Gedanken oder Fragen

28.01.2011 um 14:18 Uhr

Ägypten lässt böses Internet abschalten

Böses Internet.
Da Regimegegner über das Internet, in Ägypten, zu Demonstrationen in Kairo und anderswo aufriefen, liess der Ägyptische Machthaber Husni Mubarak das Internet kurzerhand abschalten.

Den Mobilfunk ebenso.
Damit sich die Demonstranten nicht über ihre Handys verständigen können, wurde Vodafone und andere Mobilfunkanbieter aufgefordert ihre Netze abzuschalten. Dieser Aufforderung kamen die Mobilfunkanbieter nach.

Es gärt in diesem 80 Millionen Volk der Ägypter. Zu lange schon mussten sie sich von dem Diktator Mubarak, der seit seinem Amtsantritt unter dem Ausnahmezustand regiert, unterdrücken lassen.
Der greise Mubarak plant irgendwann die Macht an seinen Sohn weiterzugeben.
Ob es je dazu kommen wird, nachdem das Volk sich jetzt gegen das Regime des Husni Mubarak auflehnt ist fraglich. Vielleicht folgt er auch dem ehemaligen Tunesischen Machthaber Ben Ali und flüchtet ebenfalls, wenn er seine Macht bröckeln sieht, nach Saudi Arabien?

Unverständlich, wieso diese arabischen Diktatoren, die sich selbst bereichern, die foltern lassen, die Menschenrechte nicht achten, von unserer und den anderen europäischen Regierungen sowie von den USA derartig hofiert und unterstützt werden.

Es gibt wohl zweierlei Diktaturen und Menschenrechtsverletzungen, für uns nützliche und für uns schädliche, scheinen sich die westlichen Länder und auch die Medien zu sagen.

Doch sind die Menschenrechte teilbar?
Sollten sie nicht überall auf der Welt auf die gleiche Art und Weise gelten?
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