Gedanken oder Fragen

06.03.2011 um 09:23 Uhr

Du, du, du gehst vorüber

von: sternenschein   Kategorie: Liebe und Emotionen   Stichwörter: Su, Miriam, Suzie, Ex, nichtbeachten, Schlager, Musikbox

Du, du, du gehst vorüber, und du, du schaust nicht mal herüber....

Wir hatten uns ein wenig entzweit, damals. Waren böse aufeinander, obwohl wir uns doch liebten und mochten.
Wie es in der Jugendliebe eben mal vorkommt.
Ich sass in der kleinen Kneipe, in der wir uns auch kennengelernt hatten.
Da kam sie herein, heute aber ohne ihr Grübchenlächeln, welches sie mir sonst immer schenkte.
Sie ging zur Musikbox, starrte auf die Titel und drückte diesen Song, der damals ein Hit war. "Du, du, du gehst vorüber", von Suzie.
Schaute mich mit traurigen Augen an, als die ersten Klänge ertönten.

Nein, wir konnten uns nie lange böse sein.
Nahmen uns in die Arme und tanzten nach der Musik.
Es war einer der schönsten Tänze, so gesehen. Voller Gefühl, Sehnsucht nacheinander und dem Wissen, alles ist wieder gut.

Der Song erklang oftmals aus der Musikbox damals.
Es gab scheinbar viele, die sich getrennt hatten und darunter litten, dass der ehemalige Partner an ihnen vorbei ging, gerade so als würde er sie nicht kennen.
Niemals gekannt haben..
Es tut ja auch weh, wenn man den oder die EX vorübergehen sieht, und er oder sie nicht einmal herübersieht, wie es in diesem Song heisst.
"Mehr, viel mehr bricht in mir entzwei, ich muss weinen, muss weinen, gehst du vorbei".
Singt Su Miriam in diesem Lied.
Wer kennt es nicht, dieses Gefühl tief drinnen, wenn es vorbei ist?

Wer kennt es nicht?
Ich glaube, dieses Lied wird wohl niemand mehr kennen.
Frage mich auch, wenn es heute auf den Markt käme, dann würde wohl auch niemand davon Noiz nehmen. Die Zeiten und der Musikgeschmack haben sich geändert. Dieter Bohlen würde sich wohl heute bei DSDS darüber lustig machen und sagen No Chance.
Aber dennoch, damals war es ein Hit, der überall aus den Jukeboxen erklang. Und ich fühle und spüre noch heute, wei wir nach dieser Musik tanzten und am Ende des Tanzes uns einen langen und innigen Kuss gaben.

 

In Wirklichkeit habe ich diesen Eintrag hauptsächlich nur geschrieben, weil ich mal sehen wollte, ob der neue Einbettungscode von Youtube bei Blogigo Blogeinträgen auch funktioniert.
Wenn auch meine Geschichte da oben wahr ist und ich gerade, durch dieses Lied wieder daran denken musste. An damals, und an dieses Lied. Und ja, der Einbettungscode funktioniert sogar besser als der alte Code, bei dem man immer noch etwas weglöschen musste. Bei Youtbe auf HTML Code verwenden klicken, auf kopieren gehen. Und beim Eintrag dann oben auf unformartierten Text einfügen hineinkopieren.
So sollte es gehen.
..

05.03.2011 um 22:42 Uhr

Sie liess gestern lange auf sich warten

Die Sonne mit ihrem Sonnenschein.
Nach einer kalten Nacht, mit - 5 Grad, schaffte sie es kaum mit ihren Strahlen den Dunst und Nebel des Morgens aufzulösen.
Erst am Mittag gegen 12 Uhr verzog sich der Dunst. Die Wärme gewann die Oberhand und die Sonne strahlte von einem blauen Himmel herab.

Aufgrund der Bewölkung war es letzte Nacht nicht ganz so kalt, so konnte sich der Sonnenschein heute früher durchsetzen mit einem Hauch von Frühling..

Auf dem Feld standen die ersten drei Störche. Sie sahen so elegant aus, mit ihren grossen weissen Schwingen, als sie sich wieder auf den Weg machten und fortflogen.
Glaube aber nicht, dass sie sich hier sesshaft machen wollten. Scheinen auf der Durchreise in ihr Sommerquartier zu sein.

"Der März soll kommen wie ein Wolf und gehen wie ein Lamm"
Lautet eine alte Bauernregel.

Der 10.März ist der Märtyrertag, ein Lostag und für diesen Tag sagen die Bauern und Wetterregeln:

"Wenn es am Märtyrertag recht viel Frost gibt, so bleibt es noch vierzig Tage".

"Wird man am Märtyrertage krank, so gesundet man vierzig Tage nicht".

Weiss jetzt auch nicht, weshalb mit diesem Märtyrertag vierzig Tage Leiden oder Frost im Zusammenhang gebracht werden? Aber was wäre schon ein Märtyrer der nur einen Tag leidet. Ein kurz leidender, aber kein Märtyrer.

So bleibt nur zu hoffen, dass es am 10.03. keinen Frost gibt und niemand von euch krank wird. Denn wer will dieses alles schon 40 Tage lang ertragen müssen?

So bleibt mir nur, euch eine gute Gesundheit und einen schönen sonnigen Sonntag zu wünschen.
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02.03.2011 um 19:35 Uhr

Sie wollten nur Feuerholz sammeln

Die neun Kinder in Afghanistan.
Jetzt sind sie tot.
Getötet von den ISAF Schutztruppen aus Kampfhubschraubern heraus.
Aber imerhin hat der Kommandant der ISAF Truppen sich für diesen "Vorfall" bei den Angehörigen entschuldigt.

Ja, machen denn die westlichen Schutztruppen in Afghanistan Jagd auf Kinder, die Feuerholz suchen?
Damit sie in dem kalten Afgahnischen Winter ein warmes Zuhause haben.
Sie kamen von der Suche nicht mehr lebend zurück, wurden von Kampfhubschraubern getötet.
Dieses geschah in der Provinz Kunar, in der vor zwei Wochen schon einmal 69 Zivilisten, in der Hauptsache Frauen und Kinder, bei einem Isaf Einsatz getötet wurden.

Verteidigen wir so unsere Demokratie am Hindukusch, indem wir dort Zivilisten und Kinder töten?
Aber immerhin hat Oberefehlshaber Petraus sich entschudigt und die volle Verantwortung für diesen Vorfall übernommen.

Die Kinder allerdings werden dadurch auch nicht wieder lebendig und den Zorn der dortigen Bevölkerung kann es auch nicht dämpfen.

Ach, können die Menschen dort in Afghanistan doch froh sein, dass wir, der Westen, mit den Isaf Truppen sie dort schützen und ihnen dort in Afghanistan die Freiheit bringen. Ein Leben in Freiheit, in dem das Feuerholzsammeln für Kinder ein tödliches Ende nehmen kann.
Für diese Freiheit mussten etliche unsere Soldaten dort schon ihr Leben lassen.
Im kampf gegen den Terror und die Talibans.
Wenn es in diesem Kampf dann mal Kinder und Zivilisten trifft, wird sich entschuldigt und ein Schadenersatz an die betroffenen Familien gezahlt.
Doch die getöteten Kinder bleiben tot, ob nun mit einer Entschuldigung und Schadenersatz oder nicht.

Und die, die Bilder oder Filme derartiger Kampfeinsätze ins Internet stellen, um darauf aufmerksam zu machen, sie werden in den Vereinigten Staaten ins Gefängnis gesteckt und angklagt, denn gezeigt werden dürfen diese fehlgeleiteten Kampfeinsätze oder "Verbrechen" nicht.
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