Gedanken oder Fragen

23.03.2011 um 23:05 Uhr

Bundestag debattierte über Kernkraftsicherheit

Im Bundestag debattierten heute die Abgeordneten über die Sicherheit unserer Atomkraftwerke.
Die CDU und FDP Abgeordneten verniedlichten die Gefahren, die von unseren Atomkraftwerken ausgehen. Forderten den weiteren Einsatz der AKW's.

Hin und wieder brachte ein Bundestagsdiener, im Frack gekleidet, dem jeweiligen Sprecher ein Glas Wasser an das Rednerpult.

Es hätte mich sehr interessiert, ob die Abgeordnteten dieses Wasser genauso genussvoll getrunken hätten, wenn es kontaminiertes Leitungswasser aus Fukushima (Japan ) gewesen wäre.
Auch wie die Diskussion im Angesicht dieses Leitungswassers ausgesehen hätte.
Denn wie wir ja alle wissen, Atomkraft ist sicher und ungefährlich, da hätten die Abgeordneten von CDU und FDP die für die Atomkraft sind, dieses Waser auch trinken können, denn sie scheinen ja immun gegen atomare Verstrahlung zu sein. Ganz sicher.
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23.03.2011 um 22:41 Uhr

Trinkwasser in Tokio radioaktiv verseucht

Wasser, der Quell alles Lebens.
Was aber, wenn das Trinkwasser krankmachen kann, da es atomar verseucht wurde, wie jetzt in Tokio und im Umkreis um das havarierte AKW Fukushima geschehen?

Die Behörden warnen dort davor das Leitungswasser nicht zu trinken, da es radioaktiv verseucht ist.
Für Tokio wird zwar gesagt: " Eine direkte und sofortige Gesundheitsgefahr gehe zwar nicht vom Trinkwasser aus, doch sollte es nicht als Trinkwasser für Babys und Kleinkinder benutzt werden".
Ja, was sollen denn die Kleinkinder jetzt trinken und womit sollen Mütter die Babyflasche für ihre Babys füllen, wenn das Wasser verseucht ist? Und dieses "Es geht keine sofortige Gesundheitsgefahr von dem Wasser aus", es hört sich auch merkwürdig an.
Selbstverständlich wird man beim "Genuss" von kontaminierten Wasser, nicht sofort tot umfallen, aber was hat es für Langzeitwirkungen, was Krebs und andere Krankheiten betrifft.

Dieses ist ja gerade die Crux an der Radioktivität, man sieht sie nicht, man schmeckt sie nicht und man riecht sie nicht. Die Gefahr kommt unsichtbar, nicht spürbar. Der Mensch bemerkt sie nicht mit seinen Sinnen.

Da bemerkt man erst, wie lebenswichtig für uns Menschen doch das Trinkwasser ist.
Ohne Wasser können wir nicht leben, würden verdursten. Verdursten geht schneller als das Verhungern. Auf Flüssigkeit kann unser Körper nicht lange verzichten.
Was würde uns übrigbleiben, wenn unser Wasser verseucht wäre, wie dieses in Fukushima der Fall ist.
Nicht trinken und verdursten oder das Leitungswasser trinken und eventuell sich gesundheitsgefährdender Strahlung aussetzen?
Womit das Essen kochen, abwaschen, die Wäsche waschen, wenn das Wasser atomar verseucht ist.?

Eine fürchterliche Vorstellung.
Mit fällt dabei wieder ein alter Spruch ein, den die Indianer gesagt haben sollen.
"Wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fisch gestorben, der letzte Fluss vergiftet ist, dann werdet ihr merken, Geld kann man nicht essen".
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23.03.2011 um 20:51 Uhr

Liz Taylor

Liz Taylor im Alter von 79 Jahren verstorben.
Als DIE Schauspielerin überhaupt habe ich sie nie angesehen. Auch wenn Liz Taylors Rolle in "Cleopatra" ganz gut gespeielt war.

Und doch kommt Erinerung auf, wenn ich ihren Namen und von ihrem Tode lese.
Natürlich habe ich auch "Die Katze auf dem heissen Blechdach", "Der Regenmacher" und "Die Glasmenagerie" in TV gesehen.

Aber im innern habe ich ein ganz anderes Bild vor Augen.
Ein Bild, eine Situation, in der ich mit meiner damaligen Freundin da lag. Wir waren noch sehr jung, Also wirklich jung und sie schwärmte mir von ihrem Kinobesuch vor. Sie hatte "Cleopatra" gesehen. Schwärmte von Liz Taylor, sagte 'Liz Taylor ist die schönste Frau der Welt überhaupt".
Fand ich nun garnicht, ich fand natürlich meine Freundin, die neben mir lag, viel, viel schöner und anziehender als Liz Taylor..;-)

Einen Film, in dem Liz Tylor mitwirkte fand ich beachtenswert. Es war der Spielfilm "Giganten".
Zwar auch ein sehr spezieller Film, der wohl nicht allen gefallen wird, aber mir gefiel er, ganz besonders durch die verstörende Art mit der James Dean in diesem Film spielt. Dieser 3 Stunden Schinken, in dem die Schauspieler, dank der Visagisten, älter werden und ergrauen.

R.I.P. Liz Taylor, möge sie ihren Frieden finden in der anderen Welt.
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