liebe entscheiden können oder wollen.
Andere freuen sich, im Stillen, oder auch mit Freunden, können es kaum erwarten, dass die Liebe geboren wird.


Und dann geschieht es, beim erstenmal wo gesagt wird:"Ich liebe Dich".
Die Liebe erblickt das Licht der Welt, ganz zart, ganz zerbrechlich und doch voller Leben und Lebenswillen.
Noch schwach, muss sie gefüttert und umsorgt werden, damit sie gross und stark wird, alleine voller Übermut laufen kann.

Manche Neugebrorene Liebe schwächelt vor sich hin, stirbt bevor sie reifer wird. Andere wachsen schnell heran, werden kräftig und allumfassend.

Und wie jedes Neugeborene einen eigenen einmaligen Charakter hat, so hat auch jede Liebe ihren eigenen Charakter.
Sie kann gutmütig sein, herzlich, sanftmütig, scheu, liebevoll, oder fordernd, besitzergreifend, nimmersatt und grossspurig daherkommen, wie eben Menschen und die Liebe es sein kann.

Keine Liebe gleicht der anderen, ich glaube wirklich keine.
Jede ist anders, jede hat ihren eigenen Charakter, egal ob Partnerliebe, Elternliebe, Freundesliebe. Manche Liebe passt wie ein massgeschneiderter kuscheliger Mantel, hüllt einen ganz und gar ein, andere wiederum lässt vieles frei und entblösst uns fast.

Ihr kennt es vielleicht auch, diese Frage, wen hast Du lieber? Die Geschwister manchmal stellen. Und auch wenn man jeden gleichlieb hat, so aber doch immer auf eine andere Art und Weise, dem Individium angepasst.

Wenn die Liebe jetzt zwischen zwei Menschen, gross und stark geworden ist, kräftig, älter geworden ist, dann will sie manchmal eigene, andere Wege gehen. Dann müssen auch wir, sie loslassen, loslassen wie wir es bei einem erwachsenen Kind tun müssen, dass jetzt seine eigene Wege gehen will.

Aber manchmal bleibt die Liebe auch für immer bei uns, bis sie alt und grau ist..um nach vielen Jahren der Erfüllung, gemeinsam mit uns zusammen, zu gehen.
In ein Land, in dem es nur Liebe gibt, und nichts anderes.

Ich hoffe dieser Eintrag über den Charakter der Liebe war nicht zu wirr, ansonsten ist es dem Sonnenschein und dem herrlichen Wetter geschuldet.
Und die Mondsichel steht in Westlicher Richtung gerade wunderschön dicht über der Tanne. An diesem herrlichen Abend.
An diesem Abend, an dem die Liebe wohl wieder tausendfache Siege feiert, aber auch ebensoviele Niederlagen. Es macht ihr nichts, sie wird bestehen bleiben, sie wird immer sein. Auch wenn sie in einem anderen Kleide daherkommt. Sie will sein, und sie wird immer sein, bis an aller Zeiten Ende.

Dieses war ein Eintrag vom 8.Mai 2008, doch veraltet ist er nicht..
..

01.06.2010 um 06:21 Uhr

Sommeranfang

Heute, am 01. Juni fängt der Sommer an.
Zumindest fùr die Meteorolgen ist heute Sommeranfang.

Sehr sommerlich sah es gestern hier noch nicht aus. Himmel bedeckt, eher kùhl, bei nur 10 Grad.
Zu kùhl, wie dieser ganze Mai 2010, der angeblich der kältsteste Mai seit 20 Jahren gewesen sein soll.

Ändert sich jetzt, der Sommer kommt und wärmer soll es werden.

Wie sagt angelmagia so schön,
am 15.Juni ist es immer sonnig und warm, denn an dem Tag hat ihre Schwester Geburtstag.
Da merkt man sich das Wetter eben, wenn auch nur unbewusst.

So wie ich mich an zahlreiche 17. Juni erinnere.
War ja frùher mal ein Feiertag, der "Tag der Deutschen Einheit".
Schulfrei damals, mit in der Regel herrliches heisses Sommerwetter, da liess der freie Tag sich richtig geniessen am Strand oder in der Natur.

Der kalendarische Sommer beginnt erst am 21. Juni.
Mittsommernacht.
Der längste Tag des Jahres am 21.06.
Was leider auch bedeutet, dass ab dann die Tage auch wieder kùrzer werden. Es frùher dunkel wird.

Egal, ich freue ich mich auf lauschige milde Abende, die man draussen in der Dämmerung geniessen kann.
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01.06.2010 um 05:43 Uhr

Realismus oder nicht ?

Die Welt braucht Leute,
die nicht realistisch sind,

sonst bekommt man immer nur das alte Zeug.

Zitat: Nicholas Negroponte ( OLPC )

Nicholas Negroponte wollte, dass jedes Kind auf der Welt einen Laptop bekommt.
Er versuchte daher einfache und robuste Laptops fùr 100 Dollar entwickeln zu lassen.
Dieser Plan gelang nicht wirklich, auch wenn sich etliche Sponsoren fùr diese Idee fanden.

Negroponte gab nicht auf.
Jetzt will er seine Idee mit einem etwa DIN A 4 grossen Touchpad fùr 100 Dollar fortsetzen, welches die Kinder in Entwickllungsländern bekommen sollen.

Unabhängig hiervon, die Aussage wir brauchen Menschen die keine Realisten sind, da wir sonst immer wieder nur das alte Zeug bekommen, ist schon berechtigt.

Realisten sagen es ist so und war schon immer so.
Da kommt nichts neues.
"Sachzwänge" sagt unsere Regierung, da kommt auch nichts neues und wir bekommen immer wieder den alten Mist.
So hangeln sie sich mit ihren angeblichen "Sachzwängen" von Krise zu Krise.
Ganz ohne neue Einfälle.
Ohne neue Wege zu beschreiten.

Wer hätte es fùr realistisch gehalten, dass ein total unbekanntes Mädchen, welches noch niemals auf einer Bùhne stand, sich nur ùber irgendetwas informieren wollte, dabei ùber Raabs Castingshow stolperte und sich dachte, da kann ich mich bewerben, nach einem halben Jahr Siegerin beim Eurovision Song Contest wird.
Hätte vor einem halben Jahr doch noch jeder fùr unrealistisch gehalten.

Wir brauchen wohl wirklich mehr Menschen davon, die zumindest manchmal auch unrealistisch sein können, um insgesamt weiterzukommen und nicht immer wieder dieses alte Zeug, wie Negroponte es nennt, vorgesetzt zu bekommen.
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